Schlagwort: Theodor-Heuss-Gymnasium

  • Fair-Trade-School THG: Hier wird fairer Handel groß geschrieben

    Fair-Trade-School THG: Hier wird fairer Handel groß geschrieben

    Hierzu musste die Schule eine Vielzahl von Kriterien erfüllen: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Unterricht intensiv mit fairem Handel auseinander. In der Schulmensa und am extra eingerichteten „Fair-o-mat“ gibt es eine Vielzahl fairer Produkte zu kaufen. Außerdem initiierte die Schule einen Erasmus-Schüleraustausch mit fairen Partnerschulen in Holland und Schweden. So großen Einsatz für globale Gerechtigkeit finde ich fantastisch!

    Übrigens war das THG auch auf dem diesjährigen Radevormwalder Weihnachtsmarkt vertreten. Die Schülerinnen und Schüler des kommenden Abiturjahrgangs besserten dort mit einem Glühwein- und Würstchenstand fleißig ihre Abi-Kasse auf. Da schaute ich natürlich gern vorbei – vor allem wenn’s frische Currywurst gibt.

    .

  • Rosanna Düring vom THG beim Jugendlandtag 2019

    Rosanna Düring vom THG beim Jugendlandtag 2019

    In diesem Jahr feiert der Jugend-Landtag NRW sein zehnjähriges Jubiläum. Die Oberstufenschülerin des Theodor-Heuss-Gymnasiums, Rosanna Düring, ist die erste Jugendliche aus Radevormwald, die den Landtagsabgeordneten Sven Wolf in Düsseldorf vertreten wird. Am vergangenen Samstag trafen sich die beiden auf dem Markplatz der Stadt, um sich über Politik und die bevorstehenden Aufgaben im Jugendparlament auszutauschen.

    „Es freut mich, dass mich in diesem Jahr Rosanna Düring beim Jugend-Landtag vertreten wird. Am Samstag durfte ich in einem langen und spannenden Gespräch erleben, wie sich Rosanna mit unglaublicher Energie und vielen frischen Ideen auf die Tage in Düsseldorf freut. Rosanna besucht das THG in Radevormwald und beteiligt sich dort unter anderem an der Leitung des europaweiten Projektes ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘“, sagte Sven Wolf.

    Auch Rosanna Düring freut sich schon auf die Arbeit und vor allem auf den Austausch mit ihren Parlamentskolleginnen und -kollegen. „Die Sprache ist das wirkungsvollste Mittel, das wir haben. Gerechtigkeit ist mir sehr wichtig. Deshalb finde ich, dass wir dieses Mittel auch einsetzen müssen, wenn uns etwas stört.“, sagte die Schülerin. Besonders die Themen Emanzipation, soziale Gerechtigkeit, aber auch der Klimaschutz liegen ihr sehr am Herzen. Nach dem Abitur möchte sie deshalb gerne Jura studieren.

    Seit 2008 findet der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt – der diesjährige wird vom 4. bis zum 6. Juli stattfinden. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Rund 2200 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers bzw. einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.

    Auch der zehnte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen – dabei legen sich die Jugendlichen bis zum 11. Juni auf 3 von 10 Themen fest. Man darf aber gespannt sein, was darüber hinaus an spannenden Themen für eine aktuelle Stunde beantragt oder als Eilantrag eingebracht werden. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden dem Hauptausschuss des realen Parlaments anschließend zur Weiterbearbeitung gegeben.

    „Im Gegensatz zu den verständnislosen Reaktionen vieler Älterer auf die Fridays-for-Future-Demonstrationen, an denen auch ich in Remscheid und Wuppertal teilgenommen habe, ist der Jugend-Landtag ein gutes Signal dafür, dass die Jugend ernst genommen wird.“, sagte Rosanna Düring.

