Schlagwort: Gespräche

  • Landesregierung soll „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten ausloben

    Landesregierung soll „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten ausloben

    Hierzu erklärt Sven Wolf, Sprecher der SPD-Fraktion im Hauptausschuss des Landtags NRW:

    „Wir leben in einer Zeit von Kriegen, Krisen und Unsicherheiten. Extremistische Gruppen von links, von rechts, islamistischer oder antisemitischer Art werden größer oder werden zumindest lauter und verbreiten immer mehr Hass und Hetze. Umso wichtiger ist es, dass wir Demokratinnen und Demokraten noch mehr für unsere Demokratie einstehen. Aber Demokratisch agieren kann nur, wer Demokratie versteht, wer sie gelernt und eingeübt hat. Deswegen fordern wir die Landesregierung auf, eine landesweite „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten auszuloben.

    In dieser Zeit sollen in den Kitas, Schulen, Berufskollegs und Hochschulen die Grundfeste unserer Demokratie im Mittelpunkt stehen. Die Woche soll ein Anstoß sein für weitere Projekte, Gespräche, die Entwicklung von Sensibilität hinsichtlich der Feinde der Demokratie und die Wichtigkeit des Gegensteuerns. Wir laden alle demokratischen Fraktionen ein, diese Idee gemeinsam mit uns weiter zu entwickeln und schließlich unsere Demokratie noch stärker zu machen.“

    Unser Antrag

     

  • Den Landtag bei Nacht erleben!

    Den Landtag bei Nacht erleben!

    Foto: Daniel Behmenburg

    Sie können nicht nur den Landtag in lockerer Atmosphäre besichtigen, sondern von 17 bis 23 Uhr gibt es viel Spannendes im kulturellem Rahmenprogramm, zum Beispiel Poetry Slams und Talkrunden, Ausstellungen und Fotowände.

    Wir leben Demokratie und öffnen unser Haus für Sie! Sprechen Sie mit uns, fragen Sie und informieren Sie sich, was wir Abgeordneten tun, an welchen Themen wir arbeiten und was wir erreichen wollen. Schauen Sie, wie und wo auch Sie in der Politik mitmischen können!

    Mit dabei im Rahmenprogramm: Sängerin BB Thomaz, die Indiepop-Band Hannes Weyland, Künstlerinnen und Künstler des Apollo-Varietés und der Zauberkünstler Yuta Maruyama. Junge Poetry-Künstler messen sich beim Poetry Slam „Poetry for future“ in der Bibliothek. In den Talkrunden geht es um aktuelle politische Fragen, aber auch z.B. mit dem Düsseldorfer Künstler und Wagenbauer Jacques Tilly um das Verhältnis von Politik und Satire.

  • Wie sieht das Jurastudium von morgen aus?

    Wie sieht das Jurastudium von morgen aus?

    Wir sprechen mit den #Studierenden, Fachschaften, Lehrkörpern der Universitäten und den Verbänden zu den geplanten neuen Regelungen im Juristenausbildungsgesetz JAG NRW.

    Erinnere mich noch gut an mein Studium. Am Anfang wissen, was am Ende wirklich zählt ist wichtig. Dann gelingt das Studium mit Lernen, Praktika und Vorbereitung auch. Bisher heißt Jura-Studium: Viel Stoff in wenig Zeit lernen.

    Dabei dürfen Methodik und rechtsethische und rechtsphilosophische Fragen nicht zu kurz kommen. Denn wir wollen auch morgen Juristinnen und Juristen mit gutem Wissen, klarer Haltung und einem klaren Kompass für unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie.

