Schlagwort: Hochschule

  • Landesregierung soll „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten ausloben

    Landesregierung soll „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten ausloben

    Hierzu erklärt Sven Wolf, Sprecher der SPD-Fraktion im Hauptausschuss des Landtags NRW:

    „Wir leben in einer Zeit von Kriegen, Krisen und Unsicherheiten. Extremistische Gruppen von links, von rechts, islamistischer oder antisemitischer Art werden größer oder werden zumindest lauter und verbreiten immer mehr Hass und Hetze. Umso wichtiger ist es, dass wir Demokratinnen und Demokraten noch mehr für unsere Demokratie einstehen. Aber Demokratisch agieren kann nur, wer Demokratie versteht, wer sie gelernt und eingeübt hat. Deswegen fordern wir die Landesregierung auf, eine landesweite „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten auszuloben.

    In dieser Zeit sollen in den Kitas, Schulen, Berufskollegs und Hochschulen die Grundfeste unserer Demokratie im Mittelpunkt stehen. Die Woche soll ein Anstoß sein für weitere Projekte, Gespräche, die Entwicklung von Sensibilität hinsichtlich der Feinde der Demokratie und die Wichtigkeit des Gegensteuerns. Wir laden alle demokratischen Fraktionen ein, diese Idee gemeinsam mit uns weiter zu entwickeln und schließlich unsere Demokratie noch stärker zu machen.“

    Unser Antrag

     

  • Remscheid wird wieder Hochschulstadt

    Remscheid wird wieder Hochschulstadt

    Damals hofften wir auf viele Ideen für eine Nachnutzung dieses traditionsreichen Gebäudes und ein Konzept, das für diesen Stadtteil von großer Bedeutung wäre. Das ist jetzt gelungen! Die Zweigniederlassung der Rheinischen Fachhochschule ist genau das richtige Signal auch für die hier ansässigen Firmen, die Nachwuchs und qualifizierte Fachkräfte dringend benötigen. Dies ergänzt das Angebot des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung, dort können bereits Bachelorabschlüsse erworben werden. Das Studium in den Räumlichkeiten des ehemaligen Schulgebäudes Honsberg gewährleistet die enge Verzahnung betriebswirtschaftlicher und praxisbezogener akademischer Qualifikation in Heimatnähe.“

    Remscheid hatte schon einmal einen Hochschulstandort. Bis in die 1960er Jahre gab es die staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen und Elektrotechnik in Lennep. Unterrichtet wurde im Röntgen-Museum und in der katholischen Grundschule am Stadion. Bis zu 400 Studierende besuchten in dieser Zeit die Ingenieurschule, deren Verwaltung in der Moll’schen Fabrik untergebracht war. Leider waren es nur wenige Jahre und der Standtort der Ingenieurschule in Lennep wurde geschlossen. Ältere Lenneper Bürgerinnen und Bürger können sich sicherlich noch gut an diese Zeit erinnern. Umso erfreulicher ist es, dass wir nun wieder einen Hochschulstandort vorzuweise haben!

    „Für Honsberg, für das alte Schulgebäude und die Wirtschaft ist diese Entscheidung ein großer Schritt!“ so Sven Wolf „die Stadt und die Rheinische Fachhochschule können bei der Umsetzung des Vorhabens auf die SPD-Fraktion setzen. Seit gestern sind die ersten 12 Studierenden eingeschrieben. Es beginnt zunächst mit einem Studiengang für Ingenieure.“

    Mehr Informationen zur Rheinischen Fachhochschule gibt es hier.

  • Karl Schultheis und Ruth Seidl: Rot-Grün bringt Abschaffung der Studiengebühren auf den Weg

    Karl Schultheis und Ruth Seidl: Rot-Grün bringt Abschaffung der Studiengebühren auf den Weg

    Bergische Universität Wuppertal
    Bergische Universität Wuppertal
    Dazu erklärten der SPD-Hochschulexperte Karl Schultheis und Ruth Seidl, wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag in Düsseldorf: „Wir haben heute direkt den ersten Plenartag mit Antragsberatung in der neuen Legislaturperiode genutzt, um noch vor der Sommerpause die Abschaffung der Studiengebühren auf den Weg zu bringen. Die Landesregierung wird nun umgehend dem Parlament einen Gesetzentwurf vorlegen, damit diese sozial ungerechte Hürde abgebaut und die Bildungsbeteiligung erhöht wird. Das ist ein guter Tag für die Studierenden in Nordrhein-Westfalen.
    Wenn man ein seriöses und geordnetes Gesetzgebungs- und Haushaltsverfahren auf den Weg bringen will, dann ist die Abschaffung erst zum WS 2011/2012 möglich. Denn natürlich sind mit den Studiengebühren an vielen Stellen sinnvolle Angebote entstanden, die zur Verbesserung der Lehre beigetragen haben. Und diese wollen wir beibehalten. Wir wollen den Hochschulen Planungssicherheit geben in Bezug auf Stellen, Projekte und zusätzliche Lehrangebote.“
    Auch die weiteren Eckpunkte des Antrages seien von enormer Bedeutung, ergänzten die beiden Abgeordneten. „Klar muss sein, dass das Geld ausschließlich für Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre eingesetzt wird und die finanzierten Maßnahmen bei der Ermittlung der Aufnahmekapazität außer Betracht bleiben. Darüber hinaus müssen die gewählten Studierendenschaften maßgeblich mit über die zweckgebundene Verwendung der Mittel entscheiden können und die Hochschulen den Einsatz dieser Mittel transparent und öffentlich ausweisen.“