Schlagwort: gegen Rassismus

  • Pressemitteilung: Wolf wurde beim Jugendlandtag von Iman Boumlal vertreten

    Pressemitteilung: Wolf wurde beim Jugendlandtag von Iman Boumlal vertreten

    Foto: Danielle Behmenburg

    Spannende drei Tage im Landtag! Was die 17-Jährige Schülerin des Emma-Herwegh-Gymnasiums an Erfahrungen mitnimmt, schilderte sie Wolf in ihrem Gespräch: „Neue Leute kennenlernen, parlamentarische Arbeit erlernen und als Demokratinnen und Demokraten zusammenhalten – das ist es, was den Jugendlandtag für mich ausgemacht hat. Für mich ist wichtig, für eine solidarische Gesellschaft für alle einzustehen, frei von Rassismus und anderer Menschenfeindlichkeit.“

    Spannende Diskussionen führten die Jugendlichen zu den aktuellen Themen „Ausbildungsberufe attraktiver machen“,  „Fachkräftemangel in NRW lösen“ und „Politische Bildung fördern“. Dabei konnten sie sich in Expertenanhörungen fachliches Wissen aneignen. Danach wurden Positionen in den Fraktionssitzungen ausgearbeitet und Beschlüsse im Plenum gefasst.

  • 9. November – Mahnung und Verpflichtung zugleich

    9. November – Mahnung und Verpflichtung zugleich

    Die SPD-Landtagsfraktion hat in Erinnung an den 09. November 1938 folgende gemeinsame Erklärung veröffentlich:

    „Der 9. November ist kein Tag wie jeder andere. Der 9. November ist unauslöschlich mit der Reichsprogromnacht im Jahre 1938 verbunden. Vor dem Grauen, welches an diesem Tag und der sich anschließenden Nacht im Jahre 1938 seinen ersten entsetzlichen Höhepunkt fand, fällt es schwer gleichzeitig an diesem Tag zugleich der Freude Ausdruck zu geben, die das Ausrufen der Weimarer Republik im Jahre 1918 und der Fall der Mauer im Jahre 1989 ausgelöst haben. Die Ereignisse im Jahre 1938 sowie das Wissen um die Jahre danach bis zum 8. Mai 1945 lassen es zwingend geboten sein, sich diese in Erinnerung zu rufen.

    Die damaligen Ereignisse spielten sich vor den Augen aller Bürgerinnen und Bürger ab, ohne dass nennenswert dagegen aufbegehrt oder gar eingeschritten wurde. Daraus haben wir lernen müssen: Passivität heißt auch Mitverantwortung.

    Und 79 Jahre später, im Jahr 2017, nachdem von den wenigen Überlebenden der Shoah einige Wenige den Mut und die Zuversicht hatten neues jüdisches Leben in Deutschland, in Nordrhein-Westfalen aufzubauen, können wir mit großer Dankbarkeit feststellen, dass wieder jüdisches Leben seinen festen Platz in unserem Land gefunden hat. Zugleich stellen wir aber fest, dass die überwunden geglaubten menschenverachtenden Ideologien wieder zunehmend in unserer Gesellschaft auf fruchtbaren Boden treffen und rechtsextreme Parteien und Organisationen regen Zulauf zu verzeichnen haben.

    Otto Wels, Parteivorsitzender der SPD 1919-1939

    Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im nordrhein-westfälischen Landtag bekennen sich zur Tradition von Otto Wels und anderen Sozialdemokratinnen und – demokraten, die damals nationalsozialistischer Ideologie die Stirn geboten haben, und wollen auch weiterhin zum Widerstand aufrufen gegen alle, die Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus verbreiten.

    Unser Land ist ein Land in dem Menschen unterschiedlichster Kulturen, Religionszugehörigkeit und Weltanschauung friedlich zusammenleben und darauf sind wir stolz. Deshalb unterstützen wir auch alle Bemühungen offensiv und nachdrücklich gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus vorzugehen. Die zahlreichen Gedenkveranstaltungen im ganzen Land und deren Beteiligung vor Ort sind Beispiel für den lebendigen Widerstand. Auch den Mahn- und Gedenkstätten in NRW gebührt Dank für ihre permanente Erinnerungsarbeit.

    Uns bleibt der 9. November Mahnung und Verpflichtung zugleich für immer.“

  • „Politischer Nachwuchs stellt Abgeordnete zur Rede“

    „Politischer Nachwuchs stellt Abgeordnete zur Rede“

    Doch wie kam es zu diesem Gespräch? Das Gespräch war ein Programmteil des Besuches im Landtag Nordrhein-Westfalen am Mittwoch, dem 28. Januar 2015, den der Remscheider Jugendrat auf Einladung von Sven Wolf wahrnahm. Von einem Besuch der Plenarsitzung über eine Führung durch den Landtag bis hin zur der Diskussionsrunde, zu der auch der Remscheider CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven hinzukam, reichte das Programm.

    „Eure gute Arbeit hatte auch zur Folge, dass dies im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend des Landtags lobend erwähnt wurde“, so Sven Wolf, der sichtlich begeistert von den geplanten Projekten des Jugendrates war. Darunter fallen beispielsweise die Verschönerung der Remscheider Innenstadt, ein Fußballturnier gegen Rassismus sowie auch die Mithilfe in dem Flüchtlingsheim in Remscheid.

    Über die Situation der Flüchtlinge und deren Unterbringung wurde lange und ausführlich gesprochen. Sven Wolf zeigte sich beeindruckt von der Solidarität der Remscheiderinnen und Remscheider gegenüber den Flüchtlingen und Jens Nettekoven ergänzte, dass wir alle den Menschen helfen müssten. Der Jugendrat setzt sich dafür ein, dass die jugendlichen Flüchtlinge eine Möglichkeit haben, das Freizeitangebot in Remscheid kennen zu lernen und es zu nutzen.

    Zum Abschluss des Tages wurde der Jugendrat noch auf Kaffee und Kuchen in die Landtagskantine eingeladen und konnte dort den erlebnisreichen Tag reflektieren und anschließend die Zugreise zurück nach Remscheid antreten.