Schlagwort: Diskussion

  • Digitaler Austausch Gesundheit und Pflege – unsere Veranstaltung vom 15. Februar

    Digitaler Austausch Gesundheit und Pflege – unsere Veranstaltung vom 15. Februar

    Eine spannende Diskussion dazu hatten wir am 15. Februar, die auch digital übertragen wurde, mit:

    • Tobias Schneider • Stellvertretender Landrat des Oberbergischen Kreises
    • Dr. med. Roland Adelmann • Chefarzt am Kinderklinikum Oberberg
    • Corinna Demuth • Pflegedienstleiterin

    Auszüge daraus können Sie auf meinem Youtube-Kanal sehen:

     

    Unseren Leitantrag zur Gesundheits- und Pflegepolitik „Maximal Mensch. Statt maximal Gewinn.“

    sowie weiteres Infomaterial finden Sie auf unserer Themenseite: http://www.machen-wir.de/maximalmensch

    aximalmensch

  • Förderungsmöglichkeiten für Unternehmen

    Förderungsmöglichkeiten für Unternehmen

    Foto: Thomas Wunsch

    Oft werde ich von Unternehmerinnen und Unternehmern gefragt, ob ich eine Idee habe, wie ihr Unternehmen gefördert werden kann. Sie stellen sich die Frage, ob ihr Produkt zeitgemäß ist und was sie an ihrem Unternehmen verbessern können. Dabei ist es wichtig nicht nur im Unternehmen sondern vor allem auch am Unternehmen zu arbeiten. Doch wie ist das möglich?

    Als Tür-Öffner für vieler Unternehmen habe ich den Kontakt zwischen diesen und Experten für Förderungsmöglichkeiten geknüpft. In der Vor-Ort-Veranstaltung am 22.02.2022 in Remscheid habe ich diverse Unternehmen in das Gespräch mit Stephan Kunz von der NRW.Bank, Volker Pleiss von der Stadtsparkasse Remscheid, Christoph Imber von der Gründerschmiede Remscheid und Dr. Peter Dültgen von der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge gebracht.

    Nach einer Vorstellung der Förderungsmöglichkeiten durch Stephan Kunz, fand eine interessante Diskussion statt, in der die Unternehmerinnen und Unternehmer offene Fragen klären konnten.

    Foto Thomas Wunsch

    Foto Thomas Wunsch

    Vor allem ist der Wunsch der Unternehmerschaft nach mehr Transparenz in Förderprogrammen groß. Unbestimmte Begriffe wie „Coronabetroffenheit“ sollen in Zukunft klarer ausgedrückt und definiert werden. Da die Förderprogramme sehr lukrativ sind, ist die Nachfrage entsprechend hoch. Dadurch kann es dazu kommen, dass sich der „Topf leert“. Auch hier fordern Unternehmen eine Art Frühwarnsystem.

    Schade ist allerdings, dass es immer noch viele Unternehmen gibt, die nichts von den Förderungsprogrammen wissen. Förderungsmöglichkeiten im Rahmen von Darlehen und Zuschüssen gibt es im Grunde für alle Unternehmen, seien es kleine, mittelständische oder große Unternehmen.

    https://www.nrwbank.de/de/unternehmen/

    https://gruenderschmiede.org/fuer-unternehmen/

  • Online-Chat Schule

    Online-Chat Schule

    Foto: Alexandra Koch. Pixabay

    Dann mach mit bei unserem Schul-Chat für Radevormwald und Remscheid! Diskutiere mit anderen Schülerinnen und Schülern!

    Mich interessiert die Sichtweise der Schülerinnen und Schüler aus meinem Wahlkreis. Deshalb möchte ich mit euch ins Gespräch kommen. Lasst uns gemeinsam über Ideen diskutieren, die ich dann mit nach Düsseldorf in den Landtag NRW nehmen werde.

    Meldet euch noch bis morgen an!

