Schlagwort: Vernachlässigung

  • Altro Mondo: Die Zustände auf der Brede machen mich sprachlos

    Altro Mondo: Die Zustände auf der Brede machen mich sprachlos

    Die Zustände auf der Brede sind erschreckend: Massiver Schimmelbefall, Treppenhäuser ohne Licht, durch Schrauben verschlossene Mülltonnen oder viel zu hohe Nebenkostenabrechnungen sind nur einige Punkte auf einer langen Liste an gravierenden Mängeln. Seit Altro Mondo die Wohnungen im Jahr 2015 übernommen habe, sei ihre Lebensqualität erheblich gesunken, berichteten mir zwei Mieterinnen, die schon seit vielen Jahren auf der Brede wohnen. Viele Mieter hätten bereits kapituliert und seien weggezogen. Von den 140 Wohnungen, die zu dem Wohnkomplex auf der Brede zählen, stünden derzeit 90 Wohnungen leer, wie RGA und Bergische Morgenpost am Anfang der Woche berichteten.

    Es wird Zeit, dass Altro Mondo und die Deutsche Grundbesitz AG (DEGAG), die die Eigentümerin der Wohnungen auf der Brede ist, ihren Pflichten gegenüber den Mieterinnen und Mietern nachkommen. Ich habe deshalb einen Brief an Herrn Birger Dehne, der für beide Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter bzw. Vorstandsvorsitzender verantwortlich ist, geschrieben, in dem ich die vielen Probleme, die mir die Mieterinnen und Mieter schilderten aufgelistet und eine baldige Beseitigung der Probleme gefordert habe. Des Weiteren habe ich auch Bürgermeister Johannes Mans über die wohnungsrechtlichen Missstände auf der Brede in Kenntnis gesetzt und ihm nahegelegt, alle ihm zur Verfügung stehenden wohnungsrechtlichen Mittel zu nutzen, sollte Altro Mondo weiterhin tatenlos bleiben.

  • Erste Rede im Landtag hervorragend gemeistert

    Erste Rede im Landtag hervorragend gemeistert

    Gemeinsam mit ihrem Klassensprecher-Team-Kollegen Tom Wessel übergab sie stellvertretend für die ganze Klasse der Landtagspräsidentin die selbstgeschriebenen Reden zum Thema Kinderrechte. In einem Unterrichtsprojekt haben sich die Kinder mit der Wichtigkeit von Bildung, einem sicheren Zuhause und ausreichend Freizeit für Kinder und mit den Problemen der Kinderarbeit, der Benachteiligung von Mädchen, der Benachteiligung von behinderten Kindern, der Gewalt gegenüber Kindern und der Vernachlässigung und mangelnden Gesundheitsversorgung von Kindern beschäftigt.

    Die Schülerinnen und Schüler der 4b wollen mit ihren Reden etwas bewirken und sie zu Gehör bringen. Sie appellieren an die Verantwortlichen, dafür zu sorgen, dass Kinderrechte gewahrt werden. Sie hatten aber nicht gedacht, dass sie es tatsächlich bis in den Empfangsraum der Landtagspräsidentin schaffen würden. Etwas aufgeregt waren sie schon. Das haben sie aber relativ schnell gut in den Griff bekommen. Das Vortragen der Reden und Diskutieren hatten sie schließlich in der Schule bereits gut eingeübt.

    Sie könne sich gut vorstellen, dass diese Begeisterung später in ein politisches Engagement einfließen werde, meinte Carina Gödecke. Für das Gespräch mit Lea Sophie, Tom, ihrer Lehrerin Iris Theuermann, der Schulleiterin der Grundschule Siepen Nicola Pernat und dem Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf, der sich für einen Termin zur Übergabe der Reden bei der Landtagspräsidentin eingesetzt hatte, nahm sie sich viel Zeit. Sie ermunterte sie, Fragen zu stellen und erzählte von ihren Erfahrungen aus Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern.

    Sehr beeindruckt waren Lea Sophie und Tom auch vom Landtagsgebäude, dem Plenarsaal und den Reden, die sie dort von der Tribüne aus verfolgen konnten. Jetzt freuen sie sich bereits auf den Besuch des Landtags mit der ganzen Klasse im nächsten Jahr.