Schlagwort: Praktikum

  • Anouk Rüsche: „Mein Praktikum bei Sven Wolf“

    Anouk Rüsche: „Mein Praktikum bei Sven Wolf“

    Die Zeit, die ich bei Sven im Landtag verbringen durfte, war eine äußerst wertvolle und prägende Erfahrung für mich. Ich hatte zu Beginn noch keine konkrete Vorstellung von dem, was mich in den drei Wochen alles erwarten würde. Schon lange interessiere ich mich für Politik und hatte nun die Gelegenheit, politische Arbeit hautnah mitzuerleben und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ich konnte viele Eindrücke und viel Wissen sammeln, welches ich so aus der Theorie hätte nie gewinnen können.

    Im Landtag lernte ich, wie vielfältig die Arbeit eines/einer Abgeordneten ist. Kein Tag war wie der andere. Meine Aufgaben umfassten die Begleitung von Ausschusssitzungen, wie etwa des Untersuchungs- und des Rechtsausschusses, sowie die von Plenarsitzungen und Fraktionssitzungen. Dabei konnte ich nicht nur live dabei zusehen, wie politische Entscheidungen getroffen und debattiert wurden, sondern bekam dadurch auch einen Einblick darin, wie politische Prozesse Schritt für Schritt ablaufen und welchen Herausforderungen sich die Landespolitik stellen muss. Ebenfalls bekam ich einen Eindruck von der Arbeit innerhalb einer Fraktion, als auch einen von dem Austausch mit anderen. Besonders spannend war es, bei der Plenarsitzung mitzuerleben, wie leidenschaftlich und kontrovers die Abgeordneten über Themen diskutieren – dabei prallten oft unterschiedliche Standpunkte aufeinander.

    Vor den verschiedenen Sitzungen bekam ich die Möglichkeit, zu den dort aktuell diskutierten Themen zu recherchieren und mich in die Thematik reinzuarbeiten. Die Analyse von Anträgen, Gesetzentwürfen, Redebeiträgen, sei es von Abgeordneten oder Sachverständigen, hat mir besonderen Spaß gemacht und war für mich von besonderem Interesse, da sie mir ermöglichte, tiefer in politische Fragen einzutauchen und mir so im Zusammenhang mit der Sitzung diverse Sichtweisen und Argumentationsgrundlagen dargelegte. Mir ist bewusst geworden, wie detailliert politische Entscheidungen vorbereitet und wie sorgfältig politische Arbeit gestaltet werden muss.

    Nicht nur im Landtag durfte ich Sven und seinem Team bei verschiedensten Aufgabenbereichen über die Schulter schauen, sondern auch bei Terminen im Wahlkreis. Zum Beispiel war ich mit beim Vorlesetag in der Grundschule dabei, und war zum 9. November bei zwei Gedenkveranstaltungen – der Veranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall und derjenigen der Jusos Remscheid. Da ich mich unter anderem sehr für Geschichte interessiere, war dies ebenfalls eines der vielen Highlights für mich.

    Bei den Außenterminen habe ich gelernt, wie wichtig Transparenz und Austausch mit Bürger*innen in der Politik ist, vor allem, um Vertrauen zu gewinnen und dieses zu bewahren. Dass es von Bedeutung ist, auf die Wähler*innen zuzugehen, ihnen zuzuhören und auf ihre Anliegen einzugehen. Durch das Arbeiten in den Bereichen Social Media und Öffentlichkeitsarbeit – also beim Erstellen von Videos und Fotos, Verfassen von Berichten und Pressemitteilungen – ist mir unter anderem deutlich geworden, wie wichtig die Darstellung von politischer Arbeit nach außen ist, um diese Transparenz zu schaffen.

    Darüber hinaus konnte ich auch viel im und über den Bereich der Rechtswissenschaften lernen. Ein Themengebiet, für das mein Interesse zuvor nur minimal vorhanden war, was sich im Laufe dieser drei Wochen jedoch stark geändert hat. Als ich Sven fragte, was seine Motivation dahinter war, das Jurastudium anzutreten und in die Politik zu gehen, lautete seine Antwort kurz und knapp: „Ich möchte Menschen helfen.“ Dies hat nicht nur meine Sichtweise auf das Studium der Rechtswissenschaften verändert, sondern mich auch persönlich inspiriert, sowie motiviert, mich in Zukunft politisch mehr zu engagieren.

    Das Praktikum war für mich daher nicht nur nur eine berufliche Erfahrung, sondern auch eine persönliche Bereicherung. Deshalb bin ich sehr dankbar für die Möglichkeit, diese Erfahrung einmal gemacht haben zu dürfen, und bedanke mich herzlich bei Sven und dem gesamten Team dafür, dass sie mich so offen und freundlich aufgenommen haben. Besonderer Dank geht dabei an Danielle, die im Landtagsbüro tätig ist und mit der ich viel Zeit verbringen durfte. Allen Politik-Interessierten kann ich ein Praktikum in einem Abgeordneten-Büro nur empfehlen, denn ich gehe mit vielen neuen Ideen und Eindrücken aus diesem hervor.

