Schlagwort: Akzeptanz

  • Schulwettbewerb für mehr Respekt

    Schulwettbewerb für mehr Respekt

    Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte: „Für uns ist der gesellschaftliche Zusammenhalt ein zentrales Anliegen unserer Arbeit. Das kann nur gelingen, wenn die Menschen respektvoll miteinander umgehen. Wir sind stolz auf die Vielfalt und auf den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie ist seit 70 Jahren typisch für unser Nordrhein-Westfalen. Deshalb besorgt es uns sehr, wenn die Menschen in unserem Land immer weniger Respekt im öffentlichen Leben wahrnehmen als früher. Wir wollen da als Landesregierung klar gegensteuern und den Respekt in unserer Gesellschaft fördern und einfordern.”

    Ein zentraler Bestandteil der „Woche des Respekts“ ist ein Schulwettbewerb. Es geht um die Fragen: Was bedeutet Respekt im schulischen Alltag? Wie kann jede, jeder Einzelne zu mehr Respekt, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung beitragen? Gesucht werden dazu kreative Beiträge wie Theaterszenen, Tanzperformances, musikalische Beiträge, Fotos und Filme, illustrierte Texte, Collagen, Graphic Novels oder Web-Programmierungen.

    Ministerin Sylvia Löhrmann sagte: „Die Schule ist ein Ort, an dem junge Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Hintergründen täglich miteinander lernen und leben. Ein wertschätzender Umgang miteinander und gegenseitiger Respekt sind die Basis einer starken Schulkultur, die ein Klima gegenseitiger Akzeptanz ermöglicht und Raum für Individualität lässt. Es ist unerlässlich, das Thema Respekt in der Schule immer wieder aufzugreifen und die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, sich mit ihrem Verständnis von Respekt auseinanderzusetzen.”

    Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen sind daher eingeladen, am Schulwettbewerb für mehr Respekt teilzunehmen und ihre Ideen bis zum 7. Oktober 2016 unter www.respekt.nrw einzureichen. Mitmachen können Gruppen von mindestens fünf Schülerinnen und Schülern oder auch ganze Kurse, Klassen und Schulgemeinschaften – unabhängig von der Schulform und der Schulstufe. Auch klassen- oder jahrgangsübergreifende Beiträge sind willkommen.

    Aus den eingereichten Beiträgen wird eine Jury die Preisträgerschulen in den Kategorien Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II ermitteln.

    Die Schulen mit den kreativsten Ideen für mehr Respekt werden zu Beginn der „Woche des Respekts“ von Ministerpräsidentin Kraft und Schulministerin Löhrmann am 14. November 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet.

    Den Gewinnerteams in den Kategorien Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II winkt ein attraktiver Preis. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro zur Verfügung, mit denen das Land für die erstplatzierten Schulen ein Schulfest ausrichtet oder zur Erfüllung eines besonderen Wunsches der Schule beiträgt. Außerdem soll ein Sonderpreis für ein Projekt vergeben werden, das die Integration neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler und die respektvolle Begegnung miteinander berücksichtigt und besonders befördert.

    Aber nicht nur Schulen sind anlässlich der „Woche des Respekts“ aufgerufen, Ideen für ein respektvolles Miteinander zu entwickeln. Auch alle zivilgesellschaftlichen Gruppen sind eingeladen, eigene Veranstaltungen und Projekte in der Woche auf die Beine zu stellen und der Landesregierung zu melden. Unter www.respekt.de werden Anmeldungen angenommen und im Vorfeld der „Woche des Respekts“ auf der Internetseite veröffentlicht.

    Quelle: Pressemitteilung des Landes NRW

  • Vom Flüchtling zum Nachbarn – unser Integrationsplan für NRW

    Vom Flüchtling zum Nachbarn – unser Integrationsplan für NRW

    Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Wochen und Monaten bewiesen: Wir helfen Menschen, die Schutz suchen, schnell und umfassend und stehen für eine humanitäre Flüchtlingspolitik. Die Integration der Geflüchteten mit einer guten Bleibeperspektive ist jetzt und in den kommenden Jahren eine der zentralen gesellschaftlichen und politischen Aufgaben, der wir uns als größte regierungstragende Fraktion engagiert stellen.

    Integration benötigt ein klares Leitbild. Wir wollen, dass alle Menschen in unserem Land friedlich zusammenleben können in einer offenen, freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Dafür bedarf es einer gegenseitigen und verbindlichen Akzeptanz unserer Grundwerte, die sich aus unserem Grundgesetz ableiten. Und Integration braucht gute Voraussetzungen: in Form von ausreichenden Kapazitäten in Kitas, Schulen oder auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, um für alle Menschen in unserem Bundesland Wohnraum, gute Bildung und Arbeit zu gewährleisten.

    Hierfür haben wir Eckpunkte für unseren umfassenden Integrationsplan vorgelegt, die nun im Landtag diskutiert und noch vor der Sommerpause verabschiedet werden sollen. Wir wollen Sie einbeziehen in diese Diskussion und Ihre Meinungen und Erfahrungen in unsere Arbeit einfließen lassen.

    Wir freuen uns, wenn Sie an unserer Veranstaltung teilnehmen und die Debatte mit Ihren Beiträgen bereichern!

