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„Im Werk empfingen mich die Betriebsleiter Herr Stefan de Groote (GEDORE Dowidat KG) und Herr Stephan Müller (Krumm KG) und schilderte in einem angenehmen Gespräch die geplanten Maßnahmen und präsentieren in einer kleinen Betriebsführung den Standort in Remscheid-Lüttringhausen“ Wolf resümierte, „Ich bin hoch erfreut, dass sich das Familienunternehmen GEDORE mit diesen Investitionen an den Standorten Vieringhausen und Lüttinghausen zum Wirtschaftsstandort Remscheid bekennt. Im Kern geht es darum die Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen besser zu verzahnen. Dazu wird voraussichtlich im kommenden Jahr eine moderne automatisierte Schmiedeanlage in den Räumen der Firma Krumm KG in Betrieb gehen. Das Gesamtvolumen der genehmigten Belastung reduziert sich dabei auf 320 Kilojoule an diesem Standort.“
Die Firma GEDORE ist mit weltweit rund 3.000 Beschäftigten einer der größten Firmen in Remscheid. Am Standort in Lüttringhausen, der besonders mit einem vollautomatischen Kleinteillager und einer großen Versandbereich ins Auge sticht, werden rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
„Eine kleine Anekdote am Rande. Ich selbst habe als Schüler vor vielen Jahren während der Sommerferien die Gesenke der Firma Krumm in Vieringhausen gereinigt. Ein ganz schön dreckiger Job, aber es gab eine Schmutzzulage“ erinnert sich Wolf schmunzelnd „den ehemaligen Kollegen habe ich über den Betriebsleiter Grüße ausrichten lassen und freue mich im kommenden Jahr auf ein mögliches Wiedersehen.“


Remscheids Landtagskandidat Sven Wolf ist auf Tour durch seine Heimatstadt. Der 34jährige Sozialdemokrat ist zu Fuß durch seinen Wahlkreis unterwegs. Er hat ein ehrgeiziges Ziel: „Bis zur Landtagswahl will ich an mehr als 1.200 Wohnungstüren gestanden und geklingelt haben.“
Die Reaktion der Bürgerinnen und Bürger auf seine Besuche bestärkten ihn darin, die richtige Form für den direkten Kontakt zu den Menschen gefunden zu haben. „Für mich ist klar: Nur wer den Menschen zuhört, kann auch ihre Interessen wirksam vertreten. Dazu gehören für mich Hausbesuche, um das Ohr am Puls der Zeit zu haben“, sagt Wolf mit Blick auf die positiven Rückmeldungen der Remscheiderinnen und Remscheider.
„Bei meinen Gesprächen an der Haustür geht es nicht immer nur um die große Politik, häufig sind es die kleinen Anliegen des Alltags bei denen mich Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bitten“, erklärt Wolf und nennt einige Beispiele. „Da geht es um die Verkehrsberuhigung in der Straße vor ihrem Haus, um Lärm zu mindern oder den Straßenverkehr für Kinder und Senioren sicherer zu machen. Dazu zählt genauso die Reparatur einer defekten Schaukel auf dem Spielplatz nebenan. Ich sammle diese Bitten, um meinen Gesprächspartner möglichst bald eine Rückmeldung zu geben. Das zeichnet in meinen Augen eine zuverlässige und bürgernahe Arbeit als Mandatsträger aus.“ Das gelte für ihn als Ratsmitglied aber auch selbstverständlich auch für seine Wahl in den nordrhein-westfälischen Landtag.
„Ich stehe für eine Politik der Nähe, des Kümmerns, und des Zuhörens“ sagt Wolf und kündigt an: „Als Landtagsabgeordneter werde ich meine Tour durch unsere Stadt fortsetzen, denn nur so kann ich wirksam die Interessen der Remscheiderinnen und Remscheider vertreten. Ich mache weiter Hausbesuche.“
Die Hausbesuche führten Sven Wolf und sein Team diese Woche im Stadtkern von Remscheid zu Haustüren rund ums Rathaus und ums Allee-Center.

