Schlagwort: Kinderarbeit

  • #FairGehtMehr – Lieferkettengesetz – was schaffen wir damit?

    #FairGehtMehr – Lieferkettengesetz – was schaffen wir damit?

    2016 hat die Bundesregierung den NAP – einen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte beschlossen. Danach sollen Unternehmen die Menschenrechte entlang ihrer Lieferkette beachten. Bis 2020 erfolgt das noch als Appell an die Unternehmen. Im Koalitionsvertrag heißt es aber: „Falls die wirksame und umfassende Überprüfung des NAP 2020 zu dem Ergebnis kommt, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht ausreicht, werden wir national gesetzlich tätig und uns für eine EU-weite Regelung einsetzen.“

    In den letzten Jahren sind die Rufe nach diesen „Verkehrsregeln“ für die globalisierte Wirtschaft lauter geworden. Klare gesetzliche Regelungen auf Bundes- und EU-Ebene bringen uns entscheidend voran. Wenn faire Lieferbedingungen herrschen, haben in letzter Konsequenz die Vielen mehr davon. Damit honorieren wir auch die vorbildlichen Unternehmen aus NRW, die es sich nicht ganz so „billig“ gemacht haben..

    Dafür brauchen wir ein Lieferkettengesetz, mit dem Unternehmen dazu verpflichtet werden, sich an Menschenrechte und Umweltstandards zu halten. Wir finden: NRW muss dafür nun auch die Initiative im Bundesrat ergreifen und auf eine europaweite Lösung drängen.

  • Erste Rede im Landtag hervorragend gemeistert

    Erste Rede im Landtag hervorragend gemeistert

    Gemeinsam mit ihrem Klassensprecher-Team-Kollegen Tom Wessel übergab sie stellvertretend für die ganze Klasse der Landtagspräsidentin die selbstgeschriebenen Reden zum Thema Kinderrechte. In einem Unterrichtsprojekt haben sich die Kinder mit der Wichtigkeit von Bildung, einem sicheren Zuhause und ausreichend Freizeit für Kinder und mit den Problemen der Kinderarbeit, der Benachteiligung von Mädchen, der Benachteiligung von behinderten Kindern, der Gewalt gegenüber Kindern und der Vernachlässigung und mangelnden Gesundheitsversorgung von Kindern beschäftigt.

    Die Schülerinnen und Schüler der 4b wollen mit ihren Reden etwas bewirken und sie zu Gehör bringen. Sie appellieren an die Verantwortlichen, dafür zu sorgen, dass Kinderrechte gewahrt werden. Sie hatten aber nicht gedacht, dass sie es tatsächlich bis in den Empfangsraum der Landtagspräsidentin schaffen würden. Etwas aufgeregt waren sie schon. Das haben sie aber relativ schnell gut in den Griff bekommen. Das Vortragen der Reden und Diskutieren hatten sie schließlich in der Schule bereits gut eingeübt.

    Sie könne sich gut vorstellen, dass diese Begeisterung später in ein politisches Engagement einfließen werde, meinte Carina Gödecke. Für das Gespräch mit Lea Sophie, Tom, ihrer Lehrerin Iris Theuermann, der Schulleiterin der Grundschule Siepen Nicola Pernat und dem Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf, der sich für einen Termin zur Übergabe der Reden bei der Landtagspräsidentin eingesetzt hatte, nahm sie sich viel Zeit. Sie ermunterte sie, Fragen zu stellen und erzählte von ihren Erfahrungen aus Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern.

    Sehr beeindruckt waren Lea Sophie und Tom auch vom Landtagsgebäude, dem Plenarsaal und den Reden, die sie dort von der Tribüne aus verfolgen konnten. Jetzt freuen sie sich bereits auf den Besuch des Landtags mit der ganzen Klasse im nächsten Jahr.