Kategorie: Aktuelles aus Radevormwald

Hier sammle ich Artikel und Beiträge mit Bezug zu Rade, der Stadt auf der Höhe. Die SPD Radevormwald finden Sie unter: www.spd-radevormwald.de

  • Sachverständige sprechen sich für Veranstaltungsgesetz aus

    Sachverständige sprechen sich für Veranstaltungsgesetz aus

    Ein neues Gesetz? Das klingt zunächst nach noch mehr Bürokratie. In der Anhörung im Landtag machte der Jurist Dr. Kapteina jedoch klar: Der aktuelle Orientierungsrahmen sei bürokratisch überfrachtet, schaffe aber keine klaren Regelungen. Ein Gesetz dagegen würde die Vorbereitung von Großveranstaltungen vereinfachen und einheitliche Regelungen schaffen.

    Auch die Feuerwehr drängt aus Sicherheitsgründen auf ein solches Gesetz. Vor allem Volksfeste und Konzerte auf Marktplätzen würden von höheren Sicherheitsstandards profitieren, war sich Thomas Hußmann von der Düsseldorfer Feuerwehr in der Anhörung sicher.

    Tobias Fuß, der in Xanten das Sachgebiet Sicherheit und Ordnung leitet, sieht den Antrag der SPD- Fraktion ebenfalls positiv. Ihm zufolge führt die unklare Rechtslage momentan nicht nur zu Verunsicherung bei den Veranstaltern, sondern auch innerhalb der Behörden der Städte.

    „Wir haben große Schützenfeste, den Remscheider Sommer und vieles mehr. In Radevormwald gibt es unter anderem die Pflaumenkirmes, die von einem solchen Gesetz profitieren würde“, richtet Wolf den Blick aufs Bergische Land. „Verständliche Regeln und mehr Sicherheit für die Besucher wirken sich positiv für alle Beteiligten aus“.

    Nach dem Vorschlag der SPD-Landtagsfraktion sollen die gesetzlichen Regelungen zu keinen Mehrkosten vor Ort führen.

    „Wir können hier den Städten und Gemeinden und auch den Veranstaltern nicht mehr Kosten zumuten. Wir alle sollten vor allem den ehrenamtlichen Veranstaltern dankbar für ihr Engagement sein. Durch neue Regeln können wir ihnen die Arbeit erleichtern und unsere Wertschätzung ausdrücken“, findet Sven Wolf.

  • Die lokale Radiovielfalt muss gesichert werden

    Die lokale Radiovielfalt muss gesichert werden

    Die SPD-Landtagsfraktion hatte gestern zu einem Workshop zur „Zukunft der Lokalradios in NRW“ in den Düsseldorfer Landtag eingeladen. Mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter des Lokalfunks aus ganz Nordrhein-Westfalen waren dabei, um über die Herausforderungen des Radiomarkts und Möglichkeiten der Vielfaltssicherung zu diskutieren.

    Zum Ergebnis der Veranstaltung hat Alexander Vogt, medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, heute erklärt:

    „Die SPD-Fraktion im Landtag steht klar zum Zwei-Säulen-Modell aus Betriebsgesellschaften und Veranstaltergemeinschaften und dem Ziel, die privaten Lokalradios in ihrer bisherigen Struktur mit eigenständigen Redaktionen zu erhalten. Dieses erfolgreiche System muss auch in die digitale Welt übertragen werden. Der Radioworkshop hat gezeigt, dass die digitale Transformation des Hörfunks von UKW-Frequenzen auf DAB+ und ins Netz die 44 privaten Lokalradiostationen in Nordrhein-Westfalen vor finanzielle Herausforderungen stellt. Die möglichen Umrüstungskosten in Millionenhöhe für die Verbreitung des Digitalradiostandards sollen die Privatradios bislang komplett alleine stemmen. Um unser vielfältiges und bürgernahes Radioangebot in NRW zu erhalten, dürfen die Landesregierung und der zuständige Medienminister Laschet nicht länger tatenlos zusehen.

    Umso bemerkenswerter ist, dass Ministerpräsident Laschet auch nach einem Jahr im Amt keine Bestandsgarantie für den Lokalfunk in NRW abgeben wollte. Die SPD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, den technischen Einstieg in DAB+ finanziell zu fördern, so dass die bisherige lokale Rundfunkvielfalt im Digitalradio abgebildet werden kann.

    Weiterhin appellieren wir an die Landesregierung, schnellstmöglich einen Runden Tisch zur Zukunft des Radiomarktes in Nordrhein-Westfalen einzuberufen.  An dem Runden Tisch müssen alle gesellschaftlich relevanten Vertreterinnen und Vertreter des privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowie der Landesregierung und des Landtags beteiligt werden.“

     

     

  • Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald

    Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald

    Wolf drückte bei dem Treffen mit dem neuen Führungstrio um Dietmar Hasenburg seinen Respekt vor der Arbeit der über 230 Freiwilligen Feuerwehrleute aus.

    Bei dem Gespräch betonten Dietmar Hasenburg und seine Kollegen das gute Verhältnis zu Bürgerinnen und Bürgern und Politik, was auch in der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung „Politik trifft Feuerwehr“ seinen Ausdruck findet.

    Verbesserungsbedarf sieht die neue Wehrführung noch bei der Ersatzbeschaffung sowie bei der Veranstaltung von Fortbildungsseminaren in der Fläche. „Die Anforderungen – aber auch unser Anspruch an uns selber – werden immer höher“ so Hasenburg. „Dem wollen wir natürlich Rechnung tragen.“

  • Gute Diskussion mit Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums

    Gute Diskussion mit Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums

    Jeweils die Hälfte der Jugendlichen diskutierte mit den Landtagsabgeordneten Jens Nettekoven und Sven Wolf.

    Dabei waren die Schülerinnen und Schüler bestens vorbereitet. Fragen kamen nicht nur zur Landespolitik, sondern auch zum bevorzugten Fußballverein, zu internationalen Fragen, etwa zu Donald Trump, bis zur Europapolitik, zum Beispiel zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Auf die Frage, was stärker diskutiert werden müsse, meinte Sven Wolf: „Wichtig ist, das zu thematisieren, was uns alle jeden Tag beschäftigt: die Möglichkeit, durch gute Bildung etwa zu erreichen und ein gutes Auskommen zu haben, bezahlbare Wohnungen und Kita-Plätze zu bekommen. Diese Grundversprechen müssen wir einhalten.“

    Einen zentralen Punkt der Diskussion bildete die Bedeutung der Demokratie.

    Wichtig sei, so Sven Wolf, dass die Wählerinnen und Wähler nicht nur ihr Wahlrecht ausübten, sondern dann in der Folge auch von den Politikern einforderten, was diese versprochen hätten. Zur Verlässlichkeit seitens der Politik gehöre es dann, dass diese sich kümmerten. „Den Weltfrieden kann ich zwar nicht versprechen, aber für Anliegen vor Ort wie Straßen und Schulangelegenheiten setze ich mich gerne ein.“

    Die Landtagsabgeordneten betonten, der respektvolle Umgang miteinander – auch und insbesondere zwischen Regierung und Opposition – sei elementarer Bestandteil einer Demokratie. Die wichtigen Rollen von Regierung und Opposition dürften auch nicht in Frage gestellt werden. Das Streiten mit Worten gehöre zu einer funktionierenden Demokratie dazu.

     

  • Zu Besuch bei der Imkerin Dr. Nele Bendick und dem Kleingärtenverein Radevormwald e.V.

    Zu Besuch bei der Imkerin Dr. Nele Bendick und dem Kleingärtenverein Radevormwald e.V.

    Dazu meint Dr. Nele Bendick: „Das Insektensterben ist ein Thema, das uns alle angeht. Da ist jeder Einzelne von uns gefordert, aber vor allem auch die Politik. Würde etwa die Bestäubung durch die Bienen wegfallen, dann würde dadurch ein wirtschaftlicher Schaden von um die drei Milliarden Euro entstehen. Es ist wirklich schade, dass immer erst reagiert wird, wenn wirtschaftliche Interessen in Gefahr sind. Dann ist es eigentlich schon viel zu spät“.

    „Wir haben das Thema bedrohte Insektenwelt zu einem Schwerpunkt gemacht und verteilen in Kleingartenanlagen und an Bürgerinnen und Bürger mit Vorgärten Tüten mit Blumensamen und Informationen“, erläutert Sven Wolf. „Auch durch den Bau eines Insektenhotels im Vorgarten können Menschen etwas zur Verbesserung der Situation beitragen.“

    Unter diesem Motto stand auch ein Treffen mit dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins Radevomwald e.V., Antonio Nese in Radevormwald. Er berichtete, bis vor Kurzem hätten sie auch noch einige Bienenstöcke bei sich auf dem Gelände stehen gehabt. Den Unterschied hab man schon gemerkt, was die Erträge der Bäume angehe.

    Mit dabei hatte Sven Wolf Samentüten für Wildblumen, die besonders für Wildbienen und Schmetterlinge eine Existenzgrundlage bilden. „Gerade in Kleingärten blühen viele verschiedene Pflanzen. Zwischen dem angebauten Gemüse findet sich oft noch ein Plätzchen für ein paar Wildblumen. Wir wollen mit der Verteilaktion darauf aufmerksam machen, wie wir alle dazu beitragen können, ein Stück Lebenswelt für die Bienen und Hummeln und Schmetterlinge und andere Insekten zu erhalten.“

  • Bürgersprechstunde in Radevormwald

    Bürgersprechstunde in Radevormwald

    Ihr Ansprechpartner für Radevormwald im Landtag.

    Für Ihre Anregungen oder Probleme habe ich immer ein offenes Ohr.

    Bürgersprechstunde

    am 17.04. von 16-17:30 Uhr,

    im SPD Bürgerbüro, Markt 1

     

     

  • Wupperorte in Radevormwald: Ab Ende des Jahres gibt es einen neuen Supermarkt!

    Wupperorte in Radevormwald: Ab Ende des Jahres gibt es einen neuen Supermarkt!

    Bei meinem Besuch am 26. März präsentierte mir Herr Caduff nicht nur die fast fertigen Räume für den neuen Baumarkt, der im Mai seine Türen öffnen wird, sondern berichtete mir auch, dass Ende des Jahres ein PENNY-Markt eröffnen wird. Der jetzige ALDI-Markt wird, wie bereits letztes Jahr bekannt wurde, im Sommer schließen. Im Anschluss werden die Räume für den neuen Markt vollständig saniert und umgebaut. Eine Nachricht, die auch auf der letzten Versammlung der Stadt Radevormwald zur Diskussion über das Handlungskonzept für viel Freude sorgte.

    Ergänzt werden diese Bemühungen des Eigentümers von der Stadt Radevormwald, die gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein sogenanntes „integriertes Handlungskonzept“ entwickelt. Diese Projekt wird mit Mitteln des Landes und der Europäischen Union gefördert. Auch hier stehen weitere Maßnahmen, wie etwa die Sanierung des Sportplatzes auf der Brede an der Grundschule Wupper auf dem Plan, wie mir Bürgermeister Johannes Mans von der Versammlung am 22. März berichtete. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Stadt Radevormwald.

     

    Ich hoffe, dass sich dieser Markt über die nächsten Jahre gut entwickelt und damit die Bürgerinnen und Bürger weiter ein verlässliches Angebot für die Nahversorgung haben werden.

     

  • Kinderprinzenpaar der KG Rua Kapaaf beim Landtagspräsidenten und den Remscheider Abgeordneten

    Kinderprinzenpaar der KG Rua Kapaaf beim Landtagspräsidenten und den Remscheider Abgeordneten

    Der Landtagspräsident André Kuper persönlich empfing im Rahmen des „Närrischen Landtags“ das Kinderprinzenpaar 2017/18 der Stadt Radevormwald. Die Abgeordneten Sven Wolf und Jens Nettekoven haben damit Ihr Versprechen eingelöst und freuten sich über den Besuch von Prinzessin Isabelle (Isabelle Galinski), Prinz Can (Can Hombrecher) und ihrem Gefolge. Präsident Thomas Lorenz des Kunterbund KG Rua Kapaaf e.V. und Geschäftsführer Matthias Schwanz begleiteten den großen Hofstaat:  Emely Gedig, Lea Pranger und Michelle Bieda sowie  Adjudant Luca Horlitz.