     

  • Jugendtreff LIFE „macht aus der Not eine Tugend“

    Jugendtreff LIFE „macht aus der Not eine Tugend“

    „Das bedeutete natürlich erstmal eine Vollbremsung für unsere Arbeit. Aber dann dachten wir uns: Warum nicht aus der Not eine Tugend machen und einfach mal neue Dinge ausprobieren?“, erklärte Kevin Cords.

    Weil das LIFE derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen ist, hat das insgesamt fünfköpfige Team eine Notfall-Hotline eingerichtet, die immer montags bis freitags telefonisch und über verschiedene Internetkanäle erreichbar ist.

    „Die Hotline läuft unter dem Motto #wirfürsquartier. Wir erledigen Einkäufe, helfen bei Arztbesuchen oder bieten die Möglichkeit, sich bei Gesprächsbedarf auszutauschen. Gemeinsam mit dem Jugendamt betrieben wir außerdem eine Telefonseelsorgenummer. Und an einigen Tagen gehen Kevin und ich mit dem kommunalen Ordnungsdienst auf Streife. Hier konnten wir schon öfters bei schwierigen Situationen, etwa mit uneinsichtigen Jugendlichen, vermitteln. Uns wird also nicht langweilig.“, sagte Jochen Pries.

    „Das LIFE ist eine wichtige Schnittstelle im Quartier. Das merkt man natürlich jetzt ganz besonders. Aber es wird auch eine Zeit nach Corona geben, für die das LIFE schon viele interessante Projekte geplant hat. Sobald wieder ein bisschen Normalität herrscht, werde ich mir diese gerne auch vor Ort anschauen. Bis dahin müssen wir leider mit den digitalen Medien Vorlieb nehmen.“, erklärte Sven Wolf.

    Der Abgeordnete trifft sich deshalb am kommenden Dienstagabend mit Kevin Cords und Jochen Pries zum Live-Chat, um gemeinsam darüber zu diskutieren, wie sich die Corona-Krise auf die Jugendarbeit auswirkt. Interessierte können sich über die Internet-Plattform Instagram dazuschalten und sich über die Kommentarfunktion auch selbst an der Diskussion beteiligen.

    Instagram Live-Chat: #wirfürsquartier

    Mit Sven Wolf, Jochen Pries und Kevin Cords

    Am Dienstag, den 21.04.2020 um 19 Uhr bei Instagram

    Corona-Hotline: 02191/5929540

    Telefon-Seelsorge: 02195/932174

     

  • Bei der Debatte über Lockerungen müssen alle mitgenommen werden!

    Bei der Debatte über Lockerungen müssen alle mitgenommen werden!

    Sie greifen teilweise tief in unsere Grundrechte ein, aber sie werden größtenteils akzeptiert und eingehalten. Diese Einschränkungen dürfen aber nur auf Zeit gelten. Weiterhin erreichen mich viele Anfragen dazu, besonders zum Schulunterricht, der Kinderbetreuung oder der Situation in Alten- und Pflegeheimen.

    In allen Vorschlägen kommt mir aber die Rolle der Städte und Gemeinden zu kurz. Denn gerade hier vor Ort in Remscheid und Radevormwald wird Unglaubliches geleistet, damit unser Leben normal funktioniert und der Virus sich nicht weiter ausbreitet.

    Die Ausarbeitung der Leopoldina ist im Vergleich zum Papier des Expertenrates Corona der Landesregierung NRW deutlich differenzierter. Die Entscheidungen über die Schritte zur Rückkehr zur Normalität werden nicht leicht, denn wie immer gibt es Zielkonflikte. Die Leopoldina rät dringend, diese an Gerechtigkeit und Solidarität auszurichten. Außerdem muss es klare und verständliche Entscheidungen geben, die gut vermittelt werden. Das NRW Papier warnt davor, dass auch manche Lockerung erst erlaubt und später wieder kassiert werden könnte. Für eine solches Hin- und Her gäbe es aber vermutlich wenig Verständnis.

