Schlagwort: Gespräch

  • Besuch bei der Feuerwehr Remscheid

    Besuch bei der Feuerwehr Remscheid

    Wer sich für andere einsetzt, seine eigene Gesundheit riskiert, um Menschenleben zu retten, der verdient unseren uneingeschränkten Respekt. Dabei haben wir alle die Feuerwehrleute auch an unserer Seite, wenn die Feinde der Demokratie immer lauter werden.

    Bei meinem Besuch bei der Remscheider Feuerwehr Feuerwehr Remscheid konnte ich viele Themen besprechen. Schnell einig waren wir uns, dass die Altersgrenze für die Pensionierung nicht steigen darf. Ich hoffe, dass die deutliche und gemeinsame Kritik alle Gewerkschaften von DBB und DGB und aller kommunalen Spitzenverbände bei Innenminister Reul Gehör finden und der Entwurf einfach wieder im Schreibtisch verschwindet.

    Wir nahmen uns viel Zeit, über die Erfahrungen aus den Krisen und Katastrophen der letzten Jahre zu sprechen. Wie müssen künftig das Krisenmanagement, die Vorbeugung oder die psychologische Nachbetreuung aussehen? Alles Fragen, auf die wir auch im Untersuchungsausschuss zur Hochwasserkatastrophe Antworten suchen. Wir als Bevölkerung müssen aber auch lernen, wie wir uns bei einem schweren Unwetter oder großen Schadensereignissen erst einmal selbst helfen können.

    Wer weiß heute denn noch, was Sirenensignale bedeuten oder was ich für den Notfall zuhause haben sollte?

    Ich danke dem Feuerwehrchef Guido Eul Jordan und den weiteren Kollegen der Feuerwehr für das wie immer gute und fachliche Gespräch. Daraus habe ich viel für meine Arbeit in Düsseldorf mitnehmen können.

  • Bürgersprechstunde wieder am nächsten Samstag in Radevormwald

    Bürgersprechstunde wieder am nächsten Samstag in Radevormwald

    Am 12. November ab 11:00 Uhr. Kommen Sie doch vorbei. Sie sind herzlich eingeladen, sich bei einer Tasse Kaffee aufzuwärmen.

    Gerne höre ich mir Ihre Anliegen an und nehme Anregungen und Fragen mit nach Düsseldorf.

    Foto: Thomas Wunsch

    Als Ihr Ansprechpartner für Radevormwald habe ich für Ihre Anregungen oder Probleme immer ein offenes Ohr.

  • Reibungsloser Bahnverkehr für Remscheid unbedingt erforderlich

    Reibungsloser Bahnverkehr für Remscheid unbedingt erforderlich

    „Der Aufzug ist nun zumindest zunächst einmal wieder in Betrieb, wird aber nochmals für eine weitere Reparatur ausfallen. Bei der Direktverbindung sind wir dabei, nachzuhaken, was mit den Haltepunkten Güldenwerth und Lüttringhausen passiert, die in der bisherigen Planung des VRR nicht vorgesehen sind“ so Wolf.

    Udo Schiefner hat uns Unterstützung zugesagt: „Mich erreichen als Vorsitzender des Verkehrsausschusses unzählige Anliegen aus ganz Deutschland. Es hilft da ungemein, sich vor Ort direkt ein Bild zu machen. Regelmäßig nutze ich meine Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium, um diese Problem dann an die richtigen Adressen weiterzugeben. Remscheid hat es da mit nur einer Zugverbindung echt nicht leicht. Wenn die Züge ausfallen oder unpünktlich sind, steht hier der ganze Verkehr still.“

    Burkhard Mast-Weisz nutzte das Gespräch, um auch auf das bald fertige Berufskolleg hinzuweisen. „Wir haben hier in der Region bald das einzige Berufskolleg mit Bahnanschluss. Das ist eine große Kraftanstrengung gewesen und bald eine große Chance für Remscheid. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn auch die Bahn zuverlässig fährt. Nach dem Wechsel auf den neuen Betreiber VIAS hat es etwas geruckelt. Der Geschäftsführer hat mir aber in einem Gespräch versichert: VIAS ist gekommen um zu bleiben. Weiterhin wichtig ist für die Stadt Remscheid das Thema einer Direktverbindung nach Köln. Da bleiben wir am Ball. Eine gute Anbindung an Köln als Metropole würde für die zukünftige Mobilität der Remscheiderinnen und Remscheider eine wichtige Verbesserung darstellen.“

     

     

  • Bürgersprechstunde in Radevormwald am kommenden Samstag

    Bürgersprechstunde in Radevormwald am kommenden Samstag

    Von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr am Samstag heißt es wieder: Auf einen Kaffee mit Sven Wolf.

