Schlagwort: Schüler

  • Jarne begleitete mich einen Tag im Landtag

    Jarne begleitete mich einen Tag im Landtag

    Morgens stand eine Debatte zum Thema Medikamentenversorgung auf der Agenda, dann eine Diskussionsrunde mit 44 Schülerinnen und Schülern des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums aus Remscheid, ein Gespräch mit der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung über Arbeitsbedingungen, Mindesteinkommen und Werte. Und dann wieder Debatten und Fragestunden. Viel reden, aber noch wichtiger viel zuhören.

    „Ich selbst diskutiere schon mit, wenn es wichtige Themen sind, aber rede auch nicht bei jedem Thema viel,“ meint Jarne. Berufserkundungstage sind dafür da, einen Beruf einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und was meint Jarne zum Beruf eines Politikers? „Es war schon so, wie ich es erwartet habe“.

     

    Eigentlich interessiert ihn eher Wirtschaft. „Ich bin aber noch nicht festgelegt, was ich beruflich machen möchte, Deshalb schaue ich mir verschiedene Berufe an. Im Juni bin noch ich bei einem Architekten, einer IT-Firma und in einer Schule.“

     

    Berufserkundungstage finde ich sehr wichtig. In meinem Berufsalltag wechseln sich spannende Momente und weniger spannende ab. Klar, gibt es auch mal zähe langwierige Gespräche wie Fragestunden im Plenum. Dafür aber auch manchen sehr lebendigen Austausch mit ganz vielen Menschen am Rande der Plenartage. 

     

  • Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen ist falsch

    Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen ist falsch

    Zu der heute getroffenen Entscheidung der Landesregierung, die Maskenpflicht an Schulen tatsächlich ab dem 2. November 2021 aufzuheben, erklären Jochen Ott und Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Angesichts der aktuell stark steigenden Infektionsfälle und auch der Hospitalisierungs-Inzidenz ist es mehr als riskant, die Maskenpflicht ab dem 2. November für alle Kinder und Lehrkräfte an Schulen aufzuheben. Gerade die, die sich selbst am wenigsten schützen können, sind nun dem Infektionsgeschehen schutzlos ausgeliefert. Insbesondere vor Hintergrund der noch zu geringen Impfquote bei 12-17-Jährigen und der hohen Infektionszahlen in dieser Altersgruppe halten wir diese Entscheidung für falsch. Das gilt erst Recht für die Kinder, die sich aufgrund ihres Alters oder ihrer Vorerkrankungen noch gar nicht impfen lassen können. Die Masken sind für sie die einzige Schutzmaßnahme.

    Unsere Schulen müssen sichere Orte sein. Deshalb muss die Landesregierung auch alles dafür tun, unsere Kinder und Lehrkräfte vor möglichen Infektionen zu schützen. Die Beibehaltung der geltenden Hygienekonzepte und insbesondere die Ausstattung der Schulen mit entsprechenden Luftfiltern sind jetzt das Minimum, das umgesetzt werden muss. Fatal wäre es zudem, wenn die Landesregierung bei weiter steigenden Zahlen die Maskenpflicht wieder einführen muss und im schlimmsten Fall sogar wieder zu drastischeren Mitteln greifen muss. Das hätte sie dann allein zu verantworten.

    Auch in einer Zeit, in der wir durch die Impfung das Corona-Virus besser in den Griff bekommen, sollte für die Landesregierung mehr Weitsicht handlungsleitend sein.“

  • Schülerinnen und Schüler unterstützen: Förderoffensive

    Schülerinnen und Schüler unterstützen: Förderoffensive

    Foto: Jagrit-Parajuli-auf-Pixabay

    Wir fordern schon länger den Bildungsganztag, umfassende Ferienprogramme oder die Nutzung außerschulischer Lernorte. Wir brauchen jetzt mehr Förderangebote unter dem Dach der Schule als freiwilliges Angebot, um Lernrückstände aufzuholen. Denn trotz Corona dürfen wir kein Talent verlieren!  Dazu gehören auch Stärkung der Sozialkompetenz, der Selbstorganisation, der Lernstrategien – kurz: eine Förderoffensive für alle Schülerinnen und Schüler in NRW.

    Antrag: „Förderoffensive NRW – Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler ausbauen“

  • Online-Chat Schule

    Online-Chat Schule

    Foto: Alexandra Koch. Pixabay

    Dann mach mit bei unserem Schul-Chat für Radevormwald und Remscheid! Diskutiere mit anderen Schülerinnen und Schülern!

    Mich interessiert die Sichtweise der Schülerinnen und Schüler aus meinem Wahlkreis. Deshalb möchte ich mit euch ins Gespräch kommen. Lasst uns gemeinsam über Ideen diskutieren, die ich dann mit nach Düsseldorf in den Landtag NRW nehmen werde.

    Meldet euch noch bis morgen an!

     

  • Mehr Demokratie wagen – auch für Eltern und Kinder

    Mehr Demokratie wagen – auch für Eltern und Kinder

    Foto: Alexandra Koch auf Pixabay

    Deshalb fordert die SPD-Fraktion im Landtag NRW, die bereits vorhandenen Regelungen im Schul- und Kitagesetz zu erweitern und die Mitbestimmung für Kinder, Jugendliche und Eltern zu vertiefen.

    Dazu gehört auch eine stärkere organisatorische und finanzielle Förderung von Kinderbeteiligung und Elternengagement.

