Schlagwort: Unwetter

  • Hochwasser in NRW: Hilfsbereitschaft ist überwältigend

    Hochwasser in NRW: Hilfsbereitschaft ist überwältigend

    Wie kann ich helfen?

    Viele Organisationen stehen bereit, um Spenden weiterzuleiten.

     

    Das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ koordiniert in ganz Deutschland als Bündnis der deutschen Hilfsorganisationen dort, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

    • Die Aktion ‚Deutschland hilft‘ nimmt unter dem Stichwort
      „Hochwasser“ Spenden auf dem folgenden Konto entgegen:
      IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30

     

    Die Evangelische Kirche im Rheinland hat ebenfalls zusammen mit der Diakonie ein Spendenkonto eingerichtet, um jetzt Beistand zu leisten.

    • Die Diakonie Rheinland Westfalen Lippe nimmt unter dem Stichwort
      „Hochwasser-Hilfe“ Spenden auf dem folgenden Konto entgegen:
      IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20

     

    Vor allem Gewerbetreibende und die Unternehmen in Tal- und Auenlagen im Bergischen Land wurden hart getroffen. Die Bergische Industrie- und Handelskammer in Wuppertal hat deshalb ein Spendenkonto eingerichtet, um die Betriebe in dieser schweren Lage zu unterstützen.

    • Die Bergische IHK nimmt unter dem Stichwort
      „Hochwasserhilfe“ Spenden auf dem folgenden Konto entgegen:
      IBAN: DE21 3305 0000 0000 1157 17, BIC: WUPSDE33XXX

     

    Das Städtische Hilfstelefon in Remscheid für alle Remscheiderinnen und Remscheider, die infolge der Flutkatastrophe Hilfe benötigen, ist erreichbar über:

    • (0 21 91) 16 – 9000
    • Montag – Freitag: 7.00 bis 22.30 Uhr, Samstag: 10.00 bis 22.30 Uhr

    Die telefonische Leitstelle des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) nimmt vertrauensvoll Name, Adresse und Telefonkontakt auf und notiert, was gebraucht wird. Die unterschiedlichen Fachstellen der Stadtverwaltung sind gemeinsam mit den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) um schnelle Hilfe bemüht. Eine interne Servicestelle bringt Anliegen und Servicestellen unbürokratisch zusammen und gibt den Betroffenen schnell Rückmeldung, wie geholfen wird.

     

    Sachspenden organisieren der Förderverein Hohenhagen und die Evangelische Auferstehungs-Gemeinde, die am vergangenen Samstag und Sonntag mit Hilfe von Radio RSG eine Spendenaktion für die Flutopfer in die Wege geleitet haben. Angesichts der vielen Spenden gibt es eine eigene Verteilerstelle. Für Betroffene, die Sachgüter benötigen, steht die Esche (Eschenstraße 23, 42855 Remscheid) offen

    • montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr
    • Die Akteure bieten außerdem an, benötigte Dinge bis zu einer Entfernung von 20 Kilometern zu liefern.
    • Ansprechpartnerin ist Eva Kien, mobil 0178/2382132

     

    Einen privaten Aufruf für Hilfe beim Aufbau des überschwemmten Prangerkotten in Remscheid gibt es unter dem Link:

     


     

    „Jetzt geht darum schnell und effektiv Hilfe zu leisten.
    Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend.
    Jeder kann jetzt seinen Beitrag dazu leisten.“

     


    Nicht in die Unwettergebiete fahren!

    „Das Deutsche Rote Kreuz rät allen Bürgerinnen und Bürgern davon ab, in die betroffenen Unwettergebiete zu fahren. Sie könnten sich und andere damit in Gefahr bringen. Die Menschen vor Ort werden durch die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, THW und Feuerwehr versorgt. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landeskreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren.

     

    Wer die Menschen aus den betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor Ort unterstützen möchte, kann dies durch eine Geldspende tun.“ (Pressemitteilung des DRK vom 17. Juli 2021)

    • Das DRK nimmt unter dem Stichwort
      „Hochwasser“ Spenden auf dem folgenden Konto entgegen:
      IBAN:IBAN: DE63370205000005023307 BIC: BFSWDE33XXX

     

  • Starkregen: Hilfe für Wuppertal ist unser Erfolg

    Starkregen: Hilfe für Wuppertal ist unser Erfolg

    Zur Ankündigung der Landesregierung, die Wuppertaler Privathaushalte, die Stadt Wuppertal sowie die Bergische Universität bei der Behebung der katastrophalen Schäden durch den Starkregen Ende Mai finanziell zu unterstützen erklärt Sven Wolf, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Der ständige Druck der SPD hat sich ausbezahlt. Wuppertal bekommt nun endlich Hilfe nach dem Starkregen. Bedauerlich bleibt, dass die Landesregierung noch in der von der SPD beantragten aktuellen Viertelstunde am vergangenen Freitag im Ausschuss für Heimat, Kommunales und Bauen so zögerlich agierte. Dort klang es noch so, als ob die Regierung mit dem Messbecher die Regenmengen in Münster, Borken und Wuppertal vergleichen und danach über Hilfen entscheiden wolle. Den Menschen vor Ort ist aber egal, ob wegen 100 oder 300 Liter Regen pro Stunde die Keller vollgelaufen sind.

    Offen ist noch, wie viel Geld das Land gibt. Wir werden darauf drängen, dass die Hilfe großzügig ausfällt. Die rasche Reaktion nach dem Starkregen von Münster durch die SPD-geführte Vorgängerregierung muss da beispielgebend sein. Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke hat in einem Schreiben an die Landesregierung die Schäden in seiner Stadt auf rund zehn Millionen Euro beziffert.