Am Montag standen die Martin-Luther-Straße, am Mittwoch Vereins-, Nordstraße und Am Honsbergpark und schließlich am Donnerstag die Christanstraße, Theodor-Körner-Straße, Baustraße und Zur Böckerswiese auf dem Routenplan. Begleitet wurde Sven Wolf diesmal unter anderem von dem Remscheider Jusos Vorsitzenden Christian Schmidt.
Unterbrochen wurden die Besuche am Montag lediglich von den Treffen mit Frau Henrike Madest und dem WDR Kamerateam, die im Rahmen des regionalen Kandidatenchecks für den Wahlkreis Remscheid nach Antworten aus der Finanzmisere der Städte in NRW suchten. Das Wetter spielte mit und so wurden die Aufnahmen hierzu in der Remscheider Innenstadt unweit der Stadtkirche gemacht. Das Ergebnis findet sich in der Mediathek des WDR.
Ein wichtiges Thema war auch bei den Hausbesuchen die schlechte Haushaltslage der Stadt Remscheid. Der Vorschlag der Schließung des Freibad Eschbachtal wird oft abgelehnt. Das H2O als teures Freizeitbad sei dabei aber sicherlich keine Ersatz für ein günstiges Freibad, besonders nicht für Familien mit Kindern. Die konkrete Frage: Welche Kosten entstehen für das Freibad Eschbachtal im Vergleich zum H2O? Die Antwort: Der Zuschuss beim Freibad beträgt rund € 190.750 pro Jahr. Der Verlust beim H2O beläuft sich auf ca. € 2.900.000 (Ergebnis 2007) pro Jahr, wobei hier die ungedeckten Kosten innerhalb der Stadtwerke Remscheid ausgeglichen werden und die Verluste des Freibads direkt von der Stadt Remscheid bezahlt werden. 700.000 Besucher erreicht das H2O, das Freibad wird pro Saison von rund 40.000 Menschen genutzt. Im Vergleich sind die Zuschüsse pro Besucher mit € 4,14 beim H2O und € 4,75 fast gleich.
„Die Hausbesuche haben sich in den letzten Wochen bewährt“ ist sich Sven Wolf sicher. Bis zum Schluß der Wahlkampfphase will ich vor mehr als 1.200 Wohnungstüren in Remscheid gestanden und geklingelt haben“ schildert Sven Wolf das ehrgeizige Ziel bis zum 09. Mai.

Wer nicht angetroffen wurde, dem hinterläßt das Team um Sven Wolf einen Türanhänger mit dem freundlichen Aufdruck „Schade, ich habe Sie leider nicht angetroffen … “ Auf der Rückseite finden sich die Kontaktdaten und eine Telefonnummer, unter der Sven Wolf oder sein Team zu erreichen sind. Wer angetroffen wird erhält eine kleine Saattüte mit der Ideen zur Verschönerung des Balkons, Gartens oder Blumenkastens.
„Nur wer den Menschen zuhört, kann auch deren Interessen wirksam vertreten. Die SPD hat leider in den letzten Jahren manchmal den Anschluss an die gesellschaftlichen Diskussionen verloren und mußte dort erst wieder neu anknüpfen.

