Schlagwort: Ehrenamt

  • Rahmenvertrag des Landes mit der GEMA soll das Ehrenamt entlasten

    Rahmenvertrag des Landes mit der GEMA soll das Ehrenamt entlasten

    Foto: Thomas Wunsch


    Die Landesregierung wird darin aufgefordert, in Vertragsverhandlungen mit der GEMA einzusteigen und sich für die Entlastung ehrenamtlich tätiger Organisationen, insbesondere gemeinnütziger Vereine einzusetzen. Hierzu erklärt Ellen Stock, stv. kommunalpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Es war ein Fehler der schwarz-grünen Landesregierung, nicht auf das Angebot von GEMA/VG Wort einzugehen und einen Landesrahmenvertrag für Kindertagesstätten zu schließen. So etwas darf nicht noch einmal passieren. Daher fordern wir das Land auf, in Vertragsverhandlungen mit der GEMA einzusteigen und sich zumindest für die Entlastung ehrenamtlich tätiger Organisationen, insbesondere gemeinnütziger Vereine einzusetzen. So können bei uns vor Ort in den Städten und Gemeinden bürokratische Hürden für die Träger abgebaut und diese finanziell entlastet werden. Uns allen ist bewusst, dass Musikschaffende für ihre Leistung vernünftig entlohnt und Urheberrechte geschützt werden müssen. Gleichzeitig müssen wir verhindern, dass kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen nicht durchgeführt werden können, weil ehrenamtlich Tätige vor einer Bürokratie kapitulieren oder das ohnehin knappe Budget des Vereins zu stark belastet wird. Dafür ist das Land da und wir wollen, dass es dieser Verantwortung gerecht wird.“

  • Landesregierung streicht KOMM-AN-Mittel

    Landesregierung streicht KOMM-AN-Mittel

    Bei der Haushaltsberatung im Land geht es nicht nur um Zahlen. Jede Kürzung im Land hat eine konkrete Geschichte und ein Gesicht vor Ort. Daher habe ich alle Träger gebeten, mir zu berichten, welche Auswirkung die Streichungen der Landesregierung vor Ort konkret haben.

    Das Gespräch mit vielen Haupt- und Ehrenamtlichen der Trägergemeinschaft KOMM-AN hat mich besonders bewegt. Ihre Wut, ihre Enttäuschung ist verständlich. Wir müssen uns jetzt alle gemeinsam stark machen, damit dieser Kahlschlag nicht kommt.

    Alle sind hier in großer Sorge. Beschäftigte und Ehrenamtliche in Organisationen und Vereinen, deren Aufgabe es ist, zu helfen und Menschen zu begleiten. Denn viele Menschen sind auf Unterstützungsangebote angewiesen, um unser Miteinander und unsere Regeln in unserer Stadt zu lernen. Wenn hier Beratungsangebote und Projekte wegfallen, geht vieles zu Bruch, was sich später nicht mehr wieder kitten lässt. Dann ist das Angebot einfach nicht mehr da. Dann sind die Menschen nicht mehr da, die darin kompetent sind.

    Das betrifft Nachhilfe und Unterrichtskurse, Möglichkeiten der Begegnung wie Frauencafés, Sprachcafés und Spielenachmittage und auch Fortbildung für Ehrenamtliche, also Unterstützung für die Unterstützer. Hier geht es auch um Sachkosten und Mietzuschüsse, ohne die es keine Räume für Angebote und keine Materialien zum Verteilen oder Spielen gibt.

    Die Landesregierung will in NRW-Weit insgesamt 7 Millionen bei den KOMM-AN-Fördermitteln ersatzlos streichen. Wir haben am letzten Dienstag in der SPD-Landtagsfraktion einstimmig unser erstes Änderungspaket zum Haushalt beschlossen: Im Mittelpunkt steht darin die Rücknahme der Kürzungen im Sozialbereich und bei den Familien. Nordrhein-Westfalen war immer das Land des Zusammenhalts und der sozialen Gerechtigkeit und wir wollen, dass das so bleibt.

