Schlagwort: Stiftung Lesen

  • Vorlesetag am Steinberg: Justine und die Kinderrechte

    Vorlesetag am Steinberg: Justine und die Kinderrechte

    Anlässlich des 30. Jahrestages der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler ausführlich mit dem Thema Kinderrechte.Passend dazu habe ich eine Kurzgeschichte aus dem Buch „Justine und die Kinderrechte“ vorgelesen.

    Wie ich finde, kann man sich diesem wichtigen Thema auch hervorragend mit einer kleinen Geschichte nähern. Denn Lesen ist etwas sehr Schönes. Es regt nicht nur die Phantasie an, sondern macht gerade auch in der Gruppe viel Spaß..

    Die zwölf Kurzgeschichten in „Justine und die Kinderrechte“ sind je einem wichtigen Kinderrecht gewidmet. In der Geschichte „Armer Jonas“, die ich vorgelesen habe, hilft Justine einem Jungen dabei, sein Recht auf einen angemessenen Lebensstandard zu erstreiten. Er überzeugt seine Eltern, Unterstützung beim Sozialamt zu beantragen. So wird auch ihm aus einer armen Familie die Klassenfahrt ermöglicht.

    Besonders hat mich beeindruckt, wie gut die Schülerinnen und Schüler schon über ihre Rechte Bescheid wissen. Das Recht, um das es im „armen Jonas“ geht, kannten sie natürlich alle schon. Wer wissen möchte, welche Rechte Justine sonst noch für die Kinder verteidigt, dem kann ich dieses schöne Buch nur wärmstens empfehlen“.

  • Vom Blaubeermann und dem Spuk auf dem Reiterhof – Sven Wolf las den Kindern der Kita Pusteblume vor

    Vom Blaubeermann und dem Spuk auf dem Reiterhof – Sven Wolf las den Kindern der Kita Pusteblume vor

    „Ich habe meine Lieblingsgeschichte mit in die KiTa genommen, die schon mir schon vorgelesen wurde, als ich selbst noch in die KiTa ging. Hänschen im Blaubeerenwald“, erzählt Sven Wolf. „Auch heute lieben Kinder diese Geschichte. Es gibt vieles auf den Bildern zu entdecken: Marienkäfer, Würmer, Waldgestalten. Danach musste ich aber unbedingt noch zwei Pferde-Geschichten aus einem mitgebrachten Lieblingsbuch vorlesen. Was es aber mit dem rasselnden Geräusch im Pferdestall auf sich hat und ob es da spukt – das wird nicht verraten. Das muss selbst gelesen und entdeckt werden“.

    Ihre Lieblingsbücher haben die Kinder mit in die KiTa gebracht. KiTa-Leiterin Sandra Budniok nahm die von Sven Wolf bei ihr angefragte Lesestunde zum jährlichen Vorlesetag zum Anlass, eine ganze Lese-Woche in der KiTa Pusteblume daraus zu machen. Neben Politikerinnen und Politikern kamen auch Eltern zum Vorlesen in die KiTa.

    „Der Vorlesetag ist eine wunderbare Aktion, um Eltern und Kindern wieder das Vorlesen nahezubringen. Bei den Kleineren sind lange Texte noch etwas schwierig. Da ist es besonders das gemeinsame Bilderschauen, die Verbindung mit eigenen Erlebnissen und das Erzählen davon, das auf viel lebhaftes Interesse der Kinder stößt. Mir hat es wieder eine Menge Spaß gemacht. Ich hoffe, dass viele Eltern sich die in der KiTa aufgestellten Lieblingsbücher anschauen und dann auch zuhause mit ihren Kindern gemeinsam lesen.“

    Die bundesweiten Vorlesetage finden auf Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitschrift DIE ZEIT und der DB Deutsche Bahn Stiftung statt. In diesem Jahr wurde vom 14. November bis zum 17. November zu den Vorlesetagen aufgerufen und fast 150.000 Menschen haben sich daran beteiligt. Weiter Informationen finden sich hier: http://www.vorlesetag.de

  • Vorlesen braucht Vorbilder. Sven Wolf las in Rade und Remscheid

    Vorlesen braucht Vorbilder. Sven Wolf las in Rade und Remscheid

    Dort durfte ich den Kindern jeweils eine spannende Geschichte vorlesen und mit den Grundschülern und Kindergartenkindern sprechen. Der Gruselgeschichte, die ich in der KGS Lindenbaum vorgelesen habe, haben die Kinder gespannt zugehört. Im Anschluss habe ich mich mit ihnen über die Geschichte unterhalten und erfahren können, was die Kinder denn gerne lesen. Im Lehrerzimmer traf ich neben vielen Raderinnen und Rader auch Bürgermeister Johannes Mans, die alle selbst zum Buch griffen und in den unterschiedlichsten Klassen vorlasen.

