Schlagwort: Projekte

  • Landesregierung soll „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten ausloben

    Landesregierung soll „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten ausloben

    Hierzu erklärt Sven Wolf, Sprecher der SPD-Fraktion im Hauptausschuss des Landtags NRW:

    „Wir leben in einer Zeit von Kriegen, Krisen und Unsicherheiten. Extremistische Gruppen von links, von rechts, islamistischer oder antisemitischer Art werden größer oder werden zumindest lauter und verbreiten immer mehr Hass und Hetze. Umso wichtiger ist es, dass wir Demokratinnen und Demokraten noch mehr für unsere Demokratie einstehen. Aber Demokratisch agieren kann nur, wer Demokratie versteht, wer sie gelernt und eingeübt hat. Deswegen fordern wir die Landesregierung auf, eine landesweite „Woche der Demokratie“ in allen Bildungsstätten auszuloben.

    In dieser Zeit sollen in den Kitas, Schulen, Berufskollegs und Hochschulen die Grundfeste unserer Demokratie im Mittelpunkt stehen. Die Woche soll ein Anstoß sein für weitere Projekte, Gespräche, die Entwicklung von Sensibilität hinsichtlich der Feinde der Demokratie und die Wichtigkeit des Gegensteuerns. Wir laden alle demokratischen Fraktionen ein, diese Idee gemeinsam mit uns weiter zu entwickeln und schließlich unsere Demokratie noch stärker zu machen.“

    Unser Antrag

     

  • Jugendtreff LIFE „macht aus der Not eine Tugend“

    Jugendtreff LIFE „macht aus der Not eine Tugend“

    „Das bedeutete natürlich erstmal eine Vollbremsung für unsere Arbeit. Aber dann dachten wir uns: Warum nicht aus der Not eine Tugend machen und einfach mal neue Dinge ausprobieren?“, erklärte Kevin Cords.

    Weil das LIFE derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen ist, hat das insgesamt fünfköpfige Team eine Notfall-Hotline eingerichtet, die immer montags bis freitags telefonisch und über verschiedene Internetkanäle erreichbar ist.

    „Die Hotline läuft unter dem Motto #wirfürsquartier. Wir erledigen Einkäufe, helfen bei Arztbesuchen oder bieten die Möglichkeit, sich bei Gesprächsbedarf auszutauschen. Gemeinsam mit dem Jugendamt betrieben wir außerdem eine Telefonseelsorgenummer. Und an einigen Tagen gehen Kevin und ich mit dem kommunalen Ordnungsdienst auf Streife. Hier konnten wir schon öfters bei schwierigen Situationen, etwa mit uneinsichtigen Jugendlichen, vermitteln. Uns wird also nicht langweilig.“, sagte Jochen Pries.

    „Das LIFE ist eine wichtige Schnittstelle im Quartier. Das merkt man natürlich jetzt ganz besonders. Aber es wird auch eine Zeit nach Corona geben, für die das LIFE schon viele interessante Projekte geplant hat. Sobald wieder ein bisschen Normalität herrscht, werde ich mir diese gerne auch vor Ort anschauen. Bis dahin müssen wir leider mit den digitalen Medien Vorlieb nehmen.“, erklärte Sven Wolf.

    Der Abgeordnete trifft sich deshalb am kommenden Dienstagabend mit Kevin Cords und Jochen Pries zum Live-Chat, um gemeinsam darüber zu diskutieren, wie sich die Corona-Krise auf die Jugendarbeit auswirkt. Interessierte können sich über die Internet-Plattform Instagram dazuschalten und sich über die Kommentarfunktion auch selbst an der Diskussion beteiligen.

    Instagram Live-Chat: #wirfürsquartier

    Mit Sven Wolf, Jochen Pries und Kevin Cords

    Am Dienstag, den 21.04.2020 um 19 Uhr bei Instagram

    Corona-Hotline: 02191/5929540

    Telefon-Seelsorge: 02195/932174

     

  • Europa finanziert viele Projekte in Remscheid und dem Kreis Oberberg

    Europa finanziert viele Projekte in Remscheid und dem Kreis Oberberg

    Ganz konkret wird die EU vor Ort erlebbar. Denn viele Projekte in Remscheid und im Kreis Oberberg wurden in den letzten Monaten erst Dank der Förderung durch die EU möglich.

    Hauptsächlich wurden und werden Fördermittel aus den Programmen ESIF, EFRE, ESF, ELER und EGFL gewährt. Um hier genaue Zahlen zu erhalten, habe ich in einer Kleinen Anfrage die Landesregierung gebeten, die Mittel, die nach Remscheid und ins Oberbergische geflossen sind, aufzulisten. Die Antworten auf beide Anfragen liegen zwischenzeitlich vor:

    Zwischenbericht EU-Förderung für Remscheid

    Zwischenbericht EU-Fördermittel für den Kreis Oberberg

     

  • Schulwettbewerb für mehr Respekt

    Schulwettbewerb für mehr Respekt

    Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte: „Für uns ist der gesellschaftliche Zusammenhalt ein zentrales Anliegen unserer Arbeit. Das kann nur gelingen, wenn die Menschen respektvoll miteinander umgehen. Wir sind stolz auf die Vielfalt und auf den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie ist seit 70 Jahren typisch für unser Nordrhein-Westfalen. Deshalb besorgt es uns sehr, wenn die Menschen in unserem Land immer weniger Respekt im öffentlichen Leben wahrnehmen als früher. Wir wollen da als Landesregierung klar gegensteuern und den Respekt in unserer Gesellschaft fördern und einfordern.”

