Schlagwort: VRR

  • Probleme auf der S1 zwischen Solingen und Düsseldorf

    Probleme auf der S1 zwischen Solingen und Düsseldorf

    Der Vertreter der Bahn, Herr Reiner Latsch, versprach eine Besserung und, die Möglichkeiten einer schnelleren Information der Nutzerinnen und Nutzer zu prüfen.

    Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen in den Gremien des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) werden  wir das Thema auch dort nochmals aufgreifen.

    „Rein rechnerisch erreicht die Bahn im Tagesdurchschnitt eine gute Qualität und die Pünktlichkeit liegt bei über 95 %. Leider hilft das nur wenig, da die unpünktlichen Fahrten und das vorzeitige Wenden sich besonders in den Hauptverkehrszeiten häufen. Besonders dann, wenn viele Menschen auf eine pünktliche Bahnverbindung angewiesen sind, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen“, so der Remscheider Abgeordnete Sven Wolf im Anschluss an das Gespräch.

    Sperrung der S7 in Remscheid.

    Bei der aktuellen Sperrung der S7 wegen eines Hangrutsches arbeiten die Mitarbeiter der DB mit Hochdruck an einer Absicherung der Strecke. Es waren schwere Gesteinsbrocken auf die Strecke gestürzt. Durch Ankerhaken, die in das Erdreich eingebracht werden, und Netze will die Deutsche Bahn dies künftig verhindern. Diese Arbeiten mussten witterungsbedingt unterbrochen werden. Besonders für das Anbringen der Haken ist ein ruhender Verkehr nötig. Die Bahn wird in den kommenden Tagen mitteilen, wann die Sperrung aufgehoben werden kann. Aktuell ist ein Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

  • Ergebnis des runden Tisches zur Einschränkung des Bahnverkehrs unbefriedigend

    Ergebnis des runden Tisches zur Einschränkung des Bahnverkehrs unbefriedigend

    Dieser war auf Drängen der Remscheider Landtagsabgeordneten und Einladung durch den Verkehrsminister des Landes NRW, Michael Groschek, mit Vertretern der Deutschen Bahn am 11.06.2014  zustande gekommen. Auch Vertreter vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Abellio, dem Betreiber der S 7, nahmen am runden Tisch teil.

    „Die Vollsperrung war nicht zu verhindern – sie wird aber auf längstens 4 Wochen reduziert und fällt in den Zeitraum vom 05. Juli bis zum 03. August“, so Sven Wolf. „Leider sind die Vorschläge, die wir als Landtagsabgeordnete in unserem letzten Gespräch am 15. Mai eingebracht haben, nicht zum Zug gekommen. Die Verantwortung für das Desaster trägt die Deutsche Bahn. Hier kamen Planungsfehler und zu lange aufgeschobene Investitionen zusammen. Die Arbeiten an der Müngstener Brücke sind nicht korrekt geplant worden. Die Bahn hat unzureichend in die Remscheider Trasse und die Brücke investiert. Die Bauarbeiten auf der Strecke nach Wuppertal sind viel zu früh angesetzt worden. Eine Verschiebung wäre nach Aussage der Bahn nur in das Jahr 2016 möglich. Eine solch lange Verschiebung lässt der Zustand der Bahnstrecke nach Wuppertal aber nicht zu. Es ist ärgerlich, dass die Deutsche Bahn nicht zu einer flexibleren Handhabung ihrer Bauplanung zu bewegen war.“

    „Es wird nun darauf ankommen, dass ein möglchst guter Ersatzverkehr eingerichtet wird“, fasst Wolf den Stand der Dinge zusammen. „Abellio und der VRR sind an einer kundenfreundlichen Lösung interessiert und haben ein Konzept für den Ersatzverkehr erarbeitet, das heute, am 12. Juni auf einer Pressekonferenz vorgestellt wird.“

  • Was ändert sich zum Fahrplanwechsel am 15.12. in Remscheid?

    Was ändert sich zum Fahrplanwechsel am 15.12. in Remscheid?

    „Neuer Betreiber der Strecke ist sodann die Firma Abellio, die am 09.12.2013 ihre neue Betriebsstelle in Remscheid eingeweiht hat. Nach Auskunft des VRR wurde das Fahrplanangebot komplett überarbeitet und verstärkt der Nachfrage angepasst.“ berichtet Sven Wolf.

    Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

    • In Tagesrandlagen wurde das Angebot zwischen Wuppertal und Remscheid wegen geringer Nachfrage auf Stundentakt ausgedünnt.
    • Im Gegenzug gibt es montags‐freitags aufgrund der starken Nachfrage zusätzliche Angebote zwischen Remscheid und Solingen, u. a. auch eine zusätzliche umsteigefreie Direktverbindung zwischen Remscheid und Düsseldorf.