     

  • 3. Staffel von THGfm zum Thema Klimawandel auf Radio Berg

    3. Staffel von THGfm zum Thema Klimawandel auf Radio Berg

    Das Schülerradio greift aktuelle Themen auf, die Schülerinnen und Schüler interessieren, und sendet in regelmäßigen Abständen im Bürgerfunk auf „Radio Berg“ (UKW 105,2) und zu besonderen Anlässen auch live über das Onlineradio.

    Weitere Sendungen sind bereits in Planung:

    • In der Sendung am 22. Februar gibt es einen Rückblick auf den Tag der offenen Tür.
    • Am 8. März geht es um die Frage:  „Hausaufgaben – Folterinstrument oder doch sinnvoll“
    • „THG – Schule ohne Rassismus“ folgt am 22. März.

    Informationen zur Arbeit des Schülerradios gibt es auf der Website der Schule:

    THGfm

    THGfm auf facebook

     

     

  • Interview bei THGfm ist „Tipp der Woche“ bei NRWision!

    Interview bei THGfm ist „Tipp der Woche“ bei NRWision!

    Mich freut es deshalb sehr, dass die Bürgermedienplattform NRWision den Beitrag von THGfm Anfang des Jahres zum „Tipp der Woche“ ernannte und die harte Arbeit der Schülerinnen und Schüler in einer entsprechenden Begründung lobte: „Ein sehr erfrischendes, informatives und unterhaltsames Interview. […] Ihr habt euch wirklich super Fragen für eure Interviews überlegt. Es macht richtig Spaß, nicht nur die typischen Fragen und Antworten zu hören. Außerdem lernen die Zuhörenden Sven Wolf so ein bisschen persönlicher, abseits der Politik, kennen.“ (Charlotte Braun, Programmdirektion NRWision)

    Wer selbst mal reinhören möchte: das Interview ist bei NRWision abrufbar und über die Website des THGfm zu finden.

  • Tag der Medienkompetenz: Schüler-Radioredakteure vom THG auf dem Weg zum Profi

    Tag der Medienkompetenz: Schüler-Radioredakteure vom THG auf dem Weg zum Profi

    „Habt ihr schon die Tonspur normalisiert? ‚Ähm‘-Pausen und Verhaspeler könnt ihr später noch entfernen.“ Das hatten die Schülerinnen und Schüler des Radioprojektes am THG gerade kurz vorher in der Unterrichtseinheit gelernt, an der ich als Gast teilnehmen durfte. Das Handling der Schnittsoftware “Samplitude“, ein Freeware-Programm, wurde von den Radiolehrkräften Nadja Peterson und Arwed Seitz vorgestellt und dann auch gleich in Gruppen ausprobiert. Das stand auf dem Unterrichtsplan: Ein Interview aus einer Umfrage zum Radevormwalder Markt auswählen, korrekt im Programm abspeichern, die Tonqualität verbessern und einzelne Segmente aus der Tonspur entfernen.

    Dass das Herausschneiden so gut wie gar nicht nötig ist, zeigte sich aber schon nach der ersten Fragerunde mit Sophie Kevenhörster als Redakteurin mit mir als Interviewgast in der Sprecherkabine.

    Flüssig und geradezu locker schnurrte sie die Anmoderation herunter. Spannende Fragen nach politischen aber auch privaten Themen und eine runde Abmoderation. Und auf ging es schon zum nächsten Frageblock mit dem nächsten Interviewer. Alle Achtung, hier sind gut vorbereitete Radioreporterinnen und -reporter am Werk!

    Lediglich beim Schulgong musste eine Pause eingelegt werden. Der wäre einfach zu laut im Hintergrund zu hören gewesen. Ein paar Anekdoten aus meinen Interview-Erfahrungen konnte ich auch beisteuern, so etwa, dass die Aufwärmfrage meist lautet: „Was hatten Sie heute Morgen zum Frühstück?“ und dass man für manche Interviews im Morgen-Echo wirklich sehr zeitig aufstehen muss, um nicht verschlafen zu klingen.

