Schlagwort: Rettung

  • Landtagsabgeordneter wird Schirmherr bei der DLRG Lindlar e.V.

    Landtagsabgeordneter wird Schirmherr bei der DLRG Lindlar e.V.

    Foto: Thomas Wunsch

    Er ist seit 2010 Mitglied der SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen und vertritt den Wahlkreis 36 (Remscheid Oberbergischer Kreis III) Sven Wolf. Anfangs rechtspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, ist der 48-jährige seit 2022 im Vorstand der Fraktion der Justiziar. Bevor Sven Wolf Landtagsabgeordneter wurde, war er nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln als Rechtsanwalt in Remscheid tätig. Mit der Kommunalpolitik ist er tief verwurzelt. Seit 1999 ist der SPD-Politiker Ratsmitglied in der Stadt Remscheid und leitet seit 2014 dort auch die Ratsfraktion. Er ist unter anderem Mitglied der Gewerkschaft ver.di, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und jetzt auch in der Ortsgruppe der DLRG in Lindlar.

    Gerne unterstütze ich einen neuen Verein, der sich mit so viel starkem ehrenamtlichen Einsatz ins Zeug legt, antwortet Sven Wolf auf die Frage, warum er der Einladung, Schirmherr zu werden, zustimmte. Selbst leidenschaftlicher Schwimmer, wünscht er sich, dass die Kinder spätestens mit Abschluss der Schulausbildung sicher schwimmen können. Dazu leistet die DLRG einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Wasser, sagt der SPD-Politiker und fügt hinzu, dass darüber hinaus auch Wissen und Mut vermittelt werden müssen, andere Menschen aus dem Wasser retten zu können. Ich möchte dabei helfen, dieses weiterzutragen, so Wolf.

    Doch auch im Bereich Katastrophenschutz nehme laut Wolf die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft einen wichtigen Platz ein und nennt als Beispiel die Hochwasserkatastrophe 2021 im Ahrtal, wo die DLRG mit ihren Wasserrettungszügen großartige Arbeit geleistet hat. Das ist bei uns in der Landespolitik angekommen, bestätigt Sven Wolf und fordert, dass die Finanzierung dieser Arbeit mit Landesmitteln verbessert werden muss.“ „Eine faire Finanzierung wie bei den freiwilligen Feuerwehren wäre ein starkes Signal, sagt er weiter. Bis heute ist er tief beeindruckt und bewegt von den Erzählungen und Berichten über die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer beim Jahrhunderthochwasser. Die Dankbarkeit und der Respekt gegenüber den Helfern sei auch nach vielen Monaten noch spürbar. Diese sollten wir pflegen, meint der Landespolitiker.

    In der jetzigen Zeit treibt unsere Gesellschaft an manchen Stellen auseinander, dabei ist Zusammenhalt so wichtig, sagt Sven Wolf. Und da seien die vielen Vereinen eine wichtige Stütze, sich ehrenamtlich einzubringen. Das will ich gerne unterstützen, fügt er hinzu und sagt weiter: Als Schirmherr der DLRG Ortsgruppe Lindlar möchte ich die Botschaft an die Gemeinschaft richten, dass die Gesellschaft dankbar sein sollte für das ehrenamtliche Engagement der Menschen.Die DLRG sei eine starke und engagierte Gemeinschaft und richtet folgende Worte in Richtung ihrer Mitglieder: Hört nicht auf junge Menschen zu begeistern, denn Schwimmen macht Spaß und hält fit. Ich glaube, dass junge Menschen heute einen anderen Blick auf die eigene Fitness haben. Das ist toll und macht im Verein am meisten Spaß! Wer sich mehr zutraut, der sollte auch lernen andere zu retten. Denn keiner weiß, wann wir selbst einmal Hilfe brauchen.

  • Hilfen für Wirtschaft und Beschäftigte müssen schnell ankommen

    Hilfen für Wirtschaft und Beschäftigte müssen schnell ankommen

    Zum Ergebnis des heutigen Wirtschaftsgipfels erklärte gestern Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW: 

    „Das heute vorgestellte Maßnahmenpaket zur Rettung der NRW-Wirtschaft ist sowohl vom Volumen als auch von seiner grundsätzlichen Ausrichtung her zu begrüßen. Es entspricht im Wesentlichen unseren Forderungen, die wir in den vergangenen Tagen aufgestellt haben, vom Volumen her übertrifft es sie sogar.

    Wichtig ist jetzt vor allem, dass die Hilfen schnell und unbürokratisch ankommen. Deshalb werden wir als größte Oppositionsfraktion alles dazu beitragen, dass auch die gesetzlichen Grundlagen dafür schnell geschaffen werden können. Ich danke dem Ministerpräsidenten, dass er uns Fraktionsvorsitzende heute Nachmittag in einer Telefonkonferenz über die geplanten Maßnahmen informiert hat. Wir begrüßen, dass die Landesregierung die kommenden Schritte eng und frühzeitig mit uns abstimmen wird.

    Im Zuge der konkreten Ausgestaltung der wirtschaftlichen Hilfen sind für uns noch folgende Punkte von zentraler Bedeutung:

    • Der Rettungsschirm muss aus unserer Sicht auch für Investitionen insbesondere im Gesundheitswesen genutzt werden können.
    • Er sollte zudem auf die freie Wohlfahrtspflege und ehrenamtliche Organisationen ausgedehnt werden.
    • Es ist zu prüfen, inwieweit auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von der Krise besonders betroffen sind, angemessen von den wirtschaftlichen Hilfen profitieren können.
    • Darüber hinaus muss einen Rettungsschirm für Kommunen geben. Einbrüche bei Steuereinnahmen dürfen nicht zu neuer Verschuldung und Einschnitten in die kommunale Handlungsfähigkeit führen. In diesem Zusammenhang braucht es auch klare landeseinheitliche Regelungen, wie mit Beiträgen für Kita und OGS umzugehen ist.
    • Die Frage der Zuständigkeit der Auszahlung von Soforthilfe muss umgehend geklärt werden.