    Unbeantwortet bleibt die Frage, wie die Städte und Gemeinden in die Lage versetzt werden, künftig besser mit Blick auf die Wetterphänomene vorzubeugen. Das damalige Konzept Starkregen NRW aus dem Dezember 2016 ist leider in den Schubladen der neuen Regierung verschwunden.“

     

  • Remscheid darf nicht schon wieder wochenlang vom Bahnverkehr abgeschnitten sein

    Remscheid darf nicht schon wieder wochenlang vom Bahnverkehr abgeschnitten sein

    „Die Pendlerinnen und Pendler auf dem Weg zur Arbeit sind einmal mehr auf den mühsamen und zeitaufwendigen Schienenersatzverkehr angewiesen. Die Schäden müssen so schnell wie möglich repariert werden, damit die Bahn wieder fahren kann.“

    Der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf hat sich in der Sache an den Bevollmächtigten der Deutschen Bahn AG in Nordrhein-Westfalen gewandt und um dessen Einsatz für eine Beschleunigung des Verfahrens, eine baldige Instandsetzung der Strecke und Wiederaufnahme des Bahnverkehrs ersucht.

    Am vergangenen Wochenende hat das schwere Unwetter in Remscheid und Solingen auch die Bahnstrecke zwischen Remscheid und Solingen in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Entgleisung eines Fahrzeuges der ABELLIO wegen eines Erdrutsches wurde die Strecke gesperrt. Mehrere Wochen Reparaturzeit und eine Sperrung bis Mitte Juli sind angekündigt.

  • Welche Hilfe bekommen die vom Unwetter betroffenen Kommunen?

    Welche Hilfe bekommen die vom Unwetter betroffenen Kommunen?

    Dazu erklärt Sven Wolf, kommunal- und baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Laut Deutschem Wetterdienst kamen alleine in Wuppertal über 100 Liter Regen pro Quadratmeter herunter. Dies entspricht der üblichen Regenmenge eines ganzen Monats. Als Folge waren zahlreiche Straßen in der Stadt überflutet und unpassierbar. Hunderte Keller und Garagen wurden überflutet. Verheerende Auswirkungen hatte der Starkregen aber auch in vielen weiteren Städten und Gemeinden. Diese Wetterereignisse werden leider auch künftig anhalten.

    Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang den Städten und Gemeinden, den vielen Feuerwehrleuten und Polizisten, die im Dauereinsatz waren. Bemerkenswert ist die Solidarität der Städte untereinander – so fuhren zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Müllabfuhr aus ganz NRW nach Wuppertal, um dort beim Aufräumen und Abtransport des Sperrmülls zu helfen!

    Umso unverständlicher ist die zögerliche Reaktion der Landesregierung im Hinblick auf Hilfen für die vom Unwetter betroffenen Kommunen und Privatpersonen. Nicht nur, dass Ministerin Scharrenbach offenkundig lieber Termine zur Heimatpflege wahrgenommen hat, als die vom Starkregen betroffenen Kommunen zu besuchen.

    Auch im Hinblick auf schnelle und unbürokratische Hilfen hält sich die Landesregierung bisher bedeckt. Und das, obwohl es mittlerweile bereits konkrete erste Einschätzungen hinsichtlich der betroffenen Schäden gibt, so etwa aus Wuppertal mit insgesamt rund zehn Millionen Euro. Als das Unwetter Ela am 09.06.2014 in Nordrhein-Westfalen schwere Verwüstungen angerichtet hatte, beschloss die damalige SPD-geführte Landesregierung bereits am 10.06.2014 – also nur einen Tag später – die vom Unwetter besonders betroffenen Kommunen mit einem Hilfsfonds zu unterstützen. Die CDU-Opposition hatte damals darüber hinausgehend mit Vehemenz die sofortige und unbürokratische Einrichtung eines permanenten Unwetterfonds gefordert. Offenkundig waren diese Forderungen aber nicht ernst gemeint, denn entsprechende Konzepte wurden von der schwarz-gelben Regierungskoalition bisher nicht vorgelegt und schnelle Hilfen für die Unwetteropfer und die betroffenen Kommunen sind bis jetzt nicht in Sicht. Es bleiben also viele Fragen offen und unbeantwortet. Für die SPD ist hingegen klar: Die vom Unwetter betroffenen Städte und Gemeinden und die dort lebenden Menschen dürfen jetzt nicht alleine gelassen werden!“ 

     

     

  • „Nach dem schweren Unwetter: Land muss Wuppertal unterstützen“

    „Nach dem schweren Unwetter: Land muss Wuppertal unterstützen“

    Dazu erklärt Sven Wolf, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Das Unwetter war das schwerste in der Geschichte der Stadt Wuppertal. Es hat große Schäden in Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden verursacht. Dazu ist die Infrastruktur wie Kanalisation und Straßen massiv geschädigt. Wir unterstützen deshalb die Forderung der Stadt nach Hilfe durch das Land. Vorbild könnte dabei die Hilfe sein, die die SPD-geführte Vorgängerregierung der Stadt Münster nach einem schweren Unwetter geleistet hat.

    Aber der Landesregierung scheint das Geschehen in Wuppertal völlig egal zu sein. Weder die sogenannte Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) noch gar der Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) haben sich vor Ort informiert. Das ist peinlich.

    Unser Dank gilt den Städten und Gemeinden, den Feuerwehrleuten, den Rettungskräften und den Polizeibeamtinnen und -beamten, die vor Ort die schnelle Hilfe und Aufräumarbeiten organisiert haben.“