    Über manche Fragen musste ich wirklich erst einmal kurz nachdenken, weil ich sie so oft nicht gestellt bekomme. Ob ich mich als „Promi“ fühle? Nein, wohl eher nicht. Auch wenn ich schon einmal im Supermarkt angesprochen werde, ob ich mich um ein Anliegen kümmern könnte, wenn es irgendwo hakt.

    Was ich mit auf eine einsame Insel nehme? Ja, da geht es nicht ohne Technik und Netz, habe ich anhand meiner Antworten festgestellt. Wie das Flipchart zeigt, haben sich die Jugendlichen gut vorbereitet und einiges recherchiert – auch, dass ich in meiner Schulzeit in Remscheid auf der EMA war. Dort habe ich auch bei einem Radioprojekt mitgemacht. Meine Mitstreiterinnen bei dem Projekt sind heute gestandene Journalistinnen.

    Natürlich waren auch sehr wichtige Gesellschaftsfragen und hochaktuelle Themen bei den Frageblöcken dabei. Zu viel will ich aber zu den Inhalten noch nicht verraten, bevor das Interview im November auf Sendung geht. Am 30.11. soll es soweit sein.

    Ich freue mich sehr, dass am THG so viele Schülerinnen und Schüler ganz offensichtlich Spaß am Projekt haben, dass es mit den Radio-Experten Nadja Peterson, Arwed Seitz, Alexander Kühn und Martin Kohlander so engagierte Lehrkräfte gibt und – nicht zuletzt Dank der Unterstützung durch die Landesanstalt für Medien – so eine gute Ausstattung gibt, dass ein wirklich professionelles Radioprogramm möglich ist.

    Ich freue mich auf zukünftige gute Radiobeiträge vom THG Radioprojekt – die wir auf Radio Berg oder auf Radio EXLEX hören können. Weiter so!

    Links:

    https://www.thg-radevormwald.de/

    https://www.thg-radevormwald.de/thg-fm/

    https://radioberg.de/

    http://www.radiowerkstattexlex.de/

     

  • Gute Diskussion mit Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums

    Gute Diskussion mit Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums

    Jeweils die Hälfte der Jugendlichen diskutierte mit den Landtagsabgeordneten Jens Nettekoven und Sven Wolf.

    Dabei waren die Schülerinnen und Schüler bestens vorbereitet. Fragen kamen nicht nur zur Landespolitik, sondern auch zum bevorzugten Fußballverein, zu internationalen Fragen, etwa zu Donald Trump, bis zur Europapolitik, zum Beispiel zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Auf die Frage, was stärker diskutiert werden müsse, meinte Sven Wolf: „Wichtig ist, das zu thematisieren, was uns alle jeden Tag beschäftigt: die Möglichkeit, durch gute Bildung etwa zu erreichen und ein gutes Auskommen zu haben, bezahlbare Wohnungen und Kita-Plätze zu bekommen. Diese Grundversprechen müssen wir einhalten.“

    Einen zentralen Punkt der Diskussion bildete die Bedeutung der Demokratie.

    Wichtig sei, so Sven Wolf, dass die Wählerinnen und Wähler nicht nur ihr Wahlrecht ausübten, sondern dann in der Folge auch von den Politikern einforderten, was diese versprochen hätten. Zur Verlässlichkeit seitens der Politik gehöre es dann, dass diese sich kümmerten. „Den Weltfrieden kann ich zwar nicht versprechen, aber für Anliegen vor Ort wie Straßen und Schulangelegenheiten setze ich mich gerne ein.“

    Die Landtagsabgeordneten betonten, der respektvolle Umgang miteinander – auch und insbesondere zwischen Regierung und Opposition – sei elementarer Bestandteil einer Demokratie. Die wichtigen Rollen von Regierung und Opposition dürften auch nicht in Frage gestellt werden. Das Streiten mit Worten gehöre zu einer funktionierenden Demokratie dazu.