Schlagwort: Tempolimit

  • Wie lange soll das Tempolimit auf der B229 in Höhe der Wuppertalsperre noch dauern?

    Wie lange soll das Tempolimit auf der B229 in Höhe der Wuppertalsperre noch dauern?

    Sven Wolf fragt Landesregierung

    „Der Landesbetrieb Straßen.NRW hatte die Geschwindigkeitsbegrenzung seinerzeit im Januar 2020 als ‚vorübergehend‘ bezeichnet. Er wollte an dieser Stelle den Fahrbahnbelag noch genauer prüfen. Die Prüfung kommt nun ins vierte Jahr,“ stellt der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf fest. „Ich frage nun die Landesregierung, wie lange ‚vorübergehend‘ ist und wann wir mit einer Beseitigung der Unebenheiten und einer Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung rechnen können.“

    Seit dem 17.01.2020 gilt auf der B 229 B229 zwischen Remscheid-Lennep und Radevormwald in Höhe der Wuppertalsperre bei Krebsöge eine Geschwindigkeits­begrenzung auf 50 km/h.

    Am 23.01.2020 berichteten die Medien, Straßen.NRW habe die Brücke kontrolliert und keinen Handlungsbedarf festgestellt. Ob die Unebenheiten dennoch beseitigt würden, das werde noch abgestimmt. Solange gelte auf der Bundesstraße aus Sicherheitsgründen erstmal die Geschwindigkeitsbegrenzung.

    „Anstelle einer Reparatur der zentralen Verbindungsbrücke von Remscheid ins Oberbergische und von Radevormwald nach Remscheid stellt das Land einfach ein Schild auf“, kommentiert Wolf. „Das ist nicht nachhaltig.“

    Die Autofahrerinnen und Autofahrer vor Ort wollten nun endlich wissen, wann die Sanierung erfolgt und fragten sich zu Recht, wann diese „vorübergehende“ Einschränkung des Verkehrs durch das Tempolimit endlich beendet sei.

     Kleine Anfrage

  • Erneuter Unfall auf der A1 bei Remscheid: SPD fordert abermals Tempolimit

    Erneuter Unfall auf der A1 bei Remscheid: SPD fordert abermals Tempolimit

    „Hier muss dringend gehandelt werden,“ so der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Jürgen Kucharczyk. „Als Pendler in die Rheinschiene erlebe ich tagtäglich, dass es auf der A1 bei Remscheid durch überhöhte Geschwindigkeiten immer wieder zu höchst brenzligen Verkehrssituationen und zahlreichen Unfällen kommt. Es ist schon tragisch genug, dass hier Menschen verunglückt oder wie am letzten Freitag gestorben sind, aber so darf es auf keinen Fall weitergehen.“

    Sven Wolf, SPD-Landtagsabgeordneter, ergänzt seine Kritik, die er bereits Anfang 2021 geäußert hat: „Bereits Anfang dieses Jahres habe ich auf die damaligen dramatischen Unfälle auf der A1 bei Remscheid erinnert. Schon damals blieb die Landesregierung bei ihrer Meinung, dass derzeit kein Anlass bestehe, für diesen Streckenabschnitt über weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen oder Maßnahmen zur Änderung der Verkehrssituation zu beraten. Diese damalige Antwort war eindeutig. Meine persönliche Meinung ändert sich dabei aber nicht. Es sollte dringend ein Tempolimit eingerichtet werden, um die Sicherheit der vielen Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag auf der A1 bei Remscheid unterwegs sind, zu gewährleisten. Gemeinsam werden wir hier nicht lockerlassen und weiterhin ein genaues Auge auf das Unfallgeschehen auf der A1 bei Remscheid werfen.“

    Folgende Regelungen auf dem Teilstück zwischen Wuppertal-Ronsdorf und Wermelskirchen könnten schnell und präzise umgesetzt werden:

    • Grundsätzliches Überholverbot für LKWs auf dem gesamten Teilstück
    • Geschwindigkeitsbegrenzung für LKWs auf 80 km/h und für PKWs auf 100 km/h
    • Geschwindigkeitsbegrenzung für LKWs auf 60 km/h in der Talfahrt des Teilstücks zwischen Remscheid-City und Wermelskirchen

    Zusätzlich zu den beschriebenen Maßnahmen sollte dringend über eine Geschwindigkeitsüberwachung, wie beispielsweise am Bielefelder Berg oder auch auf der A1 zwischen Burscheid und dem Autobahnkreuz Leverkusen, nachgedacht werden.

    Jürgen Kucharczyk, der bereits seit 2014 auf die Problematik hinweist, appelliert: „Nicht nur die vielen Remscheider – auch aus dem Oberbergischen Kreis – und die Verkehrsteilnehmer im Durchgangsverkehr müssen hier besser geschützt werden. Es kann nicht sein, dass LKW-Fahrer mit ihren 38 Tonnern ohne Anzeige des Fahrspurwechsels auf die Mittelspur herausziehen und der Nachfolgeverkehr sehen kann, wo er bleibt. Hier sind jetzt die zuständigen Polizeipräsidenten aus Düsseldorf und Wuppertal gefordert, kurzfristig das Leben der Verkehrsteilnehmer zu schützen und das Gefahrenpotenzial für alle deutlich zu reduzieren.“

     

  • Wir brauchen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A1 bei Remscheid

    Wir brauchen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A1 bei Remscheid

    Foto: Pixarbay

    Obwohl es im Corona-Jahr 2020 zu einem geringeren Verkehrsaufgebot auf den Autobahnen in unserem Land kam, ereigneten sich in jüngster Zeit gleich drei schwere Unfälle auf der A1 bei Remscheid. Trotzdem bleibt die Landesregierung bei Ihrer Meinung, dass derzeit kein Anlass bestehe, für diesen Streckenabschnitt über weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen oder Maßnahmen zur Änderung der Verkehrssituation zu beraten.

    Auch wenn diese Antwort eindeutig ist, ändert dies nichts an meiner Meinung. Es sollte dringend ein Tempolimit eingerichtet werden, um die Sicherheit der vielen Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag auf der A1 bei Remscheid unterwegs sind, zu gewährleisten.

    Ich werde bei dem Thema deshalb nicht lockerlassen und ein genaues Auge auf das Unfallgeschehen auf der A1 bei Remscheid werfen.