Schlagwort: Zugausfälle

  • Informationschaos zum Schienenersatzverkehr auf der S7-Strecke

    Informationschaos zum Schienenersatzverkehr auf der S7-Strecke

    Von den 9 vorhandenen Zügen waren zuletzt nur 3 im Einsatz, weil es technische Probleme gab, kurzzeitige waren sogar alle in der Werkstatt. Damit ist der vorgegebene Takt – trotz des Einsatzes von Leih-Fahrzeugen – nicht einzuhalten und es werden Busse für den SEV dazwischengeschaltet. Es gibt Lücken im 20-Minuten-Takt. Zusatzangebote zu den Hauptverkehrszeiten fallen aus. Die politischen Gremien des VRR wurden darüber informiert, dass es seit zwei Wochen zu einer massiven Abnutzungserscheinung der Räder gekommen ist. Der VRR betreibt derzeit Ursachenforschung.

    Unklar ist wohl, ob dies in der Verantwortung der DB Netz als für die Schienen verantwortliches Unternehmen oder von Abellio als Verantwortliches Unternehmen für die Fahrzeuge liegt.

    Der VRR hat nun entschieden, wieder verstärkt Diesel-Fahrzeuge von anderen Strecken von Abellio auf der Strecke der S 7 einzusetzen. In Telefonkonferenzen wird das weitere Vorgehen beraten. Noch ist nicht abzusehen, was die nächsten Tage auf uns zukommt. Ich finde aber, hier muss schnellstens die Informationslage geklärt sein. Nicht alle fahren jetzt in die Sommerferien. Die Pendlerinnen und Pendler müssen wissen, wie sie zur Arbeit kommen und brauchen verlässliche Infos.

     

  • Ersatzteilprobleme bei der Bahn beeinträchtigen den Verkehr auf der Strecke S 7 noch bis November 2020

    Ersatzteilprobleme bei der Bahn beeinträchtigen den Verkehr auf der Strecke S 7 noch bis November 2020

    In einem heute eingegangenen Schreiben der Deutschen Bahn hat diese die Ursachen dafür benannt: Materialmängel und Ersatzteilmängel bei den Achszählern, also der Gleisabschnittüberwachung. Die Ausführungen der Bahn stimmen dabei alles andere als weihnachtlich frohgemut. Ersatzteile seien nicht mehr zu bestellen, es müsse ein vollständiger Austausch der Teile erfolgen, wobei die Lieferfrist für die neuen Materialien mindestens 30 Wochen betrage.

    „Es erschließt sich mir nicht, warum das nicht früher in den Planungen der Deutschen Bahn berücksichtigt wurde. Bei Verschleißteilen hätte eine frühe Bereitstellung der neuen Materialien erfolgen sollen. Lieferfristen sollten bekannt sein und dürften nicht als entschuldigende Gründe angeführt werden“, so der Abgeordnete. „Die Zusicherung, der Austausch habe höchste Priorität, erscheint wenig glaubhaft, wenn die Bahn sich erst in der ‚Planungs- bzw. Bestellphase‘ befindet. Von einem Großkonzern kann man ein deutlich besseres Vorausdenken erwarten. Das entspricht leider nicht dem bisherigen Qualitätsstandard der Deutschen Bahn auf dieser Strecke.“

    Nach Angaben der Deutschen Bahn sollen die Austauscharbeiten noch bis November 2020 dauern.

    „Für Berufs- und Studienpendler ist diese Strecke eine wichtige und geradezu alternativlose Verbindung nach Wuppertal und nach Düsseldorf und unter Umständen auch darüber hinaus. Es zeigt sich unter dem Strich: Wir müssen künftig deutlich mehr in unsere Infrastruktur investieren. Hier muss endlich ein Umdenken her: Wir dürfen auch unsere Bahntrassen nicht mehr verschleißen, sondern müssen sie zukunftsfest machen!“

     

  • Massive Verspätungen auf allen Remscheider Pendlerstrecken

    Massive Verspätungen auf allen Remscheider Pendlerstrecken

    Bericht im Landtag unterstreicht: Deutsche Bahn hält sich nicht an Absprachen

    Die Pünktlichkeitsquote beim RE 7 liegt bei nur 41%, bei der RB 48 bei rund 57 %. Als Gründe werden genannt: Bauarbeiten und Signal und Weichenstörungen und durch Unfall ausgefallene Fahrzeuge. Hier ist bereits regelmäßig die Ersatzgarnitur im Einsatz!