  • Einen Tag im Betrieb: Winning BLW

    Einen Tag im Betrieb: Winning BLW

    Foto: Thomas Wunsch

    Die hohen und alten Werkshallen lassen erahnen, wie viele Generationen von Arbeitern hier schon Schichten gemacht haben. Auch mein eigener Großvater hat hier als junger Mann in den 1920er Jahren – damals noch bei der BSI, der Bergischen Stahlindustrie – gearbeitet, bis er wegen der Teilnahme am Streik für den 10-Stunden-Tag herausgeworfen wurde. Das ist lange her. Heute ist die Bezahlung deutlich besser und viele Rechte, wie Urlaub und Zulagen, wurden erkämpft und sind jetzt garantiert. Natürlich gab es erst mal eine ausführliche Sicherheitseinweisung: trage Sicherheitsschuhe, achte auf die Gabelstapler, trage Ohrschutz und so weiter. Denn hier werden jedes Jahr Tonnen von Stahl zu verschiedenen Teilen geformt und gestanzt, die in viele tausende Autos eingebaut werden. Danke für den anstrengenden und spannenden Einblick, der mir nochmal mehr gezeigt hat, dass wir Wertschöpfung brauchen. Die gelingt künftig auch klimaneutral und für diesen Wandel braucht es in NRW mehr aktive Industriepolitik.

    #Industrie #Automotive #WinningBLW #Remscheid #BergischesLand #Praktikum #Betrieb

  • Verwaltungspraktikum bei Sven Wolf

    Verwaltungspraktikum bei Sven Wolf

    Im Rahmen des Jurastudiums ist es Pflicht, ein 6-wöchiges Verwaltungspraktikum zu absolvieren. Ich durfte dieses Praktikum bei Sven und seinem Team in Düsseldorf und Remscheid machen.

    Mein Tag begann meist morgens im Landtag. Danielle – die Mitarbeiterin von Sven – hat mir die wichtigsten Informationen für den bevorstehenden Tag mit auf den Weg gegeben. Von dort aus bin ich dann entweder in die inhaltliche Arbeit eingestiegen oder in eine der zahlreichen Sitzungen oder Gespräche gegangen, bei denen ich dabei sein durfte.

    Fotos: Danielle Behmenburg

    Das Team hat es mir ermöglicht, seine Arbeit inhaltlich an vielen Stellen zu begleiten. Für mich interessante Themen waren unter anderem der Länderfinanzausgleich, die Einbringung des Haushaltes für 2024 (mit seinen Einzelbudgets), das System des Bevölkerungsschutzes in NRW usw. Wer als angehender Jurist / als angehende Juristin das Verwaltungspraktikum bei Sven macht, kommt um einen Namen nicht herum: Fritz Bauer (Jurist zur Zeit des NS-Unrechtsstaates und Widerständler). Sven sind die Verfehlungen von Juristen – gerade im NS-Staat – und die damit einhergehende Aufarbeitung sehr wichtig. Eine Diskussion über den Sinn und Zweck der Rechtswissenschaften darf daher nicht fehlen. Gerade daraus habe ich viele Erkenntnisse mitgenommen, die meine Sicht auf das Studienfach erweitert haben.

    Der Alltag der Abgeordneten ist von vielen Terminen geprägt. Alle tagespolitischen Themen müssen von vorne weg aufgearbeitet und diskutiert werden. Dabei absolviert eine Forderung / ein Problem verschiedene Stufen, bis die Öffentlichkeit dann informiert wird. In meinem Fall sind viele rechtspolitische Themen bei Sven gelandet. Nachdem ein Thema aufkommt, beschäftigen sich die Mitarbeitenden der Fraktion und der Abgeordneten damit. Sie leiten ihre Impulse dann zur Diskussion innerhalb der Fraktion weiter. Auch ich durfte bei der Erarbeitung von Inhalten unterstützen. Nachdem dort eine Einigung erzielt wurde, kann sich die Fraktion entweder im Ausschuss berichten lassen oder einen Antrag an das Plenum stellen. Gerade Anträge und Gesetzesentwürfe zeichnen die politischen Leilinien und werden vom Plenum in größerer Öffentlichkeit beraten. Hier habe ich leidenschaftliche Reden erlebt.

    Ein zweiter großer Baustein der Arbeit von Sven ist die Arbeit im Wahlkreis. Es geht dort um die Vermittlung der Landespolitik. Ich habe das Team als sehr engagiert im Hinblick auf das Erklären erlebt. Neben der Beantwortung von schriftlichen Anliegen durfte ich einige Termine im Wahlkreis begleiten. Hier ging es um einzelne speziellere Anliegen oder um repräsentative Termine bei wichtigen lokalen Einrichtungen oder Ausstellungen. Sven kommt hier mit zahlreichen Menschen ins Gespräch.

    Neu für mich war, das Verhältnis vom Alltagsleben und den politischen Debatten zu erleben. Es werden  viele Entscheidungen getroffen, die einen konkreten Einfluss auf das Leben der Einwohnerinnen und  Einwohner in NRW haben.

    Davon einen Eindruck zu gewinnen hat mir sehr viel Freude bereitet.

    Ich danke Sven, Danielle und Metin für die Zeit und die Beantwortung vieler Fragen.

  • Ein toller Einblick bei der Wirtschaftsmacht von nebenan

    Ein toller Einblick bei der Wirtschaftsmacht von nebenan

    Diesmal ging es hoch hinaus, denn nur auf dem Gerüst lässt sich eine Fassade streichen. Gemeinsam mit dem Auszubildenden und den beiden Chefs ging es zur Baustelle. Das Tagesziel war klar: heute muss die Fassade eines Einfamilienhauses ein zweites Mal gestrichen werden. Das Wetter spielte auch mit, denn es blieb sonnig, so dass die aufgetragene Farbe auch gut trocknen konnte.

