Schlagwort: Wartung

  • Digitalstrategie der Schulministerin von Erfolgsgeschichte weit entfernt

    Digitalstrategie der Schulministerin von Erfolgsgeschichte weit entfernt

    Zur heute von Schulministerin Gebauer vorgestellten Digitalstrategie an Schulen des Landes Nordrhein-Westfalen bis 2025 erklärt Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die heute vorgestellte Digitalstrategie für die Schulen soll kurz vor der Bundestagswahl noch einmal Rückenwind aus Nordrhein-Westfalen geben. Leider wird hier aber eine Erfolgsgeschichte erzählt, die gar keine ist. In der Zeit des Distanzunterrichts saßen beispielsweise tausende Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler ohne digitale Endgeräte zu Hause. Die Pandemie hat das zögerliche und konzeptlose Handeln der Landesregierung offenbart. Es war am Ende auch die nordrhein-westfälische Schulministerin, die die Zusatzvereinbarung ‚Leihgeräte für Lehrkräfte‘ zum Digitalpakt als letzte unterschrieben hat. Wie bei vielen Versprechen des Koalitionsvertrags zeigt sich auch bei der Digitalisierung, dass die Landesregierung erst handelt, wenn der Bund in Vorleistung geht.

    Natürlich unterstützen wir die jetzt angekündigten Investitionen grundsätzlich. Allerdings bleiben wieder einmal viele Fragen beispielsweise bei der Organisation und landesweiten Standards offen und ungeklärt. Das betrifft unter anderem die Frage, wie die Wartung und der IT-Support der Hardware organisiert und weiter finanziert wird. Unsere Lehrkräfte müssen sich auf den Unterricht konzentrieren und können nicht noch nebenbei als IT-Fachkräfte eingesetzt werden. Wir brauchen dringend Unterstützung durch zusätzliches Personal, das Support-Aufgaben an den Schulen übernimmt.

    Offen bleibt auch die Problematik der Lehrkräftefortbildung. Die angekündigte Fortbildungsoffensive aus dem Koalitionsvertrag hätte in der Pandemie vielen Lehrerinnen und Lehrern den Einstieg in den Distanzunterricht erleichtert. Denn die Endgeräte können ihr volles Potenzial nur dann entfalten, wenn die Lehrkräfte sie didaktisch gewinnbringend in den Unterricht einsetzen können. Auch die Problematik des Datenschutzes wurde bislang nicht angefasst. Hier brauchen wir echte Sicherheit für alle Beteiligten.

    Es zeigt sich wieder einmal: Geld ist absolut notwendig – reicht alleine aber bei Weitem nicht aus. Das zeigt sich schon bei der Frage, wer für die Anschaffung der Endgeräte zuständig ist. Aus unserer Sicht sind iPads und Laptops mit den Fachbüchern gleichzusetzen und fallen deshalb unter die Lernmittelfreiheit. Hier muss die Landesregierung endlich für Klarheit sorgen.“

     

  • Aufzug am Remscheider Hauptbahnhof soll endlich repariert werden

    Aufzug am Remscheider Hauptbahnhof soll endlich repariert werden

    Ohne die freundliche Hilfsbereitschaft anderer, die stützen und Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen tragen, geht da nichts. Besonders die letzten Wochen bei Schnee und Eis waren da eine Zumutung. Ich habe die Deutsche Bahn angeschrieben, dass da dringend Abhilfe geschaffen werden muss.

    Heute habe ich die Antwort der Deutschen Bahn erhalten. Aus ungeklärter Ursache gab es einen Wassereinbruch im Schachtgerüst, schreibt die Bahn. Dadurch ist die Steuerungstechnik ausgefallen. Ersatzteile sind bestellt und der Reparaturauftrag ist bereits erteilt.

    Die Bahn hat eine Reparatur bis Mitte Februar zugesagt. Allerdings hat sie auch bereits angekündigt, dass der Aufzug im März erneut außer Betrieb genommen wird. In den ersten Märzwochen sollen Wartungsarbeiten stattfinden. Parallel die Wartung mit der Reparatur auszuführen – das scheint wohl nicht möglich zu sein.

    So müssten die Remscheider Bahnreisenden einmal wieder Geduld aufbringen und ihre erfreulicherweise hohe Hilfsbereitschaft unter Beweis stellen.