Bürgersprechstunden wie ein Arzt anzubieten reicht da oft nicht aus, Hausbesuche wie ein Landarzt sind besser. Ich will daher auch künftig als Remscheider Landtagsabgeordneter meine Hausbesuche fortsetzen. Dabei geht es nicht immer um die große Politik, sondern manchmal auch nur ein kleines Anliegen direkt vor der eigenen Haustür, wie der Wunsch nach Verkehrsberuhigung oder Reparatur einer Schaukel auf dem Spielplatz. Das gebe ich gerne an meine Kollegen in den Bezirksvertretungen oder im Rat weiter“ erläutert Wolf.
„Wer hier einmal an einem sonnigen Tag durch den Neuenhof spaziert sieht direkt welches traditionsreiches und schönes Arbeiterviertel man hier endecken kann. Es erinnert mich eine wenig an meinen Heimatortsverein den Honsberg“ so Sven Wolf. Die Renovierung durch die GEWAG und die Errichtung des Spielplatzes wurden daher auch häufig gelobt, wenn auch der Wunsch nach schönerem Sand deutlich von den zahlreichen Kindern und Müttern formuliert wurde. „Dies ist ein täglicher Beleg dafür, dass Wohnungsgesellschaften besser in der öffentlichen Hand aufgehoben sind, als diese wie bei der LEG an Heuschrecken zu verkaufen“ ist sich Wolf sicher. Obwohl die Siedlung ruhig und besonders kinderfreundlich scheint, wurde das Thema Verkehrsberuhigung häufig angeschnitten. Daneben standen die ganz alltäglichen Sorgen von Familien und der klare Wunsch nach Senkung oder Abschaffung der Kindertgartenbeiträge im Vordergrund.
„Wie konnte es anders sein, bin ich natürlich oft, auf die Haushaltslage der Stadt Remscheid angesprochen worden. Ob es um den Vorschlag zur Schließung des Sportplatzes Struck, Heimat des TS Struck, ging oder aber um konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Einnahmesituation, wie die bessere Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt.“ erläuterte Wolf. „Aber nicht nur auf den Hauptstraßen und an den vielen Schlaglöchern lässt sich Finanznot der Stadt spüren, auch die Gewege im Neuenhof sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand.“
„Wenn ich nach einem ersten Fazit gefragt werde, dann kann ich nur sagen, es besteht durchaus eine positive Grundstimmung und die meisten Remscheiderinnen und Remscheider, die ich bislang angetroffen habe, haben offen und sehr freundlich reagiert.“ so Zwischenbilanz nach etwas mehr als 700 Hausbesuchen.
Die weiteren Termine der „Dialog-Tour“:

Die erste Woche der Hausbesuche endete am Freitag Nachmittag im Blumental. „Ich habe auch hier zahlreiche Menschen direkt an ihren Haustüren angetroffen, um mir Ihre Anliegen schildern zu lassen.“ so Sven Wolf. „Die Überraschung ist dabei immer noch groß. Wieso kommen Sie denn zu mir? oder: Ich hab Sie schon oft auf den Plakaten gesehen, aber jetzt hier vor der Tür? haben mein Team und ich wiedermal oft gehört.“
„Die Sorgen vor Ort, sind es, die wir anpacken müssen. Auch hier gilt die Aufmerksamkeit bei vielen dem Straßenverkehr vor der Haustür: Ob die Sorge vor den Rasern vorm Haus oder den Unmut über zu lange Wartezeiten an den beschrankten Bahnübergangen an der Alexanderstraße oder den größer werdenden Schlaglöchern in der Straße. Das sind alles Dinge, die wir als Kommunalpolitiker vor Ort nur dann beeinflussen können, wenn die Kommunen überhaupt wieder Handlungsspielräume erhalten. Ich setzte darauf, dass es wieder eine Landesregierung gibt, die Verantwortung für die Kommunalfinanzen übernimmt.“
Am Spielplatz an der Walkürenstraße zeigte sich zudem erneut wie wichtige engagierte Eltern und Nachbarn sind, die hier die Patenschaft für den Kinderspielplatz übernommen haben. „Die Spielplatzpaten schilderten mir ihre gute Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid. Über die finanziellen Schwierigkeiten der Stadt Remscheid waren sie daher genau im Bilde. Eine Patin brachte es so auf den Punkt: „Wenn ich höre, was noch alles gestrichen werden soll, habe ich Angst, dass noch mehr Menschen aus Remscheid wegziehen.“ Meine klare Antwort: „Ich bin hier in Remscheid geboren und für den Erhalt meiner Heimatstadt werde ich kämpfen!“
„Die beiden Patinnen des Spielplatzes sind aber nicht nur engagierte Nachbarn im Stadtteil, sondern zugleich auch engagierte Eltern, so dass wir natürlich auch schnell auf das Thema Bildung zu sprechen kamen. Besonders gelobt wurde hier wieder einmal die Arbeit der Verlässlichen, die eine Ganztagsbetreuung von Kindern in Remscheider Grundschulen organisiert. Die OGGS hat auch hier viele Unterstützer. Die Schule im Ganztag ist ein wichtiger Bestandteil bei unserem Ziel nach bester Bildung für alle.“
Die weiteren Termine der „Dialog-Tour“:

„Für Familien mit kleinen Kindern wäre ein Zebrastreifen auf der Honsberger Straße hilfreich. Die Anwohner berichteten mir von Rasern, die sich wenig um die Tempo-30-Zone kümmern. Aufgrund des angrenzenden Spielplatzes wäre hier eine Verkehrsberuhigung angebracht.
Einige Meter weiter liegt die lokale Apotheke und eine Waschsalon. Völlig zu Recht beklagt man sich hier über die „Möbelhaus-Ruine“. Der Abriss scheiterte hier trotz Bemühungen der Stadt Remscheid an den komplexen Vergaberichtlinien des Landes. Mal war die eine Hälfte des Geldes verfügbar, mal die Andere. Ein Mitarbeiter der Stadt versicherte mir aber, man werde weiter versuchen, die Fördergelder für den kurzfristigen Abriss zu erhalten.
Eine weiteres Problem verursacht die Vergaberichtlinie bei der „Neuen Mitte“. Weil die Stadt Remscheid die erforderlichen Eigenmittel nicht aufbringen kann gerät das Projekt ins Stocken. Bürgerschaftliches Engagement oder private Investoren dürfen diese Eigenmittel nicht ausgleichen. Das schließt Haushaltssicherungs – Kommunen wie Remscheid von dieser Förderung komplett aus. Gefördert werden nur die Kommunen, die noch ausreichend Eigenkapital besitzen. Das ist absurd!“
Nach den Besuchen im Stadtteil traf sich Landtagskandidat Sven Wolf noch mit dem Deutsch-Togolesischen-Freundschaftsverein im Honsberger Lindenhof. Ein Bericht zum Treffen folgt.
Die weiteren Termine der „Dialog-Tour“:

Heute war der SPD Landtagskandidat Sven Wolf rund um die Kippdorfstraße unterwegs. Vom gut ausgestatteten Informationsstand ging es los zu den „Kremenhollern“. Sven Wolf besuchte am Nachmittag bei sonnigem Wetter 80 Bürger im Süden von Remscheid.
Freudig überrascht reagierten die Bürgerinnen und Bürger an der Haustür. Einen Kandidaten der die Bürger vor Ort besucht hatten Sie so oft noch nicht gesehen. In den Gesprächen ging es um die Probleme vor Ort, es fehlt z.B. an einer lokalen Apotheke, und die angespannte Finanzsituation der Kommunen. Das ehrenamtliche Engagement (z.B.: der IK Kremenholl) hält den Kremenholl zusammen, da waren sich alle einig. Einschnitte bei den Schulen oder Kindergärten wären aber nicht zu bewältigen. Hier wird wichtige integrative Arbeit geleistet!
Um die Kommunen wieder handlungsfähig zumachen hat die SPD in Nordrheinwestfalen ein Konzept: Der „Stärkungspakt Stadtfinanzen„. Der überzeugte auch die kritischen Bürger die auf Fehler in der Vergangenheit hinwiesen.
Über dieses Konzept und die weiteren politischen Positionen von Sven Wolf können sich die Remscheiderinnen und Remscheider in den kommenden Wochen ausführlich informieren. Sowohl bei den Informationsständen in den Stadtteilen (immer Samstags) als auch beim Dialog vor Ort. Die weiteren Termine: