Kategorie: Aktuelles aus Radevormwald

Hier sammle ich Artikel und Beiträge mit Bezug zu Rade, der Stadt auf der Höhe. Die SPD Radevormwald finden Sie unter: www.spd-radevormwald.de

  • „Fraktion im Dialog“ am Mittwoch 21.09. auf dem Marktplatz in Radevormwald

    „Fraktion im Dialog“ am Mittwoch 21.09. auf dem Marktplatz in Radevormwald

    Der Informationsstand „Fraktion im Dialog“ findet statt am:

    Mittwoch, den 21. September 2016, 9.00 – 13.00 Uhr

    Markt, Radevormwald

    Wie wird man Mitglied des Landtags? Wie arbeitet die Fraktion? Und wie entsteht ein Gesetz? Auf diese und weitere Fragen gibt der Informationsstand der SPD-Landtagsfraktion Antworten. Vorgestellt werden auch die politischen Arbeitsschwerpunkte der Fraktion u. a. in den Bereichen „Beste Bildung“, „Starke Wirtschaft“ und „Lebenswertes Zuhause“. Am Stand können sich alle Interessierten informieren und auch selbst aktiv werden: Von Informationselementen über Abstimmungssäulen bis hin zu einem Spieltisch zur Quartierspolitik für Kinder lädt er zur Beschäftigung mit der parlamentarischen Arbeit der Fraktion ein.

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    Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns am Stand besuchen.

  • In Radevormwald: Gemeinsame Tradition – gemeinsame Themen

    In Radevormwald: Gemeinsame Tradition – gemeinsame Themen

    Meine persönliche Vorstellung in Rade

    „Für mich bedeutetet sozialdemokratische Politik: Veränderung zum Guten zu wollen. Das gelingt aber nur, wenn wir zuhören, verstehen und uns gemeinsam kümmern. Genau das stand nach meiner persönlichen Vorstellung in Radevormwald auch im Mittelpunkt. Wir haben über viele Themen wie Sekundarschule, Kreisverkehre oder immer volle Parkplätze am Bahnhof in Lennep gesprochen. Passend dazu haben wir in der Remscheider SPD bereits einen Antrag vorbereitet, um neue Parkplätze am Bahnhof Lennep zu errichten. Ein Thema, das auch für viele Radevormwalderinnen und Radevormwalder wichtig ist, die vom Bahnhof in Lennep weiterreisen.

    Über den gemeinsamen evangelischen Kirchenkreis Lennep gibt es also noch viele Berührungspunkte zwischen diesen beiden Städten im Bergischen. Es wäre mir daher eine besondere Freude und Ehre, wenn mich die SPD Radevormwald zum Landtagskandidaten 2017 für den neuen Wahlkreis Remscheid-Radevormwald nominieren würde. Einen ersten Wunsch konnte ich schnell erfüllen: nach mehr als 15 Jahren endlich mal wieder den Landtag in Düsseldorf zu besuchen.“

    Radevormwald und Remscheid entsenden gemeinsam einen Abgeordneten

    Davon völlig unberührt bleibt, dass Radevormwald und Remscheid zwei unabhängige und selbstbewusste Städte im Bergischen Land sind.

    Im Sommer berichtete der Innenminister Ralf Jäger dem Landtag über die Wahlkreise in NRW, die deutlich weniger Wählerinnen und Wähler haben als andere. Dieses Ungleichgewicht musste durch die Neuordnung einiger Wahlkreise durch den Landtag ausgeglichen werden. Damit können künftig die Bürgerinnen und Bürger in beiden Städten gemeinsam ein Mitglied in den Landtag nach Düsseldorf entsenden.

    „Davon völlig unberührt bleibt es auch weiter so, dass Remscheid und Radevormwald zwei unabhängige und selbstbewusste Städte im Bergischen Land sind, die jeweils auf eine lange Geschichte zurückblicken können – so feiert Radevormwald in diesem Jahr etwa sein 700jähriges Jubiläum“, betont Wolf.

    (Foto: Thomas Wunsch)

    In der bergischen Presse

  • Kirchenkreis Lennep zu Gast im Landtag und im „Raum der Stille“

    Kirchenkreis Lennep zu Gast im Landtag und im „Raum der Stille“

    Sven Wolf betonte zu Beginn, dass die Politik in Remscheid den guten Kontakt in den Rheinisch-Bergischen Kreis stets im Auge behalte, auch wenn Remscheid an der Grenze des Regierungsbezirkes läge. Für viele Bürgerinnen und Bürger vor Ort sei ja der Weg etwa von Hückeswagen oder Radevormwald nach Remscheid kürzer als in die Kreisstadt. Der Kirchenkreis bilde hier von seiner Zusammensetzung her die gewachsene Struktur besser ab.