    Der soziale Aspekt der Krise darf nicht vergessen werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass die psychischen und finanziellen Folgen der Krise sozial sehr ungleich verteilt sind. Denn nicht alle Berufe lassen sich von zuhause erledigen. Das teilt unsere Gesellschaft derzeit stark. Die Pandemie darf nicht dazu führen, dass am Ende die finanzielle und soziale Spaltung unserer Gesellschaft größer wird, weil die einen mit sicherem Job und gleichem Einkommen im Homeoffice sitzen und die anderen mit weniger Geld durch Kurzarbeit oder Kündigung kaum über die Runden kommen.

     

     

  • Was man im Betriebspraktikum erlebt…

    Was man im Betriebspraktikum erlebt…

    Ein Tagesbericht von Benedikt Matthes

    Am zweiten Donnerstag meines Praktikums war ich mit Sven Wolf und seiner Büroleiterin Danielle Schäfer in Düsseldorf. Der Tag begann für mich um 9:00 Uhr mit dem Arbeitskreis Innenpolitik der SPD-Fraktion. Ich hatte mehrere der Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereits im Vorhinein kennengelernt und war durch den Vortag bereits mit den Abläufen und manchen Inhalten vertraut.

    Dort besprachen wir die Inhalte des bevorstehenden Innenausschusses und ein weiterer Praktikant und ich wurden in die Vorgehensweisen für die Sitzung eingeweiht. Auf der Tagesordnung standen keine Abstimmungen zu Gesetzesentwürfen, sondern nur Berichte der Landesregierung auf Anfragen der Fraktionen, mit welchen ich mich am Vorabend vertraut gemacht hatte.

    Ein paar der großen Inhaltspunkte waren aktuelle Fälle des Kindesmissbrauchs, die Fälle Marvin K. und Wuppertal, und der Schutz von Personen des öffentlichen Dienstes im Zuge der Forderung und Klage eines Bürgermeisters auf Erteilung eines großen Waffenscheins zum Selbstschutz. Dazu kamen Anträge der Fraktionen zu u.a. Messergewalt, rechtsextremen Demos und Beschmutzung eines AfD-Wahlkreisbüros.

    Nach dem AK ging es sofort in den Ausschuss, welcher im SPD-Fraktionsraum stattfand.

    Kurz bevor ich diesen betrat, begegnete ich Herbert Reul, Innenminister NRWs, welchen ich sonst nur aus den Nachrichten kannte, der jedoch nun für 3 Stunden mit mir in einem Raum sitzen sollte. Obwohl ich kein persönlicher Fan Reuls bin, war dieser Moment durchaus etwas Besonderes für mich, da ich ihn schon oft in den Nachrichten gesehen hatte – und nun stand er neben mir.

    Im Ausschuss wurden dann die angefragten Berichte teils erneut vorgetragen und besprochen. Bei der Frage zum Schutz von Personen des Öffentlichen Dienstes bezog die Diskussion sich besonders auf einen Fall in Köln, bei dem eine als psychisch kranke und als gemeingefährlich diagnostizierte Person nicht in Gewahrsam genommen wurde, was am Ende in dem Tod eines Gerichtsvollziehers endete. Bei der SPD gab es Unverständnis darüber, dass sich, laut dem Bericht, Steuerfahnder über solche Gefahren informieren können, Gerichtsvollzieher jedoch nicht. Dies wurde dann vom Innenminister als falsch bezeichnet und er sagte, dass es beide tun können.

    Als Nächstes stand auf der Tagesordnung der Fall des Marvin K., bei dem es besonders um das Versagen der Behörden ging, auf Hinweise einzugehen und genügend Personal abzustellen. Dies wies der zuständige Abteilungsleiter nicht von sich und versicherte, dass so etwas nicht nochmal passieren werde.

    Der letzte der 20 Tagesordnungspunkte (TOP) war eine Anfrage der AfD-Fraktion zum „Farbanschlag auf und Sachbeschädigungen an dem AfD-Wahlkreisbüro in Köln“. Hierbei stellte die AfD dieselbe Frage trotz eindeutiger Beantwortung dreimal und störte somit den Sitzungsverlauf. Die erste Frage war, ob ein durchgestrichenes Hakenkreuz automatisch bei der Polizei in die Kategorie des Rechtsextremismus fällt. Ein offensichtliches Nein. Dann wurde diese Frage noch zwei mal gestellt, bis gefragt wurde, ob es denn zum Linksextremismus gezählt werde. Auch ein offensichtliches Nein.

