Schlagwort: Einsatz

  • Invictus Games – „Gesicher des Lebens“

    Invictus Games – „Gesicher des Lebens“

    Die Invictus Games – ins Leben gerufen von Prinz Harry – sind ein internationales Sportereignis für Soldatinnen und Soldaten, die Verletzungen im Einsatz oder Erkrankungen an der Seele erlitten haben. Im Einsatz für uns, unsere Freiheit und Demokratie.

    Die beeindruckenden Schwarz-Weiß-Nahaufnahmen zeigen „Gesichter des Lebens“, Soldatinnen und Soldaten im sportlichen Einsatz. Porträtiert wurden sie von der Fotografin Daniela Skrzypczak. Ihr Anliegen ist es, die Empfindungen und die Verletzungen für uns sichtbar zu machen.

    Die Invictus Games werden im September in Düsseldorf ausgetragen und stehen unter dem Motto „,A Home For Respect“. Eine guter Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Soldatinnen und Soldaten, deren Mut, Kraft und Ausdauer. Die Ausstellung ist noch bis 15. September 2023 in der Wandelhalle des Landtags zu sehen.

  • Ein Stück Zeitgeschichte ist von uns gegangen

    Ein Stück Zeitgeschichte ist von uns gegangen

    Nachruf

    Die Remscheider SPD trauert um Siegmund Freund

    (* 29.06.1920   † 28.08.2022)

    Ein Stück Zeitgeschichte ist vor wenigen Tagen friedlich eingeschlafen. Im gesegneten Alter von 102 Jahren ist Siegmund Freund, Holocaust-Überlebender aus Remscheid, am 28. August in seiner Wahlheimat Frankfurt verstorben.

    Siegmund Freund hat nicht nur aufgrund seines hohen Alters ein außergewöhnliches Leben gelebt – oder besser gesagt: zum Teil erleben müssen. Am 29. Juni 1920 geboren erlebte er als Jugendlicher, wie die Nationalsozialisten in Deutschland 1933 an die Macht kamen. Für ihn als Remscheider jüdischen Glaubens war damit ein „normales“ Leben in seiner Heimat nicht mehr möglich. 1938 musste er die Schule – das ehemalige Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und heutige Emma-Herwegh-Gymnasium – verlassen. Einen Abschluss zu machen hat ihm das nationalsozialistische Regime verwehrt.

    Siegmund Freund war gezwungen, Deutschland zu verlassen. Er überlebte den Holocaust, bei dem viele seiner Familienangehörigen den Tod fanden. Mit der Verlegung der ersten Stolpersteine in Remscheid im Herbst 2004 auf Initiative von Frieder Backhaus, Träger des Rheinlandtalers der Landschaftsversammlung Rheinland, gelang Remscheid das Kunststück, seinen großen Sohn, den es als Jugendlichen im Stich gelassen und in die Flucht getrieben hatte, ein Stück weit wieder zurück in die Heimat zu holen.

    Siegmund Freund hat seiner Heimatstadt ein Geschenk gemacht, welches nur wahrhaft große Menschen zu geben in der Lage sind: Er hat über viele Jahre jungen Menschen aus Remscheid seine Geschichte, die auch die Geschichte unserer Heimatstadt und unseres Landes ist, nähergebracht. Er hat das Grauen des Nationalsozialismus und seiner unfassbaren Verbrechen an unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die einst unsere Freunde und Nachbarn waren, anhand seiner Biographie begreiflich zu machen versucht.

    Siegmund Freund wurde als junger Mensch aus seiner Heimat vertrieben – aber er ist jung geblieben. Er hat mit seiner Bereitschaft, über das Erlebte im Holocaust mit jungen Menschen zu sprechen, viele Generationen von Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt erreicht und wir sind uns sicher, dass er dadurch einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat unsere Gesellschaft stärker zu machen: stark gegen Antisemitismus, stark gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und stark gegen jede Art von Ausgrenzung und Gewalt.

    Wir als Remscheider SPD haben Siegmund Freund nicht nur geschätzt, wir haben ihn verehrt und besonders seine Leidenschaft für unsere Demokratie geschätzt. In Gesprächen, auch mit uns, gewann er seine Gesprächspartner stets mit seiner Bescheidenheit und seinem Humor.

    Aus Respekt vor seiner Lebensleistung haben wir ihm 2020 unseren Preis „Stolz auf Remscheid“ gewidmet.

    Wir verneigen uns vor Siegmund Freund und sagen „Shalom, lieber Siegmund!“

  • Informationschaos zum Schienenersatzverkehr auf der S7-Strecke

    Informationschaos zum Schienenersatzverkehr auf der S7-Strecke

    Von den 9 vorhandenen Zügen waren zuletzt nur 3 im Einsatz, weil es technische Probleme gab, kurzzeitige waren sogar alle in der Werkstatt. Damit ist der vorgegebene Takt – trotz des Einsatzes von Leih-Fahrzeugen – nicht einzuhalten und es werden Busse für den SEV dazwischengeschaltet. Es gibt Lücken im 20-Minuten-Takt. Zusatzangebote zu den Hauptverkehrszeiten fallen aus. Die politischen Gremien des VRR wurden darüber informiert, dass es seit zwei Wochen zu einer massiven Abnutzungserscheinung der Räder gekommen ist. Der VRR betreibt derzeit Ursachenforschung.

    Unklar ist wohl, ob dies in der Verantwortung der DB Netz als für die Schienen verantwortliches Unternehmen oder von Abellio als Verantwortliches Unternehmen für die Fahrzeuge liegt.

    Der VRR hat nun entschieden, wieder verstärkt Diesel-Fahrzeuge von anderen Strecken von Abellio auf der Strecke der S 7 einzusetzen. In Telefonkonferenzen wird das weitere Vorgehen beraten. Noch ist nicht abzusehen, was die nächsten Tage auf uns zukommt. Ich finde aber, hier muss schnellstens die Informationslage geklärt sein. Nicht alle fahren jetzt in die Sommerferien. Die Pendlerinnen und Pendler müssen wissen, wie sie zur Arbeit kommen und brauchen verlässliche Infos.

     

  • Sonst vor’m Stadion, jetzt auch vor dem Landtag in Düsseldorf

    Sonst vor’m Stadion, jetzt auch vor dem Landtag in Düsseldorf

    Foto: Daniel Behmenburg

    Die Landesreiterstaffel unterstützt die Polizeieinsatzkräfte in besonderen Sicherheitslagen. 32 Dienstpferde und 42 Polizeireiterinnen und Polizeireitern sind im Einsatz. Von dort oben hat man einen guten Überblick über das Geschehen.

    Pferde sind ja nicht nur ein guter Freund der Menschen, sondern auch recht respekteinflößend. Nervenstärke und ein gutes Training braucht ein Pferd aber jedenfalls, um für diese Einsätze fit zu sein. Die Wallache mit einem Mindestmaß von 1,68 Meter sind zwischen vier und acht Jahren alt. Diese beiden hatten jedenfalls die ebenfalls erforderliche Gutmütigkeit!

  • Danke für den großartigen Einsatz in diesen besonders schwierigen Zeiten!

    Danke für den großartigen Einsatz in diesen besonders schwierigen Zeiten!

    Ich wünsche allen in der Pflege, in Krankenhäusern und im Gesundheitsdienst gesegnete Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr! Schokolade stärkt die Nerven, das wird gebraucht, denn die Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir können aber helfen, Abstand halten und Masken tragen.

     

  • Helfende Pflegekräfte nach Brand in der Stiftung Tannenhof 2018 wurden gestern mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet

    Helfende Pflegekräfte nach Brand in der Stiftung Tannenhof 2018 wurden gestern mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet

    „Das schnelle, verantwortungsvolle und mutige Handeln der Pflegekräfte hat dazu geführt, dass niemand ums Leben kam und die Situation bereits entschärft war, bevor die 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Johannitern am Brandort eintrafen“, erinnert Sven Wolf, der den Vorschlag machte, diese Tat mit der Rettungsmedaille auszuzeichnen.

    „Ich habe den Ministerpräsidenten angeschrieben und die tatkräftigen Helfenden vorgeschlagen. Die Hilfe erforderte in der Situation viel Nervenstärke, Umsicht und Besonnenheit, weil die Situation für psychisch erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Tannenhof eine besondere Belastung bedeutete. Die Würdigung und Anerkennung dieses couragierten Einsatzes durch die Verleihung der Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine schöne Geste.“

    Zusammen mit weiteren Helfenden aus ganz Nordrhein-Westfalen wurden die Pflegekräfte gestern für ihren großen Einsatz zum Schutz der Mitmenschen in Königswinter ausgezeichnet.

    „Ihren Mut und selbstlosen Einsatz auszuzeichnen erinnert uns daran, dass niemand in einer Notsituation hilflos allein gelassen wird, dass wir im Idealfalle alle zusammenhalten und füreinander sorgen. Und dass wir durch unser Handeln dazu beitragen können, dass dieser Zusammenhalt jeden Tag und jede Stunde ein Stück mehr verwirklicht wird.“

  • Wolf und Durdu: Respekt für die gute Arbeit der Feuerwehr

    Wolf und Durdu: Respekt für die gute Arbeit der Feuerwehr

    Gemeinsam mit der SPD-Landratskandidatin für den Oberbergischen Kreis Tülay Durdu habe ich am 02. Juli mit der Wehrführung der Feuerwehr Nümbrecht gesprochen und den Brandort eines Mehrfamilienhauses besichtigt . Gemeindebrandinspektor Udo Müller hat uns den Ablauf und die Erfahrungen während des Einsatzes geschildert.

