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  • Hilfen für Wirtschaft und Beschäftigte müssen schnell ankommen

    Hilfen für Wirtschaft und Beschäftigte müssen schnell ankommen

    Zum Ergebnis des heutigen Wirtschaftsgipfels erklärte gestern Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW: 

    „Das heute vorgestellte Maßnahmenpaket zur Rettung der NRW-Wirtschaft ist sowohl vom Volumen als auch von seiner grundsätzlichen Ausrichtung her zu begrüßen. Es entspricht im Wesentlichen unseren Forderungen, die wir in den vergangenen Tagen aufgestellt haben, vom Volumen her übertrifft es sie sogar.

    Wichtig ist jetzt vor allem, dass die Hilfen schnell und unbürokratisch ankommen. Deshalb werden wir als größte Oppositionsfraktion alles dazu beitragen, dass auch die gesetzlichen Grundlagen dafür schnell geschaffen werden können. Ich danke dem Ministerpräsidenten, dass er uns Fraktionsvorsitzende heute Nachmittag in einer Telefonkonferenz über die geplanten Maßnahmen informiert hat. Wir begrüßen, dass die Landesregierung die kommenden Schritte eng und frühzeitig mit uns abstimmen wird.

    Im Zuge der konkreten Ausgestaltung der wirtschaftlichen Hilfen sind für uns noch folgende Punkte von zentraler Bedeutung:

    • Der Rettungsschirm muss aus unserer Sicht auch für Investitionen insbesondere im Gesundheitswesen genutzt werden können.
    • Er sollte zudem auf die freie Wohlfahrtspflege und ehrenamtliche Organisationen ausgedehnt werden.
    • Es ist zu prüfen, inwieweit auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von der Krise besonders betroffen sind, angemessen von den wirtschaftlichen Hilfen profitieren können.
    • Darüber hinaus muss einen Rettungsschirm für Kommunen geben. Einbrüche bei Steuereinnahmen dürfen nicht zu neuer Verschuldung und Einschnitten in die kommunale Handlungsfähigkeit führen. In diesem Zusammenhang braucht es auch klare landeseinheitliche Regelungen, wie mit Beiträgen für Kita und OGS umzugehen ist.
    • Die Frage der Zuständigkeit der Auszahlung von Soforthilfe muss umgehend geklärt werden.

     

     

  • In der Not ist auf sie Verlass: Johanniter-Unfall-Hilfe Remscheid

    In der Not ist auf sie Verlass: Johanniter-Unfall-Hilfe Remscheid

    Im Notfall können wir uns darauf verlassen, schnelle Hilfe zu bekommen. Die Berufsfeuerwehr und die verschiedenen Hilfsorganisationen arbeiten in Remscheid hervorragend zusammen. Auch die Johanniter leisten hierzu einen großen Beitrag. Vergessen darf man dabei nicht, dass die Lebensretterinnen und -retter im Ernstfall ihre eigene Gesundheit riskieren, um anderen zu helfen.

    Der klassische Rettungsdienst ist dabei aber nur eines von vielen Tätigkeitsfeldern: „Neben Notfallrettung und Katastrophenschutz spielt vor allem die Ausbildung der jugendlichen und ehrenamtlichen Helfer eine wichtige Rolle. Außerdem bieten wir seit einiger Zeit verschiedene Dienstleistungen wie den Hausnotruf, einen Menü-Service oder Fahrdienste an“, erklärte Stefan Müller.

    Einen Löwenanteil stemmten dabei vor allem die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Doch wie vielerorts haben auch die Johanniter mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen: „Die meisten unserer Ehrenamtlichen sind sehr jung. Der Bruch erfolgt meist mit dem Berufseinstieg, weil dann bei vielen schlicht die Zeit fehlt, um sich weiterhin ehrenamtlich zu engagieren“, sagte Stefan Müller.

    Wir waren uns einig, dass hier auch die Politik gefragt ist, um das Ehrenamt weiterhin attraktiv zu gestalten. Mögliche Maßnahmen könnten beispielsweise Vergünstigungen für Kultur- und Freizeitangebote oder eine Berücksichtigung des ehrenamtlichen Engagements bei der Rente sein.

     

    Die Johanniter – RV Bergisch Land

    Ausbildungsprogramm der Johanniter

    FSJ oder BSD bei den Johannitern: