Schlagwort: Anforderungen

  • Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald

    Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald

    Wolf drückte bei dem Treffen mit dem neuen Führungstrio um Dietmar Hasenburg seinen Respekt vor der Arbeit der über 230 Freiwilligen Feuerwehrleute aus.

    Bei dem Gespräch betonten Dietmar Hasenburg und seine Kollegen das gute Verhältnis zu Bürgerinnen und Bürgern und Politik, was auch in der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung „Politik trifft Feuerwehr“ seinen Ausdruck findet.

    Verbesserungsbedarf sieht die neue Wehrführung noch bei der Ersatzbeschaffung sowie bei der Veranstaltung von Fortbildungsseminaren in der Fläche. „Die Anforderungen – aber auch unser Anspruch an uns selber – werden immer höher“ so Hasenburg. „Dem wollen wir natürlich Rechnung tragen.“

  • Landesregierung will mit einer Bundesratsinitiative die Arbeitszeitbestimmungen aufweichen

    Landesregierung will mit einer Bundesratsinitiative die Arbeitszeitbestimmungen aufweichen

    „Die EU-Arbeitszeitrichtlinie legt nur einen Mindestschutz fest: Eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden, keine Beschränkung bei der täglichen Arbeitszeit. Unser Arbeitszeitgesetz räumt den Sozialpartnern schon jetzt das Recht ein, abweichende Regelungen festzulegen. Dies kann auf Basis von Tarifverträgen oder durch Abschluss einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung erfolgen. Statt einseitiger Vorgaben gibt es dabei die Chance eines gerechten Ausgleichs von Interessen. Das deutsche Arbeitsrecht ist also bereits jetzt so flexibel, dass es erhebliche Ausnahmen vom Acht-Stunden-Tag und Ausnahmen vom Verbot der Sonntagsarbeit zulässt. Das genügt. Da muss nicht noch mehr Spielraum her, der ein Tor zur Ausbeutung von Arbeitnehmern öffnet.

    Aus meinen vielen Besuchen bei örtlichen Unternehmen weiß ich, dass heute immer mehr Fachkräfte gesucht werden. Viele Menschen legen mehr Wert auf ein gutes Arbeitsumfeld. Modern gesagt: die Work-Life-Balance muss stimmen. Eine drängende Frage ist etwa: ‚Wenn mein Chef mir Freitagabend noch eine e-Mail schreibt, genügt meine Antwort dann am Montag, wenn ich zurück im Büro bin, oder muss ich auch am Wochenende meine beruflichen Emails bearbeiten?’“, so Wolf. „In unserem Antrag für das Plenum haben wir auch darauf hingewiesen, dass wir neue Konzepte für Arbeitsbeziehungen in der digitalen Arbeitswelt entwickeln müssen und auch die Begriffe Arbeitnehmer und Betrieb an die digitalisierte Arbeitswelt angepasst werden müssen.“

    MMD17-1665

  • Mehr Menschen eine Internetnutzung über offene Zugänge ermöglichen

    Keinen Internet-Zugang zu besitzen, führt gerade bei den Bildungs- und Berufschancen zu Nachteilen und vergrößert die Unterschiede zwischen denen, die sich Internet leisten können und denen, die dies nicht schaffen. WLAN-Zugänge stehen heute quasi flächendeckend in Deutschland zur Verfügung – die meisten in privater Hand. Viele der Betreiberinnen und Betreiber haben Zugänge mit einer Flatrate und könnten ohne Mehrkosten anderen darüber Zugang zum Internet verschaffen, auch ohne die Integrität oder Sicherheit ihrer eigenen Daten zu gefährden.

    Technisch gesehen stellt das kein Problem dar, die Rechtslage ist aber schwierig. Bisher werden an private Betreiber höhere Anforderungen gestellt als an Provider. Wer seinen Internetzugang teilt, steht in der Verantwortung, für etwaige Rechtsverstöße seiner Mitbenutzer zu haften. Provider dagegen haften für solche Verstöße erst ab dem Moment, in dem sie Kenntnis darüber erhalten.

    Aus Gründen der Gerechtigkeit sollten hier die gleichen Anforderungen gelten. Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Piraten haben gemeinsam einen Antrag verabschiedet. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, sich weiter auf Bundesebene für eine rechtssichere Regelung einzusetzen – durch eine Ausweitung der Haftungspriveligierung gemäß Telemediengesetz (§ 8).

    „Wir wollen erreichen, dass mehr offener Zugänge zum Internet zur Verfügung gestellt werden. Es gibt bereits positive Beispiele und private Initiativen, die man unterstützen sollte,“ so Sven Wolf.

    Zum Antrag: Offene Zugänge zum Internet schaffen