Kategorie: Besuchergruppen

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  • Viele Besucherinnen und Besucher aus Remscheid im Landtag

    Viele Besucherinnen und Besucher aus Remscheid im Landtag

    Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde_01Im Vordergrund des Gesprächs stand der DOC-Bau in Remscheid-Lennep. Aufmerksam lauschte die Gruppe den Ausführungen Sven Wolfs und stellte an einigen Stellen auch kritische Nachfragen, etwa ob es Verkehrskonzepte für den Lenneper Innenstadtbereich geben würde. „Seien sie sich sicher: es gibt gute und vor allen Dingen tragfähige Ideen, wie der Verkehr in Lennep gestaltet werden wird. Das ist ohnehin notwendig, damit überhaupt eine Baugenehmigung erteilt wird“ so Wolf.

     

    Alevitischer Kulturverein_01webAm darauffolgenden Mittwoch besuchte dann eine weitere Gruppe Sven Wolf und den Düsseldorfer Landtag. 14 Frauen und Männer des Alevitischen Kulturvereins Remscheid besichtigten zunächst das Gebäude und beobachteten eine Plenarsitzung, um ihren Remscheider Abgeordneten im Anschluss für ein Gespräch zu treffen. Auch in inhaltlicher Hinsicht standen andere Themen als gewöhnlich im Mittelpunkt der Diskussion. Die Gruppe zeigte sich aufgrund der aktuellen politischen Lage in Syrien und im Irak und der wachsenden Zahl von gewaltbereiten Salafisten sehr besorgt. Einigkeit bestand darin, dass es umso wichtiger sei, dass die verschiedenen Religionsgruppen im Gespräch blieben und gemeinsam nach Lösungen suchten.

  • Debattierclub des GBG nahm die Politprofis im Landtag unter die Lupe

    Debattierclub des GBG nahm die Politprofis im Landtag unter die Lupe

    Sven Wolf diskutiert mit Besuchern_kleinDas Einmaleins der Rhetorik haben die jungen Debattierfreudigen bereits gelernt – zum Beispiel anhand von Debatten aus dem Sportbereich über die Frage “ War der Ball hinter oder vor der Linie?“

    „Ich finde es klasse, dass es ein solches Angebot an der Schule gibt“, meinte Sven Wolf, „Überall wird diskutiert – im Studium, im Beruf, im Leben. Im Debattierclub kann man vieles lernen, das später nützlich ist.“
    Hierzu kannten die Jugendlichen schon die anzuwendenden Techniken, etwa Argument und Stütze. „Besonders wichtig dabei ist die Frage: Wie kann ich die Argumente der anderen Seite entkräften?“, fügte Sven Wolf hinzu. „Man kann auch Studien anführen“, warf einer der jungen Gäste ein. „Genau – so verfahren auch wir Landespolitiker, indem wir uns zum Beispiel Experten einladen und uns Fakten, Daten und Bewertungen anhören. Natürlich versucht dann jede Fraktion, die zu Ihrer Sichtweise passenden Daten und Einschätzungen anzuführen, um ihre Position zu untermauern und am Ende in der Plenardebatte zusammenfassend darzulegen.“

    Im Gespräch zeigten sich die Jugendlichen gut informiert – es gab noch vielfältige Fragen zu den Themen Stadtfinanzen, Bahnhof und Nutzung alter Bahntrassen, G8 und G9 am Gymnasium, fehlendes Kino, Möglichkeit einer Katzensteuer, Jugendpolitik und Jugendrat.

  • Ein bunter Abend in grün im Landtag

    Ein bunter Abend in grün im Landtag

    Parlamentarischer Abend "Schützenbrauchtum in NRW" am 05.11.2013 im Landtag mit Mitgliedern des Schützenvereins "Eintracht Lennep 1928 e.V."
    Parlamentarischer Abend „Schützenbrauchtum in NRW“ am 05.11.2013 im Landtag mit Mitgliedern des Schützenvereins „Eintracht Lennep 1928 e.V.“

    Landtagspräsidentin Carina Gödecke begrüßte neben dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, den Rheinischen und den Westfälischen, den Sauerländer, den Bergischen und den Oberbergischen Schützenbund, die Interessengemeinschaft der Düsseldorfer Schützenvereine sowie den Kreisschützenbund Büren. Ein herzliches Willkommen galt auch den Schützenköniginnen und Schützenkönigen sowie den Königspaaren, die aus ganz NRW in den Landtag gekommen waren.