    Auch der Integrationsrat in Remscheid hat in seiner Resolution Alarm geschlagen und warnt besonders bei Kürzungen bei den Hilfen für geflüchtete junge Menschen.

    Hass und Hetze nehmen zu, daher brauchen wir mehr Zusammenhalt. Jetzt dort zu sparen, wo Vorurteile abgebaut werden, ist absolut falsch. Wir brauchen diese Netzwerke. Zugewanderte und Alteingesessene wachsen in Remscheid gut zusammen, weil es viel Unterstützung gibt. Das Ehrenamt baut hier stabile Brücken zwischen Kulturen und Menschen. Das ist ein Pluspunkt für unser Remscheid als eine Stadt mit Vielfalt, wo viele Nationalitäten im Alltag gemeinsam tüchtig und kreativ unser Stadtleben gestalten. Das soll auch so bleiben.

    Letzte Woche demonstrierten bei uns in Düsseldorf 32.000 Menschen lautstark gemeinsam mit den Wohltätigkeitsverbänden gegen die geplanten Sozialkürzungen. „NRW bleib sozial!“ mahnten sie. Dem können wir uns nur alle anschließen! Da waren viele aus der Trägergemeinschaft KOMM AN NRW dabei.

  • Woche der Älteren Generation 2023: Besuch im Landtag

    Woche der Älteren Generation 2023: Besuch im Landtag

    Senioren besuchen die Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf und Jens-Peter Nettekoven im Düsseldorfer Landtag

    Im Rahmen der diesjährigen Woche der Älteren Generation begrüßten die beiden Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf und Jens-Peter Nettekoven am Dienstag eine 46-köpfige Gruppe politisch interessierter Seniorinnen und Senioren im Düsseldorfer Landtag. Auf dem Programm standen neben einem geführten Rundgang auch eine einstündige Diskussion mit den beiden Remscheider Landespolitikern.

    Im gut gefüllten Sitzungssaal mit Blick auf den Rhein entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in deren Verlauf die Seniorinnen und Senioren eine Vielzahl an Themen und Fragestellungen vortrugen. Die Sorge angesichts der steigenden Energiekosten beschäftigte die Anwesenden dabei ebenso wie die unterschiedlichen Hindernisse und Schwierigkeiten, denen sie bei ihren ehrenamtlichen Engagement in den Remscheider Vereinen tagtäglich begegnen.

    „Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern aus unserem Wahlkreis ist ein wichtiger Teil unserer politischen Arbeit. Ganz besonders freuen wir uns, Besuchergruppen aus Remscheid im Landtag empfangen zu dürfen. Wir haben heute lehrreiche Einblicke in die Lebenswirklichkeit der älteren Generation erhalten. Das vielfältige ehrenamtliche Engagement, mit dem unsere Seniorinnen und Senioren einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten, hat uns sehr imponiert“, sagen Wolf und Nettekoven.

    Im Anschluss an das obligatorische Gruppenfoto mit den beiden Abgeordneten auf der Treppe der Besucherhalle konnte sich die Besuchergruppe im Landtagsrestaurant mit Kaffee und Kuchen stärken, bevor es mit dem Bus auf die Heimreise nach Remscheid ging.

  • Wir müssen die Verkehrswacht finanziell absichern

    Wir müssen die Verkehrswacht finanziell absichern

    „Bei den 64 Verkehrswachten in NRW engagieren sich tausende Menschen ehrenamtlich für Sicherheit im Straßenverkehr. Aufgrund der besonderen Situation durch die Corona-Präventionsmaßnahmen konnten die Veranstaltungen zur Aufklärung und Schulung von Verkehrsteilnehmenden aber kaum stattfinden,“ berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Die SPD-Landtagsfraktion hat am letzten Plenarmittwoch Minister Wüst aufgefordert, für eine krisensichere Finanzierung der Verkehrswachten zu sorgen. Die Sicherheit auf den Straßen darf auch in der Krise nicht hinten anstehen.“

    „Die Initiativen und Aktionen der Verkehrswacht leisten einen großen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Das reicht von der Verkehrserziehung für die ganz Kleinen mit ‚Schule hat begonnen‘-Aktionen bis zur Beratung für Seniorinnen und Senioren oder beratender Tätigkeit in Kooperation mit Polizei und Justiz. Das alles wird hauptsächlich ehrenamtlich gestemmt“, führt Otto Mähler, Mitglied im Rat der Stadt, Bezirksbürgermeister und 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Remscheid, aus. „Aber es werden finanzielle Mittel benötigt, um Sach- und Personalkosten tragen zu können. Diese Mittel wurden in der Vergangenheit bei Veranstaltungen, auch Großveranstaltungen, erwirtschaftet. Auch Sponsoren- oder Spendengelder wurden eingeholt. Dafür muss aber die Arbeit der Verkehrswacht auch sichtbar sein. Das ist aktuell schwierig. Wir dürfen daher diese ehrenamtliche Arbeit nicht vergessen. Die Verkehrswachten dürfen nicht finanziell ausbluten.“

    „Die vergangenen Monate waren für die Verkehrswachten finanziell belastend. Einnahmen fehlten und sind auch in den nächsten Monaten in der bislang gewohnten Höhe nicht zu erwarten“, so Wolf. “Verkehrswachten als gemeinnützige Vereine konnten – bis auf einige Verkehrswachten, zum Beispiel solche, die einen Verkehrsübungsplatz betreiben – auch keine staatlichen Soforthilfen beantragen. Wir haben die Landesregierung aufgefordert, unverzüglich mit den Verkehrswachten Gespräche aufzunehmen und eine verlässliche bedarfsgerechte und überjährige Finanzierung aus dem Landeshaushalt zu realisieren. Leider haben CDU, FDP und AfD gegen unseren Antrag gestimmt. Wir meinen: Die gute Arbeit der Verkehrswachten muss auch weiter so fortgeführt werden können. Dafür ist die von uns vorgeschlagene Finanzierung die beste Basis.“

     

  • Kampf gegen rechte Gewalt, Hass und Hetze

    Kampf gegen rechte Gewalt, Hass und Hetze

    Meine Rede können Sie hier im Video verfolgen:

     

     

     

  • In der Not ist auf sie Verlass: Johanniter-Unfall-Hilfe Remscheid

    In der Not ist auf sie Verlass: Johanniter-Unfall-Hilfe Remscheid

    Im Notfall können wir uns darauf verlassen, schnelle Hilfe zu bekommen. Die Berufsfeuerwehr und die verschiedenen Hilfsorganisationen arbeiten in Remscheid hervorragend zusammen. Auch die Johanniter leisten hierzu einen großen Beitrag. Vergessen darf man dabei nicht, dass die Lebensretterinnen und -retter im Ernstfall ihre eigene Gesundheit riskieren, um anderen zu helfen.

    Der klassische Rettungsdienst ist dabei aber nur eines von vielen Tätigkeitsfeldern: „Neben Notfallrettung und Katastrophenschutz spielt vor allem die Ausbildung der jugendlichen und ehrenamtlichen Helfer eine wichtige Rolle. Außerdem bieten wir seit einiger Zeit verschiedene Dienstleistungen wie den Hausnotruf, einen Menü-Service oder Fahrdienste an“, erklärte Stefan Müller.

    Einen Löwenanteil stemmten dabei vor allem die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Doch wie vielerorts haben auch die Johanniter mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen: „Die meisten unserer Ehrenamtlichen sind sehr jung. Der Bruch erfolgt meist mit dem Berufseinstieg, weil dann bei vielen schlicht die Zeit fehlt, um sich weiterhin ehrenamtlich zu engagieren“, sagte Stefan Müller.

    Wir waren uns einig, dass hier auch die Politik gefragt ist, um das Ehrenamt weiterhin attraktiv zu gestalten. Mögliche Maßnahmen könnten beispielsweise Vergünstigungen für Kultur- und Freizeitangebote oder eine Berücksichtigung des ehrenamtlichen Engagements bei der Rente sein.

     

    Die Johanniter – RV Bergisch Land

    Ausbildungsprogramm der Johanniter

    FSJ oder BSD bei den Johannitern:

     

  • Minister Biesenbach unternimmt nichts gegen Verfassungsfeinde im Schöffenamt

    Minister Biesenbach unternimmt nichts gegen Verfassungsfeinde im Schöffenamt

    Dazu erklärt Sven Wolf, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Selbst auf der nach unten offenen Biesenbach-Skala war das ein besonders dreister Auftritt: Der Justizminister ist nicht nur jede Antwort auf die Fragen schuldig geblieben, wie er das Eindringen von rechtsextremen Verfassungsfeinden in die nordrhein-westfälische Justiz und die Rechtsprechung stoppen will. Er bezeichnet höchst drängende und berechtigte Nachfragen dazu sogar als ‚albern‘ und verweist auf die Verantwortung der Kommunen.

    Schon in der Vergangenheit hat Minister Biesenbach immer wieder Nebelkerzen geworfen, wenn er konkret befragt wurde. Aber sich jetzt in dieser heiklen Situation, in der das ganze Land über die Gefährdung der Demokratie durch Rechtsextreme diskutiert, mit einem bloßen Achselzucken und Unverschämtheiten aus der Verantwortung zu stehlen, ist bodenlos.

    Die Landesregierung muss jede Information, die sie hat, nach rechtsstaatlichen Regeln den Kommunen zur Verfügung stellen, um Verfassungsfeinde im Schöffenamt zu verhindern.“

  • Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald

    Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald

    Wolf drückte bei dem Treffen mit dem neuen Führungstrio um Dietmar Hasenburg seinen Respekt vor der Arbeit der über 230 Freiwilligen Feuerwehrleute aus.

    Bei dem Gespräch betonten Dietmar Hasenburg und seine Kollegen das gute Verhältnis zu Bürgerinnen und Bürgern und Politik, was auch in der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung „Politik trifft Feuerwehr“ seinen Ausdruck findet.

    Verbesserungsbedarf sieht die neue Wehrführung noch bei der Ersatzbeschaffung sowie bei der Veranstaltung von Fortbildungsseminaren in der Fläche. „Die Anforderungen – aber auch unser Anspruch an uns selber – werden immer höher“ so Hasenburg. „Dem wollen wir natürlich Rechnung tragen.“

  • Der Remscheider THW Ortsverband ist besonders

    Der Remscheider THW Ortsverband ist besonders

    Während des Besuches liefen die Vorbereitungen für einen gemeinsamen Einsatz mit der Polizei auf der Neuenkamper Straße, so dass Wolf das Team des THW in Aktion erleben konnte. Auffallend war die Heterogenität der Helfer – es waren Personen aller Altersklassen tätig. Dies sei für einen THW Ortsverband nicht selbstverständlich. Dazu gehöre eine intensive Jugendarbeit, berichtete Rühl.

    Während des Rundgangs durch die Wagenhalle zeigte sich Wolf besonders beeindruckt. „Ich finde es bemerkenswert, dass alle Ihre Fahrzeuge und Gerätschaften makellos gepflegt sind.“ Dies führte Rühl auf das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer zurück.

    Rühl erklärte, dass der Ortsverband Remscheid einer der modernsten THW Ortsverbände und im Gebäudestützen weltweiter Technologieführer sei. Er zeigte dem Landtagsabgeordneten vier Besonderheiten, die den Ortsverband so fortschrittlich machten: ein Team aus Bergungstauchern, einen Spezialbagger, der überregional zum Einsatz kommt, ein Gerät, das Einstürze von Gebäuden vorhersagen kann, und das größte Gerüstelager Deutschlands. Nicht nur aus diesem Grund habe der THW Ortsverband die meisten seiner Einsätze außerhalb von Remscheid.