    Nach dem Innenausschuss waren Sven Wolf und ich in der Landtagskantine zum Mittagessen und haben diese Sitzung mit der Sitzung vom Vortag im Rechtsauschuss und auch das Verhalten der beiden Minister verglichen.

    Danach habe ich Sven Wolf zu einem Fach-Gespräch mit dem Chef des Sportbundes begleitet. Hier ging es um sportpolitische Anliegen und Finanzierung von Sportstätten in Remscheid.

    Ich verließ den Raum noch während des Gesprächs, da mein betreuender Lehrer, Dimitri Hieronimus, angekommen war. Mit ihm sprachen erst Danielle Schäfer und ich und nach Beendigung seines Fachgesprächs auch Sven Wolf über meine Erfahrungen und Leistungen.

    Den Rest des Tages stand die Öffentlichkeitsarbeit im Mittelpunkt. Die Pressemitteilung für die Zeitungen und den Rundfunk musste social-media-tauglich umgeschrieben werden. Dafür habe ich die Instagram-Fassung geschrieben und mit Hashtags vervollständigt. Damit waren wir dann um 17 Uhr fertig und ich begab mich auf meinen Heimweg.

  • Hospitation beim Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung

    Hospitation beim Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung

    Die ersten beiden Unterrichtsstunden hospitierte ich in der internationalen Förderklasse. Dort lernen junge Menschen, die teilweise erst seit wenigen Monaten in Remscheid leben, mit großer Leidenschaft Deutsch und haben schon große Fortschritte gemacht. Besonders spannend fand ich auch die Politikstunde in einer Klasse der höheren Handelsschule, die ich im Anschluss besucht habe. Das Thema lautete: ‚Wie gerecht ist Deutschland?‘. Aus den Antworten ergab sich ein sehr differenziertes Meinungsbild.

    Verglichen zu anderen Ländern sei Deutschland schon gerecht, meinten die Schülerinnen und Schüler. Schließlich kümmere sich der Staat mit verschiedenen Sozialleistungen um seine Bürgerinnen und Bürger. Auch von rechtlichen Regelungen wie der allgemeinen Schulpflicht können junge Menschen in anderen Ländern nur träumen. Trotzdem betonten viele Schülerinnen und Schüler, dass es, gerade wenn es um Bildungs- und Aufstiegschancen gehe, immer noch sehr ungerecht in Deutschland zugehe. Der Bildungserfolg dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

    Außerdem gaben sie mir mit auf den Weg, dass sie sich von der Politik mehr Mitbestimmungschancen bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte wünschen.

    Einen herzlichen Dank an Schulleiterin Cornelia Berghaus-Biermann und ihre Kolleginnen und Kollegen, die ich in den Unterricht begleiten durfte. Am Ende dieses ereignisreichen Tages war mein Eindruck: Hier wird mit viel Engagement jungen Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen und Talenten der Zugang zu einer bestmöglichen Ausbildung ermöglicht. Denn das Berufskolleg ist nicht nur Berufsschule, sondern auch Wirtschaftsgymnasium. Außerdem besteht seit einigen Jahren die Möglichkeit, parallel zur kaufmännischen Ausbildung einen betriebswirtschaftlichen Bachelorabschluss zu erwerben.

    Website des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung

  • Einladung zur Diskussion über das KiBiz

    Einladung zur Diskussion über das KiBiz

    STARKE KINDER – STARKE FAMILIEN

    Im Juli hat die NRW-Landesregierung den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in den Landtag eingebracht. Zeitgleich wurden mehr als 80.000 Protestunterschriften gegen die Pläne eingereicht. Für uns heißt das: Die Vorlage wird den Anforderungen des KiTa-Alltags nicht gerecht.