  • Bürgersprechstunde am Samstag in Radevormwald am Markt

    Bürgersprechstunde am Samstag in Radevormwald am Markt

    Besonders freue ich mich auf Feedback zur Initiative von Daniel Pilz und Rosanna Düring, die Kräwi zu verschönern. Daniel und Rosanna haben vor einigen Wochen eine städteübergreifende gemeinsame Initiative zur Modernisierung der Freizeitanlage an der „Kräwi“ und der Verschönerung des umliegenden Geländes angestoßen. Beide treten – einmal in Remscheid und einmal in Radevormwald – als jüngste KandidatInnen zur anstehenden Kommunalwahl 2020 an und bewerben sich für die jeweiligen Stadträte.

    Am Samstag spreche ich mit den beiden darüber, wie sich die Initiative bisher entwickelt hat und was sie noch vorhaben. Diskutieren Sie mit! Ich freue mich auf Ihren Besuch!

     

    Ihr Ansprechpartner für Radevormwald im Landtag.

    Für Ihre Anregungen oder Probleme habe ich immer ein offenes Ohr.

    Bürgersprechstunde

    Am 22.08.2020 vormittags

    Vor dem SPD Bürgerbüro, Markt 1, Radevormwald

     

  • Gute Gespräche zum Fortschritt der Vielen und zur Wertschätzung

    Gute Gespräche zum Fortschritt der Vielen und zur Wertschätzung

    Fotos: Daniel Behmenburg

    Thomas Kutschaty zeichnete ein klares Bild, wohin wir in Nordrhein-Westfalen  wollen. Das Leben von vielen Menschen besser machen – durch gerechten Lohn, bezahlbare Wohnungen und gleiche Chancen. Wenn heute schon klar ist, was aus einem Kind wird, wenn man schaut, wo es wohnt und was seine Eltern machen, dann ist das nicht das Aufstiegsversprechen, das wir uns einmal gegeben haben.

    Unsere Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sprachen zu unseren sozialdemokratischen Werten und Zielen und natürlich auch über die aktuellen Ereignisse in Thüringen. Kutschaty, Esken und Walter-Borjans haben noch einmal die Standfestigkeit der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gegen den Faschismus hervorgehoben.

    Gute Diskussionen gab es in den drei Leitmotivgruppen. Hier sammelten Lisa Kapteinat und ich Ideen zum Thema #DubistesWert. Anerkennung und Respekt – besonders für die Helden des Alltags, die manchmal Uniform tragen, wie Feuerwehr oder Polizei, manchmal Mitglied sind in einem der zahlreichen Vereinen und helfenden Organisationen, manchmal die Nachbarn sind, die sich um einander kümmern.

  • Gruppe aus Remscheid und Solingen spricht mit SPD-Landtagsabgeordneten über die Möglichkeit eines Direktflugs nach Crotone

    Gruppe aus Remscheid und Solingen spricht mit SPD-Landtagsabgeordneten über die Möglichkeit eines Direktflugs nach Crotone

    „Auch kleine Schritte bringen uns voran. Wir müssen unser Anliegen an vielen Stellen vortragen und viele Gleichgesinnte suchen – dann könnte unser großer Wunsch, dass es wieder einen Flug aus Deutschland zum Flughafen Crotone gibt, auch wahr werden“, meinte einer der Gesprächsteilnehmer, zuversichtlich, dass sich der Einsatz lohnt.

    Am Mittwoch traf die zehnköpfige Gruppe mit Nicola Turano im Landtag Nordrhein-Westfalen mit der Kölner Landtagsabgeordneten Susana dos Santos Herrmann und dem Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf zusammen. Broschüren, Karten und auch Flaggen brachten sie mit.

    Seit fast fünf Jahren gibt es die Initiative von Süditalienern aus Kalabrien, die in Remscheider und Solinger Betrieben beschäftigt sind und vor allem in den Sommermonaten ihre Familien in besuchen wollen.

