Schlagwort: Zug

  • Reibungsloser Bahnverkehr für Remscheid unbedingt erforderlich

    Reibungsloser Bahnverkehr für Remscheid unbedingt erforderlich

    „Der Aufzug ist nun zumindest zunächst einmal wieder in Betrieb, wird aber nochmals für eine weitere Reparatur ausfallen. Bei der Direktverbindung sind wir dabei, nachzuhaken, was mit den Haltepunkten Güldenwerth und Lüttringhausen passiert, die in der bisherigen Planung des VRR nicht vorgesehen sind“ so Wolf.

    Udo Schiefner hat uns Unterstützung zugesagt: „Mich erreichen als Vorsitzender des Verkehrsausschusses unzählige Anliegen aus ganz Deutschland. Es hilft da ungemein, sich vor Ort direkt ein Bild zu machen. Regelmäßig nutze ich meine Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium, um diese Problem dann an die richtigen Adressen weiterzugeben. Remscheid hat es da mit nur einer Zugverbindung echt nicht leicht. Wenn die Züge ausfallen oder unpünktlich sind, steht hier der ganze Verkehr still.“

    Burkhard Mast-Weisz nutzte das Gespräch, um auch auf das bald fertige Berufskolleg hinzuweisen. „Wir haben hier in der Region bald das einzige Berufskolleg mit Bahnanschluss. Das ist eine große Kraftanstrengung gewesen und bald eine große Chance für Remscheid. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn auch die Bahn zuverlässig fährt. Nach dem Wechsel auf den neuen Betreiber VIAS hat es etwas geruckelt. Der Geschäftsführer hat mir aber in einem Gespräch versichert: VIAS ist gekommen um zu bleiben. Weiterhin wichtig ist für die Stadt Remscheid das Thema einer Direktverbindung nach Köln. Da bleiben wir am Ball. Eine gute Anbindung an Köln als Metropole würde für die zukünftige Mobilität der Remscheiderinnen und Remscheider eine wichtige Verbesserung darstellen.“

     

     

  • Zug verloren? Zweiter Direktzug bei Umstellung auf VIAS verloren gegangen. Neue Direktverbindung überfährt Milchkannen. 

    Zug verloren? Zweiter Direktzug bei Umstellung auf VIAS verloren gegangen. Neue Direktverbindung überfährt Milchkannen. 

    Wer nach einem Direktzug sucht, findet bei der Bahnauskunft nur noch einen Zug, der gegen 8.38 Uhr Remscheid verlässt und um 9:24 Uhr in Düsseldorf ankommt. Für einen schönen Tagesausflug oder einen Bummel am Rhein gut geeignet, aber wer morgens pünktlich zur Arbeit will, der muss wohl weiter umsteigen. Den früheren Zug, der sonst gegen 8.00 Uhr startete, gibt es nicht mehr. Hierzu haben sich bei mir inzwischen zahlreiche Pendlerinnen und Pendler beklagt. Klar ist nun: VIAS muss nun liefern. Besonders was Qualität und Zuverlässigkeit angeht.

    Liefern muss auch der weitere Betreiber, der Remscheid mit der RB47 direkt mit Düsseldorf verbindet und im Dezember 2022 starten soll. Hier bleibt es nur ärgerlich, dass nicht alle Stadtteile angebunden werden. Hier überfahrt der Zug wohl einige „Milchkannen“, wie ich in der Presse las. Das war aber nicht die Zusage des VRR an die Remscheiderinnen und Remscheider.

    Im Kern bleibt es also dabei: Wir müssen das tun, was wir in Remscheid nun schon gewohnt sind: Druck machen und beim Verkehrsverbund ständig nachfragen.