    Aus Remscheid waren neben dem ehemaligen Präsidenten des Bergischen Schützenbundes Hans-Jürgen Althaus auch der Vorsitzende des Schützenvereins Eintracht Lennep 1928 e.V. Dieter Bornewasser mit einer Delegation angereist. „Ein geselliger Abend und die Gelegenheit für einen Austausch mit Schützen aus Remscheid“ resümierte der Remscheider Abgeordnete Sven Wolf. „Ich konnte mich für die zahlreichen Einladungen zu Schützenfeiern in Remscheid revanchieren. Wenn auch leider nicht jeder Schützenverein aus meinem Wahlkreis dabei sein konnte.“

    Parlamentarischer Abend "Schützenbrauchtum in NRW" am 05.11.2013: Zapfenstreich
    Parlamentarischer Abend „Schützenbrauchtum in NRW“ am 05.11.2013: Zapfenstreich

    Die Landtagspräsidentin Carina Gödecke empfing die Schützen in der Bürgerhalle des Landtags: „Der Landtag erfüllt mit diesem Abend gerne den Wunsch der Schützenverbände in Nordrhein-Westfalen, Tradition und Brauchtum des Schützenwesens zu präsentieren und zu ehren, wie wir es bereits im Jahr 2008 und 2011 erfolgreich praktiziert haben.“ Überall im Lande gehörten die Schützenumzüge und die Schützenfeste zum vertrauten Jahreslauf des ganzen Dorfes, der ganzen Stadt, so die Landtagspräsidentin weiter. Damit leisteten die Schützen einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft – über alle Generationen hinweg. Ihre Fahnen, Trachten und Traditionen seien für uns alle ein Stück Heimat geworden.

  • Viele Besucher beim 25. Jubiläum des Landtags – begrüßt vom Posaunenchor Lüttringhausen

    Viele Besucher beim 25. Jubiläum des Landtags – begrüßt vom Posaunenchor Lüttringhausen

    dsc_4133Einer der Höhepunkte war der Posaunenchor der evangelischen Kirche Lüttringhausen, der von der Landtagsterrasse aus die ankommenden Gäste mit vielen bekannten Melodien empfing. dsc_4118
    „Leider konnte ich wegen einer Preisverleihung in Köln selbst nicht vor Ort sein. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Remscheid beim Unterhaltungsprogramm durch den Posaunenchor Lüttringhausen vertreten war. Trotz sengender Hitze zeigten sich die Remscheider von ihrer besten Seite und konnten den Düsseldorfern – und natürlich den eigens angereisten Remscheider Freunden und Fans – mit viel Schwung und langem Atem zeigen, was Remscheid musikalisch zu bieten hat“, freute sich Sven Wolf.

    dsc_4171 Im Plenarsaal wurde der Gang der Gesetzgebung erklärt und die SPD-Fraktion erläuterte mit vielen Foto-Stellwänden nicht nur anschaulich ihre lange Parteigeschichte, sondern gab auch Einblick in den Termin-Wochenplan eines Abgeordneten und listete Bezüge und Ausgaben eines Abgeordneten auf. Viele SPD-Abgeordnete standen bereit, um die Fragen der Gäste zu beantworten.

  • „Schön, dass wir heute hier zusammen gekommen sind!“

    „Schön, dass wir heute hier zusammen gekommen sind!“

    Eine besondere Besuchergruppe konnte der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf am letzten Freitag der Herbstferien im Landtag begrüßen: 30 Jugendliche, die sich in unterschiedlichen Projekten in und für Remscheid engagieren, hatten seine Einladung nach Düsseldorf angenommen. Nach einer Führung durch den Landtag und einem Vortrag zur Arbeit der Abgeordneten berichteten die Jugendlichen von ihren jeweiligen ehrenamtlichen Projekten. „Hierbei haben wir bewusst darauf verzichtet, meine Arbeit als Abgeordneten in den Mittelpunkt zu rücken. Stattdessen hatten die Jugendlichen Gelegenheit, die Aktivitäten ihrer Gruppen vorzustellen und untereinander Kontakte zu knüpfen!“ so der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf.

