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  • Weniger Studierende im Lehramt – die Alarmglocken schrillen

    Weniger Studierende im Lehramt – die Alarmglocken schrillen

    Foto: stocksnap auf pixabay

    Hierzu erklärt Dilek Engin, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die Landesregierung muss endlich aufwachen und die Lage so ernst nehmen wie sie ist. Wenn weniger junge Menschen ein Studium für das Lehramt aufnehmen, dann wird der Lehrkräftemangel auf Dauer automatisch größer. Dabei ist die Lücke schon jetzt riesengroß. Schwarz-Grün müsste also alles daran setzen, den Beruf der Lehrkraft so attraktiv wie möglich zu gestalten. Die Anhörung zum Handlungskonzept der Landesregierung gestern im Landtag hat allerdings so deutlich wie selten gezeigt: Das tut sie nicht. A13 für alle ist eben nicht genug, um mehr junge Menschen für diesen so wichtigen Beruf zu begeistern.

    Was es vor allem jetzt braucht, sind kurzfristige Entlastungen auf allen Ebenen. Und dazu gehören insbesondere eine Entschlackung der Lehrpläne sowie neue Prüfungsformate, um Klassenarbeiten zu reduzieren. Davon ist im Handlungskonzept jedoch keine Rede. Offenbar hat Schulministerin Feller für die Sorgen und Nöte im Bildungssystem kein Gespür. Die Alarmglocken schrillen, aber die Landesregierung hat Hörschutz auf den Ohren. Und so lautet ihre Devise weiter ,beschönigen, beschwichtigen, beruhigen‘.“

  • Landesregierung lässt Kommunen bei der Integration im Stich!

    Landesregierung lässt Kommunen bei der Integration im Stich!

    Remscheid entgehen 1,5 Millionen Euro, Radevormwald rund 325.000 Euro

    Dieses Geld stellt der Bund dem Land noch dieses Jahr für die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern zur Verfügung.

    Wendet man den bisherigen Verteilungsschlüssel an, würde Remscheid überschlägig gerechnet für 2018 rund 1,5 Millionen Euro zusätzlich erhalten, Radevormwald rund 325.000 Euro. Stattdessen bunkern CDU und FDP das Geld lieber und lassen die Kommunen im Regen stehen.

    Durch das Vorgehen der Mitte-Rechts-Koalition entgeht den Städten und Gemeinden bares Geld, das dringend für die Integrationsarbeit genutzt werden könnte. Statt die zusätzlichen finanziellen Spielräume konsequent für die Entlastung vor Ort zu nutzen, steckt der Finanzminister das Geld lieber in einen Sparstrumpf. Das ist eine kommunal- und integrationsfeindliche Politik.