    In der Kindertagesstätte Confetti habe ich eine Geschichte vorgelesen, die mir selber in meiner frühen Kindheit oft vorgelesen wurde: „Hänschen im Blaubeerwald“ von Elsa Beskow. Auch hier waren die Kinder sehr interessiert und haben gerne zugehört. Eine besondere Herausforderungen, denn es ist gar nicht so leicht von Kindergartenkindern so lange Aufmerksamkeit zu erhalten. Nach dem Vorlesen präsentierte mir die Leiterin Ute Holdorf die neuen Räumlichkeiten und ich durfte eine sehr moderne Kindertagesstätte kennenlernen. Gut erinnere ich mich an die früheren Räume des IKE im Otto-Pfeiffer-Haus in Remscheid, dagegen sind die neuen Räume in der Rosenhügeler Straße ein großer Fortschritt.

    Für mich ist es von großer Bedeutung, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, weil ich denke, dass vor allem kleinen Kindern das Lesen nähergebracht werden muss. Lesen bildet und ist ein guter alternativer Zeitvertreib neben Spielkonsolen und Handys. Getreu des Mottos der Initiative: „Vorlesen braucht Vorbilder“, bin ich an diese Besuche herangegangen und freue mich, dass ich den Kindern eine Freude und das Lesen etwas attraktiver machen konnte. Ich hoffe, dass diese Initiative auch Eltern einen Anstoß geben konnte, ihren Kindern mehr vorzulesen.

  • Vorlesetag der Stiftung Lesen: Märchenstunde mal ganz anders

    Vorlesetag der Stiftung Lesen: Märchenstunde mal ganz anders

    „Die Welt des Lesens ist ein Rückzugsort für unsere Phantasie, wie auch für unsere Erinnerungen. Ich habe bei meiner Tatkraft-Tour im Jahr 2010 bereits erfahren wie wichtig die intensive Betreuung Demenzkranker und demenziell veränderter Menschen ist. Da sind Vorleseaktionen eine schöne Sache. Es macht mir Freude zu sehen, wie die Seniorinnen und Senioren in den alten Geschichten ihre eigenen Kindheitsträume wiederfinden, auch wenn sie sich oft nicht mehr an die Ereignisse des Vortages erinnern können.“ sagte Sven Wolf rückblickend.

    Mit den spannenden Märchen der Gebrüder Grimm ließ Wolf die Seniorinnen und Senioren zurück in ihre Kindheit reisen, was zu einer heiteren Stimmung beitrug, die sich schnell unter allen verbreitete. Märchennachmittage sind ein regelmäßiger Programmpunkt im Willi-Hartkopf-Haus, die sonst zumeist von Angehörigen organisiert werden.

  • Die Weihnachtsgans Auguste im Kindergarten der Stiftung Tannenhof

    Die Weihnachtsgans Auguste im Kindergarten der Stiftung Tannenhof

    Zum ersten Mal nahm der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf an dem bundesweiten Vorlesetag der „Stiftung Lesen“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ teil und las im Kindergarten der ev. Stiftung Tannenhof vor. Getreu dem oben zitierten Motto eines bekannten Vorlesepaten versuchte Sven Wolf, die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine kleine Reise in eine andere Welt zu nehmen. Hierfür hatte er sich das Buch „Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf ausgesucht.

    „Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit und erschien 1946. Sie ist aber auch heute noch zeitgemäß. Keine Sorge Auguste endete nicht auf dem Festtisch.“

    Scheinbar ohne Berührungsängste tauchte Wolf dabei in die Kindergartengruppe ein und las mit Freude vor. Ob er das gut gemacht hat, wird der Remscheider Abgeordnete dabei spätestens an den Weihnachtstagen erfahren – denn unter den Zuhörern war auch seine kleine Nichte. „Ich bin gespannt, ob ich künftig mehr Anfragen als Vorleser im Familienkreis bekommen werde!“ fügt Wolf augenzwinkernd hinzu.