    Florian Kaufmann und Philipp Seringhaus vom Malerbetrieb Kaufmann und Seringhaus sind froh, wenn es im Oktober noch ein paar trockene Tage gibt, dann können die Aufträge für Außenarbeiten noch vor dem Winter erledigt werden. Denn Farbe braucht eine Mindesttemperatur und möglichst keinen Regen.

    Meine Aufgabe: erst mit einem kleinen Pinsel sorgsam die Ecken streichen, dann mit der kleinen Rolle und schließlich mit der großen Rolle streichen. Dabei nicht vergessen, wo wir schon gestrichen hatten. Denn weiß auf weiß ist schwer zu sehen. Auch wenn das Motto der Kampagne ‚Wir treiben‘s gerne bunt‘ lautet: Immer wieder der prüfende Blick vom Chef, ob ich denn auch genug Farbe aufgetragen habe und auch jede Stelle gestrichen habe.

    Natürlich wollte ich auch wissen, was denn beiden Chefs am meisten Sorgen mache? – „Der Nachwuchs – denn es wird immer schwieriger, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Dabei ist das ein toller und vielfältiger Job“, schwärmt Florian Kaufmann.

    „Die Chancen für junge Menschen, einen Ausbildungsplatz in einem Handwerksberuf zu finden, sind gut. Viele Betriebe in der Region bilden aus“, bestätigte mir Fred Schulz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid.

    Der Azubi im Malerbetrieb Kaufmann und Seringhaus ist übrigens schon die dritte Generation Kaufmann, die sich daran macht, den Beruf des Malers zu lernen. Der Malerbetrieb wurde 1952 von Florian Kaufmanns Vater in Remscheid-Vieringhausen gegründet.

     

     

  • Niklas Einblick in die Politik

    Niklas Einblick in die Politik

    Foto: Daniel Behmenburg

    Zwei Wochen lang durfte ich Sven bei seiner Arbeit als Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Remscheider SPD-Ratsfraktion begleiten und habe dabei einen vielfältigen Einblick erhalten.

    Vom 19. bis 30. September habe ich ein freiwilliges zweiwöchiges Praktikum bei Sven absolviert.

    Dabei durfte ich z.B. an Fraktionssitzungen, Vorgesprächen, Plenarsitzungen, Ausschusssitzungen und einer Sitzung des Untersuchungsausschusses zur Hochwasserkatastrophe mit Expertenanhörung teilnehmen.

    Davon abgesehen habe ich auch die Arbeit der Ratsfraktion begleitet und dazu auch eine eigene Anfrage für eine Sitzung der Bezirksvertretung geschrieben, war mit Sven bei einer Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrats, primär zum Thema Gas-/Energiekrise (inklusive der Verabschiedung einer Resolution der demokratischen Parteien zum Stopp der Gasumlage).

    Wir haben die Kaffeerösterei Rigano besucht und darüber auch einen Beitrag in den social media veröffentlicht. Auch die Geschichts-AG der Sophie-Scholl-Gesamtschule, wo Sven einen Vortrag zum Thema Widerstand gegen den Nationalsozialismus, seine Familiengeschichte und den NSU-Untersuchungsausschuss hielt.

    Ich durfte im Rahmen der Ratsarbeit mit der SPD-Ratsfraktion das Unternehmen Steinhaus besuchen und ich habe die Arbeit der Mitarbeitenden von Sven kennenglernt (Korrespondenz, Post, Terminplanung, Verfassen von Glückwunschschreiben, Aktenmanagement usw.).

    Ein anderer spannender Termin war der Besuch der Eisenwarenmesse in Köln mit Sven, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dem Beigeordneten Peter Heinze und Mitarbeitern der Stadt Remscheid von der Wirtschaftsförderung. Anders als in den Jahren zuvor waren nur sehr wenige Remscheider Unternehmen vor Ort und die Hauptthemen der Gespräche mit den Vertretern der Unternehmen waren die Gas- und die Energiekrise. Nichtsdestotrotz schienen die meisten der Unternehmen vor Ort, mit denen wir sprachen, vergleichsweise optimistisch in die Zukunft zu blicken und hatten Vertrauen darin, dass die Politik eine Lösung finden wird.

    Ich fand insbesondere die Sitzung des Untersuchungsausschusses im Landtag wegen der Expertenanhörung sehr interessant, auch weil man als Außenstehender normalerweise nicht viele Details davon mitbekommt und die Arbeit eines Untersuchungsausschusses ziemlich einzigartig ist.

    Insgesamt konnte ich auf direktem Wege erfahren, wie stressig und eng getaktet, aber auch interessant und spannend die Arbeit von Sven ist und habe viel über die praktischen Vorgänge in der Politik auf Landes- und Kommunalebene erfahren, im Gegensatz zur reinen Theorie in meinem Politikwissenschaftsstudium.

    Das Praktikum hat mich weiter dazu motiviert, mich politisch zu engagieren und hat mir einen neuen Blick darauf und auf die Arbeit von Abgeordneten ermöglicht. Dafür bin ich Sven dankbar.

    Neben Sven danke ich auch allen seinen Mitarbeitenden und den Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion dafür, dass sie mir diese möglichst umfassenden Einblicke ermöglicht haben und bemüht waren, mir die Hintergründe ihrer Arbeit und der von Sven zu erklären. Jeder Tag des Praktikums war einzigartig und sehr interessant und hat meinen Blickwinkel erweitert.

    Praktikumsbericht von Niklas Fromme

  • Respekt für die professionelle Arbeit in meinen Praktikumsbetrieben

    Respekt für die professionelle Arbeit in meinen Praktikumsbetrieben

    Fotos: Thomas Wunsch

    Auf Augenhöhe mit den Beschäftigten lernt man am meisten über Betriebe, über Arbeitsabläufe und über ein gutes Miteinander im Team. Deshalb sind mir die Praktika in Betrieben in meinem Wahlkreis so wichtig. Einen besonderen Einblick hat mir die Lebenshilfe – in der Backstube und im Café Achtsam gewährt.

    Am Mittwoch begann mein Tag bereits früher als sonst, denn die leckeren Kuchen und das Kaffeegebäck mussten vorbereitet werden. In der Küche durfte ich mit anpacken. Wer mich kennt, weiß: Das ist für mich nichts neues. Aber mit echten Profis zu backen ist noch einmal was anderes. Meine Schicht im Café Achtsam begann dann am Vormittag am Alter Markt in Lennep. Eine super freundliches und engagiertes Team im Kaffeewerk versorgt die vielen Kundinnen und Kunden bereits seit September mit Kaffee, Tee, Kuchen oder herzhaften Quiche. Das Team sah mir auch meine Anfängerfehler nach und nahm mich sehr herzlich auf.

    Auch bei Sacco durfte ich nicht nur dem Chef über die Schulter schauen, sondern selbst Hand anlegen.

    Das Schwierigste ist der Pizzateig. Hier kommen nur traditionelle Zutaten in den Teig, aber das Familiengeheimnis wurde auch mir nicht verraten. Soviel darf ich aber verraten: Tradition und Passion werden hier groß geschrieben. Ein toller Arbeitstag in einem Super-Team in wunderbar familiärer Atmosphäre.

    Die typische Arbeitsbelastung in einem Beruf im laufenden Betrieb einmal selbst zu erleben, ist wichtig. Dann entwickelt man deinen gesunden Respekt für die Schwere einer Arbeit, für die erforderliche Schnelligkeit und Umsicht und die spezifischen Fähigkeiten, die Mitarbeitende über Jahre entwickelt haben. Ich habe tolle Kolleginnen und Kollegen erlebt und eine Arbeitsatmosphäre, wo man sich gegenseitig unterstützt und mit Humor über schwierige Phasen gut hinwegkommt.

     

     

  • Iman Boumlal: „Drei Wochen in der Arbeitswelt von Sven Wolf“

    Iman Boumlal: „Drei Wochen in der Arbeitswelt von Sven Wolf“

    Foto: Danielle Schäfer, von li nach re: Iman Boumlal, Sven Wolf, Sofia Rodriguez Eckwert

    Innerhalb von drei Wochen habe ich einen umfassenden Einblick in die alltägliche Arbeit eines Landtagsabgeordneten erhalten. Dabei durfte ich nicht nur die Arbeit eines Abgeordneten
    kennenlernen, sondern auch die Strukturen in der Arbeit einer Fraktion erfahren. Viel gelernt habe ich nicht nur durch Zusehen, sondern auch durch eigenständiges Mitarbeiten bei den alltäglichen
    Arbeiten im Büro und an Projekten in Eigeninitiative.

    Bereits in den ersten Tagen habe ich lernen müssen, wie hektisch und unvorhersehbar die politische Arbeit ist. In den drei Wochen habe ich an Ausschuss-, Fraktions- und Plenarsitzungen teilnehmen können.
    Mein Praktikum wurde leider von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie überschattet, was eine persönliche Teilnahme nicht ermöglicht hat. Trotzdem habe ich, durch eine digitale Teilnahme,
    diesen Sitzungen beiwohnen dürfen. Diese Sitzungen sind das, was die parlamentarische Arbeit charakterisiert und interessant macht.

    An den Plenartagen habe ich aufregenderweise sowohl die Landesminister als auch den Ministerpräsidenten Wüst gesehen, welcher keine zwei Meter neben mir stand. Auch wenn ich von der Landesregierung persönlich nicht begeistert bin, war es sehr aufregend Personen zu sehen, die man sonst nur in den Medien sieht. Das ist ein einmaliger Bestandteil eines Praktikums in der Politik.

    Des weiteren habe ich die Gedenkfeier am 27.02.2022 als sehr bewegend empfunden. Dabei ging es um die Befreiung aus dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Da mich solche Themen
    auch privat sehr interessieren, habe ich den Reden aufmerksam zugehört. Besonders ist vor allem die Rede einer ehemaligen Inhaftierten gewesen, welche mit ihrer Mutter aus dem Lager geflüchtet war.

    Aber auch die ordentlichen Reden im Plenarsaal waren sehr spannend. Vor allem die Debatte zur Schulpolitik der Landesregierung gleich zu Beginn der Plenarwoche war sehr spannend. Es hat mir großen Spaß bereitet, die Beiträge der einzelnen Reden zu analysieren. Auch interessant waren die Gesetzentwürfe und Anträge sowie andere Parlamentsdokumente, welche ich der Ausschussvorbereitung lesen durfte. Dabei kommt es auf wenige Worte an, die den Sinn beispielsweise eines Gesetzes verändern. Allgemein kommt es in der politischen Arbeit sehr stark auf rhetorische Fähigkeiten an.

    Außerdem habe ich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit viele weitere Erfahrungen sammeln dürfen. Dabei durfte ich Pressemitteilungen und Website-Texte verfassen und Sharepics erstellen.
    Besonders war zudem, dass ich mein bereits vorhandenes politisches Wissen und Interesse im Praktikum ausbauen und anwenden konnte. Das hat es umso interessanter gemacht zu sehen wie,
    die politischen Prozesse, mit welchen ich in der Theorie schon vertraut war, in der Praxis angewendet wurden.

