Schlagwort: Trauer

  • Nordrhein-Westfalen trauert gemeinsam mit den Überlebenden der Erdbeben-Katastrophe

    Nordrhein-Westfalen trauert gemeinsam mit den Überlebenden der Erdbeben-Katastrophe

    Foto: Daniel Behmenburg

    Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen von CDU, SPD, GRÜNEN und FDP

    Zu dem gemeinsamen Antrag „Nordrhein-Westfalen trauert um die Opfer der Erbeben in Syrien und der Türkei“ erklären Thorsten Schick (CDU), Rainer Schmeltzer (SPD), Berîvan Aymaz (GRÜNE) und Dr. Werner Pfeil (FDP):

    „Wir trauern um alle, die in dieser Naturkatastrophe ihr Leben verloren haben. All denen, die den Verlust von geliebten Menschen zu beklagen haben, sprechen wir unsere tiefempfundene Anteilnahme aus. Sie trauern nicht alleine!

    Wir danken den vielen professionellen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus NRW, die vor Ort unter großem persönlichen Einsatz Menschenleben gerettet haben. Viele von ihnen sind noch immer dort und kümmern sich um die Überlebenden. Zusätzlich engagieren sich unzählige Vereine, Religionsgemeinschaften und private Initiativen, um von NRW aus Hilfe zu leisten. Auch ihnen möchten wir für dieses Engagement danken.

    Aber auch wenn die internationale Hilfe schnell angelaufen ist und viele Menschen gerettet und medizinisch versorgt werden konnten, ist die humanitäre Lage vor Ort weiterhin katastrophal. Für die Menschen in den Erdbebengebieten, aber auch für zahlreiche Menschen in NRW mit familiären Bezügen zur Türkei oder Syrien wird diese Katastrophe noch lange Folgen haben. Die Region ist weiterhin dringend auf internationale Unterstützung und Nothilfe angewiesen. Nordrhein-Westfalen wird seinen Teil dazu beitragen, die akute Not zu lindern und beim Wiederaufbau in der Region zu unterstützen. Angehörige in NRW sind für Überlebende, die oft alles verloren haben, ein wichtiger Anker. Es ist gut, dass die Betroffenen dank Visaerleichterungen derzeit vereinfacht bei Kindern oder Enkeln auch in NRW unterkommen können. Das Land prüft weitere Maßnahmen, um das Visaverfahren hier zu beschleunigen.“

    Den Antrag „Nordrhein-Westfalen trauert um die Opfer der Erbeben in Syrien und der Türkei“ finden Sie im Anhang

  • Friedenskundgebungen für die Ukraine

    Friedenskundgebungen für die Ukraine

    Foto: Rolf Ebbinghaus

    Der russische Präsident hat das Völkerrecht mit seinem verbrecherischen Angriff auf die Ukraine gebrochen. Wir stehen vor allem an diesen Tagen solidarisch an der Seite der Ukraine.

    Durch seinen Angriff auf die Ukraine hat der russische Präsident unsere europäische Friedensordnung missachtet und bringt Leid über viele Menschen in Europa, besonders in der Ukraine. Der klare Appell an die russische Regierung: Stoppt diesen Angriffskrieg!

    In vielen Städten in Europa, Deutschland und NRW gibt es Friedenskundgebungen, so auch in Radevormwald. Wir stehen an der Seite der mutigen Menschen in der Ukraine, die ihre Freiheit und unsere demokratischen Werte verteidigen. Wir stehen auch an der Seite der mutigen Menschen, die in Russland gegen den Krieg der russischen Regierung demonstrieren.

    Die zahlreichen Friedensgebete und Friedensdemonstrationen weltweit geben eine Hoffnung in diesen schweren Zeiten.

    Fotos: Rolf Ebbinghaus
  • Zehn Jahre nach der Loveparade-Katastrophe

    Zehn Jahre nach der Loveparade-Katastrophe

    Foto: Thomas Wunsch

    Vor zehn Jahren starben bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen, über 500 wurden zum Teil schwer verletzt. Es war eines der schlimmsten Unglücke in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Die Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen im Landtag bringen anlässlich des Jahrestags der Tragödie einen Antrag ins Parlament ein, mit dem die Hilfe für Opfer verbessert wird. Zudem fordern die Fraktionen weitere fachliche Beratungen über die Sicherheit bei Großveranstaltungen und die Aufarbeitung von Unglücksfällen. Dazu erklären die vier Fraktionsvorsitzenden Bodo Löttgen (CDU), Thomas Kutschaty (SPD), Christof Rasche (FDP) und Monika Düker (GRÜNE):

    „Wir sind es den Opfern und den Angehörigen schuldig, nicht zu vergessen. Der zehnte Jahrestag soll Anlass sein, innezuhalten und der Opfer zu gedenken sowie weitere Lehren aus dem Unglück zu ziehen. Wir danken allen, die sich um die Opfer und Hinterbliebenen aufopferungsvoll gekümmert haben und in schweren Stunden Hilfe, Stütze und Wegbegleiter waren. Kurz nach der Katastrophe wurde ein Soforthilfefonds aufgelegt, aus dem Mittel zur Abfederung sozialer Härten für die Opfer und ihre Angehörigen bereitgestellt wurden. Bis heute werden hieraus Gelder gezahlt. Der bisherige Soforthilfefonds für Opfer und Angehörige der Loveparade soll weitergeführt oder ein ergänzender Hilfsfonds für die Opfer der Loveparade-Katastrophe eingerichtet werden. Zudem setzen wir uns dafür ein, zusätzlich einen Opferschutzfonds für Opfer von Katastrophen und Gewalttaten in unserem Land einzurichten.

    Zum zehnten Jahrestag der Loveparade-Katastrophe in Duisburg wollen wir die Erinnerung bewahren und zugleich Lehren für die Zukunft ziehen. Die Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen im Landtag von Nordrhein-Westfalen werden deshalb eine Kommission aus externen Expertinnen und Experten beauftragen, einen Orientierungsrahmen zu erarbeiten für die zukünftige Ausrichtung von Großveranstaltungen im Freien. Zudem soll eine Kommission beraten, wie zukünftig eine bessere Aufarbeitung in komplexen Katastrophenfällen erfolgen kann.“

  • Der Todestag von Amad A. ist ein Tag der Trauer und des Mitgefühls

    Der Todestag von Amad A. ist ein Tag der Trauer und des Mitgefühls

    Zum Todestag erklärt Sven Wolf, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Für die SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen ist dieses Datum ein Tag der Trauer und des Mitgefühls. Unsere Gedanken gelten in erster Linie seiner Familie.

    Der junge Syrer verstarb nach zwölf Tagen verzweifelten Ringens engagierter Ärztinnen und Ärzte um sein Leben an schwersten Brandverletzungen, die er in der Justizvollzugsanstalt Kleve erlitten hat. Dort war er über zwei Monaten lang zu Unrecht inhaftiert, nachdem er am 6. Juli 2018 in Geldern von der Polizei festgenommen wurde. Grundlage der fälschlichen Inhaftierung sollen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Hamburg gewesen sein, die sich in Wahrheit auf einen dunkelhäutigen Malier bezogen.

    Die Aufklärung der Umstände des Todes des damals 26 Jahre alten Syrers, der vor Krieg und Gewalt in Deutschland Schutz suchte, ist von höchster Wichtigkeit. Damit sich eine solche Tragödie nie wieder in NRW abspielt, hat der Parlamentarische Untersuchungsausschuss ,Kleve‘ seit Dezember letzten Jahres seine Arbeit aufgenommen. Der Ausschuss soll, von der rechtswidrigen Inhaftierung bis hin zum Brand und seinen tragischen Folgen, eine lückenlose Aufklärung des Falls garantieren.“