Schlagwort: Digitalisierung

  • Mit Christina Kampmann auf Digitalisierungstour in Remscheid

    Mit Christina Kampmann auf Digitalisierungstour in Remscheid

    Tobias Dehler und Martin Meyer von bergisch.io ermöglichten uns einen Blick auf ihre Netzwerke und Ideen. Wünsche an die Politik? Mehr konstruktiven Streit, mehr Offenheit und die Ehrlichkeit, dass Politik auch nicht alles weiß – das gaben die Initiatoren von bergisch.io uns mit.

    Den Wunsch, uns an der Basis zu orientieren und uns am Podcast bergisch.io zu beteiligen, haben wir schon erfüllt oder bei Abschluss der Tour zugesagt. Einen herzlichen Dank für die Tasse!

    Auch von der Gründerschmiede haben wir Digitalisierungswünsche mitgenommen. Mit vielen engagierten Menschen hat Christoph Imber die Gründerschmiede geformt – eines der wenigen Projekte in NRW, bei denen eine Gründerkultur als Graswurzelbewegung und nicht kommerziell auf den Weg gebracht wurde.

    Seine Wünsche: „Mehr Licht im Förder-Jungle des Landes! Für Gründungen in Remscheid brauchen wir schnelles Internet und guten Kaffee; den guten Kaffee haben wir schon!“

    Dank an die Gründerschmiede und bergisch.io, dass wir meiner Kollegin aus Bielefeld stolz präsentieren konnten, was wir im „kleinen“ Remscheid so alles bewegen.

  • Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Veranstaltung der SPD in Remscheid

    Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Veranstaltung der SPD in Remscheid

    DA KOMMT WAS AUF UNS ZU!

    Arbeitsplätze fallen weg oder verändern sich. Sozialarbeitsplätze verschwinden. Neue Arbeitszeitmodelle entstehen. Gibt es Datensicherheit? Wie sehen die Rechte für Betriebs- und Personalräte aus? Wie werden Mitbestimmung und gute Arbeit gestaltet?

    Dieses wichtige Thema möchte die Remscheider SPD in einer öffentlichen Veranstaltung mit Fachleuten und Gästen diskutieren.

    https://www.spd-remscheid.de/2018/02/07/forum-digitalisierung-arbeit-4-0-wie-werden-wir-in-zukunft-arbeiten/

    Donnerstag, 01. März 2018 um 18.30 Uhr
    ins Foyer der Bibliothek der Stadt Remscheid,
    Scharffstraße 4-6, 42853 Remscheid.

  • Landesregierung hinkt hinterher bei IT-Ausstattung der Schulen

    Landesregierung hinkt hinterher bei IT-Ausstattung der Schulen

    Ob und wann der Digitalpakt auf Bundesebene realisiert werde, sei unklar, betont Wolf. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung reichten die dort in Aussicht gestellten 5 Milliarden für 5 Jahre zudem nicht im Mindesten aus. Die Stiftung beziffert den Bedarf vielmehr auf 2,8 Milliarden Euro jährlich, demnach auf 14 Milliarden in 5 Jahren. Großer Handlungsbedarf besteht auch nach der jüngst erstellten Studie „Schule digital“ der Deutschen Telekom Stiftung.

    Für Schülerinnen und Schüler gehe es dabei sowohl um die Kenntnis und Fertigkeit bei digitalen Anwendungen wie auch um selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Handeln im Internet, einen sicheren Umgang mit ihren Daten und kritische Medienkompetenz. Dafür müsse aber zunächst eine leistungsfähige technische Infrastruktur vorhanden sein.

    Ausgerechnet Kinder und Jugendliche drohen abgehängt zu werden – sie müssen aber bei der digitalen Entwicklung eigentlich ganz vorne dabei sein, weil sie in die digitale Arbeitswelt nachrücken. Es muss an allen Schulen und Bildungseinrichtungen Breitbandanschluss geben, wenn wir da den Anschluss nicht verlieren wollen.

  • Der Landtag hat seine Arbeit aufgenommen. Meine Schwerpunkte bleiben Kommunales, Digitalisierung und Recht.

    Der Landtag hat seine Arbeit aufgenommen. Meine Schwerpunkte bleiben Kommunales, Digitalisierung und Recht.

    „Besonders das Thema der Städte und Gemeinden liegt mir am Herzen. Ich weiß aus den vielen Gesprächen in Remscheid und Radevormwald, welche wichtigen Anliegen ich dort einbringen muss. Wir Bergischen haben massiv von dem bisherigen Stärkungspakt profitiert. Hier darf es kein zurück geben. Unsere Städte brauchen eine verlässliche Landespolitik. Denn vor Ort werden die wichtigen Weichen für uns alle gestellt“, erklärte Sven Wolf in Düsseldorf.

    Sven Wolf zum neuen Sprecher der SPD Landtagsfraktion für Kommunales, Bauen und Wohnen gewählt.

    Nach den Ausschüssen haben sich nun auch die Arbeitskreise in der SPD-Landtagsfraktion formiert. Die SPD Abgeordneten wählten Sven Wolf zum Sprecher im Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen.

