Schlagwort: Nahverkehr

  • Kostenfreie Mietfahrzeuge für das Klinikpersonal

    Kostenfreie Mietfahrzeuge für das Klinikpersonal

    Damit diejenigen, die Corona-Erkrankte behandeln und versorgen, auch bei eigeschränktem ÖPNV-Angebot gut zur Arbeit kommen, stellt das Land Nordrhein-Westfalen für Krankenschwestern, Krankenpfleger und alle anderen Beschäftigten in Akutkrankenhäusern, in denen Corona-Patienten behandelt werden, kostenfrei Mietfahrzeuge zur Verfügung. Dafür wurde ein Sonderprogramms von einer Million Euro geschaffen.

    Das Programm zur Bereitstellung kostenloser Mietfahrzeuge startet am Mittwoch, 1. April und läuft vorerst bis zum 31. Mai 2020.

    Nutzen können es die Beschäftigten in Akutkrankenhäusern, die von Einschränkungen im Nahverkehr betroffen sind und kein eigenes Auto für den Weg zur Arbeit zur Verfügung haben.

    Weitere Informationen gibt es auf der Website des Ministeriums.

    Das Formular hierfür kann man ab dem 30.03.2020 über die Website der Bezirksregierung Münster aufrufen.

     

  • Lenneper Schwimmverein behauptet sich auch in politischen Bahnen

    Lenneper Schwimmverein behauptet sich auch in politischen Bahnen

    Politisch interessiert und aktiv zeigten sich die Senioren des Lenneper Schwimmvereins bei ihrem Besuch im Landtag. An dem von Vorstandmitglied Wolfgang Wäscher organisierten Ausflug nach Düsseldorf nahmen mehr als 40 Mitglieder teil. In der besuchten Landtagsdebatte ging es zuerst um das Thema unbesetzte Stellen an Grundschulen und Bezahlung von Grundschullehrkräften.

    In der anschließenden Diskussion gab es viele Fragen zur  Landtagsarbeit, Zusammensetzung der Gremien und Entscheidungswegen im Landtag, aber es ging auch um ganz konkrete politische Themen wie Energiepolitik und Verkehr.

    Zum Verkehr entspann sich eine lebhafte Debatte. Die Gäste bemängelten die Unübersichtlichkeit der vielen Tarife und die ständigen Tariferhöhungen im ÖPNV. „Das ist auch an den Fahrkartenautomaten sehr undurchschaubar. Dann hat man ein Ticket gezogen und es ist vielleicht nicht das Richtige und das muss man dann, wenn die Kontrolle kommt, wieder erklären“, berichtete eine Teilnehmerin.

    Das stimmt. Manches, wie den sogenannten ‚Kragentarif‘, versteht niemand. Ich habe auch selber kürzlich ein zu teures Ticket gezogen, weil es in der Stadt eine Kurzstrecke-Option gegeben hätte. Wenn man wirklich eine Entlastung der Straßen von Autos erreichen möchte, dann muss der Bus- und Bahnverkehr viel günstiger werden oder sogar innerstädtisch kostenlos. In Wien kann man für einen Euro pro Tag Bus und Bahn im ganzen Stadtgebiet fahren. Gar nicht so ferne Zukunftsmusik ist es auch, dass zukünftig das Ticket nicht nur mit dem Smartphone gezogen wird, sondern genau die gefahrene Strecke abgerechnet wird. Man loggt sich ein, wenn man einsteigt, und wieder aus, wenn man aussteigt. Das würde die Sache viel einfacher machen.

    „Was tut das Land denn, um eine lebenswerte Umwelt zu erhalten“, wollte eine der Besucherinnen wissen.
    Bereits in der letzten Legislaturperiode haben wir ein Klimaschutzgesetz im Land verabschiedet, um uns zu weniger CO2-Ausstoß und zu mehr Nutzung erneuerbarer Energie zu verpflichten.

    Als Opposition ist es unsere Aufgabe, hier auch die Landesregierung zu mahnen, diesen Weg weiter zu gehen. Vor diesem Hintergrund sehe ich allerdings die Vergrößerung der Abstände zwischen Windanlagen und Gebäuden kritisch. Das führt zu eingeschränkten Möglichkeiten, Windkraftanlagen zu bauen, und auch bei der heimischen Bergischen Zuliefererwirtschaft zu einem Rückgang in den Auftragsbüchern.

  • Beschwerden über den Nahverkehr reißen nicht ab

    Beschwerden über den Nahverkehr reißen nicht ab

    „Es häufen sich nach den Sommerferien wieder einmal die Beschwerden – insbesondere im Verlauf der Linie S 1 kam es wiederholt zu Problemen, zum Einsatz von Kurzzügen, zu Zugausfällen und Zugverspätungen. Bei Verspätung fährt die S-Bahn auch schon mal an kleineren Haltestellen am Schnellgleis vorbei zum nächsten Bahnhof an zahlreichen wartenden Fahrgästen auf dem Bahnsteig vorbei. Die Pendlerinnen und Pendler in NRW erwarten, dass endlich etwas passiert,“ erklären die Abgeordneten. „Auch das Wenden der S 1 in Hilden ist ein altes, immer wiederkehrendes Problem“, meint Wolf.

