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  • Der Ärger ist gerade an den Grundschulen unbeschreiblich groß

    Der Ärger ist gerade an den Grundschulen unbeschreiblich groß

    Foto: Pixabay

    Die Befürchtung, dass Schulministerin Yvonne Gebauer zunehmend überfordert ist, hat sich nun bestätigt. Trotzdem wird weiterhin auf Sicht gefahren. Und das auf Kosten der Schülerinnen und Schüler sowie der engagierten Lehrkräfte und Eltern.

    Auch vor Ort bei uns in Remscheid wurden von Vielen Sorgen und Bedenken an mich herangetragen, zuletzt in guten und ausführlichen Gesprächen mit der Stadtschülervertretung und der Stadtelternvertretung. Dabei wurde deutlich, dass gerade an den Grundschulen der Ärger unbeschreiblich groß ist. Herr Neldner von der Stadtelternvertretung berichtete mir, dass manche Eltern fragten, warum das Verfahren für die Einzeltests wie an den weiterführenden Schulen nicht auch auf die Grundschulen ausgeweitet werde.

    Eltern und Schüler fühlen sich ohnmächtig. Auch an den Remscheider Grundschulen sah man an verschiedenen Standorten weiße Fahnen aus den Fenstern hängen. Die Schulleitungen kapitulieren vor der derzeitigen Situation. Nicht weil es an Einsatz mangelt, sondern an Unterstützung und rechtzeitiger Information seitens des Ministeriums. Das Chaos ist perfekt.

    Ende letzter Woche erreichte mich auch ein offener Brief der GEW in Remscheid. Darin wurde nochmal eindrücklich der erhebliche Zeitaufwand und die Belastung für das Lehrpersonal und die Schülerschaft beschrieben, die aus der derzeitigen Testsituation entstehen. Ich appelliere an die Schulministerin, dass schnell und klug auf die berechtigten Sorgen von Schülern, Eltern und Lehrern eingegangen wird. Eine pragmatische Lösung vor Ort könnte es beispielsweise sein, mobile Teststationen auf den Schulhöfen einzusetzen, wie es die GEW in ihrem Schreiben fordert.

  • Bewegende Ausstellung der GEW im Landtag

    Bewegende Ausstellung der GEW im Landtag

    Ein Teil unserer Geschichte, der mit einer bewegenden Ausstellung der GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Landtag aufgearbeitet wird.

    Denn diese pauschale Überprüfung und Verdächtigung zerstörte viele Träume junger Menschen, die Lehrer, Lokführer oder Postzusteller werden wollten. Nicht, weil sie sich etwas zu schulden kommen ließen oder begründet Feinde der Verfassung waren, sondern weil sie an Demonstrationen teilnahmen oder Reisen in sozialistische Länder machten.

    Vor allem haben wir es der ehemaligen Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin zu verdanken, dass diese Epoche nicht in Vergessenheit geraten ist. Sie hat stets deutlich Position bezogen und sagte, der Erlass besäße Unrechtscharakter.

    Niedersachen hat sich bereits 2016 auf den Weg gemacht, diese Kapitel der Geschichte aufzuarbeiten. Ich fände es gut, wenn NRW diesem Beispiel folgte.