    Ein wesentlicher Bestandteil in meiner alltäglichen Arbeit im Landtag, war das Auswerten der Presseschau. Wichtig dabei war es auszusortieren, was für Sven wichtig ist. Das beinhalten innen-
    und rechtspolitische Themen, solche mit lokalem Bezug oder von aktuellem Geschehen wie beispielsweise der Corona-Pandemie.

    Neben einigen Bürotätigkeiten, die ich ausüben durfte, habe ich auch eigene Projekte bearbeitet. Mein großes Projekt war das Erstellen einer Präsentationsmappe für einen Besucherrundgang im
    Landtag. Diese durfte ich am Ende meines Praktikums zweimal in der Praxis testen und vortragen.

    Ich hatte stets den Eindruck, dass es Sven Wolf und seinem Team wichtig war, dass ich mich als Praktikantin wohl fühle. Während des Praktikums konnte ich aus diesem Grund stets meine Ideen und Anliegen äußern und wurde oft danach gefragt. Es war Sven Wolf und seiner Büroleiterin Danielle wichtig auch meine Perspektive zu hören. So konnte ich meine Meinung zu Sharepics oder Formulierungen in Pressemitteilungen äußern. Außerdem hatte ich viele interessante Gespräche zu politischen Themen, in denen ich auch meine politische Meinung äußern konnte. Des Weiteren ist mir wiederholt aufgefallen, dass ehrliches Interesse an mir als Praktikantin bestand. Es war Sven und auch seiner Büroleiterin sehr wichtig, dass ich nicht nur klischeehaft Kaffee koche, sondern wirklich mitarbeite.

    Mein Praktikum bei Sven Wolf im Landtagsbüro, war für mich und meine berufliche Entwicklung von unschätzbarem Wert. Es hat mich darin bestärkt mich schon in meiner Jugend politisch zu engagieren. Deshalb war mein darauffolgender Beitritt in die SPD und meine beginnende aktive Arbeit bei den Jusos Remscheid sehr aufregend für mich.

    Ich bin Sven Wolf sehr dankbar, für die Möglichkeit bei einem Abgeordneten im Landtag Nordrhein-Westfalen ein Praktikum zu absolvieren. Ein besonderer Dank gilt aber auch seiner Büroleiterin Danielle Schäfer, mit der ich tagtäglich zusammengearbeitet habe.

  • Sofia Rodriguez Eckwert: „Mein Praktikum bei Sven Wolf“

    Sofia Rodriguez Eckwert: „Mein Praktikum bei Sven Wolf“

    Foto: Danielle Schäfer, von li nach re: Iman Boumlal, Sven Wolf Sofia Rodriguez Eckwert

    Mein Praktikum bei Sven Wolf

    Mein Name ist Sofia, ich bin 16 Jahre alt und ich habe im Zeitraum vom 24. Januar 2022 bis zum 4. Februar 2022 ein Praktikum im Wahlkreisbüro des Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf absolviert. In dieser Zeit konnte ich sowohl hier in Remscheid als auch in Düsseldorf einige Tätigkeiten innerhalb des Büros kennenlernen. Ich bedanke mich bei allen, die mich in diesem Praktikum begleitet haben. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln und viele Dinge mitnehmen, welche mich in meinem Leben weiterbringen werden und mir Vorteile verschaffen.

    Woche 1

    Am Montag, den 24. Januar, kam ich um 9:30 ins Büro. Dort wurde ich von Jeremias Düring, der zum Beispiel für die Bürgeranliegen aus Radevormwald und die Social-Media-Arbeit verantwortlich ist, sehr nett empfangen. Wir sprachen über meinen Praktikumsplan und klärten ab, was ich in den nächsten zwei Wochen zu erledigen habe. Danach erfolgte eine Einführung in die Büroabläufe und ein kurzes Kennenlernen mit den  Mitarbeiter*innen aus den benachbarten Büros der Ratsfraktion und Partei. Ebenfalls schauten wir uns die Social-Media-Plattformen an und zu welchen Themen in der nächsten Zeit etwas gepostet werden muss. Wir machten uns Gedanken über Posts, die angefertigt werden könnten. Wir suchten nach einer Projektarbeit für mich und entschieden uns für eine Präsentation über die Kooperation des Abgeordnetenbüros mit Ratsfraktion und Partei hier in Remscheid. Ich machte mir Gedanken über mögliche Fragen und die Gliederung.

    Am Dienstag, den 25. Januar, habe ich mit Metin Kaynak, der für rechtliche Recherchen und Bürgeranliegen zuständig ist, zusammen Briefe geschrieben und Bürgeranliegen bearbeitet.