    Ein zentraler Bestandteil der „Woche des Respekts“ ist ein Schulwettbewerb. Es geht um die Fragen: Was bedeutet Respekt im schulischen Alltag? Wie kann jede, jeder Einzelne zu mehr Respekt, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung beitragen? Gesucht werden dazu kreative Beiträge wie Theaterszenen, Tanzperformances, musikalische Beiträge, Fotos und Filme, illustrierte Texte, Collagen, Graphic Novels oder Web-Programmierungen.

    Ministerin Sylvia Löhrmann sagte: „Die Schule ist ein Ort, an dem junge Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Hintergründen täglich miteinander lernen und leben. Ein wertschätzender Umgang miteinander und gegenseitiger Respekt sind die Basis einer starken Schulkultur, die ein Klima gegenseitiger Akzeptanz ermöglicht und Raum für Individualität lässt. Es ist unerlässlich, das Thema Respekt in der Schule immer wieder aufzugreifen und die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, sich mit ihrem Verständnis von Respekt auseinanderzusetzen.”

    Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen sind daher eingeladen, am Schulwettbewerb für mehr Respekt teilzunehmen und ihre Ideen bis zum 7. Oktober 2016 unter www.respekt.nrw einzureichen. Mitmachen können Gruppen von mindestens fünf Schülerinnen und Schülern oder auch ganze Kurse, Klassen und Schulgemeinschaften – unabhängig von der Schulform und der Schulstufe. Auch klassen- oder jahrgangsübergreifende Beiträge sind willkommen.

    Aus den eingereichten Beiträgen wird eine Jury die Preisträgerschulen in den Kategorien Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II ermitteln.

    Die Schulen mit den kreativsten Ideen für mehr Respekt werden zu Beginn der „Woche des Respekts“ von Ministerpräsidentin Kraft und Schulministerin Löhrmann am 14. November 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet.

    Den Gewinnerteams in den Kategorien Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II winkt ein attraktiver Preis. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro zur Verfügung, mit denen das Land für die erstplatzierten Schulen ein Schulfest ausrichtet oder zur Erfüllung eines besonderen Wunsches der Schule beiträgt. Außerdem soll ein Sonderpreis für ein Projekt vergeben werden, das die Integration neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler und die respektvolle Begegnung miteinander berücksichtigt und besonders befördert.

    Aber nicht nur Schulen sind anlässlich der „Woche des Respekts“ aufgerufen, Ideen für ein respektvolles Miteinander zu entwickeln. Auch alle zivilgesellschaftlichen Gruppen sind eingeladen, eigene Veranstaltungen und Projekte in der Woche auf die Beine zu stellen und der Landesregierung zu melden. Unter www.respekt.de werden Anmeldungen angenommen und im Vorfeld der „Woche des Respekts“ auf der Internetseite veröffentlicht.

    Quelle: Pressemitteilung des Landes NRW

  • Fraktion vor Ort zum Thema Integrationsplan NRW

    Fraktion vor Ort zum Thema Integrationsplan NRW

    Aus den Berichten konnten wir entnehmen, dass noch an einigen Stellen mehr zu tun ist und insbesondere Fachpersonal zu schulen und zu besorgen ist. So fehlt es noch an den passgenauen Lehrkräften – auch wenn bereits viele Stellen geschaffen wurden – und vor allem an Trauma-Therapeuten, die in der jeweiligen Sprache behandeln können. Ein großer Bedarf besteht ferner an Alphabetisierungskursen, wie viele TeilnehmerInnen bestätigen konnten.

    Manches behindert die schnelle Integration unnötig. Dazu gehört bei der Vermittlung in Arbeit die Vorrangprüfung. Hier waren sich alle Beteiligten einig, dass dies zu Verzögerungen und einer weiteren Warteschleife für Flüchtlinge führt, die bereit sind, eine Arbeitsstelle anzutreten. Gerade bei jungen männlichen Flüchtlingen sei es wenig erfüllend, nur einen zweistündigen Sprachkurs zu absolvieren oder eine ehrenamtliche Arbeit in kleinem Rahmen zu übernehmen. Auch wenn durch diese Tätigkeiten grundlegende Anforderungen vermittelt würden, wie die Tatsache, dass man pünktlich und zuverlässig zur Arbeit erscheinen muss, wünschten sich die jungen Männer vielmehr, sich möglichst bald eine Zukunft mit einer richtigen Berufstätigkeit aufzubauen, so berichtete Daniela Klein von der BAF e.V.

    Auch die Einrichtung von Spielgruppen erfordere es, komplizierte Auflagen zu erfüllen. Ebenso wurden andere als die monatlichen Abrechnungsverfahren gewünscht, die viel Aufwand und Inflexibilität bedeuten. Vieles könnte noch Erleichterung bringen – so wurden von Erden Ankay-Nachtwein Vorbreitungsklassen für den Elementarbereich angesprochen.

    Hans-Willi Körfges machte deutlich, dass es zunächst darum gehe, Abläufe bei der Registrierung zu beschleunigen – so dass zügig Erfassung und Interviews erfolgten. Die Remscheider Engagierten beklagten hier insbesondere den Bustransport in benachbarte Städte, der neue Ängste bei bereits traumatisierten Menschen hervorrufe, ob sie nun wieder in eine Turnhalle müssten. Hier alternative Wege zu finden – besonders für die seit Längerem hier Lebenden, war ein Anliegen der Remscheiderinnen und Remscheider.

    Meine LandtagskollegInnen Hans-Willi Körfges (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) und Helene Hammelrath aus Bergisch-Gladbach und ich haben die Anregungen, und sowohl Lob wie auch Kritik mitgenommen, die wir nun in die weitere Debatte zum Integrationsplan NRW einbringen werden. Geplant ist, hier im Gespräch zu bleiben und konstruktiv zusammenzuarbeiten.

    Bericht des Remscheider Generalanzeigers

    Bericht der Bergischen Morgenpost