    Als das für ihn wichtigste Gesetzesvorhaben in der nächsten Zeit nannte Wolf die Überarbeitung des Strafvollzugsgesetzes. Zum kürzlich verabschiedeten Jugendarrestvollzugsgesetz fasste er auf Nachfrage aus dem Kirchenkreis zusammen, dass jetzt stärker der pädagogische Ansatz im Vordergrund stünde. Nun sei es auch gesetzlich geregelt, dass es ein Aufnahmegespräch und weitere Gespräch- und Therapieangebote gebe und eine Übergabe nach dem Arrest in die Hände der Jugendhilfe oder des mobilen Sozialdienstes der Justiz stattfände. Es sei gelungen, für den neuen Ansatz mehr Personal zu erhalten, die zusätzlichen pädagogischen Stellen für die Arrestanstalten stünden nun zur Verfügung. Einige Themen konnten auch nur andiskutiert werden – darunter die Ladenöffnungszeiten, die Gemeindefinanzen, die Inklusion, der konfessionelle Religionsunterricht und das kirchliche Arbeitsrecht.

    Raum der Stille_02Der Kirchenrat berichtete, dass die evangelischen und katholischen Kirchenvertretungen beim Land die Stellungnahmen zu relevanten Gesetzesentwürfen aus kirchlicher Sicht sehr oft gemeinsam erarbeiteten und vorlegten. Das Evangelische Büro nehme aber auch Seelsorgefunktion für die Abgeordneten wahr. Die regelmäßige gemeinsame Landtagsandacht, zu der die evangelische und katholische Kirche gemeinsam in den „Raum der Stille“ einluden, gehe stets auch mit einem gemeinsamen Frühstück vor der Parlamentssitzung einher. Mit zwischen 30 und 50 teilnehmenden Personen seien diese auch relativ gut besucht.

    Danach nahmen alle gemeinsam die Gelegenheit wahr, den „Raum der Stille“ in Augenschein zu nehmen. Dr. Weckelmann führte anschließend eine gemeinsame Andacht durch. „Zwischen all den Terminen eine gute Gelegenheit zum Innehalten und Besinnen“ so Sven Wolf.

    Hier finden sich weitere Informationen zum Kirchenkreis Lennep. Weitere Informationen zum Evangelischen Büro NRW gibt es hier.

     

  • Wir können auch Politik in schwierigen Zeiten machen!

    Wir können auch Politik in schwierigen Zeiten machen!

    Wolf nutzte die Gelegenheit, eine Bilanz seiner nunmehr neunmonatigen Arbeit im Landtag Nordrhein-Westfalen zu ziehen.

    Heiß diskutiert wurde während der mehrstündigen Veranstaltung über die Kommunalpolitik, die Rente mit 67 sowie die aktuelle Haushaltsdebatte. Sven Wolf bekräftigte, dass die rot-grüne Landtagsmehrheit bis jetzt einen guten Weg gegangen sei und bis zum heutigen Zeitpunkt keine Abstimmung im Landtag verloren habe.

    Die finanzielle Lage der Städte und Gemeinden war ebenso ein Punkt, der den IG Metallern auf dem Herzen lag. „Der Bund muss sich deutlich stärker an der Finanzierung der Kommunen beteiligen!“ sagte Sven Wolf im Hinblick auf das momentane Haushaltsdefizit von 95 Millionen Euro allein in Remscheid.

    Bezüglich der Rente mit 67 versicherte Wolf, dass es erst flexible Modelle für ältere Arbeitnehmer geben muss, bevor dieser Entwurf umgesetzt werden kann. „Wir müssen Arbeitspolitik machen, die für ältere Menschen geschaffen ist.“ Mit diesem Statement appellierte er an Politik und Unternehmen.

    Die anschließende Fragerunde gab den IG Metall-Senioren Gelegenheit, Fragen über den aktuellen Sachstand der Haushaltsdebatte und möglicher Neuwahlen zu stellen. Wolf entgegnete, dass man „im Mai einen verfassungskonformen Haushalt beschließen“ werde und es „keinen Automatismus“ für Neuwahlen gebe.

    „Die Regierung ist arbeitsfähig, das haben wir bewiesen!“ gab Wolf den Senioren zum Schluss mit auf den Weg.