Schlagwort: Hückeswagen

  • Sven Wolf und Jusos aus Radevormwald und Hückeswagen erleben bergische Industriegeschichte hautnah im Drei-Städte-Depot

    Sven Wolf und Jusos aus Radevormwald und Hückeswagen erleben bergische Industriegeschichte hautnah im Drei-Städte-Depot

    Neben einer Präsentation der zirka 300 Exponate umfassenden Ausstellung aus verschiedenen Epochen der Industriegeschichte, stand vor allem der Austausch über die geplante Junior-Akademie, die mit in das Projektprogramm der Regionale 2025 „Bergisches RheinLand“ aufgenommen wurde, im Mittelpunkt des Besuchs.

    „Ziel der Junior-Akademie ist es, Industrie durch Anfassen erlebbar zu machen. Angelehnt an die Wuppertaler Junior-Uni wollen wir den Kindern und Jugendlichen verschiedene Experimentier- und Labormöglichkeiten auf dem neusten Stand der Technik bieten. Die Junior-Akademie ist dabei fest in ein kreatives Umfeld mit technischen, historischen Maschinen integriert und soll ein Ort des Entdeckens, des Erlebens und der Kommunikation zwischen Jung und Alt sein“, sagte Karl-Heinz Vossenbrecher, Vorsitzender des Drei-Städte-Depots.

    „Unsere Region gehört zur Wiege der Industrialisierung in Deutschland. Dieses Erbe wollen wir natürlich bewahren und gleichzeitig möchten wir mit Blick auf die Zukunft durch außerschulische Bildungsangebote auch weiterhin unseren Nachwuchs für Industrie und Technik begeistern. Besonders wichtig ist uns dabei, dass wir möglichst viele Akteure einbinden: Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine. Dieses große Projekt lässt sich nur gemeinsam stemmen“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende Artur Krzyzanowski.

    „Wir Bergische sind ja alle ein bisschen Tüftlerinnen und Tüftler. Ich freue mich, dass die Junior-Akademie diesen Teil unserer Bergischen DNA den jungen Menschen in der Region nahebringen will. Vielleicht entdecken ja einige durch den Besuch des Drei-Städte-Depots ihre bisher verborgene Leidenschaft zum Tüfteln und ergreifen später einen Beruf in der Industrie oder im Handwerk“, sagte Sven Wolf.

    Bei der anwesenden Jusos stieß der Ansatz des Drei-Städte-Depots jedenfalls auf reges Interesse. „Dass man in der Ausstellung die historische Entwicklung der einzelnen Maschinen quasi zum Anfassen nachverfolgen kann, hat mir wirklich gut gefallen. Ich hatte ehrlich gesagt, außer vielleicht im Geschichtsunterricht, wenig Berührung mit der Industrie im Bergischen. Da war es natürlich spannend, die Maschinen hier in Aktion zu sehen.“, sagte das Radevormwalder Juso-Mitglied Rosanna Düring.

     

     

  • Diskussion mit der Hückeswagener Bürgerinitiative gegen Motorradlärm

    Diskussion mit der Hückeswagener Bürgerinitiative gegen Motorradlärm

    Dass Lärm krank macht, wissen die Anwohnerinnen und Anwohner der Bever und an vielen Ortschaften am Rande der Stadt Hückeswagen, aber auch in Radevormwald und Wipperfürth, nur zu gut. Am vergangenen Samstag lud mich die Hückeswagener Bürgerinitiative gegen Motorradlärm deshalb ein, um gemeinsam mit der SPD-Landratskanditatin Tülay Durdu und Jürgen Hager von der Bürgerinitiative über die Möglichkeiten zu sprechen, gegen unnötige Lärmbelästigung vorzugehen.