    „Nach vielen Jahren als Sprecher der SPD im Rechtsausschuss freue ich mich auf diese neue Herausforderung. Besonders gilt es nun die vielen Themen im neu sortierten Ausschuss zu koordinieren. Gerade in diesem Ausschuss werden zentrale Zukunftsthemen diskutiert. Wie geht es mit den Finanzen der Städte und Gemeinden weiter? Wie wollen wir künftig wohnen? Sind Mieten besonders in den Großstädten überhaupt noch bezahlbar? Besonders hier werden wir die schwarz-gelbe Regierung nicht aus den Augen verlieren und kritisch die Finger in die Wunde legen“, so Sven Wolf. „Dabei kommt mir meine Jahrzehnte lange Erfahrung in der Kommunalpolitik sehr zugute. Ich weiß genau, wie sich Entscheidungen in Düsseldorf direkt vor Ort in Räten und Bezirksvertretungen auswirken.“

  • „Viele Impulse durch den Know-How-Transfer“

    „Viele Impulse durch den Know-How-Transfer“

    Wirtschaftsjunior Christoph Imber (378meter) im Austausch mit Sven Wolf

    Zwei Tage begleiten die Wirtschaftsjuniorinnen und -junioren jeweils Abgeordnete bei ihren Terminen, ihren Sitzungen und der Plenardebatte, um Feed-Back aus der Sicht der Wirtschaft zu geben.

    Diesmal ist Christoph Imber als einer von vier Remscheidern Wirtschaftsjunioren und -juniorinnen dabei. Der 30-Jährige Veranstaltungsmanager und 378meter-Gründer, der einmal den Spruch „Remscheid ist sexy“ prägte, nimmt es als kreative Herausforderung, sich einmal das Politikgeschäft anzuschauen. „Für mich war es unglaublich spannend, Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen eines Landtagsabgeordneten zu bekommen. Ich nehme viele Eindrücke mit nach Remscheid.“

    „Ich hoffe, es geht jetzt nicht nur um die Breitbandversorgung“, meinte Christoph Imber zu Beginn der Diskussion mit Vertretern aller Landtagsfraktionen zum Thema „Digitalisierung“, die am Dienstag Nachmittag auf der Agenda des Know-How-Transfers stand. Und dann ging es zunächst tatsächlich um Glasfasern und Verbindungsgeschwindigkeiten und die „Wichtigkeit und Dringlichkeit der Digitalisierung im Allgemeinen“ anstatt um die Umsetzung von einzelnen Maßnahmen und Förderprogrammen. Im Verlauf der Diskussion wurde es dann etwas konkreter: Warum geht es nicht schneller voran bei der elektronischen Verwaltung? Warum muss ein digitales Unternehmen Anträge noch postalisch einreichen? Warum gibt es nicht mehr Informatikunterricht an den Schulen? Was passiert in der Lehrerfortbildung und wie sieht es mit der Ausstattung der Schulen mit Geräten aus? Deutlich wurde, dass vieles nicht so schnell umsetzbar ist – sei es, weil es ein föderales System gibt und kommunale Eigenverantwortung, sei es, weil Schulungen, Weiterbildungen und Lehrerausbildung Zeit erfordern.

    „Bei der elektronischen Akte kommen wir jedenfalls im Rechtsbereich gut voran“, meinte Sven Wolf. „Wenn ich künftig Schriftsätze an das Gericht per Email sende, dann sollen diese dort direkt in der elektronische Akte landen. Mit unserem Programm ‚Schule 2020‘ gibt es vor Ort Geld, damit die Städte auch in den digitalen Neustart an unseren Schulen investieren können. Ein gelungenes Beispiel für den Breitbandausbau ist Remscheid selbst. Zuhause kann schon fast jeder schnelles Internet bekommen. In den Firmen hilft unser kommunaler Energieversorger, die EWR GmbH, in engem Zusammenspiel mit der städtischen Wirtschaftsförderung.“

    Am Mittwoch Nachmittag steht noch ein Jour fixe mit den Abgeordneten der Nachbarstädte und ihren Know-How-Partnern zu den Entwicklungsperspektiven des Bergischen Städtedreiecks auf der Agenda. Oft entstehen aus diesen Gesprächen gute Impulse für die Region.

  • Sommertour der Ministerpräsidentin in Remscheid – #NRWVierNull

    Sommertour der Ministerpräsidentin in Remscheid – #NRWVierNull

    Sommertour NRW_4.0_02Das Unternehmen produziert unter anderem Hochleistungs-Zerspanungswerkzeug, so genannte „Gewindewerkzeuge“. Der Geschäftsführer Dr.-Ing. Bernd Schniering schilderte sehr anschaulich, wie das Unternehmen sich bereits vor 25 Jahren auf den Weg zur Digitalisierung gemacht hat. Am Anfang stand aber eine ganz analoge Bestandsaufnahme,zu der Stift und Block gebraucht wurden. Erst wenn die Bausätze erfasst und redundante Listen verbannt waren, konnte es weitergehen auf dem Weg zur Industrie 4.0.

    Sommertour NRW_4.0_03Inzwischen können die Kunden genau bestimmen, welche Spezialbohrer für welches Material sie brauchen. Im Hintergrund laufen dann Simulationen und Kalkulationen. Dann wird klar, ob der neue Bohrer den Anforderungen gerecht wird und ob sich das Produkt rechnet. Anschließend kann hier vor Ort oder in Korea die Herstellung anlaufen.

    Sommertour NRW_4.0_05In meinen früheren Beruf als Insolvenzanwalt habe ich oft genug erlebt, was passiert, wenn dieses Wissen über den Kostendeckungsgrad fehlte und mit jedem neuen Produkt statt Gewinnen nur neue Löcher entstanden.

    Sommertour NRW_4.0_04Besonderen Wert legt das Unternehmen auf erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiter, die auch zwischen verschiedenen Disziplinen wechseln können. Ein engagiertes Team von Managern unterstützt den Chef bei Industrie 4.0 Hierzu gehören, wie in einem bergischen Familienbetrieb üblich, inzwischen auch die beiden Söhne des Geschäftsführers.

    Fotos: Thomas Wunsch