Schlagwort: Tag der Medienkompetenz

  • Interview bei THGfm ist „Tipp der Woche“ bei NRWision!

    Interview bei THGfm ist „Tipp der Woche“ bei NRWision!

    Mich freut es deshalb sehr, dass die Bürgermedienplattform NRWision den Beitrag von THGfm Anfang des Jahres zum „Tipp der Woche“ ernannte und die harte Arbeit der Schülerinnen und Schüler in einer entsprechenden Begründung lobte: „Ein sehr erfrischendes, informatives und unterhaltsames Interview. […] Ihr habt euch wirklich super Fragen für eure Interviews überlegt. Es macht richtig Spaß, nicht nur die typischen Fragen und Antworten zu hören. Außerdem lernen die Zuhörenden Sven Wolf so ein bisschen persönlicher, abseits der Politik, kennen.“ (Charlotte Braun, Programmdirektion NRWision)

    Wer selbst mal reinhören möchte: das Interview ist bei NRWision abrufbar und über die Website des THGfm zu finden.

  • Tag der Medienkompetenz: Schüler-Radioredakteure vom THG auf dem Weg zum Profi

    Tag der Medienkompetenz: Schüler-Radioredakteure vom THG auf dem Weg zum Profi

    „Habt ihr schon die Tonspur normalisiert? ‚Ähm‘-Pausen und Verhaspeler könnt ihr später noch entfernen.“ Das hatten die Schülerinnen und Schüler des Radioprojektes am THG gerade kurz vorher in der Unterrichtseinheit gelernt, an der ich als Gast teilnehmen durfte. Das Handling der Schnittsoftware “Samplitude“, ein Freeware-Programm, wurde von den Radiolehrkräften Nadja Peterson und Arwed Seitz vorgestellt und dann auch gleich in Gruppen ausprobiert. Das stand auf dem Unterrichtsplan: Ein Interview aus einer Umfrage zum Radevormwalder Markt auswählen, korrekt im Programm abspeichern, die Tonqualität verbessern und einzelne Segmente aus der Tonspur entfernen.

    Dass das Herausschneiden so gut wie gar nicht nötig ist, zeigte sich aber schon nach der ersten Fragerunde mit Sophie Kevenhörster als Redakteurin mit mir als Interviewgast in der Sprecherkabine.

    Flüssig und geradezu locker schnurrte sie die Anmoderation herunter. Spannende Fragen nach politischen aber auch privaten Themen und eine runde Abmoderation. Und auf ging es schon zum nächsten Frageblock mit dem nächsten Interviewer. Alle Achtung, hier sind gut vorbereitete Radioreporterinnen und -reporter am Werk!

    Lediglich beim Schulgong musste eine Pause eingelegt werden. Der wäre einfach zu laut im Hintergrund zu hören gewesen. Ein paar Anekdoten aus meinen Interview-Erfahrungen konnte ich auch beisteuern, so etwa, dass die Aufwärmfrage meist lautet: „Was hatten Sie heute Morgen zum Frühstück?“ und dass man für manche Interviews im Morgen-Echo wirklich sehr zeitig aufstehen muss, um nicht verschlafen zu klingen.

    Über manche Fragen musste ich wirklich erst einmal kurz nachdenken, weil ich sie so oft nicht gestellt bekomme. Ob ich mich als „Promi“ fühle? Nein, wohl eher nicht. Auch wenn ich schon einmal im Supermarkt angesprochen werde, ob ich mich um ein Anliegen kümmern könnte, wenn es irgendwo hakt.

    Was ich mit auf eine einsame Insel nehme? Ja, da geht es nicht ohne Technik und Netz, habe ich anhand meiner Antworten festgestellt. Wie das Flipchart zeigt, haben sich die Jugendlichen gut vorbereitet und einiges recherchiert – auch, dass ich in meiner Schulzeit in Remscheid auf der EMA war. Dort habe ich auch bei einem Radioprojekt mitgemacht. Meine Mitstreiterinnen bei dem Projekt sind heute gestandene Journalistinnen.

    Natürlich waren auch sehr wichtige Gesellschaftsfragen und hochaktuelle Themen bei den Frageblöcken dabei. Zu viel will ich aber zu den Inhalten noch nicht verraten, bevor das Interview im November auf Sendung geht. Am 30.11. soll es soweit sein.

    Ich freue mich sehr, dass am THG so viele Schülerinnen und Schüler ganz offensichtlich Spaß am Projekt haben, dass es mit den Radio-Experten Nadja Peterson, Arwed Seitz, Alexander Kühn und Martin Kohlander so engagierte Lehrkräfte gibt und – nicht zuletzt Dank der Unterstützung durch die Landesanstalt für Medien – so eine gute Ausstattung gibt, dass ein wirklich professionelles Radioprogramm möglich ist.