    Diese Treffen vor Ort sind mir in den vergangenen Jahren immer sehr wichtig gewesen. Leider war es in der schwierigen hohen Ansteckungsphase der Corona-Pandemie teilweise nur möglich, telefonische Gespräche anzubieten. Eine Bürgersprechstunde mussten wir sogar kurzfristig absagen. Ich freue mich aber, dass wir uns in diesem Jahr wieder mit Vorsicht und Abstand in Präsenz über die Themen vor Ort austauschen können. Vieles lässt sich leichter vis-a-vis schildern.

    Einige wichtige Themen sind zuerst hier zur Sprache gekommen. Dann hat sich daran manchmal ein Besuch in einem Stadtviertel angeschlossen, wie etwa in den belvona-Wohnsiedlungen, oder ein Besuch in der Ortschaft Heide, wo der bisherige Radweg einfach endet. Hier gibt es jetzt endlich eine Lösung, die ich zwischen der Stadtverwaltung Radevormwald und dem Landesbetrieb Straßen NRW vermittelt habe. Die Stadt baut und das Land erstattet die Kosten für diesen Radweg, der dringend gebraucht wird.

  • Wolf und Durdu: Respekt für die gute Arbeit der Feuerwehr

    Wolf und Durdu: Respekt für die gute Arbeit der Feuerwehr

    Gemeinsam mit der SPD-Landratskandidatin für den Oberbergischen Kreis Tülay Durdu habe ich am 02. Juli mit der Wehrführung der Feuerwehr Nümbrecht gesprochen und den Brandort eines Mehrfamilienhauses besichtigt . Gemeindebrandinspektor Udo Müller hat uns den Ablauf und die Erfahrungen während des Einsatzes geschildert.

    Die nächtlichen Angriffe und Beschimpfungen der Feuerwehrleute verurteilen wir auf das Schärfste. Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen die sich für das Wohl anderer einsetzen, angegriffen werden. Leider nehmen die Angriffe und Beleidigungen gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften massiv zu, das ist nicht akzeptabel.

    Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften, die für die Löschung des Brandes im Einsatz waren.

    Den Besuch habe ich auch zum Anlass genommen, mit der Freiwilligen Feuerwehr über die lokalen Bedingungen und Bedürfnisse zu sprechen, um diese Themen mit in die Fachdiskussion nach Düsseldorf zu nehmen.

  • Gut und günstig wohnen in Radevormwald – im Gespräch mit Experten aus Düsseldorf

    Gut und günstig wohnen in Radevormwald – im Gespräch mit Experten aus Düsseldorf

    Sven Wolf, der den Kontakt zu Alexander Rychter vermittelte, begrüßt das Vorhaben der Stadt:

    „Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird in den nächsten Jahren auch jenseits der Metropolen mit Sicherheit groß bleiben. Bei dem Neubaugebiet in Karthausen auf ein 30-prozentiges Ziel an öffentlich geförderten Wohnungen zu setzen und auch die Überlegungen zu einer Neugründung einer eigenen Gesellschaft in Radevormwald sind da sicherlich gute Ansätze, damit auch künftig jeder eine gute und bezahlbare Wohnung finden kann“, erklärte Sven Wolf.

    Gleichzeitig müsse der Schritt zu einer neuen Wohnungsgesellschaft auch gut überlegt sein. Die Stadt befindet sich deshalb gerade noch in einer ausführlichen Analyse-Phase, bei der die Umsetzbarkeit des Vorhabens und mögliche Alternativmodelle abgewogen werden sollen.

    „Wenn sich die Stadtverwaltung zu so einem Schritt entscheidet, dann ist das ein Thema, mit dem die Stadt die nächsten 20 bis 30 Jahre beschäftigt sein wird. Das Vorhaben muss nicht nur kommunalpolitisch gerechtfertigt sein, sondern der der örtliche Wohnungsmarkt muss die entsprechenden Rahmenbedingungen ermöglichen.“, erklärte Alexander Rychter.

