Schlagwort: Handwerk

  • Ein toller Einblick bei der Wirtschaftsmacht von nebenan

    Ein toller Einblick bei der Wirtschaftsmacht von nebenan

    Diesmal ging es hoch hinaus, denn nur auf dem Gerüst lässt sich eine Fassade streichen. Gemeinsam mit dem Auszubildenden und den beiden Chefs ging es zur Baustelle. Das Tagesziel war klar: heute muss die Fassade eines Einfamilienhauses ein zweites Mal gestrichen werden. Das Wetter spielte auch mit, denn es blieb sonnig, so dass die aufgetragene Farbe auch gut trocknen konnte.

    Florian Kaufmann und Philipp Seringhaus vom Malerbetrieb Kaufmann und Seringhaus sind froh, wenn es im Oktober noch ein paar trockene Tage gibt, dann können die Aufträge für Außenarbeiten noch vor dem Winter erledigt werden. Denn Farbe braucht eine Mindesttemperatur und möglichst keinen Regen.

    Meine Aufgabe: erst mit einem kleinen Pinsel sorgsam die Ecken streichen, dann mit der kleinen Rolle und schließlich mit der großen Rolle streichen. Dabei nicht vergessen, wo wir schon gestrichen hatten. Denn weiß auf weiß ist schwer zu sehen. Auch wenn das Motto der Kampagne ‚Wir treiben‘s gerne bunt‘ lautet: Immer wieder der prüfende Blick vom Chef, ob ich denn auch genug Farbe aufgetragen habe und auch jede Stelle gestrichen habe.

    Natürlich wollte ich auch wissen, was denn beiden Chefs am meisten Sorgen mache? – „Der Nachwuchs – denn es wird immer schwieriger, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Dabei ist das ein toller und vielfältiger Job“, schwärmt Florian Kaufmann.

    „Die Chancen für junge Menschen, einen Ausbildungsplatz in einem Handwerksberuf zu finden, sind gut. Viele Betriebe in der Region bilden aus“, bestätigte mir Fred Schulz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid.

    Der Azubi im Malerbetrieb Kaufmann und Seringhaus ist übrigens schon die dritte Generation Kaufmann, die sich daran macht, den Beruf des Malers zu lernen. Der Malerbetrieb wurde 1952 von Florian Kaufmanns Vater in Remscheid-Vieringhausen gegründet.

     

     

  • Berufliche Integration ist das richtige Werkzeug

    Berufliche Integration ist das richtige Werkzeug

    Der Landtagsabgeordnete Sven Wolf besuchte die P.F. FREUND & CIE. GmbH und maurerfreund GmbH

    Wie viele Schritte braucht es, bis ein Qualitätswerkzeug fertig ist? Wie wird dieses gelagert und versendet? Und wie kann es einem Werkzeughersteller gelingen, geflüchtete Menschen beruflich zu integrieren und zu Fachkräften von morgen machen? Spannende Fragen. Die hatte auch der bergische Landtagsabgeordnete Sven Wolf (SPD). Und er bekam zahlreiche Antworten, als er sich bei der P.F. FREUND & CIE. GmbH an der Hahnerberger Straße in Wuppertal die Produktion anschaute und auch mal tatkräftig zur Hand ging. Insbesondere die Herstellung der Schieferhämmer für Dachdecker, eines der erfolgreichsten Produkte des Werkzeugherstellers, stieß bei Wolf auf großes Interesse.

    Aufmerksam geworden war der Politiker, für den die Integration eines der Kernthemen seiner Arbeit ist, bei der Eisenwarenmesse auf FREUND und maurerfreund GmbH. Die Cronenberger stellten dort nicht nur ihre Produktneuheiten für das Jahr 2018 vor, sondern berichteten auch davon, wie sie geflüchtete Menschen aktiv in ihre Arbeitsprozesse einbinden möchten.

    Klar, dass anfängliche sprachliche Barrieren eine der größten Herausforderungen sind, denen sich FREUND hierbei als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb stellt. Ein weiteres sind Unterschiede im Bildungsniveau zwischen Deutschland und dem jeweiligen Herkunftsland. „Und letztlich spielen ja immer auch die persönlichen Erfahrungen eine Rolle, die jeder einzelne bei seiner Flucht gemacht hat“, unterstreicht maurerfreund -Geschäftsführer Dominik Limbach. Er und seine Mitarbeiter nehmen sich daher viel Zeit, um die jungen Menschen in die Arbeitswelt zu integrieren und persönlich auf sie einzugehen.

    Sven Wolf zeigte sich von dem Engagement sehr beeindruckt und will FREUND dabei aktiv unterstützen. Anknüpfungspunkte gibt es viele. Einer ist die deutsche Formularwüste mit ihren zahlreichen Multiple-Choice-Fragen im Amtsdeutsch. Wer soll diese mit wenig Deutschkenntnissen beantworten, geschweige denn verstehen? Was könnte hier vereinfacht werden? Einig waren sich Wolf und Limbach auch darin, dass geflüchtete Menschen bessere berufliche Perspektiven haben müssen. Denn gerade in der bergischen Wirtschaft nimmt die Zahl der Fachkräfte ab – umso wichtiger ist es, auch in Zukunft gute Azubis und Mitarbeiter zu finden.

    FREUND CIE

    Maurerfreund

     

  • Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Veranstaltung in Düsseldorf

    Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Veranstaltung in Düsseldorf

    Die Auseinandersetzung mit diesen und zahlreichen weiteren Fragestellungen soll in etablierten Industriezweigen, im Mittelstand, dem Handwerk und in neuen Branchen zur Sicherung und Schaffung guter Arbeit beitragen. Darüber will die SPD-Landtagsfraktion im aktuellen Landtagstalk mit Interessierten diskutieren.

    Der digitale Wandel verändert die Strukturen und Institutionen der Arbeitswelt. Der Begeisterung für neue technische Möglichkeiten steht jedoch eine tiefe gesellschaftliche Verunsicherung angesichts anstehender, rasanter Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt entgegen. Die Digitalisierung stellt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmen und Politik in unserem Land vor große Herausforderungen. Veränderungen müssen gemeinsam gestaltet und angepackt werden.

    Welche politischen Schritte hierzu unternommen werden müssen, wollen wir mit Ihnen in unserem Landtagstalk diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

    DIENSTAG · 13. MÄRZ 2018 · 17.00 UHR

    LT-Talk_Zukunft_der_Arbeit Programm

    Wir bitten um Anmeldung bis zum 6. März 2018.

     

    Kontakt:

    SPD-Landtagsfraktion NRW, z.Hd. Andrea Arnold

    Platz des Landtags 1

    40221 Düsseldorf

    EMAIL andrea.arnold@landtag.nrw.de

    TELEFON 0211 884 2158

    FAX 0211 884 3185

    HOMEPAGE www.machen-wir.de/landtagstalk