    Ein langer Tag im Landtag

    Mittwoch, der 26. Januar, war mein erster Tag im Landtag. Ich machte mich morgens um 7:25 Uhr auf den Weg zum Bahnhof und setzte mich kurze Zeit später in den Zug Richtung Solingen. Am Hauptbahnhof in Solingen stieg ich um und kurze Zeit später erreichte ich den Landtag. Ich ging hinein zur Anmeldung und bekam die Nachricht, dass mein Impfstatus aufgrund der neuen Bestimmungen zum Genesenennachweis hinfällig sei. Also machte ich mich auf den Weg zum nächsten Testzentrum. Da ich nicht wusste, wo ein Testzentrum aufzufinden ist, fragte ich zwei Polizisten, welche mir sehr nett den Weg zum Testzentrum schilderten. Leider lag es erst in der Altstadt und bis dorthin lag ein langer Weg vor mir. Ich hatte jedoch Glück und wurde von den zwei Polizisten mitgenommen bis zum Testzentrum. Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich war, dass ich von diesen Polizisten mitgenommen wurde. Sie haben mir wirklich geholfen, denn ohne sie wäre ich noch viel später im Landtag angekommen, als ich es ohnehin schon war.
    Nach dieser ganzen Aufregung kam ich mit einer halben Stunde Verspätung im Landtag an und wurde nach der Sicherheitskontrolle von Danielle Schäfer, der Büroleiterin von Sven Wolf, sehr freundlich empfangen und ging mit ihr zusammen in ihr Büro. Dort erwartete mich schon eine andere Praktikantin namens Iman. Sie war total lieb und wir verstanden uns auf Anhieb. Wir unterhielten uns kurz und schauten dann die Plenarsitzung und die Reden der Fraktionsvorsitzenden über den PC.
    Danach schrieben wir uns Ideen und Fragen für ein Interview mit Sven Wolf auf und schauten, welche Interviewformate am besten wären. Iman und ich gingen zum Mittagsessen in ein kleines Restaurant am Medienhafen und aßen Pommes. Dabei tauschten wir uns über politische Meinungen und Geschehnisse in der Welt aus, welche uns beeinflussen und worüber wir uns Sorgen machen.
    Als wir wieder im Landtag ankamen, trafen wir Sven Wolf und tauschten uns darüber aus, welche Interviewformate am besten seien und wie er unsere Ideen fand. Als wir die Interviews fertiggestellt hatten, begaben wir uns auf den Rückweg ins Büro von Danielle Schäfer und nahmen uns aus dem Pressebüro die aktuellen Presseartikel mit. Diese schauten wir mit dem Ziel durch, herauszufinden, ob wir interessante Artikel für Sven Wolf fanden, welche er lesen sollte.
    Im Anschluss haben wir eine Hausführung durch den Landtag gemacht und konnten einen kurzen Blick in den Plenarsaal wagen. Als wir wieder in Svens Büro zurückgekehrt waren, sprachen wir mit Sven Wolf über die Corona-Situation in den Schulen und über NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer, welche parallel im Plenarsaal Fragen zu den neuen Regeln in den Schulen beantwortete. Um 17 Uhr gingen wir vor den Plenarsaal, um gemeinsame Fotos mit Sven zu machen und uns zu verabschieden.

    Am Donnerstag, den 27. Januar, durfte ich einen  halben Tag bei der Remscheider SPD-Ratsfraktion verbringen und konnte dort die Abläufe näher kennenlernen. Gemeinsam mit Malte Baumgarten, Mitarbeiter der SPD-Ratsfraktion, analysierte ich die Social-Media-Performance der einzelnen Kanäle und ich durfte neue Ideen für zukünftige Posts sammeln. Gegen Mittag erstellte ich gemeinsam mit Simon Geiß, der hauptverantwortlich für die Organisation des Remscheider Wahlkreisbüros ist, die Wochenmappe für Sven Wolf, worin sich alle wichtigen Unterlagen für die nächste Woche befinden. Wir haben Termine eingetragen und Unterlagen in die Wochenmappe einsortiert. Im Anschluss erstellten wir eine Präsentation für die anstehende Landtagswahl, zu welcher am Freitag ein Treffen stattfinden sollte. Zum Abschluss beantworteten wir verschiedene Bürgeranliegen in Briefen und E-Mails und führten verschiedene Telefonate.

    Am Freitag, den 28. Januar, schaute ich mir zunächst verschiedene Akten zu unterschiedlichen Themen an und machte Überlegungen zu Projekten, welche in nächster Zeit anstehen könnten. Danach durfte ich über mein Erlebnis im Landtag reden und nahm am Team-Meeting mit Sven Wolf und seinen Mitarbeiter*innen. Es wurden verschiedene Themen bearbeitet, wie beispielsweise aktuelle Probleme und Anliegen oder das neue Testverfahren in den Grundschulen sowie unklare Quarantäneregeln, welche für eine allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen. Gegen Ende unterhielten wir uns über Terminangelegenheiten in der nächsten Woche. Am Abend durfte ich ebenfalls an einer Videokonferenz zum Wahlkampf teilnehmen und meine Ideen sinnvoll einbringen.

    Ich hatte bereits in der ersten Woche einige spannende Erlebnisse und konnte dabei sinnvolle Fähigkeiten erlernen.

    Woche 2

    Montag, der 31. Januar, war mein Tag im Home-Office. Dort habe ich den ganzen Tag an meiner Präsentation gearbeitet und meinen Praktikumsbericht verfasst. Gegen Mittag hatte ich ein kurzes Telefonat mit Jeremias Düring, in welchem wir über Fragen und Probleme beim Erstellen meiner Präsentation sprachen.

    Am Dienstag, den 1. Februar, bin ich wie gewohnt um 9:30 Uhr im Wahlkreisbüro von Sven Wolf angekommen und habe gemeinsam mit Metin Kaynak Akten angelegt und Unterlagen in der Wiedervorlage-Mappe platziert. Im Anschluss daran durfte ich die Mappe, welche Sven für die Bundesversammlung, bei der er den Bundespräsidenten wählte, benötigt, erstellen. Dabei musste ich darauf achten, dass alle Unterlagen in der richtigen Reihenfolge sind. Zwischendurch konnte ich viele Gespräche mit Sven Wolf führen und mehr über die Vorgänge im Büro erfahren. Als dies erledigt war, wendeten wir uns diversen Aufgaben zu. Wir bearbeiteten Briefe und E-Mails und schauten, ob diese noch relevant sind oder neue Akten angelegt werden müssen. Die Dinge, die keine Relevanz mehr hatten, legten wir ab, wohingegen wir die anderen einhefteten und neue Akten anlegten.