    Die Gruppe umfasste Mitglieder des aktuellen Remscheider Jugendrates, der Jugendgruppe „Leos“ des Serviceclubs „Lions“, der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG), des ‚Dalit-Teams‘ vom Röntgen-Gymnasium, der Sportjugend sowie vom Initiativkreis Kremenholl e.V. Gut 90 Minuten lang tauschten sich die Jugendlichen über ihre Aktivitäten aus. So ergab sich ein interessanter Einblick in die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten Jugendlicher in und für Remscheid. Die Palette an Aktivitäten, reichte von Videoaktionen für Toleranz (Jugendrat), Unterstützung für die Remscheider Tafel (Leos) bis hin zur Organisation von Jugendfreizeiten durch die KJG. Gemeindereferent Ralph Gassen erklärte hierzu, dass die Aktivitäten der katholischen Jugendarbeit zu 99% ehrenamtlich seien – aber auch ehrenamtliche Arbeit brauche die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Haushalte, z.B. in Form von Zuschüssen für die Freizeiten. Deshalb sei der Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW für die Jugendverbände besonders wichtig. Der Remscheider Landtagsabgeordnete Wolf betonte, dass SPD und Grüne seit 2010 ihren Schwerpunkt bewusst auf die Prävention gelegt hätten. „Dazu gehört für mich auch, dass wir ausreichend Geld für die Jugendarbeit bereitstellen!“

    Mit der Idee, dass sich die Anwesenden über Facebook gegenseitig verlinken und somit über künftige Aktivitäten informieren und unter Umständen auch gegenseitig unterstützen, traf Oliver Gareis vom Dalit-Team auf große Zustimmung. Nach so viel Austausch blieb dem Remscheider Landtagsabgeordneten Wolf nur das Fazit: „Wir hatten mit dieser Fahrt im Sinn, dass sich die in verschiedenen Projekten engagierten Jugendlichen kennen lernen und in Kontakt kommen. Es freut mich, dass das geklappt hat!“ Einen gelungenen Abschluss bildete der Besuch des WDR-Landesfunkhauses in Düsseldorf.

    Übersicht über die einzelnen Gruppen:

  • „Warum kann ich mich nicht am Remscheider Hbf beraten lassen, wenn ich mit der Bahn nach München fahren möchte?“

    „Warum kann ich mich nicht am Remscheider Hbf beraten lassen, wenn ich mit der Bahn nach München fahren möchte?“

    Der Sven Wolf-Express zum Landtag

    Nach einer kurzen Sicherheitsüberprüfung am Eingang und einem Kaffee in der Bürgerhalle des Landtags nahm die Gruppe an einem Informationsprogramm des Besucherdienstes sowie einer Führung durch das Landtagsgebäude teil. Hieran schloss sich ein Gespräch mit Sven Wolf an. Dieser nutzte die Gelegenheit, sich kurz persönlich vorzustellen sowie einen kurzen Einblick in seine Arbeit zu geben. Auf die Frage, was denn den Besucherinnen und Besuchern „auf den Nägeln brennt“, musste Wolf nicht lange warten – und so entwickelte sich eine lebhafte und abwechslungsreiche Diskussion.  Die fehlenden Beratungsmöglichkeiten am Remscheider Hauptbahnhof wurden von einer Teilnehmerin kritisiert. „Wenn ich von Remscheid nach München fahren möchte, muss ich nach Wuppertal fahren um mich beraten zu lassen!“ ließ sie ihren Unmut freien Lauf. Wolf, der sich im Rahmen seiner Arbeit häufig mit Beschwerden über die Deutsche Bahn konfrontiert sieht, verwies auf die Auseinandersetzungen mit der Bahn über den Erhalt der Müngstener Brücke. „Wir haben mit der Bahn lange gerungen, dass die Müngstener Brücke nicht aus Kostengründen abgerissen und durch einen Betonneubau ersetzt wird. Eine Servicestelle am Remscheider Hauptbahnhof war aber leider nicht durchzusetzen!“ so Wolf.