    „Als Rheinländer ist die fünfte Jahreszeit für mich die schönste,“ so Nettekoven. Wolf ergänzt: „Nach diesem tollen Auftakt und Empfang durch den Landtagspräsidenten freuen wir uns nun gemeinsam auf den Karnevalssamstag in Radevormwald“.

    Beide begrüßen das Engagement im Ehrenamt und Brauchtum und loben die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die dies nicht möglich wäre, und wünschen allen Radevormwalderinnen und Radevormwaldern einen tollen Zug bei hoffentlich gutem Wetter!

     

  • Radevormwald erhält Fördermittel zum Breitbandausbau von Bund und Land

    Radevormwald erhält Fördermittel zum Breitbandausbau von Bund und Land

    Ich hoffe, dass Radevormwald die Mittel schnell und zügig einsetzen kann. Denn die Zukunft heißt auch, dass es in jedem Ort unseres Landes und an allen Schulen und Bildungseinrichtungen Breitbandanschluss geben muss, wenn wir den digitalen Anschluss nicht verlieren wollen.

    Für Schülerinnen und Schüler geht es dabei nicht nur um die Handhabung digitaler Anwendungen, sondern auch um selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Handeln im Internet, einen sicheren Umgang mit ihren Daten und kritische Medienkompetenz. Dafür muss zunächst eine leistungsfähige technische Infrastruktur an unseren Schulen sichergestellt werden.

  • Eine Chance für die Wupperorte

    Eine Chance für die Wupperorte

    Bereits seit vielen Monaten begleite ich die verschiedenen Projekte und Initiativen in den Wupperorten. Dazu gehören neben intensiven Gesprächen mit dem Eigentümer der Wuppermärkte, Besuchen vor Ort im Wülfing Museum oder an Schule und Jugendzentrum auch die Information über die Förderprojekte.

    „Starke Quartiere – Starke Menschen“ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union um benachteiligte Bezirke wieder zu stärken. Auch die Wupperorte in Radevormwald könnten von der Unterstützung der EU profitieren und weisen hierfür ein hohes Potenzial auf. Durch die ländlichen Strukturen der Orte ist eine Benachteiligung des Bezirks nicht von der Hand zu weisen, weswegen Handlungsbedarf besteht. Die Region ist sehr zerklüftet – auch wenn es schon Gegenentwicklungen gibt. Möglichkeiten in der Region lassen sich etwa im Wülfing-Gelände oder im Schul- und Sportzentrum auf der Abrede finden. Diese Areale müssen teilweise erneuert und effizient genutzt werden.

    Hierfür wurden in ersten Bürgerversammlungen Vorschläge gesammelt. Im gemeinschaftlichen Bereich können Einrichtungen zum Zusammenkommen geschaffen werden in Form von Jugend- und Freizeiträumen oder Cafés. Außerdem wird die Idee eines Quartiersbusses ausgearbeitet, welcher regelmäßig Radevormwald und Remscheid-Lennep anfährt. Hierdurch sollen die Mobilitätsmöglichkeiten an den Wupperorten erhöht und somit die Attraktivität der Bezirke gesteigert werden.

    Die EU stellt zur Förderung des Projekts „Starke Quartiere“ allein für das Land Nordrhein-Westfalen 350 Millionen Euro bereit. Eine abschließende Entscheidung über die Projekte dieses Integrierten Handlungskonzepts wird im Stadtrat Radevormwald am 30.09.2017 beschlossen. Dem muss daraufhin im Ministerium zugestimmt werden.

    Ich werde auch weiterhin die Entwicklung aufmerksam begleiten und unterstützen.