Schlagwort: Team

  • Zu Besuch im Tierheim Wermelskirchen

    Zu Besuch im Tierheim Wermelskirchen

    Seit Günter Leuerer den Vorsitz des Wermelskirchener Tierschutzvereines und die operative Leitung des Tierheims übernommen hat, hat er viel frischen Wind in die Wermelskirchener Institution gebracht. Das merkt man schon beim Betreten des Tierheims. Es ist warm und ansprechend dekoriert, mit vielen bunten Blumen und einem Auge fürs Detail. „Wir sind natürlich kein Sanatorium, aber trotzdem finde ich, dass gerade auch ein Tierheim eine gewisse Atmosphäre bieten sollte“, sagte mir Günter Leuerer während meines Besuchs.

    Die komplett eigenfinanzierte Einrichtung unweit der Remscheider Stadtgrenze ist zwar deutlich kleiner als andere Tierheime. Trotzdem ist es eine wichtige Anlaufstelle für Wermelskirchen und die umliegenden Städte. Das insgesamt achtköpfige Team kümmert sich um Fundtiere aus der Region, aber auch aus entlegeneren Regionen im Rahmen des Hauslandtierschutzes. Unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit auch von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die regelmäßig zum Gassigehen oder zum „Katzenstreicheln“, also der Gewöhnung wildlebender Katzen an ein menschliches Umfeld, vorbeikommen.

    Ich bedanke mich für das angenehme Gespräch und komme gerne wieder – alleine schon, um nochmal bei den Beagles vorbeizuschauen, die mich während meines Besuchs so zutraulich angeschaut haben.

     

  • „Mit einem starken Team machen wir Politik für die Vielen, nicht die Wenigen“

    „Mit einem starken Team machen wir Politik für die Vielen, nicht die Wenigen“

    Foto: Daniel Behmenburg

     

     Zur Wahl erklärt Thomas Kutschaty:

    „Ich freue mich sehr über die Wahl. Sie ist ein großer Vertrauensbeweis für mich und das gesamte Team des geschäftsführenden Fraktionsvorstands. Wir haben in den vergangenen Monaten bewiesen, wozu eine starke Opposition fähig ist: Sie arbeitet konstruktiv, um das Leben für die Menschen im Lande zu verbessern. Das ist uns zum Beispiel beim Polizeigesetz gelungen, bei dem wir entscheidende Dinge für mehr Bürgerrechte durchsetzen konnten. Und wir kontrollieren die Landesregierung, wenn sie jedes Augenmaß verliert und gegen die Verfassung verstößt. Das war zuletzt immer häufiger der Fall wie etwa bei der geplanten Abschaffung der Stichwahl bei den Direktwahlen von Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten. Das konnten wir mit einer erfolgreichen Klage vor dem Landesverfassungsgericht stoppen. Ein weiteres Beispiel ist das Pandemiegesetz. Da haben wir die Allmachtsphantasien der Landesregierung durchkreuzt, es wurde erst durch unser Eingreifen verfassungsfest gemacht.

    Unser Team nimmt nun die knapp zwei Jahre bis zur Landtagswahl im Mai 2022  mit viel Rückenwind in Angriff. Wir werden in dieser Zeit beweisen, dass wir die besseren Konzepte für unser Land haben, dass wir wissen, was die Menschen in NRW wollen. Denn wir machen Politik für die Vielen, nicht für die Wenigen.“

  • SPD-Landtagsfraktion wählt Sven Wolf zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden

    SPD-Landtagsfraktion wählt Sven Wolf zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden

    In meiner dritten Wahlperiode darf ich nunmehr im Landtag in Düsseldorf arbeiten. Für meine Fraktion durfte ich unterschiedlichste Aufgaben vom Sprecher für Rechtspolitik bis hin zum Sprecher für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen wahrnehmen. In den vergangenen Jahren habe ich drei Untersuchungsausschüsse leiten dürfen, darunter jenen zur Klärung der Ereignisse rund um den NSU-Terror.

    Auf meine neue Aufgabe freue ich mich. Künftig werde ich gemeinsam mit dem Team um Thomas Kutschaty die Arbeit der Landtagsfraktion planen und koordinieren. Wir müssen dafür sorgen, dass die Grundversprechen, die wir uns in dieser Gesellschaft einmal gegeben haben, wieder eingehalten werden. Dafür stehen wir gemeinsam: Die Lebensbedingungen der Menschen verbessern, jedem Menschen den Aufstieg ermöglichen und dabei auch den Mut zu haben, Ungleiches ungleich zu behandeln. Das ist der Antrieb, das ist der Motor, das ist der leidenschaftliche Kern sozialdemokratischer Politik für NRW.

    Das kann nur gelingen, wenn Politik die Bodenhaftung behält. Deshalb werde ich meine Arbeit für Remscheid und Radevormwald so fortsetzen wie bisher. Dazu gehört natürlich auch mein kommunalpolitisches Engagement, das ich als Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Remscheid gerne fortführen werde.

     

  • Der Remscheider THW Ortsverband ist besonders

    Der Remscheider THW Ortsverband ist besonders

    Während des Besuches liefen die Vorbereitungen für einen gemeinsamen Einsatz mit der Polizei auf der Neuenkamper Straße, so dass Wolf das Team des THW in Aktion erleben konnte. Auffallend war die Heterogenität der Helfer – es waren Personen aller Altersklassen tätig. Dies sei für einen THW Ortsverband nicht selbstverständlich. Dazu gehöre eine intensive Jugendarbeit, berichtete Rühl.

    Während des Rundgangs durch die Wagenhalle zeigte sich Wolf besonders beeindruckt. „Ich finde es bemerkenswert, dass alle Ihre Fahrzeuge und Gerätschaften makellos gepflegt sind.“ Dies führte Rühl auf das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer zurück.

    Rühl erklärte, dass der Ortsverband Remscheid einer der modernsten THW Ortsverbände und im Gebäudestützen weltweiter Technologieführer sei. Er zeigte dem Landtagsabgeordneten vier Besonderheiten, die den Ortsverband so fortschrittlich machten: ein Team aus Bergungstauchern, einen Spezialbagger, der überregional zum Einsatz kommt, ein Gerät, das Einstürze von Gebäuden vorhersagen kann, und das größte Gerüstelager Deutschlands. Nicht nur aus diesem Grund habe der THW Ortsverband die meisten seiner Einsätze außerhalb von Remscheid.

    Mit den vorhandenen Gerätschaften und dem Engagement könne der THW in Remscheid seiner Aufgabe des Katastrophenschutzes auch im Ernstfall gerecht werden, war sich Wolf sicher.

    Während des Rundganges unterstrich Rühl die große Unterstützung der Bundesebene für das THW. Es stünden nun mehr Gelder zur Verfügung, um externe Prüfer für die wiederkehrenden technischen Überprüfungen der technischen Geräte zu beauftragen. Sven Wolf sagte zu, diesen Dank an die Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion weiterzugeben, auf deren Initiative diese Verbesserung zurückzuführen sei.

    Wolf:  “Es ist schön, dass unsere Stadt über solch ein kompetentes Team verfügt, auf das sie im Ernstfall zählen kann. Wir wollen ehrenamtliche Hilfsorganisationen wie das THW auch künftig durch gute Rahmenbedingungen unterstützen.“