    Den Landtagsabgeordneten erläuterten sie ihr Anliegen. „Vorübergehend gab es eine Möglichkeit, in den Sommermonaten zweimal in der Woche aus Nürnberg mit der Ryan Air nach zu Crotone zu fliegen. Diese Flugverbindung wurde leider eingestellt. Jetzt kämpfen wir dafür, dass es eine Alternative gibt und wollen uns für einen Flug aus Nordrhein-Westfalen einsetzen.“

    Die Flüge aus Nürnberg nach Crotone seien zu über 80 % ausgelastet gewesen. Die Initiative sieht eine gute Chance, dass auch aus dem übrigen Bundesgebiet Reisende nach Nordrhein-Westfalen kommen würden, um von hier aus nach Crotone  zu fliegen. Die Alternative, so berichteten sie, sei eine dreistündige Reise durch Kalabrien auf schwierigen Straßen vom ohnehin bereits überlasteten Flughafen Lamezia aus.

    „„Ob es ein solches Angebot geben wird, wird weitgehend von der Nachfrage nach einer solchen Flugverbindung, also der Auslastung, abhängen“, machte Susana dos Santos Herrmann deutlich, die Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtags ist. Sie sagte zu, der Initiative Ansprechpartner für weitere Gespräche zu nennen. „Hier wird auch eine Rolle spielen, dass von italienischer Seite aus das Interesse an einer solchen Verbindung deutlich gemacht wird.“

  • Landesregierung muss endlich vollständige Akten vorlegen!

    Landesregierung muss endlich vollständige Akten vorlegen!

    „Ich kann mich nicht erinnern, dass es irgendwelche Absprachen zwischen RWE und uns in diesen Zusammenhängen gegeben hat.“ Das hat Innenminister Reul noch im letzten Plenum in einer Fragestunde des Landtags gesagt. Es ging damals um die Räumung des Hambacher Forstes und die bevorstehende Rodung. Reul hatte monatelang jeden Zusammenhang von sich gewiesen. Aber spätestens seit Donnerstag ist klar: Es gab Treffen, und es gab Absprachen.

    Das musste Reul in der letzten Sitzung des Innenausschusses eingestehen, und das ergibt sich auch aus der bizarren Akteneinsicht, die uns am Donnerstag Abend gewährt wurde. Die Frage ist nur, welche Absprachen es gab. Denn in den Akten, die uns zur Verfügung gestellt wurden, finden sich keine Gesprächsvermerke. Transparenz, die von Reul versprochene, sieht anders aus. Also müssen wir weiter dafür sorgen, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt.

    Am Mittwoch werden wir das zum Thema der Fragestunde machen und beim Minister nachbohren, was nun tatsächlich gewesen ist. Zudem haben wir einen Eilantrag eingereicht, in dem wir fordern, dem Parlament endlich die vollständigen und ungeschwärzten Akten vorzulegen.

  • Auf einen Kaffee mit Sven Wolf am 07. September in Radevormwald

    Auf einen Kaffee mit Sven Wolf am 07. September in Radevormwald

    Am kommenden Samstag, den 07.09.2019, heißt es deshalb wieder: „Auf einen Kaffee mit Sven Wolf“! Dieses Mal gibt es passend zur Tasse Kaffee außerdem leckere, frischgebackene Waffeln. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Ihr Ansprechpartner für Radevormwald im Landtag.

    Für Ihre Anregungen oder Probleme habe ich immer ein offenes Ohr.

    Bürgersprechstunde

    Am 07.09.2019 von 11:00 bis 13:00 Uhr

    Im SPD Bürgerbüro, Markt 1, Radevormwald

     

  • NRW.Gespräche in Radevormwald: Wohnen ist ein Menschenrecht

    NRW.Gespräche in Radevormwald: Wohnen ist ein Menschenrecht

    „Wohnen ist ein Thema, das uns derzeit allen unter den Nägeln brennt. Wir brauchen dringend eine Modernisierungsoffensive“, machte Dietmar Stark in seiner Begrüßungsrede deutlich. Wie dringend der Handlungsbedarf zu sein scheint, zeigte besonders eindrücklich das Eingangsstatement von Pfarrer Dr. Dieter Jeschke: „Sie fragen sich sicher, warum hier oben ausgerechnet ein Pfarrer sitzt, um über das Thema Wohnen zu sprechen. Ich gehe in die Problemhäuser und sehe, unter welchen Bedingungen viele Menschen in unserer Stadt leben müssen. Eines dürfen wir nicht vergessen: Wohnen ist eine Frage der Menschenwürde“, appellierte  Pfarrer Jeschke.

