Schlagwort: Landtagskandidat

  • Danke für das Vertrauen der Radevormwalder und Remscheider SPD

    Danke für das Vertrauen der Radevormwalder und Remscheider SPD

    „Ich freue mich auf einen engagierten, leidenschaftlichen und fairen Wahlkampf. Ich kandidiere gerne, weil ich noch nicht fertig bin mit meiner Aufgabe für das Bergische Land. Remscheid und Rade, das ist ein neuer Verbund zweier starker bergischer Schwestern, deren starke Stimme und scharfes Schwert ich im Landtag sein will.“

    Gemeinsam. Gut. Aufgestellt.

    Die Wahlkreiskonferenz wählte Sven Wolf offiziell zum Landtagskandidaten für den neuen Landtagswahlkreis Remscheid / Oberbergischer Kreis III.

    Die Stimmung war gut im Auditorium des Bürgerhauses in Radevormwald, als am Mittwochabend die Delegierten aus den fünf SPD-Ortsvereinen aus Remscheid sowie die Delegierten des SPD-Ortsvereins Radevormwald zusammen kamen, um für den „neuen“ Landtagswahlkreis Remscheid / Oberbergischer Kreis III einen gemeinsamen Landtagskandidaten zu wählen.

    Dieser neue Wahlkreis ist einzigartig in Nordrhein-Westfalen, denn es ist der einzige, der im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen überwindet – in diesem Fall die Regierungsbezirksgrenzen zwischen Düsseldorf (hierzu gehört Remscheid) und Köln (hierzu gehört Radevormwald).  Und obwohl es diese Grenzen auch innerhalb der SPD-Organisation gibt und die beiden Verbänden zu unterschiedlichen SPD-Regionen gehören, wann von Berührungsängsten keine Spur – im Gegenteil.

    Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Radevormwald, Dietmar Stark, eröffnete die Konferenz und erinnerte daran, dass Remscheid und Radevormwald schon einmal in einem gemeinsamen Wahlkreis vereint waren und einen gemeinsamen Abgeordneten hatten. In den 1960er und 1970er Jahren bildeten Remscheid und Radevormwald gemeinsam mit Hückeswagen und Wermelskirchen einen gemeinsamen Bundestagswahlkreis, dessen Bundestagsabgeordneter der Remscheider Kurt Wüster war.

    Bereits als die Idee für diesen neuen, „grenzüberschreitenden“ Landtagswahlkreis zu Beginn des vergangenen Jahres bekannt wurden, hat der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf das Gespräch mit den Radevormwalder Genossinnen und Genossen gesucht. Dass die „Chemie“ zwischen den bergischen Schwestern stimmt, machten die Redebeiträge im Laufe der Konferenz aus beiden Städten deutlich. Der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Oberberg, Thorsten Konzelmann, war extra aus Gummersbach angereist um den zu wählenden Kandidaten die Unterstützung des Kreisverbandes zuzusagen.

    Viel getan – noch viel zu tun!

    „Ich bewerbe mich erneut für den Landtag von Nordrhein-Westfalen, weil meine Arbeit noch nicht fertig ist!“ – mit diesen Worten bewarb sich Sven Wolf um das Vertrauen der 52 Delegierten. Seit 2010 vertritt er Remscheid im Landtag und bekleidet mit der Aufgabe des Rechtspolitischen Sprechers eine wichtige Funktion für die SPD-Landtagsfraktion. Als Kommunalpolitiker gehört der Einsatz für eine gerechte wie auskömmliche finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden zu den Schwerpunkten seiner Arbeit. Als herausragenden Erfolg ist hier sein Einsatz für eine stärkere Beteiligung Remscheids beim sogenannten „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ zu nennen, der Remscheid sowie weitere von Überschuldung bedrohte Kommunen bei der Sanierung der Finanzen hilft. Gerade der Einsatz für eine Stärkung der Kommunen verbindet über alle Regierungsbezirksgrenzen hinweg.

    Ein gutes Ergebnis für den gemeinsamen Kandidaten

    Bei der Wahl zum Landtagskandidaten erhielt Sven Wolf mit 49 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen ein eindrucksvolles Ergebnis. Beim anschließenden Umtrunk im Foyer des Bürgerhauses wurde auf den gemeinsamen Kandidaten, den neuen Wahlkreis und auf eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe angestoßen.

    „Wir treten an um zu gewinnen. Wir wollen, dass die SPD bei der Landtagswahl am 14. Mai kommenden Jahres die stärkste Kraft wird. Wir wollen, dass Hannelore Kraft Ministerpräsidentin bleibt. Und wir wollen den heimischen Wahlkreis direkt gewinnen!“

    gab der Vorsitzende der Remscheider SPD, Sven Wiertz, die Losung aus. Die Aufstellung des gemeinsamen Landtagskandidaten war hierzu schon mal ein gelungener Auftakt!

     

  • In Radevormwald: Gemeinsame Tradition – gemeinsame Themen

    In Radevormwald: Gemeinsame Tradition – gemeinsame Themen

    Meine persönliche Vorstellung in Rade

    „Für mich bedeutetet sozialdemokratische Politik: Veränderung zum Guten zu wollen. Das gelingt aber nur, wenn wir zuhören, verstehen und uns gemeinsam kümmern. Genau das stand nach meiner persönlichen Vorstellung in Radevormwald auch im Mittelpunkt. Wir haben über viele Themen wie Sekundarschule, Kreisverkehre oder immer volle Parkplätze am Bahnhof in Lennep gesprochen. Passend dazu haben wir in der Remscheider SPD bereits einen Antrag vorbereitet, um neue Parkplätze am Bahnhof Lennep zu errichten. Ein Thema, das auch für viele Radevormwalderinnen und Radevormwalder wichtig ist, die vom Bahnhof in Lennep weiterreisen.

    Über den gemeinsamen evangelischen Kirchenkreis Lennep gibt es also noch viele Berührungspunkte zwischen diesen beiden Städten im Bergischen. Es wäre mir daher eine besondere Freude und Ehre, wenn mich die SPD Radevormwald zum Landtagskandidaten 2017 für den neuen Wahlkreis Remscheid-Radevormwald nominieren würde. Einen ersten Wunsch konnte ich schnell erfüllen: nach mehr als 15 Jahren endlich mal wieder den Landtag in Düsseldorf zu besuchen.“

    Radevormwald und Remscheid entsenden gemeinsam einen Abgeordneten

    Davon völlig unberührt bleibt, dass Radevormwald und Remscheid zwei unabhängige und selbstbewusste Städte im Bergischen Land sind.

    Im Sommer berichtete der Innenminister Ralf Jäger dem Landtag über die Wahlkreise in NRW, die deutlich weniger Wählerinnen und Wähler haben als andere. Dieses Ungleichgewicht musste durch die Neuordnung einiger Wahlkreise durch den Landtag ausgeglichen werden. Damit können künftig die Bürgerinnen und Bürger in beiden Städten gemeinsam ein Mitglied in den Landtag nach Düsseldorf entsenden.

    „Davon völlig unberührt bleibt es auch weiter so, dass Remscheid und Radevormwald zwei unabhängige und selbstbewusste Städte im Bergischen Land sind, die jeweils auf eine lange Geschichte zurückblicken können – so feiert Radevormwald in diesem Jahr etwa sein 700jähriges Jubiläum“, betont Wolf.

    (Foto: Thomas Wunsch)

    In der bergischen Presse