    Infos zur Veranstaltung

  • Jutta Velte und Sven Wolf: „Eine spannende Diskussion um Freiheitsrechte und Vorurteile“

    Jutta Velte und Sven Wolf: „Eine spannende Diskussion um Freiheitsrechte und Vorurteile“

    Beeindruckt zeigten sich die beiden Remscheider Landtagsabgeordneten nicht nur von der breiten Beteiligung der Remscheider Schülerinnen und Schüler, sondern auch von deren Argumenten und Schlussfolgerungen. „Da sind viele gut durchdachte Statements dabei gewesen. Wir finden es immer klasse, wenn wir solche Diskussionen mitbekommen“, so die beiden Abgeordneten.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der die Abgeordneten auf Fragen zum Werdegang antworteten, ging das Gespräch gleich in eine lebhafte Diskussion über.

    Insbesondere die Frage, wie man mit meinungsbetonten Medienbeiträgen umgehen sollte, beschäftigte die Schülerinnen und Schüler. Ziel sei oft, einen Beitrag durch Abstempeln oder Etikettieren von Menschen besser zu verbreiten, beklagten die Jugendlichen. Wenn man schlau sei, ließe man sich dadurch nicht aufhetzen, sondern akzeptiere sich gegenseitig auch in seiner Verschiedenheit, war ein Fazit der Schülerinnen und Schüler.

    „Auch ich bin nicht immer glücklich mit der Wahl mancher Journalisten, zum Beispiel wenn ich über die Zuwanderung von rumänischen Ärztinnen und Ärzten spreche und als Bildmaterial ein heruntergekommenes Wohnhaus gezeigt wird“, meinte Jutta Velte. „In unserem Staat ist die Freiheit ein sehr wichtiges Recht – nicht nur die Freiheiten des einzelnen, auch die Pressefreiheit ist ein sehr wertvolles Recht. Hier gibt es niemanden, der sich die Berichte vorlegen lässt und entscheidet, was gebracht wird“,  ergänzte Sven Wolf. „Mit einem kritischen Blick da heranzugehen, finde ich aber sehr gut.“

    „Wer die Wahrheit finden möchte, der sucht sie“, meinte einer der Schüler. „Es gibt verschiedene Journalisten und verschiedene Meinungen – man muss sich mehrere Journalistenbeiträge anhören und anschauen.“ Jutta Velte griff das auf und wies daraufhin, dass auch Leserbriefe, Kommentare und Beiträge in Netzwerken eine gute Möglichkeit seien, sich selbst zu Wort zu melden und verschiedene Meinungen zu einem Thema zu diskutieren.

  • Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember

    Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember

    „Die AIDS Hilfe NRW berichtete mir, dass ein Schwerpunkt der diesjährigen Kampagne sei, für Akzeptanz der Menschen mit HIV im Berufsleben zu werben“ so der Remscheider Abgeordnete Sven Wolf. „In der Öffentlichkeit ist das Bewusstsein für HIV und AIDS stark gesunken. Das ist aufgrund der Gefahren alarmierend. Es darf mehr denn je keine Ausgrenzung geben, da sich die tödliche Krankheit in den vergangenen Jahren zu einer chronischen Erkrankung verändert hat und die Betroffenen aktiv im Berufsleben teilhaben.“

    Eine Trendwende gibt es bei den Neuinfektionen leider nicht. Allein in diesem Jahr haben sich rund 750 Personen neu mit dem Virus infiziert. Die NRW Landesregierung begegnet dieser Herausforderung mit einer Weiterentwicklung der HIV/Aids Prävention.

    Mit meinen Landtagskollegen Lisa Steinmann, Minister Guntram Schneider besuchten wir den Stand der AIDS Hilfe NRW und sprachen unter anderem mit dem Vorstandsmitglied Arne Kayser und dem Geschäftsführer Patrik Maas (siehe Foto).

  • Aktuelle Studie zeigt: immer noch zu viele Vorurteile

    Aktuelle Studie zeigt: immer noch zu viele Vorurteile

    „In der Altersgruppe der Über-50-Jährigen sind im Vergleich zu früheren Generationen weniger Vorurteile vorhanden – da hat sich in den letzten Jahren schon mehr Selbstverständlichkeit entwickelt“, so Sven Wolf. „Bei den Vorurteilen spielt oft Unwissenheit und Unsicherheit eine große Rolle. Das Land versucht nun, mit einer Informationskampagne gegenzusteuern. Das Ziel ist: mehr Akzeptanz und Respekt gegenüber allen sexuellen Identitäten und partnerschaftlichen Orientierungen. Jede und jeder muss ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung in Nordrhein-Westfalen leben können. Im Bundesvergleich liegt NRW im Mittelfeld, aber wir können noch mehr tun.“

    „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“ – so lautet die Kampagne, die zu mehr Offenheit und Selbstverständlichkeit beitragen soll. Ab nächsten Montag gibt es für zwei Wochen Plakate auf InfoScreens in den Hauptbahnhöfen Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bielefeld und Bonn. Zwei Broschüren – die „Fibel der vielen kleinen Unterschiede“ über sexuelle und geschlechtliche Identitäten und Lebensformen und die Publikation „Regenbogenfamilie werden und sein“ über gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit Kindern – sollen helfen, Vorurteile abzubauen.

    Broschüren und Plakate gibt es auf www.andersundgleich-nrw.de.

    Die Studie als pdf–Datei