Schlagwort: Debatte

  • Nicolai Nitzge zum Jugendlandtag: „Respekt vor der Arbeit von Parlamentariern!“

    Nicolai Nitzge zum Jugendlandtag: „Respekt vor der Arbeit von Parlamentariern!“

    dsc_2890Er nahm für drei Tage den Platz des Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf im Plenum ein. „Bei den immer wiederkehrenden Für- und Gegenreden zu bestimmten Diskussionspunkten und den darauf folgenden Abstimmungen wurde mir erst klar, in welcher Schnelligkeit und Konzentration wir – aber auch die realen Abgeordneten – Entscheidungen treffen müssen. Das hat mich sehr beeindruckt!“

    dsc_2885Die Jugendlichen aus ganz NRW waren mit großem Engagement  dabei. Das vorgesehene Rahmenprogramm erweiterten sie um eigene Initiativen und politische Schwerpunkte – zwei Schweigeminuten zu Beginn der Plenarsitzung für die Opfer des Germanwings-Absturzes sowie für die Flüchtlinge, die im Mittelmeer ums Leben gekommen sind, gehörten dazu. Ebenso eine beantragte aktuelle Stunde und ein kurzfristig eingebrachter Eilantrag.

    dsc_2850„Das Plenum am letzten Tag war für mich ein absoluter Höhepunkt. Besonders der Eilantrag zur Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften und die Aktuelle Stunde zur Situation von Flüchtlingen waren sehr emotional und menschlich“, so Nicolai Nitzge. „Insgesamt kann ich sagen: eine wertvolle und realitätsnahe Erfahrung, welche mir enormen Respekt vor der Arbeit eines Parlamentariers gegeben hat.“

  • Viele Besucherinnen und Besucher aus Remscheid im Landtag

    Viele Besucherinnen und Besucher aus Remscheid im Landtag

    Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde_01Im Vordergrund des Gesprächs stand der DOC-Bau in Remscheid-Lennep. Aufmerksam lauschte die Gruppe den Ausführungen Sven Wolfs und stellte an einigen Stellen auch kritische Nachfragen, etwa ob es Verkehrskonzepte für den Lenneper Innenstadtbereich geben würde. „Seien sie sich sicher: es gibt gute und vor allen Dingen tragfähige Ideen, wie der Verkehr in Lennep gestaltet werden wird. Das ist ohnehin notwendig, damit überhaupt eine Baugenehmigung erteilt wird“ so Wolf.

     

    Alevitischer Kulturverein_01webAm darauffolgenden Mittwoch besuchte dann eine weitere Gruppe Sven Wolf und den Düsseldorfer Landtag. 14 Frauen und Männer des Alevitischen Kulturvereins Remscheid besichtigten zunächst das Gebäude und beobachteten eine Plenarsitzung, um ihren Remscheider Abgeordneten im Anschluss für ein Gespräch zu treffen. Auch in inhaltlicher Hinsicht standen andere Themen als gewöhnlich im Mittelpunkt der Diskussion. Die Gruppe zeigte sich aufgrund der aktuellen politischen Lage in Syrien und im Irak und der wachsenden Zahl von gewaltbereiten Salafisten sehr besorgt. Einigkeit bestand darin, dass es umso wichtiger sei, dass die verschiedenen Religionsgruppen im Gespräch blieben und gemeinsam nach Lösungen suchten.

  • Viele Fragen – viele Antworten

    Viele Fragen – viele Antworten

    Beim Besuch des Düsseldorfer Landtags – gemeinsam mit ihrer SoWi-Lehrerin Frau Adak und dem Referendar Herrn Cosgunoglu – waren sie zuerst bei einer lebhaften Debatte zur Aktuellen Stunde auf der Tribüne live dabei. So lebhaft, dass die Schülerinnen und Schüler wissen wollten: Was passiert denn nach den Zwischenrufen? Dürfen Abgeordnete „Pfui“ rufen? Sven Wolf erklärte, dass bei unangemessenen Worten am nächsten Tag eine Rüge der Landtagspräsidentin oder einer ihrer Vertreter zu erwarten wäre. Allerdings wäre das Plenum auch ein Raum mit besonderen Regeln. Ein Abgeordneter dürfe zum Beispiel nicht gegen einen anderen wegen einer Beleidigung vor dem Gericht klagen – dafür gäbe es die sogenannte Indemnität.

    Sven Wolf mit SchülernDanach ging es im Gespräch mit Sven Wolf um für die Schülerinnen und Schüler wichtige Remscheider Themen: Wann das DOC gebaut werde, ob die Stadt Kosten übernehmen müsse, wie der Verkehr zum DOC geregelt wird, was mit der Feuerwehr und der Grundschule geschieht, was mit dem Hertie-Gebäude oder mit dem alten Krankenhaus? – Die Jugendlichen waren alle gut informiert, was in Remscheid läuft.

    Und auch die eigenen Anliegen wurden gut vertreten – Rasenfußballplätze und ein besserer Handyempfang in den Randgebieten der Stadt in Richtung Beyenburg wurden gewünscht. „Ich bin wirklich beeindruckt von dem Interesse der Jugendlichen. Da brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen über so etwas wie Politikverdrossenheit“, meinte Sven Wolf. „Da stehe ich gerne Rede und Antwort und da macht mir das Diskutieren auch großen Spaß.“