Schlagwort: Sockelbetrag

  • Einladung zur Diskussion über das KiBiz

    Einladung zur Diskussion über das KiBiz

    STARKE KINDER – STARKE FAMILIEN

    Im Juli hat die NRW-Landesregierung den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in den Landtag eingebracht. Zeitgleich wurden mehr als 80.000 Protestunterschriften gegen die Pläne eingereicht. Für uns heißt das: Die Vorlage wird den Anforderungen des KiTa-Alltags nicht gerecht.

    Deshalb wollen wir nachfragen und diskutieren, welche Probleme gesehen werden, was fehlt, was noch passieren müsste. Die jetzige Landesregierung hat Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe. Jetzt wäre der Zeitpunkt, entscheidend voranzukommen. Außerdem kommen mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in den nächsten Jahren 1,2 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen. Das sollte genutzt werden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern.

    Wir müssen darüber sprechen: über die Wünsche der Eltern und die Bedürfnisse des Personals. Am Schluss müssen aber die besten Startchancen für unsere Kinder im Vordergrund stehen. Daher reden wir über Personalschlüssel, Verfügungszeiten, Trägervielfalt und mehr Planungssicherheit für Träger, Öffnungszeiten, die den Wünschen der Eltern und den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden; aber auch über Kostenfreiheit für die ersten Schritte auf dem Bildungsweg unserer Kinder.

    Nach einem Fachbeitrag von Dr. Dennis Maelzer (Sprecher der Landtagsfraktion für Familie, Kinder und Jugend) wollen wir mit Podiumsgästen (Ulrike Venn für ver.di, Dieter Möhring für den Evangelischen Kindertagesstättenverband Radevormwald, Matthias Spaan von ‚Die Verlässliche‘) und Interessierten ins Gespräch kommen und laden herzlich zum NRW-Gespräch ein am:

    Termin: Dienstag, 12.11.2019

    Ort: Gemeindezentrum Esche, Eschestr. 25, 42855 Remscheid

    Anmeldung: http://www.machen-wir.de/kibizrs

    ABLAUF:

    18:00                  EINLASS

    Bei einer kleinen Erfrischung besteht die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen

    18:30                  BEGRÜSSUNG

    Pfarrer Axel Mersmann ● Pfarrer der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid

    18:40                  BEGRÜSSUNG

    Sven Wolf MdL ● Landtag NRW

    18:50                  REFERAT

    Dr. Dennis Maelzer MdL ● Sprecher im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend, Landtag NRW

    19:20 UHR       DISKUSSION

    Ulrike Venn ● Gewerkschaft ver.di

    Dieter Möhring ●  für den Evangelischen Kindertagesstättenverband Radevormwald

    Matthias Spaan ● Verein zur Betreuung und Förderung von Schulkindern e. V. – „Die Verlässliche“

    MODERATION Sven Wolf MdL● Landtag NRW

    20:20                   ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

     

  • Theater- und Orchesterpakt muss fortgeführt und angepasst werden

    Theater- und Orchesterpakt muss fortgeführt und angepasst werden

    Mit dem bundesweit ersten ‘Theater- und Orchesterpakt’ hatte die damalige rot-grüne Landesregierung gemeinsam mit den theater- und orchestertragenden Städten im Jahr 2013 ein wichtiges Signal gesetzt. Die Landesförderung wurde damals von 14,5 auf 19 Millionen Euro jährlich erhöht. Dies hat entscheidend zur Sicherung und Bewahrung der herausragenden Theater- und Orchesterlandschaft in Nordrhein-Westfalen beigetragen. Die damals vereinbarte Erhöhung ist aber aufgrund der Veränderung äußerer Rahmenbedingungen – wie zum Beispiel gestiegener Betriebskosten – nicht mehr ausreichend.

    Es gilt zunächst jenseits von Qualitätskriterien die Grundausstattung des Betriebs an allen derzeitigen Standorten mithilfe eines Sockelbetrags langfristig zu ermöglichen. Der Pakt soll jährlich dynamisiert werden, um damit insbesondere den Tarifentwicklungen Rechnung tragen zu können.

    Die SPD-Landtagsfraktion ist zudem dafür, zusätzliche Anreize zu schaffen, wenn Einrichtungen auf Kriterien der Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit setzten. Besonders förderwürdig sind Aufgaben der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die enge Vernetzung mit Bildungsträgern und besondere Angeboten für und mit älteren Menschen. Zudem sollte es Anreize für eine inklusive Ausrichtung geben.