Schlagwort: Integration

  • Schülergruppe aus Kirşehir und Remscheid zu Gast im Landtag

    Schülergruppe aus Kirşehir und Remscheid zu Gast im Landtag

    Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, was Sven Wolf für seine Stadt im Landtag tun kann, wie er den Kontakt zu seinen Wählern hält und ob es Wahlkampfversprechen gebe, die er nicht eingehalten habe. Sven Wolf erklärte die schwierige finanzielle Situation vieler Städte in Nordrhein-Westfalen und welche Schritte schon unternommen wurden, hier etwas zu bewegen. Einige Wahlkampfversprechen wie die Abschaffung der Studiengebühren oder die Abschaffung der Kopfnoten seien bereits nach diesem ersten Jahr eingelöst worden. Er kündigte auch an, dass er neben seinen Besuchen bei Vereinen, Organisationen und Einrichtungen im Sommer wieder zu Hausbesuchen in Remscheider Stadtvierteln unterwegs sein werde. Auch nach kurzem Deutschunterricht konnten die Schülerinnen und Schüler sich bereits auf Deutsch vorstellen. „Deutsch zu lernen und es gut zu sprechen ist auch für Migrantinnen und Migranten die wichtigste Voraussetzung, um hier zurechtzukommen, aktiv am Leben teilzuhaben und mitentscheiden zu können“, erklärte Wolf.

    Schülergruppe aus Remscheid und Kirsehir
    Schülergruppe aus Remscheid und Kirşehir

    Die aktuelle Ausstellung im Landtag zu berühmten Fußballern polnischer Herkunft, vor der die Gruppe hier für das Fotos posierte, gab auch Anlass, sich über prominente türkische Bundesliga-Spieler auszutauschen wie Hamit Altintop, Halil Altintop, Nuri Sahin, Mesut Özil oder Serdar Tasci.

  • Besuch bei der Alevitischen Gemeinde in Remscheid

    Besuch bei der Alevitischen Gemeinde in Remscheid

    CEM-Veranstaltung des Alevitischen Kulturvereins Remscheid
    Sven Wolf MdL spricht bei der CEM-Veranstaltung des Alevitischen Kulturvereins Remscheid

    Sehr geehrter Herr Arslanoglu,
    liebe Mitglieder der Alevitischen Gemeinde,
    meine sehr verehrten Damen und Herren,

    vielen Dank für die Einladung zu Ihrer heutigen Feier.

    Ich bin gerne zu Ihnen gekommen, kann ich doch damit meine Wertschätzung gegenüber der sehr guten Arbeit der Alevitischen Gemeinde in unserer Stadt und in Nordrhein-Westfalen ausdrücken.

    Remscheid ist eine Stadt der Vielfalt. Heute leben hier Menschen aus mehr als 100 Nationen. Dieses Zusammenleben kann nur gelingen, wenn sich die verschiedenen Kulturen und Religionen offen austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Schließlich hängt von einem positiven Dialog viel für unsere gemeinsame Zukunft ab. Toleranz, gegenseitige Achtung und Zusammenarbeit sind dabei wesentliche Elemente unseres Zusammenlebens.

    Liebe Gäste,

    ich bin fest davon überzeugt, dass die Religionsgemeinschaften eine besondere Rolle einnehmen können, wenn es darum geht, dass viele Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen friedlich zusammen leben. Alle Bemühungen der Integration können nicht fruchten, wenn die Menschen zu wenig voneinander wissen und zu wenig miteinander sprechen, auch und vor allem über ihr Glaubensleben, das sie ja wesentlich prägt. Das bedeutet, nur, wenn Vereine entstehen, die sich für die Bedürfnisse ihrer Mitglieder einsetzen, können diese sich mit ihrer eigenen Kultur und Tradition auseinandersetzen. Dies wiederum ist Voraussetzung dafür, dass sich die Angehörigen dieser Gemeinden mit der hiesigen Kultur vertraut machen und somit Gemeinsamkeiten erkennen können.

    Es gilt: nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht.

    Die alevitische Gemeinde kann in Remscheid auf 17 Jahre äußerst erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Die gute Vernetzung mit mehr als 30 weiteren Vereinen – allein in NRW – zeigt im übrigen wie ich meine sehr gut, dass die alevitischen Vereine sich ihrem Auftrag verpflichtet fühlen, den sie gemeinschaftlich und solidarisch erfüllen wollen.