    Die nächtlichen Angriffe und Beschimpfungen der Feuerwehrleute verurteilen wir auf das Schärfste. Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen die sich für das Wohl anderer einsetzen, angegriffen werden. Leider nehmen die Angriffe und Beleidigungen gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften massiv zu, das ist nicht akzeptabel.

    Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften, die für die Löschung des Brandes im Einsatz waren.

    Den Besuch habe ich auch zum Anlass genommen, mit der Freiwilligen Feuerwehr über die lokalen Bedingungen und Bedürfnisse zu sprechen, um diese Themen mit in die Fachdiskussion nach Düsseldorf zu nehmen.

  • SPD-Landtagsfraktion trauert um toten SEK-Beamten

    SPD-Landtagsfraktion trauert um toten SEK-Beamten

    Dazu erklären Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Sven Wolf, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

    „Die Nachricht vom Tod des jungen Polizeibeamten hat uns tief betroffen. Sie hat uns erneut vor Augen geführt, wie gefahrvoll die Aufgaben sein können, die Polizeibeamtinnen  und -beamte auf sich nehmen. Sie gewährleisten durch ihre Arbeit die Sicherheit von uns allen.  Die SPD-Landtagfraktion steht hinter unseren Polizistinnen und Polizisten. Wir sprechen allen Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen sowie Freunden des Opfers unser tiefes Mitgefühl aus.“

  • Dranbleiben im Einsatz für die stündliche ICE-Anbindung

    Dranbleiben im Einsatz für die stündliche ICE-Anbindung

    „Immerhin spricht die Deutsche Bahn hauptsächlich von Angebotserweiterungen. Wir müssen aber nun – solange die Optionen geprüft werden – mit vereinten Kräften gemeinsam deutlich machen, wie entscheidend der Erhalt der derzeitigen Anbindung für unserer Region ist. Die Deutsche Bahn wird nach Ihren Angaben Prüfungen und Abstimmungen mit den Landesverkehrsministerien und den für den Regionalverkehr zuständigen Aufgabenträgern durchführen. Hier ist jetzt das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gefordert. Ich habe heute in einem Brief den Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst aufgefordert, sich in den kommenden Gesprächen mit der Deutschen Bahn verstärkt für unsere Region einzusetzen.“

  • Ehrenamtliche Helfer aus Remscheid beim Empfang der SPD-Landtagsfraktion im Plenarsaal

    Ehrenamtliche Helfer aus Remscheid beim Empfang der SPD-Landtagsfraktion im Plenarsaal

    Hannelore Kraft widersprach der öffentlichen Meinung, die Willkommenskultur schmälze dahin. Sie sagte, sie würde die leuchtenden Augen der vielen Helfer sehen und könne dies nicht erkennen. Sie unterstrich: „Wir sind ein starkes Land. Die jetzt zu uns kommen, werden uns noch stärker machen.“

    Die SPD-Landtagsfraktion hat am vergangenen Samstag im Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtags einen Empfang für mehr als 400 ehrenamtliche Helfer, die sich zwischen Rhein und Weser bei der Aufnahme und der Betreuung von Flüchtlingen engagieren, ausgerichtet.

    Aus diesem Anlass erklärte Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion: „Wir haben damit bewusst ein Zeichen der großen Wertschätzung gesetzt. Ohne den tagtäglichen Einsatz der vielen Menschen im ganzen Land ist die große Aufgabe, die Schutzsuchenden aufzunehmen und zu betreuen, nicht zu bewältigen. Die Helferinnen und Helfer engagieren sich schon seit Monaten, sie sind die gelebte Willkommenskultur. In jeder Stadt, in jedem Dorf stellen sie unter Beweis, dass Nordrhein-Westfalen tolerant und weltoffen ist.“

    Zum Empfang in den Landtag hatten wir 99 Landtagsabgeordneten der SPD ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eingeladen. Aus Remscheid hatte ich hierzu Angela Günther, Frank Nachtwein, Christoph Bürger, Annalena Hösl, Oliver Sommavilla und Nadine Gaede eingeladen.

    Die Helferinnen und Helfer wurden begrüßt von Norbert Römer, Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Über die Fragen der aktuellen Flüchtlingspolitik diskutierten Albert Henz, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Frank Johannes Hensel, Diözesan-Caritasdirektor für das Erzbistum Köln, Jutta van Amern, Arbeitskreis Fremde Willich, Marius Meyer, Leiter zweier Notunterkünfte der Maltes, Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Thorsten Schäfer-Gümbel, stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender und Fraktionschef im hessischen Landtag, und Norbert Römer.