    „Während der Sperrung der Brücke fährt der Direktzug nach Düsseldorf morgens um 7.21 und 7.42 Uhr. Nach der Wiederöffnung der Brücke soll der Direktzug um 7.49 und 8.49 Uhr fahren. Hier laufen bereits Gespräche mit dem VRR, diese Fahrzeiten für die berufstätigen Pendler zu verbessern“ so der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf, der auch Vertreter der Stadt Remscheid im VRR ist.

    Foto„Leider liegt auch derzeit noch keine Betriebserlaubnis für die neugebauten Fahrzeuge des Typs Coradia LINT 41 vor. Abellio und der VRR arbeiten daher gemeinsam mit dem Hersteller der Fahrzeuge Alstom an einer raschen Erlaubnis. Bis dahin gibt es ein Ersatzkonzept mit vergleichbaren Fahrzeugen um den Betrieb durchzuführen, berichtete der Geschäftsführer der Abellio Rail NRW GmbH, Herr Lünser bei der Einweihung in Remscheid.“

    Weitergehende Informationen zu Abellio und zum VRR.

     

     

     

     

     

  • Müngstener Brücke: Die Forderung an den VRR braucht mehr Druck

    Müngstener Brücke: Die Forderung an den VRR braucht mehr Druck

    „Ein wenig enttäuscht war ich über die Antwort des Vorstands Martin Husmann schon“ macht Sven Wolf keinen Hehl aus den bisher negativen Antworten des VRR. „Ich habe nachgefragt, wie das Ersatzkonzept aussehen wird, dass derzeit mit DB Regio und Abellio, dem künftigen Betreiber der RB 47 bzw. S7, aussieht. Die Gespräche laufen, hieß es hierzu.“

    svenwolf-foyer-artikelbild-2-korrektur„Ebenso negativ die Antwort auf meine Frage, ob denn an eine Entschädigung für die erheblichen Verspätungen, die die Pendler täglich während der Sperrung der Brücke in Kauf nehmen müssen, gedacht wird. Lediglich bei der Frage, ob zusätzliche Direktverbindungen von Remscheid über Wuppertal nach Düsseldorf eingerichtet werden sollen, konnte mir der Vorstand Herr Husmann noch keine Antwort geben. Hier liefen noch Gespräche, auch mit Abellio“ so Wolf weiter.

    „Ich glaube wir müssen als Bergische hier den Druck deutlich erhöhen und klar machen, dass wir uns nicht so leicht abspeisen lassen. Ich spreche mich daher für eine breite Unterstützung unserer Forderungen an den VRR aus.“

    Wolf erinnert daran, dass auch bei der Frage Sanierung oder Abriss der Müngstener Brücke erst ein gemeinsamer und entschlossener Auftritt der Bürgerinnen und Bürger und der Politik im Bergischen die Bahn zum Einlenken gebracht hat.

    „Ich kann nur versprechen, ich bleibe dran und hoffe auf weitere Unterstützung, um gegenüber dem VRR deutlich zu machen, dass dies nicht der Wunsch Einiger sondern die Forderung von Vielen ist, die man nicht einfach ignorieren darf! Ich habe mich daher heute an alle Ratsfraktionen in Remscheid und die Oberbürgermeisterin gewandt und um Unterstützung gebeten.“

     

  • Prüfung der Müngstener Brücke dauert an

    Prüfung der Müngstener Brücke dauert an

    Sven Wolf MdL
    Sven Wolf MdL

    Auf einer von Wolf initiierten Informationsveranstaltung vom 31. Januar hatte die Deutsche Bahn über die Arbeiten der im November vergangenen Jahres gesperrten Brücke berichtet. Im Rahmen dieser Veranstaltung war eine Wieder-Inbetriebnahme der Müngstener Brücke bis zum 03. April in Aussicht gestellt worden.

    Nach den jetzt dem Abgeordneten vorliegenden Informationen des Konzernbevollmächtigten sind diese Arbeiten in der Zwischenzeit abgeschlossen und technisch abgenommen worden.

    Die DB Netz AG hat sich entschieden, dem EBA die durch den Prüfer bereits fertig geprüften Unterlagen abschnittsweise zu übergeben.

    Aktuell fertig sind die Prüfungen im Bereich der Grundlagen zur Modellierung, d.h. die Abmessungen und Querschnitte sowie die maßgeblichen Lastfall-Kombinationen.

    Voraussetzung für die Zustimmung zur Aufnahme des Bahnverkehrs über die Brücke sei allerdings der abschließende Prüfbericht. Dieser werde in einigen Wochen erwartet. Derzeit werden nun die Teilergebnisse der Prüfung vorab an das EBA weitergeleitet.