    Ein weiteres großes Thema für die Besucher aus Remscheid war das Designer Outlet Center an der Blume. Hier betonte Wolf „ Ein DOC an der Blume ist kein Spaziergang!“. Der Gebietsänderungsantrag wurde beim Regionalrat und bei der Bezirksregierung eingereicht, jedoch leider vor zwei Wochen abgelehnt. Dennoch wird weiterhin tatkräftig für ein DOC gekämpft, auch wenn dieser Weg wahrscheinlich bei Gericht bestritten werden muss. Auf die Frage, ob der Investor für das DOC weiterhin bestehen bleibt, antwortete Wolf: „Ja! Vor zwei Jahren waren Oberbürgermeisterin Beate Wilding und ich in London und haben mit dem Investor gesprochen, der uns bestätigte, dass der Standort an der Blume für sein Unternehmen ideal ist“.

    Nach dem rund zweistündigen Besuchsprogramm versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Erinnerungsfoto auf der Treppe in der Bürgerhalle. Beim Abschied riefen einige Besucher Wolf ein „Bis zum nächsten Mal!“ zu, womit sie deutlich machten, dass ihnen der Landtagsbesuch gefallen hat.

  • Umbau des Plenarsaals abgeschlossen.

    Umbau des Plenarsaals abgeschlossen.

    Nach 24 Jahren der Nutzung war es dringend notwendig den Saal neu zu gestalten und zu renovieren. Eine Zielsetzung war es den ursprünglichen Charakter des Plenarsaales nicht zu zerstören, sondern die notwendigen Maßnahmen mit einer Modernisierung zu verknüpfen. Die Gründe für eine Erneuerung waren sehr eindeutig. Zum einen war der Plenarsaal nicht barrierefrei. Es war nicht möglich als Rollstuhlfahrer das Rednerpult zu erreichen. Nicht nur Abgeordnete im Rollstuhl waren davon betroffen, sondern auch Besucher diverser Veranstaltungen, die in diesem Rahmen den Plenarsaal betrachten wollten.

    Die Barrierefreiheit ist nun durch die Umgestaltung und Erneuerung des Podestbodens mit zwei synchronen, behindertengerechten Rampen links und rechts vom Präsidium erreichbar. Rollstuhlfahrer werden  die letzte und die erste Reihe sowie die Ministerplätze und das Rednerpult selbständig, also ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, erreichen können. Das neue Rednerpult wurde ebenfalls behindertengerecht, indem es jetzt höhenverstellbar ist.

    Zum anderen waren die klimatischen Verhältnisse im alten Plenarsaal unzumutbar, da die Frischluft aus der Klimaanlage durch den Teppichboden in den Raum strömte. Aufgrund des alten Teppichs kam es bei diversen Abgeordneten, zu erheblichen Atemproblemen. Nach den erfolgreichen Umbaumaßnahmen wird die Raumluft nicht mehr über den Teppichboden, sondern über in die neuen Abgeordnetentische eingebauten Lüftungskästen geführt und über die gelochte Tischplatte der Vorderfront in den Saal geleitet.

    Eine weitere Neuheit im neuen Plenarsaal ist die Bestuhlung, die jetzt ergonomisch ist und über ein Schienensystem geregelt wird, die den Plenarsaal auch beim Verlassen immer „ordentlich“ aussehen lässt.

    Die Gesamtkosten für diesen erforderlichen Umbau betrugen insgesamt 4,5 Mio. Euro und wurden über öffentliche Ausschreibungen an Firmen vergeben, die größtenteils aus Nordrhein-Westfalen stammen. Alles in allem kann man sagen, dass die Mitwirkenden in den 9 Wochen des Umbaus großartige Leistungen vollbracht haben,  denn der neue Plenarsaal ist rundum gelungen und konnte pünktlich zur ersten Sitzung nach der Sommerpause eingeweiht werden.