    „Wir fragen uns, wie das wird, wenn in den Herbstferien wieder einmal Schienenersatzverkehre eingesetzt werden. In der Vergangenheit gab es Probleme wegen mangelhafter Ausschilderung. Fahrgäste wussten nicht, wo der Bus abfährt, welche der Busse jede Zwischenhaltestelle anfahren und welche nicht. Die Berufspendlerinnen und -pendler sind bereits durch vergangene Erfahrungen leidgeprüft. Die Landesregierung muss sich dafür einsetzen, dass es diesmal besser läuft,“ so die beiden Abgeordneten.

    „Ich mahne permanent bei der Deutschen Bahn an, dass es Probleme gibt, um die sich nicht genug gekümmert wird,“ macht Sven Wolf deutlich. „Vor allem die Information an die Pendlerinnen und Pendler klappt nicht. Es kann ja nicht sein, dass Reisende ihre Information über ihre Mobiltelefone, soziale Netzwerke und Pressemeldungen einholen müssen, um zu erfahren, wann es weitergeht und ob sie noch zur Arbeit kommen.“

  • Wieder ein Jahr ohne Azubi-Ticket

    Wieder ein Jahr ohne Azubi-Ticket

    Zum Ausbildungsstart fordert der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf die Einführung eines landesweiten Azubi-Tickets.

    „Studierende in NRW haben bereits ein günstiges NRW-Ticket, mit dem sie durch das ganze Bundesland reisen können. Dies sollte auch für Azubis gelten“, so Sven Wolf. „Die Landesregierung hat angekündigt, das Azubi-Ticket einzuführen, aber wieder ist zum Start der Ausbildung nichts passiert. Hier stellt sich die Frage, ob der Ministerpräsident zu seinem Wort steht.“

    Das Ticket würde für Azubis, die oft weniger als die Grundsicherung verdienen, eine deutliche Entlastung darstellen. „Mit welcher Begründung sollen Azubis mit ihrem Ticket ins Ruhrgebiet, aber nicht nach Köln fahren können, Studierende aber schon?“, fragt Sven Wolf und ergänzt: „Gerecht ist das nicht.“

    „Wir fordern von den jungen Menschen mehr Flexibilität bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes und, dass sie sich dabei nicht auf die Heimatstadt beschränken müssen. Zudem liegen die Berufsschulen oft in anderen Städten. Der VRR ist auf einem richtigen Weg mit dem YoungTicketPLUS, aber wir brauchen eine NRW-weite Lösung, die von der Landesregierung gefördert wird“, so Sven Wolf.

    „Ich werde mich weiterhin für ein Azubi-Ticket einsetzen. Dafür muss der Druck auf die Landesregierung erhöht werden, denn sonst droht auch dieses Wahlversprechen unter die Räder zu kommen. Dabei danke ich den Jusos und der DGB-Jugend vor Ort und in ganz NRW für die große Unterstützung.“

     

  • Prüfung der Müngstener Brücke dauert an

    Prüfung der Müngstener Brücke dauert an

    Sven Wolf MdL
    Sven Wolf MdL

    Auf einer von Wolf initiierten Informationsveranstaltung vom 31. Januar hatte die Deutsche Bahn über die Arbeiten der im November vergangenen Jahres gesperrten Brücke berichtet. Im Rahmen dieser Veranstaltung war eine Wieder-Inbetriebnahme der Müngstener Brücke bis zum 03. April in Aussicht gestellt worden.

    Nach den jetzt dem Abgeordneten vorliegenden Informationen des Konzernbevollmächtigten sind diese Arbeiten in der Zwischenzeit abgeschlossen und technisch abgenommen worden.

    Die DB Netz AG hat sich entschieden, dem EBA die durch den Prüfer bereits fertig geprüften Unterlagen abschnittsweise zu übergeben.

    Aktuell fertig sind die Prüfungen im Bereich der Grundlagen zur Modellierung, d.h. die Abmessungen und Querschnitte sowie die maßgeblichen Lastfall-Kombinationen.

    Voraussetzung für die Zustimmung zur Aufnahme des Bahnverkehrs über die Brücke sei allerdings der abschließende Prüfbericht. Dieser werde in einigen Wochen erwartet. Derzeit werden nun die Teilergebnisse der Prüfung vorab an das EBA weitergeleitet.

    Auch in der letzten Sitzung des VRR am 11. März hat Sven Wolf nach dem aktuellen Sachstand zu den Arbeiten an der Müngstener Brücke nachgefragt.

    „Auf meine Frage erklärte mit der Vorstand des VRR Martin Husmann, dass auch ihm kein aktuellerer Sachstand bekannt sei. Dies sei auch schwierig, da keine direkten vertraglichen Verbindungen zwischen dem VRR und der Deutschen Bahn als Eigentümerin der Brücke bestünden.“