    Meine Damen und Herren,

    kulturelle Vielfalt ist ein gesellschaftliches Gut und als Bereicherung anzuerkennen.
    Und ich bin mir sicher, dass durch engagiertes Zusammenarbeiten die unterschiedlichen Glaubensrichtungen als Ausdruck und selbstverständlicher Bestandteil einer pluralistischen, interkulturell geprägten Gesellschaft akzeptiert werden.

    Selbstverständlich nur insofern, dass jede Form von Extremismus abgelehnt und gegen sie vorgegangen wird. Aus diesem Grund hoffe ich auch in Zukunft auf Ihr Engagement und Ihr Zusammenwirken, liebe Mitglieder und Freunde der Alevitischen Gemeinde. Sie stehen im Geiste des Sufi Hadschi Baktāsch Wali, der vor sieben Jahrhunderten sagte:

    „Glücklich ist, wer die Gedankenfinsternis erhellt“

    CEM-Veranstaltung des Alevitischen Kulturvereins Remscheid (2)
    CEM-Veranstaltung des Alevitischen Kulturvereins Remscheid

    Meine Damen und Herren,

    ich habe gestern auf Einladung der Evangelischen Stadtkirchengemeinde die 21. Bürgerpredigt gehalten, in deren Mittelpunkt das Salomonische Urteil stand. Weisheit und Gerechtigkeit waren dabei die Hauptthemen meiner Predigt. Ich sprach in diesem Zusammenhang von der „Sonne der Gerechtigkeit“, die in unserer Welt einziehen möge, um die Dunkelheit aus den Herzen der Menschen zu vertreiben. Das ist eine der vielen Brücken, die die großen Weltreligionen zusammenführen. Es ist das gemeinsame Streben nach Wahrheit, Weisheit und Gerechtigkeit. Ich denke, das kann man nicht häufig genug wiederholen. Gerade in einer Zeit, die geprägt ist von der Radikalisierung des Glaubens wider jede Vernunft und wider des Willens Gottes.

    Sven Wolf MdL beim Anzünden der Kerzen.
    Sven Wolf MdL beim Anzünden der Kerzen.

    Liebe alevitische Vereine,

    die Beteiligung religiöser Gemeinschaften an jeglicher Form von Gesellschaftsarbeit kann dashelb sehr viel dazu beitragen, eine gemeinsame Grundlage von gegenseitigem Verständnis, Vertrauen und einem konstruktiven Miteinander aufzubauen. Wir wollen Brücken bauen, Menschen zusammenführen. Gemeinsam wollen wir das Licht der Erkenntnis, der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung und der Liebe in unsere Welt tragen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten. Als ihr Landtagsabgeordneter möchte ich dazu einen Beitrag leisten und würde mich freuen, die Mitglieder ihres Vereins alsbald als Besuchergruppe im Landtag willkommen heißen zu dürfen.

    In diesem Sinne wünsche ich unserer Alevitischen Gemeinde in Remscheid alles Gute für die Zukunft!

  • Besuch des “Haus Müngsten”

    Besuch des “Haus Müngsten”

    Wie kann man ein Freizeitareal schaffen, welches für Familien attraktiv ist und Arbeitsplätze für Menschen mit besonderem Förderbedarf schafft? Die Antwort auf diese Frage findet man im Müngstener Brückenpark (mehr Informationen), wo gerade das „Haus Müngsten“ seiner Fertigstellung entgegen läuft. Und da dieses Beispiel durchaus auch in anderen Städten Schule machen kann, hatte die Solinger Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Buchholz den Stv. Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Jäger, und  den Landtagskandidaten der SPD Remscheid, Sven Wolf nach Solingen eingeladen. Als Hausherr führte der Geschäftsführer der Solinger Lebenshilfe, Josef Neumann, durch den Rohbau und über das Gelände.

    Das durch die Regionale 2006 aus seinem Dornröschenschlaf erwachte Areal unter der Müngstener Brücke zwischen Remscheid, Solingen und Wuppertal wird in acht Wochen um eine Attraktion reicher sein. „Dann eröffnen wir hier!“ verspricht Josef Neumann. „Wir werden eine Mischung aus Ausflugsgastronomie und gutbürgerlicher Küche anbieten. Sowohl für den Biergartenliebhaber als auch für Familienfeiern werden wir das richtige Angebot haben!“

    Das Besondere am „Haus Müngsten“ wird sein, dass es ein „integrativer Gastronomiebetrieb“ sein wird. „Wir schaffen hier 15 Arbeitsplätze für Menschen mit besonderem Förderungsbedarf. Die Technik in diesem Haus ist auf die Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgestellt, um ihre Fähigkeiten optimal zu unterstützen.“ so Josef Neumann.