    Bürgermeister Johannes Mans betonte in der Diskussion vor allem, dass die Stadt etwa mit der Erschließung des Neubaugebietes Karthausen ihr Möglichstes tue. Trotzdem verfüge man nicht über die finanziellen Möglichkeiten, um das Problem alleine zu stemmen: „Wir dürfen nicht vergessen, dass Radevormwald eine Kommune in der Haushaltssicherung ist. Wir brauchen also Schützenhilfe vom Land – aber das ist Zukunftsmusik“, sagte Johannes Mans.

    Da kann ich dem Bürgermeister nur zustimmen. Sicherlich ist Radevormwald gerade mit der Idee einer Neugründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft oder mit dem Beschluss, beim Neubaugebiet in Karthausen eine 30-prozentige Quote an Sozialwohnungen festzulegen, auf einem guten Weg. Das allein wird jedoch nicht ausreichen, um den hohen Bedarf an gefördertem Wohnraum zu decken. Denn bis 2021 werden in Radevormwald knapp 450 Wohnungen aus der Sozialbindung herausfallen.

    In den beliebten Metropolregionen in unserem Land ist die Lage noch viel dramatischer. Leider lässt die jetzige Landesregierung nicht erkennen, wie sie das Thema anpacken will. 2016 war NRW mit knapp 9.300 geförderten Wohnungen noch „Deutscher Meister bei der Wohnraumförderung“. Zwei Jahre später hat die neue Regierung diese Spitzenposition verspielt und die Zahl hat sich halbiert. Statt Champions League spielt NRW beim Wohnungsbau jetzt auf den Abstiegsplätzen. Das alles wird noch dramatischer vor dem Hintergrund, dass noch im Jahr 2016 die NRW.BANK prognostizierte, dass wir in NRW bis zum Jahr 2020 400.000 neue Wohnungen brauchen, also rund 100.000 Wohnungen pro Jahr. 2016, im Spitzenjahr, wurden 47.000 neue Wohnungen gebaut.

    Wenn ein Markt – wie der Wohnungsmarkt in NRW – so vollkommen aus dem Gleichgewicht gekommen ist, dann brechen nicht nur die Preise immer wieder neue Rekorde, sondern auch der Umgang mit Mieterinnen und Mietern ufert aus. Kaum eine Mieterin oder ein Mieter traut sich dann noch eigene Rechte geltend zu machen.

    Die Landesregierung muss hier dringend gegensteuern. Die Neugründung einer landeseigenen Wohnungsgesellschaft – wie es meine Fraktion seit einiger Zeit fordert – wäre ein erster und überfälliger Schritt in die richtige Richtung. Eine solche Gesellschaft könnte dann dort auftreten, wo es in Kommunen – wie etwa in Radevormwald – keine eigene Gesellschaft gibt.

     

     

  • Bürgersprechstunde in Radevormwald am 19. Januar

    Bürgersprechstunde in Radevormwald am 19. Januar

    Für Samstag, 19. Januar von 11 bis 13 Uhr lade ich zur offenen Bürgersprechstunde ein, die in den Räumen der SPD Radevormwald am Markt stattfinden wird. Ich freue mich darauf, den Bürgerinnen und Bürger in angenehmer Runde Frage und Antwort zu stehen und Anregungen für die Diskussionen und Debatten in Düsseldorf mitzunehmen.

    Gerne bin ich für Sie auch außerhalb der Bürgersprechstunde ansprechbar.

    Telefon: 02191 84 23 56 4
    E-Mailadresse: sven.wolf@landtag.nrw.de