    Wie Jürgen Hager ausführlich berichtete, konnte die Bürgerinitiative in den letzten Jahren schon einige Erfolge verbuchen. Trotzdem sei es schwer, die Chaoten dingfest zu machen, die durch ihr rücksichtloses Verhalten ein schlechtes Licht auf die vielen vernünftigen Fahrer werfen. „Mittlerweile können wir schon seit einigen Jahren auf die breite Unterstützung von SPD, Grünen und Dietmar Persian zählen. Außerdem möchte ich die Unterstützung der örtlichen Polizei loben“, sagte Jürgen Hager.

    Wie laut es bei gutem Wetter an der Bever werden kann, machte ein Anwohner deutlich: „Ab Frühjahr habe ich das Gefühl, am Nürburgring zu wohnen“, beklagte dieser. Ebenso wie die Vertreter der Bürgerinitiative hat auch er große Hoffnung, dass Tülay Durdu das Thema Motorradlärm deutlich beherzter anpacken wird als der amtierende Landrat Jochen Hagt. Die „Powerfrau mit Sachverstand“, wie Jürgen Hager unsere SPD-Landratskandidatin an diesem Abend dem Publikum vorstellt, verspricht, nach ihrer Wahl schnell und gründlich an einer langfristigen Lösung zu arbeiten: „Das ist eine sehr belastende Situation. Natürlich bin ich für Spaß, aber der darf nicht auf Kosten der Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner und unserer schönen bergischen Natur gehen“, machte Tülay Durdu deutlich.

    Der Landtag hat mehrheitlich einen Antrag für den Bundesrat verabschiedet, nach welchem die Bundesregierung aufgefordert wird, sich bei der EU-Kommission für strengere Lärmemissionswerte durch Verschärfung der in der EU geltenden Grenzwerte bei der Genehmigung und Zulassung neuer Motorräder einzusetzen. Nach ausführlicher Beratung hat der Bundesrat nun die Bundesregierung unter anderem auch damit beauftragt, die Einführung der sogenannten Halterhaftung zu prüfen. Da die Motorradfahrer wegen der Helmpflicht auf Radarfotos nicht eindeutig identifiziert werden können, ist es oft sehr schwer, Raser zur Rechenschaft zu ziehen. Die Halterhaftung, die es etwa in unserem Nachbarland Österreich schon gibt, wäre ein effektives Mittel, um diese Lücke zu schließen. Zur Zeit wird deswegen intensiv geprüft, wie sich diese umsetzen ließe, ohne mit dem im Grundgesetz verankerten Schuldprinzip in Konflikt zu geraten.

     

  • Lebendige Debatte mit den Jusos Hückeswagen

    Lebendige Debatte mit den Jusos Hückeswagen

    Der Abgeordnete empfing die Jusos und stellte ihnen die Fraktionsräume der SPD und den Plenarsaal vor. Darauf folgte ein lebendiger Austausch über politische Themen in einem Sitzungsraum. Fragen wie „Wieso ist die Demokratie so wichtig?“, „Wie sieht die Arbeit in den jeweiligen Ausschüssen aus?“ oder „Wie fasst der Landtag Beschlüsse?“ wurden von Sven Wolf beantwortet und mit den Jusos diskutiert.

    „Es hat mich gefreut, so eine junge und interessierte Truppe im Landtag empfangen zu dürfen. Mir hat die anspruchsvolle Debatte mit den Jusos sehr viel Spaß gemacht und auch mich zum Nachdenken über gewisse Themen angeregt.“, so Sven Wolf. „Die Jusos in Hückeswagen sind ein tolles Beispiel dafür, dass vor allem auch junge Menschen sich am politischen Diskurs beteiligen können und wollen. Gerade solche engagierten Jugendlichen brauchen wir für unsere politische Zukunft.“

    Für die Besucher aus Hückeswagen sei der Ausflug in den Landtag ein besonderes Erlebnis gewesen. Dazu erklärt der Juso-Vorsitzende Leon Gräbner: „Für uns war der Besuch im Landtag sehr vielseitig. Das Landesparlament mal von innen zu sehen ist schon etwas Besonderes. Am interessantesten aber fanden wir die lebhafte Diskussion mit Sven Wolf über verschiedene politische Themen.