    Mit den vorhandenen Gerätschaften und dem Engagement könne der THW in Remscheid seiner Aufgabe des Katastrophenschutzes auch im Ernstfall gerecht werden, war sich Wolf sicher.

    Während des Rundganges unterstrich Rühl die große Unterstützung der Bundesebene für das THW. Es stünden nun mehr Gelder zur Verfügung, um externe Prüfer für die wiederkehrenden technischen Überprüfungen der technischen Geräte zu beauftragen. Sven Wolf sagte zu, diesen Dank an die Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion weiterzugeben, auf deren Initiative diese Verbesserung zurückzuführen sei.

    Wolf:  “Es ist schön, dass unsere Stadt über solch ein kompetentes Team verfügt, auf das sie im Ernstfall zählen kann. Wir wollen ehrenamtliche Hilfsorganisationen wie das THW auch künftig durch gute Rahmenbedingungen unterstützen.“

  • Fraktion vor Ort zum Thema Integrationsplan NRW

    Fraktion vor Ort zum Thema Integrationsplan NRW

    Aus den Berichten konnten wir entnehmen, dass noch an einigen Stellen mehr zu tun ist und insbesondere Fachpersonal zu schulen und zu besorgen ist. So fehlt es noch an den passgenauen Lehrkräften – auch wenn bereits viele Stellen geschaffen wurden – und vor allem an Trauma-Therapeuten, die in der jeweiligen Sprache behandeln können. Ein großer Bedarf besteht ferner an Alphabetisierungskursen, wie viele TeilnehmerInnen bestätigen konnten.

    Manches behindert die schnelle Integration unnötig. Dazu gehört bei der Vermittlung in Arbeit die Vorrangprüfung. Hier waren sich alle Beteiligten einig, dass dies zu Verzögerungen und einer weiteren Warteschleife für Flüchtlinge führt, die bereit sind, eine Arbeitsstelle anzutreten. Gerade bei jungen männlichen Flüchtlingen sei es wenig erfüllend, nur einen zweistündigen Sprachkurs zu absolvieren oder eine ehrenamtliche Arbeit in kleinem Rahmen zu übernehmen. Auch wenn durch diese Tätigkeiten grundlegende Anforderungen vermittelt würden, wie die Tatsache, dass man pünktlich und zuverlässig zur Arbeit erscheinen muss, wünschten sich die jungen Männer vielmehr, sich möglichst bald eine Zukunft mit einer richtigen Berufstätigkeit aufzubauen, so berichtete Daniela Klein von der BAF e.V.

    Auch die Einrichtung von Spielgruppen erfordere es, komplizierte Auflagen zu erfüllen. Ebenso wurden andere als die monatlichen Abrechnungsverfahren gewünscht, die viel Aufwand und Inflexibilität bedeuten. Vieles könnte noch Erleichterung bringen – so wurden von Erden Ankay-Nachtwein Vorbreitungsklassen für den Elementarbereich angesprochen.

    Hans-Willi Körfges machte deutlich, dass es zunächst darum gehe, Abläufe bei der Registrierung zu beschleunigen – so dass zügig Erfassung und Interviews erfolgten. Die Remscheider Engagierten beklagten hier insbesondere den Bustransport in benachbarte Städte, der neue Ängste bei bereits traumatisierten Menschen hervorrufe, ob sie nun wieder in eine Turnhalle müssten. Hier alternative Wege zu finden – besonders für die seit Längerem hier Lebenden, war ein Anliegen der Remscheiderinnen und Remscheider.

    Meine LandtagskollegInnen Hans-Willi Körfges (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) und Helene Hammelrath aus Bergisch-Gladbach und ich haben die Anregungen, und sowohl Lob wie auch Kritik mitgenommen, die wir nun in die weitere Debatte zum Integrationsplan NRW einbringen werden. Geplant ist, hier im Gespräch zu bleiben und konstruktiv zusammenzuarbeiten.

    Bericht des Remscheider Generalanzeigers

    Bericht der Bergischen Morgenpost