    Die Landesregierung bestätigt nunmehr, was viele Bahnnutzer ahnen: Bei der DB hat der Fernverkehr Vorrang vor dem Regionalverkehr. Das ist eine vollkommen ärgerliche Strategie der Bahn. Fährt ein ICE Verspätungen ein, stehen die Pendler bei uns sich am Bahnsteig die Beine in den Bauch. Das kann so nicht weitergehen, da muss Abhilfe geschaffen werden.

    Auch bei der S1 erleben die Pendlerinnen und Pendler gehäuft Verspätungen und Zugausfälle. Ursache sind laut Bericht einerseits Baustellen – etwa die Vollsperrung zwischen Duisburg und Essen, die sich auf den gesamten Verlauf der S1-Strecke auswirkte –, andererseits zu wenig Züge wegen eines Mangels an Ersatzteilen und überlastete Werkstätten. Außerdem ist zunehmend ein Mangel an Fachpersonal Ursache für Zugausfälle.

    Hier geht es um vertraglich vereinbarte Kapazitäten. Die Deutsche Bahn hatte zugesagt, dass die sogenannten „Refresh“-Maßnahmen zur Modernisierung der Fahrzeuge für das neue S-Bahnnetz ohne Auswirkung auf die Qualität des laufenden Zugverkehrs bleiben sollten. Das heißt im Klartext: Die Deutsche Bahn hält sich nicht an ihre Absprachen. Das ist so nicht hinnehmbar!

    Ich sehe hier auch das Verkehrsministerium in der Pflicht, sich mit der Deutschen Bahn auseinanderzusetzen und für einen reibungslosen Pendlerverkehr zu sorgen. Bisher ist da noch nicht viel erreicht worden.

  • Beschwerden über den Nahverkehr reißen nicht ab

    Beschwerden über den Nahverkehr reißen nicht ab

    „Es häufen sich nach den Sommerferien wieder einmal die Beschwerden – insbesondere im Verlauf der Linie S 1 kam es wiederholt zu Problemen, zum Einsatz von Kurzzügen, zu Zugausfällen und Zugverspätungen. Bei Verspätung fährt die S-Bahn auch schon mal an kleineren Haltestellen am Schnellgleis vorbei zum nächsten Bahnhof an zahlreichen wartenden Fahrgästen auf dem Bahnsteig vorbei. Die Pendlerinnen und Pendler in NRW erwarten, dass endlich etwas passiert,“ erklären die Abgeordneten. „Auch das Wenden der S 1 in Hilden ist ein altes, immer wiederkehrendes Problem“, meint Wolf.

    „Wir fragen uns, wie das wird, wenn in den Herbstferien wieder einmal Schienenersatzverkehre eingesetzt werden. In der Vergangenheit gab es Probleme wegen mangelhafter Ausschilderung. Fahrgäste wussten nicht, wo der Bus abfährt, welche der Busse jede Zwischenhaltestelle anfahren und welche nicht. Die Berufspendlerinnen und -pendler sind bereits durch vergangene Erfahrungen leidgeprüft. Die Landesregierung muss sich dafür einsetzen, dass es diesmal besser läuft,“ so die beiden Abgeordneten.

    „Ich mahne permanent bei der Deutschen Bahn an, dass es Probleme gibt, um die sich nicht genug gekümmert wird,“ macht Sven Wolf deutlich. „Vor allem die Information an die Pendlerinnen und Pendler klappt nicht. Es kann ja nicht sein, dass Reisende ihre Information über ihre Mobiltelefone, soziale Netzwerke und Pressemeldungen einholen müssen, um zu erfahren, wann es weitergeht und ob sie noch zur Arbeit kommen.“

  • Weiterhin Probleme auf der S1 nach Hilden und ins Bergische Städtedreieck

    Weiterhin Probleme auf der S1 nach Hilden und ins Bergische Städtedreieck

    „Vor einigen Wochen hatten wir uns in einem gemeinsamen Brief an die Deutsche Bahn gewandt und um Auskunft über die Probleme und Abhilfe gebeten. Inzwischen liegt uns eine Antwort vor, die nicht mit der Realität übereinstimmt. Die Bahn spricht von guten ‚Pünktlichkeitswerten‘ und keinen ‚signifikanten‘ Problemen. Das sehen die Menschen, die täglich auf die S1 angewiesen sind aber anders“, berichten die Abgeordneten Iris Preuß-Buchholz, Josef Neumann (Solingen), Jens Geyer, Manfred Krick (Mettmann) und Sven Wolf (Remscheid).

    Gerade die Abgeordneten aus Solingen und Remscheid erleben die Probleme auch immer wieder hautnah bei der Benutzung dieser vielgenutzten Bahnverbindung.