     

  • Wolf hakt nach bei Direktverbindung nach Düsseldorf

    Wolf hakt nach bei Direktverbindung nach Düsseldorf

    Foto: Danielle Schäfer

    „Ich pendle selbst nach Düsseldorf und kenne aus eigener Erfahrung die Probleme, die oft mit dem Umstieg in Solingen verbunden sind. Wenn wir wollen, dass mehr Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Bahn umsteigen, dann muss der Pendelverkehr auch reibungslos laufen. Nur so wird ein zukünftiger umweltfreundlicherer Mobilitätsmix gelingen.“

    Keine klaren Aussagen gab es auch bezüglich der neuen Haltepunkte. „Auch hier herrscht Verwirrung, ob es nun wirklich zwei Haltepunkte geben wird. Wir brauchen eine verlässliche Aussage für den geplanten Haltepunkt am Honsberg“, so Wolf. „Hier hat auch die aktuelle Antwort der Deutschen Bahn wenig Klarheit gebracht. Wir warten also weiter auf Ergebnisse von Gutachten, die im Herbst erschienen sollen.“

    Unklar war nach dem Bericht von Lothar Sill aus der Verbandsversammlung des VRR, wann eine Direktverbindung zum Standard werden kann. „Das A und O in der Sache ist die Finanzierungszusage des Landes. Der Verkehrsminister muss nun zügig deutlich machen, dass die Landesregierung hinter dem Projekt steht und die nötigen Mittel für die Umsetzung der Direktverbindung bereitstellen wird“, betont Wolf.

  • Treffen mit dem DGB-Vorstand

    Treffen mit dem DGB-Vorstand

    Zu einem gemeinsamen Austausch trafen sich der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf und der Vorstand des DGB Remscheid. Für die fast 10.000  Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Remscheid nahmen Peter Lange als Vorsitzender und die Beisitzerinnen und Beisitzer Erden Ankay-Nachtwein (GEW), Marko Röhrig (IG Metall), Gottfried Meyer (IG Metall) und Sascha Pastwa (ver.di) teil.

    „Zunächst einmal gab es ein großes Lob, denn unsere 1. Mai-Kundgebung mit internationalem Fest ist in ganz NRW bekannt und ein großes Fest der Arbeit und Vielfalt! Wir sprachen über Bildung, Transformation, Digitalisierung und den ÖPNV“ beschrieb Sven Wolf seine Eindrücke. „Dabei waren wir uns bei vielen Ideen einig, was mich auch nicht verwunderte. Für bessere Arbeitsbedingungen ist unser Plan A mehr Tarifbindung. Wenn das nicht greift, muss als Plan B der von der SPD eingeführte Mindestlohn deutlich erhöht werden.“

    „Besonders Bildung ist ein Schlüssel für unsere Region. Wir brauchen gute Fachkräfte, wollen aber auch, dass unsere Schülerinnen und Schüler später zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gesellschaft werden. In den Schulen müssen daher wieder mehr Politische Bildung und Arbeitnehmerrechte und Verbraucherrechte auf dem Lehrplan stehen“, betonte Erden Ankay-Nachtwein.

    Peter Lange mahnte: „Unsere Arbeitswelt verändert sich. Leider haben sich noch nicht alle Unternehmen in Remscheid auf den Weg gemacht. Es gibt einige gute Beispiele, für die Industrie 4.0 oder Digitalisierung schon lange keine Fremdwörter mehr sind. Aber auch die Spätzünder müssen jetzt los, sonst verpassen wir eine ganze Entwicklung.“

    Marko Röhrig erinnerte daran, dass besonders bei der Abkehr vom Verbrennungsmotor auf unsere Region große Herausforderungen zukommen. „Das müssen wir als Chance verstehen, die aber auch die Unternehmen ergreifen müssen. Die Betriebsräte können hier nur mahnen oder Ideen in die Betriebe einbringen. Denn uns geht es als Gewerkschaftern darum, dass wir auch in Zukunft gute und hoch qualifizierte Arbeitsplätze für möglichst viele Kolleginnen und Kollegen in der Region halten. Was einmal weg ist, ist weg.“

    „Besonders beim Thema Bus und Bahn freue ich mich über die Unterstützung des DGB. Unsere Forderung, endlich stündlich mit dem Zug nach Düsseldorf oder Köln zu pendeln, traf auch hier auf volle Unterstützung. Wer die Verkehrswende ernst meint, muss die Angebote besser und die Preise einfacher und günstiger machen“, so Sven Wolf.