  • Junge Gesichter im Kabinettssaal der Staatskanzlei

    Junge Gesichter im Kabinettssaal der Staatskanzlei

    Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern aus Israel und Remscheid

    „Zu Gast in der Staatskanzlei bin ich nicht so oft, erst recht nicht mit Besuchergruppen. Das hatte aber einen ganz einfachen Grund: der Landtag wird in der Sommerpause umgebaut!“Die Gruppe unter Leitung von Beate Morvai bestand aus jungen Remscheiderinnen und Remscheidern und jungen Schülerinnen und Schülern aus Israel. Jeder Gast hat einen heimischen Gastgeber zugeteilt bekommen. Nach dem unterhaltsamen Besuch auf dem Schützenfest stand heute wieder mehr Lernen auf dem Programm. Dvir Lachar, der israelische Lehrer der Gruppe, sorgte dafür, dass auch einige wichtige Fakten vermittelt wurden. Was ist NRW? Welche Unterschiede gibt es in den politischen Systemen? Dazu gab es passend eine fachkundige Führung durch die engagierten Mitarbeiter der Staatskanzlei NRW.

    Wie kommen eigentlich Gesetze zustande?

    „Der Weg vom Kabinettsbeschluss bis hin zur Lesung bei uns im Parlament ist viel anschaulicher, wenn man direkt im Kabinettssaal sitzt und einfach nur hinüber zu zeigen braucht“ schildert Wolf seine Versuche, das nordrhein-westfälische System den Schülern zu erläutern.

    Kabinettssaal 

    Die Fragen der Jugendlichen unterschieden sich jedoch kaum von denen anderer Jugendgruppen: Was kann man gegen die Abwanderung von jungen Leuten aus Remscheid machen? Welches Ziel haben sie sich persönlich für ihre Arbeit hier in Düsseldorf gesetzt? Welche Erfahrung haben Sie bisher mit den Piraten gemacht? „Remscheid ist leider keine Universitätsstadt“, entgegnete Wolf auf die erste Frage. “Deshalb ziehen viele junge Leute nach der Schule weg. Umso wichtiger ist es, dass Remscheid für junge Familien attraktiv ist, so dass dieser Verlust ausgeglichen wird.“

    Spannend auch die Debatte über die beiden Schulsysteme – das israelische und das von NRW und die Studienmöglichkeiten. „Wir in Israel können auf unsere einmal erworbenen Qualifikationen auch nach Studienauszeiten neue Abschlüsse draufsetzen. Ist das auch hier möglich?“ fragte einer der begleitenden Lehrer. „Wir haben hier in NRWWir haben ein gut ausgebautes System von Weiterbildungseinrichtungen. Wir müssen einerseits dafür sorgen, dass Kinder nicht mehr so früh auf verschiedene Schulformen aufgeteilt werden und andererseits allen, die es wollen, eine zweite Chance geben! Der Schulkonsens soll da ein wichtigen Beitrag leisten“ konnte Wolf an eine der aktuellen Debatten der letzten Wahlperioden anknüpfen.

    Zum Abschluss war dann die Aussicht von der 10.  und von der 20. Etage auf Düsseldorf eines der Highlights des Besuchs in der Landeshauptstadt.

    Blick von der Staatskanzlei auf den Landtag
  • „Wie hast Du es geschafft, Herrn Laumann vom Mindestlohn zu überzeugen?“ – Remscheider SPD-Senioren besuchten den Landtag

    „Wie hast Du es geschafft, Herrn Laumann vom Mindestlohn zu überzeugen?“ – Remscheider SPD-Senioren besuchten den Landtag

    Remscheider SPD-Senioren besuchten Sven Wolf im Landtag

    Diese – zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeinte Frage – war Teil einer einstündigen Diskussion der Remscheider SPD-Senioren mit ihrem Abgeordneten, den sie am vergangenen Donnerstag im Rahmen eines Landtagsbesuchs in Düsseldorf trafen. 50 Mitglieder der Remscheider AG 60plus um ihre Vorsitzende Rita Jungesblut-Wagner und die Organisatorin Inge Brenning waren der Einladung ihres Abgeordneten gefolgt und mit dem Reisebus in die Landeshauptstadt aufgebrochen. Nach einer 30-minütigen Informationsveranstaltung wohnten sie einer Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus bei.