    Wir wollen mehr Demokratie wagen – das gilt auch für Schulen und KiTas. Die SPD-Landtagsfraktion hat bereits im September einen Antrag dazu in das Plenum eingebracht mit der Forderung, einen Kommission einzurichten, die binnen eines Jahres konkrete Umsetzungsvorschläge erarbeitet. Der Antrag befindet sich aktuell in der Beratung und Diskussion mit den Fachverbänden in den Fachausschüssen.

    Wir haben auch deutlich gemacht, dass wir uns eine Beteiligung über beratende Sitze in Schul- und Jugendhilfeausschüssen in den Stadträten vorstellen können. Das käme uns auch in Remscheid entgegen. Die sehr engagierte Stadtschulpflegschaft könnte darüber direkt ihre Impulse in die Beratungen im Schulausschuss der Stadt einbringen.

    Antrag der SPD-Landtagsfraktion „Wir wollen mehr Demokratie wagen – Kinder und Eltern bestimmen mit an KiTas und Schulen“

  • Gute Schule 2020 – mit G8flexi

    Gute Schule 2020 – mit G8flexi

    Die NRW-SPD hat am 16.09. in Düsseldorf das Papier „Gute Schule. Beste Bildung.“ vorgestellt, das dem Landesparteitag der NRWSPD am 24. September zur Beschlussfassung vorgeschlagen wurde.

    Unsere Punkte für das G8flexi:

    • Es muss möglich sein, auch am Gymnasium die Wahl zu haben: Abitur in 12 oder Abitur in 13 Jahren!
    • Gleichzeitig muss es aber den qualifizierenden Abschluss nach der Jahrgangsstufe 10 geben!
    • Das Abitur wird individuell: für jede und jeden im richtigen Tempo zum Abschluss! Ohne Schulformwechsel!
    • Mehr Zeit zum Lernen und Leben in der Sek I, die dann wieder 6 Jahre umfasst!
    • Schülerinnen und Schüler müssen sich erst in der 9. Klasse entscheiden, nicht schon nach der 4. Klasse!
    • Direkt in die Qualifikation oder erst mal ein Orientierungsjahr. Damit wird auch ein Auslandsjahr wieder problemlos möglich!

    Warum erst jetzt?

    Am „Runden Tisch zu G8/G9“ haben wir gemeinsam mit den anderen im Landtag vertretenen Fraktionen, vor allem jedoch mit den Akteuren des Schullebens, konstruktiv daran gearbeitet, innerhalb des in NRW eingeführten Modells Lösungen für diese Problemstellungen zu finden. Besonders die Konzentration der fünf Ergänzungsstunden auf Förderbedarfe sowie die Begrenzung der Hausaufgaben und der Anzahl der Klassenarbeiten haben zu einer Entspannung an den Schulen geführt. Im Ganzen müssen wir jedoch heute feststellen: Das Modell der Schulzeitverkürzung in der Sekundarstufe I stößt an seine Grenzen. Die wesentlichen Webfehler der damaligen Reform sind durch Optimierungen innerhalb des Modells nicht zu beseitigen.

    Wann soll das kommen?

    Gründlichkeit geht bei uns vor Schnelligkeit. Erst müssen alle Rahmenbedingungen stehen. Der Vorlauf benötigt mindestens ein Schuljahr – aber auch Schülerinnen und Schüler, die bereits das Gymnasium besuchen, können von der Reform profitieren. Bis zu welcher Jahrgangsstufe, wird am Runden Tisch noch zu klären sein.

  • Hospitation in der Heinrich-Neumann-Schule

    Hospitation in der Heinrich-Neumann-Schule

    Auf Einladung der Schulleitung der Heinrich-Neumann-Schule in Remscheid hospitierte der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf einen Vormittag im Unterricht. In einem Vorgespräch schilderten der Schulleiter Karl Kühme und sein Stellvertreter Harald Sellner zunächst die Besonderheiten ihrer Schule, deren Aufbau seit 1995 gemeinsam von beiden entscheidend mitgeprägt wurde.

    „Nach einem Gespräch mit der Schulleitung, besuchten mein Mitarbeiter Antonio Scarpino und ich eine Kunst- und Mathestunde im Primarbereich. Zehn Schülerinnen und Schüler in der Klasse werden von zwei Sonderpädagogen betreut. Eine große Herausforderung, hier immer wieder auf die Bedürfnisse der Schüler einzugehen. Schülerinnen und Schüler, die eine Förderung in der emotionalen Entwicklung brauchen, benötigen viel Zuwendung und Aufmerksamkeit“ resümiert Wolf.

    „Die Schülerinnen und Schüler haben aber auch verborgene Talente. Besonders die Höflichkeit und Freundlichkeit haben mich berührt. Der stellvertretende Schulleiter zeigte mir stolz die vielen ausgestellten Kunstwerke des Namensgebers der Schule, die unbeschädigt in den Fluren stehen. Die Schule ist für die Schüler ein Ort der Sicherheit und wird darum auch besonders bewahrt. Bemalte Wände sah ich hier zum Beispiel nicht. Für mich hat der Besuch einen kleinen aber bleibenden Einblick verschafft, welche Herausforderung, aber auch welche Chancen für unsere Gesellschaft hier liegen. Bei der Mathestunde habe ich immer wieder anderen Schülern über die Schulter geschaut und festgestellt, trotz der großen Leistungsunterschiede gab es hier richtige Matheexperten“ so Wolf abschließend.

    Als besonderes Präsent bekam ich von der Schulleitung zum Abschied ein Buch mit dem Titel „Unsere kunterbunten Geschichten“, welches Geschichten enthält, die von den Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Neumann-Schule verfasst und mit Bildern illustriert wurden. „Damit Sie hin und wieder an uns denken!“ – gab mir der stellvertretende Schulleiter, Herr Sellner, mit auf den Weg.