    Gerade was die Planungskapazitäten und das notwendige Know-how angeht, spüre man in Radevormwald noch stark die Auswirkungen der Insolvenz der letzten städtischen Wohnungsgesellschaft vor zehn Jahren. Bürgermeister Johannes Mans hält deshalb auch eine Kooperation mit  anderen Wohnungsgesellschaften außerhalb von Radevormwald oder einem anderen langfristig orientierten Partner für sinnvolle Umsetzungsmöglichkeiten.

    Dem Vorschlag, die Möglichkeiten einer solchen Kooperation auszuloten, zeigte sich auch der Landtagsabgeordnete Sven Wolf aufgeschlossen:

    „Ich denke, zu einem ausführlichen Gespräch wird man in Remscheid sicherlich bereit sein. Allerdings sollten wir auch im Hinterkopf behalten, dass etwa die Remscheider GEWAG schon einmal in Radevormwald Wohnungen besaß und sich vor Jahren von diesen Wohnungen trennen musste“, erklärte Sven Wolf.

     

  • Bürgersprechstunde in Radevormwald am 11. Februar 2017

    Bürgersprechstunde in Radevormwald am 11. Februar 2017

    Für Samstag, 11. Februar von 10 bis 13 Uhr, lade ich zur offenen Bürgersprechstunde ein, die in den Räumen der SPD Radevormwald am Markt stattfinden wird.

    Auch die nächste Bürgersprechstunde ist bereits terminiert. Sie findet am Samstag, 11. März von 10 bis 13 Uhr an gleicher Stelle statt.

    Gerne bin ich für Sie auch außerhalb der Bürgersprechstunde ansprechbar.

    Telefon: 02191 84 23 56 4
    E-Mailadresse: sven.wolf@landtag.nrw.de

  • Fraktion vor Ort zum Thema Integrationsplan NRW

    Fraktion vor Ort zum Thema Integrationsplan NRW

    Aus den Berichten konnten wir entnehmen, dass noch an einigen Stellen mehr zu tun ist und insbesondere Fachpersonal zu schulen und zu besorgen ist. So fehlt es noch an den passgenauen Lehrkräften – auch wenn bereits viele Stellen geschaffen wurden – und vor allem an Trauma-Therapeuten, die in der jeweiligen Sprache behandeln können. Ein großer Bedarf besteht ferner an Alphabetisierungskursen, wie viele TeilnehmerInnen bestätigen konnten.

    Manches behindert die schnelle Integration unnötig. Dazu gehört bei der Vermittlung in Arbeit die Vorrangprüfung. Hier waren sich alle Beteiligten einig, dass dies zu Verzögerungen und einer weiteren Warteschleife für Flüchtlinge führt, die bereit sind, eine Arbeitsstelle anzutreten. Gerade bei jungen männlichen Flüchtlingen sei es wenig erfüllend, nur einen zweistündigen Sprachkurs zu absolvieren oder eine ehrenamtliche Arbeit in kleinem Rahmen zu übernehmen. Auch wenn durch diese Tätigkeiten grundlegende Anforderungen vermittelt würden, wie die Tatsache, dass man pünktlich und zuverlässig zur Arbeit erscheinen muss, wünschten sich die jungen Männer vielmehr, sich möglichst bald eine Zukunft mit einer richtigen Berufstätigkeit aufzubauen, so berichtete Daniela Klein von der BAF e.V.

    Auch die Einrichtung von Spielgruppen erfordere es, komplizierte Auflagen zu erfüllen. Ebenso wurden andere als die monatlichen Abrechnungsverfahren gewünscht, die viel Aufwand und Inflexibilität bedeuten. Vieles könnte noch Erleichterung bringen – so wurden von Erden Ankay-Nachtwein Vorbreitungsklassen für den Elementarbereich angesprochen.

    Hans-Willi Körfges machte deutlich, dass es zunächst darum gehe, Abläufe bei der Registrierung zu beschleunigen – so dass zügig Erfassung und Interviews erfolgten. Die Remscheider Engagierten beklagten hier insbesondere den Bustransport in benachbarte Städte, der neue Ängste bei bereits traumatisierten Menschen hervorrufe, ob sie nun wieder in eine Turnhalle müssten. Hier alternative Wege zu finden – besonders für die seit Längerem hier Lebenden, war ein Anliegen der Remscheiderinnen und Remscheider.