    In der anschließenden Diskussion kamen die aktuellen Themen Rechtsterrorismus, Mindestlöhne sowie das geplante DOC für Remscheid zur Sprache. „Wir hatten heute Morgen eine gute wie besonnene Diskussion zu der Mordserie Rechtsextremer. „Ich finde es unsäglich, hier von „Döner-Morden“ zu sprechen, denn es sind Menschen getötet worden.“ so Wolf. Die Gruppe war sich einig, dass der Verfasssungsschutz – aber auch ein Teil der Politik – in den vergangenen Jahrzehnten „auf dem rechten Auge blind“ gewesen sind, wie es eine Teilnehmerin ausdrückte. „Wir werden Konsequenzen ziehen!“ versprach Wolf, der auch Mitglied des Innenausschusses des Landtags ist.

    Die Besuchergruppe nutzte darüber hinaus ihren Besuch im Landtag, um Sven Wolf einen besonderen Gruß für „ihre“ Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mitzugeben. „Wir haben bei einer großen Remscheider Bäckerei ein glutenfreies Brot für Hannelore bestellt. Richte ihr bitte unsere Grüße aus und sage ihr, dass wir sie bald mal wieder in Remscheid begrüßen möchten!“ so die Vorsitzende der Remscheider AG 60plus, Rita Jungesblut-Wagner. „Noch im Laufe des Plenartages konnte ich Hannelore Kraft das Brot aus Remscheid überreichen. Sie dankte hierfür sehr herzlich und bat mich, den SPD-Senioren herzliche Grüße zu bestellen.“ so Wolf.

  • Von Ochstentouren und Hammelsprüngen

    Von Ochstentouren und Hammelsprüngen

    Was tun, wenn die eigene Schule für das Landesturnfest gebraucht wird aber kein Brückentag mehr frei ist? Man besucht den Landtag Nordrhein-Westfalen! So machten es jedenfalls 50 Schülerinnen und Schüler des Remscheider Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung, dessen Räumlichkeiten im Rahmen des sportlichen Großereignisses als Schlafstätte gebraucht wurden. Den Besuch hatte der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf möglich gemacht, der aufgrund eines auswärtigen Termins leider nicht mit dabei sein konnte.

    Was ein Landtag ist, wie er gewählt wird und welche Aufgaben er hat, hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Unterricht behandelt und waren entsprechend gut vorbereitet in die Landeshauptstadt Düsseldorf gefahren. Vor Ort bekamen sie nun live einen Eindruck von der Atmosphäre in dem Gebäude, lernten den Plenarsaal von der Tribüne aus kennen und besuchten sogar einen der beiden großen Fraktionssäle.

    Im Rahmen eines Informationsvortrags informierte Frau Birn vom Besucherdienst sehr anschaulich, wie der Landtag arbeitet und – für den einen oder anderen Schüler sicherlich nicht uninteressant – wie man Landtagsabgeordneter werden kann. In diesem Zusammenhang fiel das Stichwort der „Ochsentour“, die viele Politiker bewältigen müssen, bevor sie für eine Wahl aufgestellt werden. Gemeint ist hierbei die mühevolle und jahrelange Arbeit innerhalb einer Partei, um voran zu kommen. Angesichts der in der Geschichte Nordrhein-Westfalen bislang einmaligen Erfahrung mit einer Minderheitsregierung fiel auch das Stichwort „Hammelsprung“, welcher angewendet wird, wenn die Mehrheiten bei einer Abstimmung unklar sind. Hierfür müssen sämtliche Abgeordnete den Plenarsaal verlassen und betreten ihn wieder durch eine Türe mit der Überschrift „Ja“, „Nein“ oder „Enthaltung“.

    „Bei Abschluss des Ausflugs war noch nicht ganz klar, wie viele der Schüler sich auf die „Ochsentour“ begeben möchten, um eines Tages eventuell durch einen „Hammelsprung“ Gesetze zu beschließen.“ so Herr Pütz vom Remscheider Berufskolleg. Einig war man sich jedoch, dass der Wandertag zum Landtag ein voller Erfolg war.