    Auch in der letzten Sitzung des VRR am 11. März hat Sven Wolf nach dem aktuellen Sachstand zu den Arbeiten an der Müngstener Brücke nachgefragt.

    „Auf meine Frage erklärte mit der Vorstand des VRR Martin Husmann, dass auch ihm kein aktuellerer Sachstand bekannt sei. Dies sei auch schwierig, da keine direkten vertraglichen Verbindungen zwischen dem VRR und der Deutschen Bahn als Eigentümerin der Brücke bestünden.“

     

  • Wolf verärgert über die kurzfristige Entscheidung der Bahn zur Sperrung der Müngstener Brücke

    Wolf verärgert über die kurzfristige Entscheidung der Bahn zur Sperrung der Müngstener Brücke

    Sven Wolf MdL
    Sven Wolf MdL

    Um für die Pendler eine verlässliche Planung zu gewährleisten, fordern Wolf und seine Solinger Kollegen aus dem Landtag Preuß-Buchholz und Neumann die Deutsche Bahn auf, hinsichtlich der anstehenden Grundsanierung der Müngstener Brücke einen genauen Zeitplan vorzulegen. Die Abgeordneten wissen sich dabei von ihren Kolleginnen und Kollegen in den Räten der Städte Remscheid und Solingen unterstützt. „Wir wissen um die sachlichen Schwierigkeiten, genaue Zeiträume zu nennen. Im Interesse der Kundinnen und Kunden muss dies aber möglich sein.“

    Wolf, der auch Mitglied der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr ist, wunderte sich über diesen völligen Alleingang der Deutschen Bahn. „In den Gremien des VRR sind wir über dieses Thema bisher auch noch nicht informiert worden. Ich werde aber auch dort das Thema ansprechen.“ so Wolf weiter.

  • SPD im VRR: Keine Finanzierung des Sozialtickets durch übrige ÖPNV-Nutzer

    In der Sitzung des VRR Verwaltungsrates am 25.03.2010 standen die Einführung eines Sozialtickets sowie die Aussetzung der Preisanhebung zum 1.8.2010 zur abschließenden Beschlussfassung auf der Tagesordnung. Hatte der Tarif- und Marketingausschuss am 15. März auf Antrag der SPD noch getrennt über die beiden Themen abgestimmt, so lehnte die Mehrheit dies im Verwaltungsrat auf Antrag der Grünen ab.

    Sven Wolf, Vertreter der Stadt Remscheid im VRR: „Die Absicht war klar: Schwarz-Grün hatten in ihrer Kooperationsvereinbarung die Einführung des Sozialticket zum 1.8.2010 zu Festpreisen von 15 € bis 23 € versprochen. Nachdem Schwarz-Grün sehen musste, dass diese Vereinbarung schlicht unseriös und nicht haltbar war, haben sie jetzt der Forderung der SPD im Tarif- und Marketingausschuss zugestimmt, zunächst eine seriöse Marktforschung durchzuführen. Allerdings will Schwarz-Grün offensichtlich auf eine Verknüpfung  von Sozialticket mit der nächsten Preisanpassung nicht verzichten. Die SPD will dagegen eine strikte Trennung dieser Themen und hat deshalb eine getrennte Abstimmung beantragt. Die Ablehnung dieses Antrages durch die Mehrheitsfraktionen ist ein grober Verstoß gegen jede übliche demokratische Praxis. Die SPD – Fraktion hat deshalb nicht an der Abstimmung teilgenommen.“

    Die SPD im VRR hat in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass sie die Einführung eines Sozialtickets unterstützt Sven Wolf „Allerdings wollen wir keinen Preis, der weitere Löcher in die Haushaltskassen der Kommunen reißt, zu Lasten der Beschäftigten geht oder von den übrigen Nutzern von Bus und Bahn finanziert wird. Wenn Schwarz-Grün die vorgesehene und notwendige Preisanpassung im VRR zum 1.8.2010 nicht mitmachen will, dann nicht, um den Fahrgästen etwas Gutes zu tun, sondern ausschließlich deshalb, um das Sozialticket durch allgemeine Tariferhöhungen für die übrigen Nutzer von Bahn und Bus zu finanzieren. Das lehnt die SPD strikt ab! Schwarz-Grün handelt nicht nur weiter unseriös, sondern verlässt nun auch noch den gemeinsamen Boden demokratischen Handelns. Die verschobene Tarifanpassung wird allein bei den Stadtwerken Remscheid voraussichtlich zu einem schlechteren Ergebnis zwischen 200.000 und 250.000 € führen teilte mir die Geschäftsleitung auf meine Nachfrage mit.“