    Mittwoch, der 2. Februar, war mein halber Tag im Parteibüro, wo ich zuerst über allgemeine Aufgaben eines Parteibüros informiert wurde, und gemeinsam mit der Mitarbeiterin Ulla Wilberg über ihre Erfahrungen und Aufgaben sprach. Danach baute ich gemeinsam mit dem Remscheider Juso-Vorsitzenden Daniel Pilz eine Ausstellung zum Thema „Demokratie stärken. Rechtsextremismus schwächen“ auf und fotografierte diese, um eine Präsentation zu erstellen und an die Schulen zu schicken. Ich fand die Ausstellung äußerst spannend, da es immer noch ein sehr wichtiges Thema in unserer Gesellschaft ist, da viele Menschen leider eine rechte Einstellung haben.
    Im Anschluss aßen wir zu Mittag und räumten den Juso-Raum auf, da Platz für die Materialien der anstehenden Landtagswahl benötigt wurde. Als ich damit fertig war, durfte ich gemeinsam mit Simon Geiß Briefe falten und mit Coffee-Bags in einen Umschlag packen, Briefmarkten aufkleben und schon hatten wir eine Aufgabe weniger zu erledigen.
    Am Abend hatte ich gemeinsam mit Simon Geiß, Jeremias Düring und Metin Kaynak eine Besprechung zu verschiedenen Themen wie beispielweise dem Landtagswahlkampf und den dafür geplanten Aktionen.

    Am Donnerstag, den 3. Februar, verbrachte ich meinen zweiten Tag im Landtag. Ich nahm um 7:38 Uhr den Zug in Richtung Solingen und fuhr ab Remscheid-Güldenwerth gemeinsam mit Sven Wolf zum Landtag. Auf dem Weg sprachen wir über die Abläufe des heutigen Tages.
    Als wir im Landtag angekommen waren, stellten wir kurz unsere Sachen im Büro ab und machten uns auf den Weg zu einem Innenpolitischen Frühstück, bei dem das Thema Datenschutz diskutiert wurde. Wir unterhielten uns über Datenschutz sowie neue Plattformen, welche gerade ausprobiert werden.
    Kurze Zeit später gingen wir zu einer kurzen Vorbesprechung in das Büro von Sven Wolf, um über den Antrag der SPD zur heutigen Anhörung zum Thema „Sicherheit an Bahnhöfen“ zu sprechen.
    Da die Abläufe im Landtag oft sehr eng geplant waren, gingen wir direkt zur offiziellen Anhörung. Dort wurden jeweils Fragen von den einzelnen Fraktionen gestellt und im Anschluss von Experten beantwortet. Als die Anhörung endete, gab es eine kurze Pause, bevor der Innenausschuss begann. Im Innenausschuss, wurden verschiedene Punkte und Anträge bearbeitet und Diskussionen über Themen wie die Gleichberechtigung von Männern und Frauen geführt. In meinen Augen war es teilweise sehr erschreckend, welche Meinung die Abgeordneten anderer Parteien haben und wie sie diese äußerten.
    Als der Innenausschuss zu Ende war, führte Sven Wolf noch einige Gespräche mit anderen Politikern und tauschte sich über Punkte auf der Tagesordnung aus. Am Nachmittag saßen wir noch gemeinsam in Sven Wolfs Büro und sprachen über den heutigen Tag. Ich stellte ihm Fragen über seine Meinung zu verschiedenen Themen, wie beispielweise der Cannabis-Legalisierung.

    Am Freitag, den 4. Februar, war leider auch schon mein letzter Tag im Wahlkreisbüro Remscheid. Ich brachte allen Kolleg*innen etwas Süßes mit und bedankte mich herzlich. Gemeinsam mit Jeremias Düring arbeitete ich an Presseartikeln und erhielt einen Einblick in die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) für Sven Wolfs Homepage. An diesem Tag durfte ich zum Abschluss noch viel lernen und mir wurde sehr viel zugetraut. Ich stellte Jeremias meine Präsentation vor und wir überlegten gemeinsam, wo wir noch Dinge verbessern könnten. Gegen 14 Uhr führten wir ein Zoom-Gespräch mit einer ehemaligen Anwohnerin aus Radevormwald, dessen Vermieter ihr und anderen Mieter*innen viele Probleme bereitete. Wir unterhielten uns über neue Geschehnisse und Möglichkeiten für das weitere Vorgehen. Um 15 Uhr hatte ich dann mein Abschlussgespräch mit Sven Wolf. Er resümierte die vergangenen zwei Wochen. Zum Abschluss schenkte er mir ein Buch und verabschiedete mich sehr nett gemeinsam mit Jeremias Düring.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich in den letzten zwei Wochen sehr viel erlebt und gelernt habe. Vielen Dank an alle, die mich begleitet haben und mir einen Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeiten im Abgeordnetenbüro von Sven Wolf gegeben haben.