    Ich freue mich auf zukünftige gute Radiobeiträge vom THG Radioprojekt – die wir auf Radio Berg oder auf Radio EXLEX hören können. Weiter so!

    Links:

    https://www.thg-radevormwald.de/

    https://www.thg-radevormwald.de/thg-fm/

    https://radioberg.de/

    http://www.radiowerkstattexlex.de/

     

  • Sven Wolf besuchte die Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid

    Sven Wolf besuchte die Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid

    Ob Urheberrecht, Fragen der permanenten Erreichbarkeit oder Umgang mit Quellen im Internet: bei all diesen Themen herrscht Unsicherheit und Beratungsbedarf – „oft über alle Altersgrenzen hinweg“, wie Prof. Dr. Keuchel berichtet. Vor allem auch, weil die Medienwelt in einem permanenten Wandlungsprozess ist.

    Das führt durchaus zu Generationenkonflikten, denen die Akademie mit unterschiedlichsten Angeboten an Pädagogen, aber auch Eltern und Jugendlichen versucht entgegenzuwirken. Ein gutes Beispiel dafür ist das Eltern-Lan, welches Eltern und Lehrkräften die Möglichkeit bietet Computerspiele selber auszuprobieren und sich über die Erlebnisse auszutauschen. „Ich war zusammen mit meinem Neffen auf der letzten GamesCom und konnte danach seine Faszination für bestimmte Computerspiele deutlich besser nachvollziehen“, sagte der Landtagsabgeordnete Sven Wolf.

    Die Akademie hat das sich zur Aufgabe gemacht, den Tunnelblick zu überwinden. Dabei werden Fragen wie: „Was sind gute oder unseriöse Quellen im Internet?“ diskutiert. Horst Pohlmann erinnerte daran, dass sich Pädagogen heute stärker auf die Kompetenz der Jugendlichen im Bereich des Digitalen einlassen sollten und keine Angst vor Gesichtsverlust haben sollten. Die Pädagogen selbst können dann wiederum ihre eigenen Erfahrungen und ihr eigenes Wissen einbringen. Davon haben schließlich beide etwas.

    Aber auch das Spielerische im Umgang mit Medien darf ein Thema in der Schule oder in Jugendzentren sein. Dies fördere wie schon bei analogen Spielen die Kreativität, hob Marietheres Waschk hervor. Hier gab es schon erfolgreiche Schulungen dafür, digitale und analoge Spiele zu verbinden – etwa, wenn die bekannten Minecraft-Welten im Realen nachgebaut werden. Ein besonderes Beispiel ist der Artemis Spaceship Bridge Simulator. Hier mussten die Teilnehmer zunächst ganz real die Brücke eines Raumschiffs im Stil von Star Trek mit Holz nachbauen. Im Anschluss spielte die Gruppe gemeinsam Missionen. Das besondere ist hierbei, dass jeder Spieler selbst für einen Teilbereich verantwortlich ist und alle Informationen angezeigt bekommt. Der Kapitän in der Mitte der Brücke muss selbst nur durch Nachfragen seine Entscheidungen vorbereiten und das ganze Schiff steuern. Genau so, wie es auch aus Stark Trek bekannt sei, meinte Horst Pohlmann. Das fördere unheimlich die Kommunikation in den Gruppen. Ein tolles Beispiel, wie digitale Medien auch beim Teambuilding  eingesetzt werden können.

    Weitere Informationen zur Akademie: www//kulturellebildung.de

    Der Besuch ist eine von mehreren sogenannten „Aktionen vor Ort“ im Vorfeld des Tags der Medienkompetenz. Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen besuchen im Oktober und November 2016 eine ausgewählte Einrichtung in ihren Wahlkreisen. Dort erfahren sie aus erster Hand, wie Medienkompetenz gefördert wird und diskutieren mit den Verantwortlichen vor Ort über Mediennutzung, Zielgruppen und zukünftige Strategien. Diese lokalen Aktionen dienen dazu, die Bedeutung der Medienbildung im Dialog zwischen der Politik und einzelnen Bildungseinrichtungen beispielhaft herauszustellen.

    Weitere Informationen unter: www.tagdermedienkompetenz.de/aktionen-vor-ort/

    Die zentrale Abschlussveranstaltung ist der Tag der Medienkompetenz am 28. November 2016 im Landtag Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Das Thema lautet in diesem Jahr „Medien extrem…“.

    Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter: www.tagdermedienkompetenz.de

    Der Tag der Medienkompetenz 2016 ist eine Veranstaltung des Landtags und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Unterstützt wird die Veranstaltung von dem Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Nordrhein-Westfalen. Organisiert und durchgeführt wird sie vom Grimme-Institut.