    Sven Wolf zeigte sich überzeugt, dass der Müngstener Brückenpark durch das „Haus Müngsten“ weiter an Attraktivität gewinnt. „Der Brückenpark ist gerade für Familien mit Kindern ein beliebtes Ausflugsziel, weil man hier auch mit wenig Geld einen schönen Tag verbringen kann!

    Mit dem Haus am Hang, in dem typisch Bergische Produkte verkauft werden sollen, wird der Brückenpark außerdem zur Visitenkarte der regionalen Wirtschaft. Und wo könnten Sich Werkzeuge besser präsentieren lassen als unter der 113-jährigen Müngstener Brücke?“

    Der Gast aus Duisburg zeigte sich beeindruckt von der Konzeption des Hauses. „Das wäre auch etwas für den Landschaftspark Duisburg-Nord!“ gaben ihm die Bergischen Kollegen mit auf dem Weg.

  • Deutsch-Togolesischer Freundschaftsverein Remscheid informierte über Ziele und Projekte

    Auf Einladung des Vorsitzenden des deutsch-togolesischen Freundschaftsvereins, Herrn Gbenoude Tossou, informierte sich der Remscheider Landtagskandidat Sven Wolf über Ziele und Projekte des noch jungen Vereins für aus Afrika stammende Remscheiderinnen und Remscheider und ihre Familien. „Ich freue mich über das Engagement von Herrn Tossou und seiner Mitglieder. Es ist ein weiteres Element im vielfältigen und bunten Mosaik unserer Bürgerschaft, die Heimat für Menschen aus mehr als 100 Nationalitäten geworden ist“, so Wolf nach dem knapp zweistündigen Gespräch.

    Der Verein hat sich das Thema „Integration“ auf die Fahnen geschrieben und leitet daraus konkrete Forderungen ab. Wolf: „Ich stimme Herrn Tossou zu, wenn er fordert, dass Integration auch aktiv begleitet werden muss. Dazu zählen auch gezielte Deutschkurse für aus dem englisch- oder französischsprachigen Afrika stammende Neubürger. Die sichere Beherrschung der deutschen Sprache ist der Schlüssel für eine echte Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Deutschland, deshalb muss der Spracherwerb gezielt gefördert werden.“ In diesem Zusammenhang hob Wolf hervor, dass mit der Einrichtung eines eigenständigen Zentraldienstes für Migration und Integration in der Stadtverwaltung eine wichtige und richtige Weichenstellung erfolgte. „Beate Wilding setzt damit ein Zeichen. Integration ist bei ihr Chefinnensache und gut aufgehoben. Ich werde mich nach meiner Wahl dafür einsetzen, eine aktive Integrationspolitik in unserem Land zu fördern“, fasste Wolf das Gespräch zusammen.

  • Hannelore Kraft stellt Zülfiye Kaykin als Mitglied ihres Zukunftsteams vor


    Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, hat Zülfiye Kaykin als Mitglied ihres Zukunftsteams vorgestellt. „Die Benennung von Frau Kaykin ist für mich Ausdruck der großen Bedeutung von Integrationspolitik in der NRWSPD“, sagte Kraft. „Eine erfolgreiche Integrationspolitik bereichert unser Land und bietet uns neue Chancen.“ Im Gegensatz zur CDU sei die SPD in Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg, so Kraft. „Ich bin der festen Überzeugung, dass Zülfiye Kaykin die richtige ist, gemeinsam mit uns die vor uns liegenden Herausforderungen mutig und beherzt anzugehen.“ Zülfiye Kaykin sei eine „Expertin für den interkulturellen Dialog“, erklärte Kraft.

    Zülfiye Kaykin kündigte an, die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Partizipation der Migrantinnen und Migranten voranzutreiben und sich für mehr Chancengleichheit einzusetzen. „Wir müssen mit den Migrantinnen und Migranten gemeinsame Ziele definieren und uns gemeinsam auf den Weg machen“, so Kaykin. Wichtig sei es, nach vorne zu schauen und das Potenzial und die Stärken in den Blick zu nehmen. „Ich möchte meine Erfahrungen aus der Praxis einbringen und für ein starkes NRW sorgen.“

    Zülfiye Kaykin ist 41 Jahre alt und lebt in Duisburg. Seit 2005 ist sie hauptamtliche Geschäftsführerin der DITIB Bildungs- und Begegnungsstätte e. V. in der Duisburger Merkez Moschee/Duisburg Marxloh. Die Sozialdemokratin wurde 2007 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Horst Köhler für ihre Verdienste um die Verständigung und ihr interkulturelles Engagement ausgezeichnet.