Schlagwort: Familienleben

  • Bei der SPD Brühl zum Thema bezahlbares Wohnen

    Bei der SPD Brühl zum Thema bezahlbares Wohnen

    Die örtliche SPD beschäftigt sich seit längerer Zeit mit dem Thema. Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Michael Weitz und dem Vorsitzenden der SPD Brühl, Marcus Venghaus unternahm Sven Wolf einen Spaziergang durch die Innenstadt. Dabei zeigten sie ihm einige Flächen, die noch Potential für öffentlich geförderten Wohnungsbau hergeben könnten.

    Dass längst nicht mehr ein klassischer Plattenbau auf freie Flächen gesetzt wird, zeigte die SPD Brühl auf der anschließenden Mitgliederversammlung. Durch „Häuser auf Stelzen“, wie es in München schon umgesetzt wurde, können in kurzer Zeit viele bequeme und vor allem auch schicke, aber dennoch bezahlbare Wohnungen entstehen. Hierbei werden vorgefertigte, aber dennoch individualisierte Wohnblöcke auf Tragflächen gestellt. Der Vorteil davon: Es geht fast keine Bodenfläche, wie etwa Parkplätze, verloren.

    Über die Chancen und Möglichkeiten des sozialen Wohnungsbaus tauschte sich Sven Wolf auch mit dem Bürgermeister von Brühl, Dieter Freytag, aus. „Es ist daher schade, dass die schwarz-gelbe Landesregierung gerade hier die Mittel reduziert und für die dringende Förderung nun weniger Geld bereit steht. Denn 2016 war NRW noch Deutscher Meister beim öffentliche geförderten Wohnen. In keinem anderen Bundesland wurden seinerzeit soviele Wohnungen wie in NRW gebaut.

    Bezahlbares Wohnen ist ein Grundversprechen

    Bezahlbares Wohnen ist eines der Versprechen, das wir als Politik, insbesondere als Sozialdemokraten, der Gesellschaft geben müssen“, resümierte Wolf. „Danke für die guten Recherchen und den intensiven und fundierten Diskussionsprozessen, den ihr angeregt habt. Ich wünsche der SPD Brühl viel Erfolg bei der Umsetzung eurer zukunftsweisenden Ideen.“

     

  • Schülerinnen und Schüler aus Kirsehir im Gespräch mit Sven Wolf

    Schülerinnen und Schüler aus Kirsehir im Gespräch mit Sven Wolf

    Den Besuch hatte der Freundschaftsverein Remscheid-Kirsehir e.V. organisiert, der sich sehr für Jugendbegegnung und Schüleraustausch einsetzt. Superintendent Hartmut Demski vom Evangelischen Kirchenkreis Lennep aus dem Vereinsvorstand und Dr. Stephanie Bluth begleiteten die Gruppe.

    „Alles ist so grün hier!“- Das war die spontane Antwort auf die Frage, was hier anders sei als in der Heimat. Kirsehir – das bedeute Wüstenstadt – erläuterte Serdar Ünsal. Der Unternehmer aus Remscheid war mitgekommen, half als Übersetzer und berichtete auch manche Anekdote aus seinem Berufsleben.

     „Hier geht alles nach der Uhr. Ab einer bestimmten Zeit stirbt das Leben auf den Straßen,“ meinte einer der Schüler. In der Türkei würden die Familien abends rausgehen, einkaufen und zusammenkommen. “Früher galt es sogar als unhöflich, wenn man nach 20 Uhr jemanden anruft“, meinte Sven Wolf. „Inzwischen ist es auch bei uns etwas lockerer geworden. Dazu haben die vielen Menschen, die aus südlichen Ländern wie der Türkei, Italien, Spanien zu uns gekommen sind, beigetragen. Aber noch immer ist es zuweilen schwierig, nach 21 Uhr außerhalb noch etwas Warmes zu essen zu bekommen. “

     „Die Gebäude sind sehr ordentlich, vor allem die Dächer, und jeder hält sich hier an die Verkehrsregeln“, stellten die Gäste fest. Sven Wolf bemerkte, dass einiges der hier üblichen Eigenart wohl auch abfärbe. „Wir sind bekannt für unsere ‚Vereinsmeierei‘. Wir sind Mitglied in Schützen-, Karnevals, Sport- und Kleingartenvereinen. Viele türkische Menschen, die zu uns kommen, fangen dann an, hier auch ordentliche Vereine zu gründen mit Anmeldung, Satzung, Vorständen und Mitgliederversammlungen.“ 

    Auch vom Tagesablauf des Abgeordneten wollten sich die Besucherinnen und Besucher ein Bild machen. „Da ist auch alles mit Kalendereinträgen durchgetaktet“, meinte Sven Wolf. „Viel Zeit für Familienleben und Sport bleibt den Abgeordneten meist nicht. Am Wochenende habe ich aber Spargel gekocht. Wenn die Zeit für den Sport nicht reicht, muss man früh morgens schwimmen gehen oder anders in Bewegung blieben, zum Beispiel anstelle des Aufzugs die Treppe nehmen.“

    Dazu passte gut die Erläuterung von Superintendent Demski beim Austausch zu den verschiedenen Arten der Enthaltsamkeit in der Fastenzeit. Nicht nur auf bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol oder Rauchen verzichteten die Menschen, sondern manche auch auf das Fernsehen oder das Autofahren, um diese Zeit der inneren Einkehr bewusster zu erleben. „Alkohol weglassen ist kein Problem – nur auf meinen Kaffee kann ich ganz schlecht verzichten“, bekannte Sven Wolf.