    Deshalb wollen wir nachfragen und diskutieren, welche Probleme gesehen werden, was fehlt, was noch passieren müsste. Die jetzige Landesregierung hat Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe. Jetzt wäre der Zeitpunkt, entscheidend voranzukommen. Außerdem kommen mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in den nächsten Jahren 1,2 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen. Das sollte genutzt werden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern.

    Wir müssen darüber sprechen: über die Wünsche der Eltern und die Bedürfnisse des Personals. Am Schluss müssen aber die besten Startchancen für unsere Kinder im Vordergrund stehen. Daher reden wir über Personalschlüssel, Verfügungszeiten, Trägervielfalt und mehr Planungssicherheit für Träger, Öffnungszeiten, die den Wünschen der Eltern und den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden; aber auch über Kostenfreiheit für die ersten Schritte auf dem Bildungsweg unserer Kinder.

    Nach einem Fachbeitrag von Dr. Dennis Maelzer (Sprecher der Landtagsfraktion für Familie, Kinder und Jugend) wollen wir mit Podiumsgästen (Ulrike Venn für ver.di, Dieter Möhring für den Evangelischen Kindertagesstättenverband Radevormwald, Matthias Spaan von ‚Die Verlässliche‘) und Interessierten ins Gespräch kommen und laden herzlich zum NRW-Gespräch ein am:

    Termin: Dienstag, 12.11.2019

    Ort: Gemeindezentrum Esche, Eschestr. 25, 42855 Remscheid

    Anmeldung: http://www.machen-wir.de/kibizrs

    ABLAUF:

    18:00                  EINLASS

    Bei einer kleinen Erfrischung besteht die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen

    18:30                  BEGRÜSSUNG

    Pfarrer Axel Mersmann ● Pfarrer der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid

    18:40                  BEGRÜSSUNG

    Sven Wolf MdL ● Landtag NRW

    18:50                  REFERAT

    Dr. Dennis Maelzer MdL ● Sprecher im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend, Landtag NRW

    19:20 UHR       DISKUSSION

    Ulrike Venn ● Gewerkschaft ver.di

    Dieter Möhring ●  für den Evangelischen Kindertagesstättenverband Radevormwald

    Matthias Spaan ● Verein zur Betreuung und Förderung von Schulkindern e. V. – „Die Verlässliche“

    MODERATION Sven Wolf MdL● Landtag NRW

    20:20                   ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

     

  • Zugang zum Recht muss einfacher und bekannter werden

    Zugang zum Recht muss einfacher und bekannter werden

    Darüber habe ich gestern mit Veranstaltungsgästen gemeinsam mit meinem Kollegen Hartmut Ganzke, mit Petra Golly von der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Arnsberg, mit Peter Clemen, dem Präsidenten des Landgerichts Arnsberg, und Frank Neuhaus, dem Landesvorsitzenden des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes diskutiert.

    In Remscheid hatten wir eine Diskussion hierüber am 07. Juni mit Paul-Dieter Dudda, dem ehemaligen Direktor des Amtsgerichts, Lydia Schwertner, der Leiterin der Remscheider Beratungsstelle der Verbraucherzentrale und Stefanie Maas, der Vorsitzenden des Anwaltverein Remscheid und Fachanwältin für Arbeitsrecht.

    Es ging unter anderem um mangelhafte Beratungen in Handyshops, nach denen Kunden mit zusätzlichen Verträgen hinausgingen, die sie gar nicht abschließen wollten. Um Fake-Shops im Internet und die mühsamen Versuche, Geld für nicht erhaltene Ware zurückzubekommen

    Ein wichtiger Punkt war, dass die Angebote für Menschen, die sich finanziell einen Anwalt nicht leisten können, kaum bekannt sind. Dazu gehört zum Beispiel der Beratungshilfeschein, den Bedürftige beim Amtsgericht bekommen können. Mit einer Eigenbeteiligung von 15 Euro können sie sich dann eine anwaltliche Beratung leisten. Auch die vom Anwalt oder von der Anwältin zu beantragende Prozesskostenhilfe gehört dazu. Zudem können einfache Fragen auch von Rechtspflegern bei den Amtsgerichten beantwortet werden. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Möglichkeiten viel breiter bekannt werden.