    Meine LandtagskollegInnen Hans-Willi Körfges (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) und Helene Hammelrath aus Bergisch-Gladbach und ich haben die Anregungen, und sowohl Lob wie auch Kritik mitgenommen, die wir nun in die weitere Debatte zum Integrationsplan NRW einbringen werden. Geplant ist, hier im Gespräch zu bleiben und konstruktiv zusammenzuarbeiten.

    Bericht des Remscheider Generalanzeigers

    Bericht der Bergischen Morgenpost

  • Das Leid mindern – mit Behutsamkeit, Ehrlichkeit und Offenheit

    Das Leid mindern – mit Behutsamkeit, Ehrlichkeit und Offenheit

    „Wir legen besonderen Wert auf die Wünsche unser Patientinnen und Patienten und versuchen, vieles möglich zu machen“, erzählt Chefarzt Dr. Uwe Junker. “Dazu gehören nicht nur Besuche von Verwandten und Freunden, sondern auch etwa von geliebten Haustieren. Den Patientinnen und Patienten soll der Aufenthalt so angenehm wie nur möglich gestaltet werden.“

    Gespräch beim Sana-Klinikum

    Der Wunsch, die Fachabteilung im Sana-Klinikum zu besuchen, entstand nach einem langen Gespräch mit Hanna Ludwig, der leitenden Oberärztin der Schmerz- und Palliativmedizin. Frau Ludwig lernte ich vor einiger Zeit bei der Jubiläumsveranstaltung des Remscheider Hospizvereins kennen. Dabei entstand die Idee, die Station zu besuchen und selbst einen Eindruck über die Arbeit zu gewinnen. Frau Ludwig und Herr Dr. Junker führten mich und meine Mitarbeiterin Katharina Keil durch das Zentrum für Anästhesie, Intensiv-, Schmerz- und Palliativmedizin des Sana Klinikums Remscheid.

    Tief beeindruckt hat uns nicht nur das engagierte Team auf der Station, das uns wertvolle Einblicke in seine Arbeit gewährt hat, sondern vor allem die Patientinnen und Patienten, die uns trotz ihrer schweren Bürde mit einer bewundernswerten Offenheit und Freude empfangen haben.

    Gespräch mit dem Chefarzt„Wir haben über Jahre sorgfältig ein multidisziplinäres Team mit besonderen Stärken zusammengestellt, das für jeden Patienten ein individuelles Behandlungsziel verwirklichen kann“, erläutert Dr. Junker. Zum Team der Schmerz- und Palliativmedizin gehören Fachärzte, Physiotherapeuten, Psychologen, Kunst- und Musiktherapeuten, Pflegepersonal und Seelsorger. Besonders beeindruckend war hier die gute Zusammenarbeit. Einen wichtigen Teil der Arbeit nimmt auch die psychologische Betreuung der Verwandten der Patientinnen und Patienten ein. Das soziale und familiäre Umfeld spielt eine große Rolle – hier wird vor allem Wert gelegt auf Ehrlichkeit und Offenheit, soweit es für die Betroffenen und ihre Angehörigen psychisch erträglich ist.

    Die Arbeit der Station wird durch den Freundeskreis Palliativstation SK Remscheid e.V. unterstützt, dem auch mein geschätzter Ratskollege und Bezirksbürgermeister Otto Mähler angehört. Der Verein organisiert besondere Angebote, wie eine Übergangsbetreuung durch die Pflegerinnen und Pfleger der Station bei einer Verlegung zurück nach Hause. Dann können in den ersten Tagen weiterhin die bereits bekannten Pflegekräfte helfen, bis sich die ambulante Betreuung durch die Familie oder ambulante Dienste eingespielt hat.

    Der Schwerpunkt der Palliativmedizin liegt in der Beherrschung von Schmerzen und anderen Krankheitssymptomen, im Umgang mit ihrer unheilbaren Erkrankung und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Im Vordergrund steht die Linderung des Leidens, um die verbleibende Lebenszeit so lebenswert wie möglich zu machen. Wir konnten uns überzeugen, dass die Klinik hier Hervorragendes leistet und sind froh, eine solche Einrichtung in Remscheid zu haben.

    Fotos: Katharina Stratos