     

     

  • „Unser Praktikant kann ja ordentlich anpacken“ Mein Praktikum im Frischmarkt Süd

    „Unser Praktikant kann ja ordentlich anpacken“ Mein Praktikum im Frischmarkt Süd

    Danach begann die eigentliche Arbeit, denn nun müssen die frischen Waren, wie Obst, Gemüse, Getränke, Tiefkühlwaren, Milch, Butter und so weiter eingeräumt werden. Dabei immer wieder ein prüfender Blick auf die Ablaufdaten und die Waren nach vorne rücken. Ausdauer und Tempo sind hier gefragt, denn ab 8.00 Uhr strömen schon die ersten Kundinnen und Kunden ins Geschäft, bis dahin sollten schon einige der Wagen leer und wieder im Keller verstaut sein.

    Nach zwei Stunden sagte mein Chef, packst ja ordentlich mit an, kannst Dir gerne war zum Trinken nehmen und mal Pause machen. Endlich verschnaufen.

    Denn schon geht es weiter. Die Waren für den Lieferdienst müssen zusammengestellt werden. Mit einem Einkaufswagen kurve ich durch den Laden, danach der kritisch, prüfende Blick meiner Chefin. Ja, alles richtig zusammengestellt. Hier nimm aber die andere Marke, das mag der Kunde so. Dann in den elektrischen Lieferwagen und raus zu den Kunden. Zurück im Geschäft, schon sind die nächsten Waren da und müssen eingeräumt werden. „So jetzt macht unsere Kassiererin mal Pause, bitte an der Kasse ablösen!“ Wer mal an der Kasse saß, weiß wie anstrengend das ist. Die Kunden wollen zügig bedient werden. Besonders bei den Artikel, die ich per Hand in der Kasse suchen musste, braucht es Geduld. Mit einem freundlichen Lächeln und meinem schüchternen Hinweis, die sei mein „erster Tag“ ging es meist.

     

    Frischmarkt Süd, Sven Wolf, Kevin Buschhaus, Regina Buschhaus und Ulrich Obdozinski

    Nahversorgung im Quartier

    In der Baisieper Straße haben Ulrich Obdozinski, Regina Buschhaus und Kevin Buschhaus eine Lücke in der Nahversorgung geschlossen. Das ganze ohne eine große Lebensmittelkette  im Rücken, sondern mit viel Tatkraft und Fleiß. Ein wichtiges Angebot ist der Lieferdienst nach Hause. Nicht nur während des Corona Lockdowns, sondern auch schon früher kam das Angebot gut an. Daneben gibt es nun auch einen zweiten Standort in der Innenstadt an der Theodor-Körner-Straße.

    Vor mehr als sechs Jahren übernahmen die drei den rund 400 Quadratmeter großen Laden im Südbezirk, der nach Schließung leer stand. Ein Laden, in dem Obdozinski Mutter schon ihre Lehre gemacht hatte. Inzwischen arbeiten rund 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den zwei Verkaufsstellen. Wer Presseberichte über die drei liest findet immer wieder zwei Begriffe „Herzblut“ und „Leidenschaft“. Das durfte ich bei meinem Praktikum hautnah erleben und diese Leidenschaft ist ansteckend. Gerne helfen wir unseren Kunden weiter, haben ein freundliches Wort oder nehmen uns die Zeit einfach mal zu quatschen, erzählte mir Ulrich Obdozinski. Genau so passierte es mir dann auch. Ein Kunde steht suchend vorm Regal. „Kann ich ihnen weiterhelfen“ frage ich, obwohl ich ja selbst nur der Anfänger bin. „Ich suche was zum Frühstück, weiß aber nicht auf was ich Hunger habe. Aber Danke sehr!“

    Hier finden sich mehr Informationen über den Frischmarkt.

    Danke an Thomas E. Wunsch für die Fotos.

  • Tizian Schulte war drei Tage im Landtag live dabei

    Tizian Schulte war drei Tage im Landtag live dabei

    Foto: Daniel Behmenburg

    Bei Sven Wolf habe ich ein dreitägiges Praktikum von Dienstag bis Donnerstag in seinem Landtagsbüro in Düsseldorf absolviert.

    Der Grund, wieso ich ein Landtagspraktikum machen wollte, war der, die Arbeit im Landtag mal hautnah zu erleben und vor allen die genaue Arbeit kennenzulernen, um mir ein besseres Bild von der Landtagsarbeit zu machen.

    Als ich im Landtag angekommen war, wurde ich direkt herzlich von Svens Team empfangen und habe zunächst eine genaue und interessante Besichtigung durch den Landtag bekommen.

     

    Meine Vorstellungen vor dem Praktikum über die Landtagsarbeit war natürlich: ein strukturierter Tagesablauf mit Sitzungen, Bürgergesprächen usw. Allerdings habe ich noch viele weitere Eindrücke gewonnen und Aufgaben kennengelernt und durch das Praktikum gut verstanden wie z.B  die Bürgerbetreuung, die Fraktionssitzung, die Plenarsitzungen, die Arbeitskreise, die social media-Arbeit und  die Büro / Organisationsarbeit genau funktionieren, was sehr spannend und interessant war.

    Am besten hat mir dabei der Arbeitskreis gefallen, da es mir nochmal in einer kleineren Runde einen besseren Einblick in eine solche „Sitzung“ und deren Aufgaben gegeben hat.

     

    Die drei Tage gingen leider viel zu schnell rum und es war ein sehr spannendes wie auch vielseitiges Praktikum, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat. Und auch das Teamklima war echt super!

    Vielen Dank Dir, Sven, und natürlich auch deinem Super-Team für die Einblicke und die schöne Zeit in Düsseldorf Vielleicht sieht man sich ja mal wieder!

     

    Bericht von Tizian Schulte